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von Leena  am 28.09.2013, 10:56 Uhr

wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Doch, ich lebe schon ziemlich "einfach so in den Monat hinein", achte beim wöchentlichen Einkauf i.d.R. nicht mal bewusst auf die Preise und hole bei vielen Dingen bei zwei für mich gleichwertigen Produkten zwar grundsätzlich das billigere - bei Produkten, die mir aus einem bestimmten Grund den Mehr-Preis wert sind, gebe ich das aber auch aus. Und wenn jetzt am Ende des Geldes noch Monat übrig ist, zahle ich eben mit der anderen Karten vom anderen Konto - oder kaufe mir das zweite Paar schöne Stiefel eben erst nächsten Monat.

Und eben, WEIL das so ist, fühle ich mich - für meine Verhältnisse - vielleicht nicht reich, aber sehr wohlsituiert. Ich genieße das jedes Mal wieder.

Die Vorstellung, mit festem Etat und festgelegten Haushaltsposten leben zu sollen oder mit Tankumschlägen etc., wäre mir persönlich ein Graus.

Ich hatte sehr wohl schon Zeiten (als AE mit Teilzeit-Job unter teurer Kinderbetreuung), da war es finanziell schon eng - da habe ich bewusster eingekauft (und vieles eben nicht). Aber mit Budgets hätte ich auch da nicht leben wollen.

Und trotzdem war unser Haus schon abbezahlt und den Kredit für den Anbau vor zwei Jahren werden wir, aller Voraussicht nach, auch in zwei Jahren abbezahlt haben. Klar könnten wir mehr sparen, ich bin aber mit unserer Balance zwischen "genußvoll leben" und "trotzdem etwas sparen" durchaus zufrieden, so, wie die Umstände sind. Allerdings liebe ich meinen Beruf heiß und innig, mein Mann seinen Beruf genauso, und ich glaube wirklich, wir haben beide gar nicht den Wunsch, uns in xxx Jahren beruflich grundlegend zu verändern. (Von daher auch kein "Sparziel", wie z.B. bei shinead.)

Auch wenn ich schon glaube, man kann - auch und gerade bei Lebensmitteln - durchaus Geld einsparen. Wenn ich, aus irgendeinem Grunde, mal im örtlichen Billig-Discounter einkaufe statt in meinem üblichen Lebensmittelladen, dann ist es schon gefühlt um die Hälfte billiger (vom Preis für einen gelegentlichen Einkauf im örtlichen Bio-Laden mal gar nicht zu reden). Allerdings sind das oft eben auch nicht die Produkte, die ich eigentlich möchte... und ich kaufe doch gerne bewusst regional ein, z.B., und genieße es, mir aussuchen zu können, wo ich was einkaufe.

(Ach so, von mir gibt es auch reichlich Gestresste-berufstätige-Hausfrau-Postings, auch ziemlich aktuell - und trotzdem würde ich, beruflich gesehen, definitiv gar nichts anders machen wollen - mein Beruf ist für mich ein wichtiger Teil von mir, den ich nicht aufgeben möchte. Sogar originär unabhängig vom Geld.)

Also Antwort auf Deine Fragen - wir leben schon "einfach so" in den Monat hinein. Ich denke aber, wenn man z.B. ernstlich ein Haushaltsbuch führt und sich Ende des Monats bewusst macht, wofür man wie viel Geld ausgibt, überlegt man es sich hinterher noch mehr, ob man das wirklich ausgeben möchte. Wenn ich z.B. mir bewusst mache, dass ich - wenn ich nach dem Einkauf noch eine Ladung frische Brezeln für meine Jungs hole, und das vielleicht zweimal die Woche - gebe ich im Monat rd. 20 Euro dafür aus. Will ich das wirklich, oder biete ich meinen Jungs dann nicht vielleicht lieber etwas anderes an?

 
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