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Geschrieben von DK-Ursel am 04.06.2017, 13:48 Uhr

Worte - Pfingsten

Hej Bobby!

Die Art, wie jemand etwas trotz, ist ja ebenso individue lwie die Lebensumstände jedes Menschen.
Zu erwarten, daß jemand reagiert wie ich, ist/wäre vermessen.
Zu glauben, daß meine Lebensweise für andere paßt, ist falsch.
Und wenn ich soweit bin, steht es mir erst recht nicht an, andere für ihre Art zu reagieren zu verurteilen.
Jeder setzt Prioritäten anders.
Jeder ist anders schwach oder stark.
Und mit Vorsicht zu einem Event zu gehen ist ebenso sinnvoll wie ihm fernzubleiben, weil man andere Prioitäten setzt.

Den Terroristen ist nicht egal, daß jemand "nur" Altersschwäche stirbt.
Sonst müßten / würden sie ja nicht bomben.
Sie wollen nicht nur töten,sie wollen die westliche Lebensart, unsere Werte und Überzeugungen töten.
Sie treffen dort, wo diese Werte und Lebensanschauungen von Freiheit, Freude, Leichtigkeit des Seins, Gemeinschaft i n Konzerten, Fußballspielen, Veranstaltungen ausgelebt wird.
Die Opfer sind, wie bei den meisten Terroranschlägen, immer nur Symbole, die für etwas stehen, was vernichtet werden soll.
Das klingt nicht nur zynisch, das IST zynisch!
Aber es ist ja der Zynismus solcher Fanatiker, nicht mehr die einzelnen Menschen und ihre Schicksale, sondern nur "das große Ganze" zu sehen.
ich möchte umgekehrt nicht zu so einem Gleichmacher werden.
Darum sind für mich die Terroristen Islamisten und nicht alle Moslems Terroristen.
darum sind für mich menschen,d ie Massenveranstaltungen lieber fernbleiben in unseren Zeiten, nicht einer wie der andere.
Ebenso wenig wie die jungen Menschen,die trotzig weitermachen wie vorher.

Ich möchte differenzieren - dann trifft die Gegendarstellung und auch mehr ins konkrete Zeil.
Und ich möchte nicht, wie mancher hier, in Schlagzeilen und "Links" reden - und hetzen zu einer Weltansicht, die keine andere mehr zuläßt und die eigene für die einzig seligmachende hält.
Hoppla-jetzt komm ich ---- das ist rücksichtslose Ellenbogenpolitik, die für andere keinen Platz mehr läßt.
Dazu möchte ich nicht gehören.

Und darum gestehe ich z.B. dem Mädchen auch zu, seine eigene Meinung zu haben, reflektiert (und trotz der weniger Lebenserfahrung für sich überlegt und bewußt so wie ich anderen zugestehe,sie nicht zu haben.


Was die Fußballer angeht, die spielen mußten und gespielt haben ,so wurden sie doppelt für den schnöden Mammon ausgenutzt --- erst durch den Bombenwerfer, der sich finanzielle Vorteile erhoffte, und dann durch die Manager, die am Spiel sicher nicht übel verdienten und - abscheulicherweise - alles unter dem Mäntelchen "wir trotzen dem Terror" versteckten.
Wenn es ihnen die Augen geöffnet hat, in welchem monströsen Zirkus sie mitmachen (und letztendlich auch nicht schlecht verdienen -), umso besser!
Ich erkenne sowohl Gruppenzwang als auch die Drohung, ausgeschlossen vom Reibach zu werden, an --- aber 1 (mutige) Stimme gegen das Spiel so kurz danach hätte auch etwas bewirken können.
Zugegeben: Die Vereinsführung hat ihre Aufsichts- oder Fürsorgepflicht verletzt, aber jeder hat auch eine Verantwortung für sich selbst und kann selbst entscheiden, wie weit er mitmacht.
Da war Versagen auf allen Seiten!

Gruß Ursel, DK

 
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