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Geschrieben von DK-Ursel am 04.06.2017, 13:05 Uhr

Worte - Pfingsten

Hej Puja!

Ich habe diesmal daran gedacht,die Überschrift zu ändern, weil ich nicht unter der ursprünglichen schreiben mag, aus diversen Gründen

Es ist das Recht und die Verantwortung, wie ich ja schrieb, jedes einzelnen, wie er mit dem eigenen Leben in der Zeit, in der er lebt, mit all ihren Erscheinungen, umgeht.
So war das immer.
Das spreche ich niemandem ab.
Und es ist schade,wenn Menschen, die dieses Recht ANDERS wahrnehmen als eine andere Gruppe, dafür verunglimpft oder beschimpft werden.
Es ist ebenso verkehrt, Worte nach Horrorerlebnissen aus der Ferne auf die Goldwaage zu legen, die normale Waage reicht, um zu erkennen, ob jemand voll daneben greift oder das meint, was wir fernab der Situation, anders ausgedrückt hätten.
Genauso wenig spreche ich jemandem - wie dem jungen Menschen -d ie Fähigkeit ab, selbst zudenken und eben nichtnur nachzuplappern, wie Du das gerade tust.
Auch die jungen Menschen in ihrer sorglosen Art sind ernstzunehmende Gegengewichte in einer Zeit, die uns einschüchtern und bedrohen will.
Ich würde aufgrund der Erfahrung menier gesammelten Jahre heute auch manches anders ausdfrücken und machen, ja über manches sogar anders denken als im Alterdieser jungen Menschen, aber damals hätte ich mich ebenso heftig wie jetzt dagegen verwahrt, daß man mir unterstellt, ich "plappere nur etwas nach".
Denken konnte ich auch früher schon, denken habe ich meine Kinder gelehrt, denken können hier viele junge Menschen in meinem Bekanntenkreis,.
Wieso ist ihre Meinung weniger ernstzunehmen, weniger als durchdacht udn reflektiert zu nehmen als eine abweichende, die evtl .Dir besser paßt?


Ich kann sehr wohl allgemein feststellen, daß wir unser Leben nicht grundlegend nach den Wünschen der Terroristen einrichten sollten - und dennoch aufgrund von individuellen Gegebenheiten akzeptieren, ja, evtl. sogar selber so entscheiden, es anders zu machen.
Zwischen Vorsicht und Panik liegen Welten, die es zu trennen gilt.

Es war auch vor 40 Jahren gefährlich, mit der Klasse nach London zu reisen.
Die IRA zündete eine Bombe in einer Straße, die mein Bruder mit Klasse gerade am anderen erreicht hatte.
Darüber lamentierte man früher jedoch weniger; man schürte keine weiteren Ängste mit sowas und man verbreitete nicht Panik unter denen, die gar nicht dort gewesen sind.
Man bezichtigte meinen Bruder auch nicht beschwichtigend, er plappere wohl nur etwas nach, was er irgendwo gehört habe, als er auch recht ungerührt darüber erzählte --- junger Mensch eben, der über eigene Sterblichkeit noch anders denkt.

Esist schlimm gerade - mit all diesen fanatikern.
Es war aber immer schon gefährlich zu leben - und es endete immer mit dem Tod.
Und es war immer notwendig, Vorsicht und Wachsamkeit walten zu lassen, soweit es eben geht.
Ob ich über eine Straße gehe und ein Bekloppter rast illiegal um die Wetter oder ob ich schwimmen gehe oder ...
Die Blickwinkel ändern sich - man muß auf andere Dinge achten, und es wäre schön, wenn es diese sinnlosen, zusätzlichen Bedrohungen nicht gäbe - aber leider gibt es nunmal immer scon vernagelte Menschend,ie meinen, mit Gewalt "Probleme" lösen zu können.
Ihnen entgegenzutreten, das tut auch dieses Mädchen mit den Worten:
"Ich gebe dem Terrorismus keine Chance". (über mein Leben zu bestimmen)
Und das ist ebenso mutig wie richtig und ihre Entscheidung - die ich nicht als nachgeplappert abwerte, nur weil ich mit meinen Lebenserfahrungen evtl .anders darüber denken könnte.

Auch Worte sind Waffen - im Guten wie im schlechten! Darum sollten wir gut auf sie achten,denn sie werden zu unseren Taten.
Und achte auf Deine Taten, denn.. Forts. nachzulesen im Talmud.
Wann, wenn nicht an Pfingsten, wäre das aktuell?

Gruß Ursel, DK

 
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