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Geschrieben von Einstein-Mama am 23.09.2016, 8:51 Uhr zurück

Re: Zustände in deutschen Massentieezuchtbetrieben

Ach Joplin, dass ist doch in jeder Branche so.
In Krankenhäuser wird auch ganz groß zertifiziert und am Ende kommt dabei raus, dass noch nie so viel Pfusch und menschenverachtende Behandlung stattfand, als vor dem ganzen Qualitätsmanagement-Schmarrn.
Hauptsache auf dem Papier sieht alles ganz toll aus.
Man führt ständig neuen Mist ein, der eigentlich eher den Rückschritt bedeutet.
Ich sag nur Wäschesäcke aus Plastik, angeblich aus hygienischen Gründen. Zig Jahre ist man sehr gut mit den kochbaren Stoffsäcken ausgekommen und ich glaube nicht, dass sich dadurch die Ausbreitung resistenter Keime minimiert. Ebenso sind wir angehalten die kleinen Tropfenbecher nach einmaligem Gebrauch zu verwerfen, auch aus hygienischen Gründen. Auch da ging es vorher wunderbar dass man die in einem Metallbehälter in die Spülmaschine bei 70 Grad reinigen konnte.
Kostete halt etwas mehr Zeit, die das Personal aber jetzt mit bürkratischen Mist vergeuden muss

Als Verbraucher kann man überhaupt nicht 100% ökologisch und schon gar nicht ökonomisch konsumieren, sondern sich an kleinen Dingen versuchen.
Man kann den Fleischkonsum minimieren, man kann auf Plastiktüten gut verzichten, man kann die Eier und die Milch vom Nachbarshof kaufen.
Dennoch wird man nicht viel damit erreichen, weil eben die Nachfrage weiterhin da ist, sonst wäre die Situation nicht so wie sie ist.

Ich dusche mich übrigens seit einem halben Jahr nur noch mit einem Stück Seife (Ölseife) die gibt's sogar für die Haare. Die Seife kostet ein paar Cent, wird in einer Pappschachtel verkauft und hält sehr viel länger als ein Duschgel mit Plastikverpackung.
Die Haut ist dadurch nicht trockener als sonst und Geld spart man auch ungemein.
Dennoch glaub ich nicht, dass sich dadurch das Konsumverhalten ändert, weil ICH das so mache.
Aber alleine die Idee, auf die mich meine Mutter brachte, fand ich genial, wäre ich niemals alleine drauf gekommen, da Seife ja total out ist.
Mein Plastikmüll hat sich aber dadurch enorm reduziert.
Passt nicht ganz zum Thema, aber irgendwie auch schon.
Von einem 100% veganen Leben bin ich aber meilenweit entfernt und das will ich auch gar nicht, meine Männer würden zudem das Weite suchen.
Schockiert sein hilft also nicht, sondern nur das bewusstere konsumieren und damit ist ein Großteil der Bevölkerung einfach überfordert.
Da nehm ich mich gar nicht aus!

 

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