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Geschrieben von Shanalou am 06.02.2019, 15:15 Uhr

Witzig, gerade wo wir weiter unten diskutierten, ob sozialistische Länder

Der reine Sozialismus ist ja so eine Sache. Sozialistische Elemente in einem System zu haben, ist, in meinen Augen, absolut sinnvoll und notwendig. Schau dir doch mal das Gesundheitswesen in den USA an: Viel mehr kapitalistische Ansätze machen das Ganze teuer, nicht für alle bezahlbar und im Endeffekt nicht besser als hier. Ein gewisses Problem in Deutschland ist, dass oft der Patient (Wähler) im Mittelpunkt steht, aber darüber hinaus die Beschäftigten vergessen werden. Die Bürokratie nimmt zu, um ja alles überprüfen zu können und ganz viel Geld einzusparen, auch wenn es oft eine Milchmädchenrechnung ist. Man darf aber nicht vergessen, das vor allem die Ärzte ja selber an vielem Schuld sind. Hier geht es darum, seine Pfründe zu verteidigen. Durch die strengregulierte Zulassung wird keine Konkurrenz zugelassen. Der niedergelassene Arzt kann noch so schlecht sein, er wird immer sein Geschäft machen. Ebenfalls sind die Budgetierung und die Abrechnung doch hauptsächlich auf dem Mist der Ärztekammer gewachsen. Bei uns Physios gibt es keine Zulassungsbeschränkungen, aber wir werden von Ärzten und Krankenkassen gegängelt. Ich würde eher sagen, dass es in diesem Bereich nicht am Sozialismus liegt, sondern an einem nicht angebrachten hierarchischen Gehabe der Ärzteschaft, insbesondere der Kassenärztlichen Vereinigung.

 
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