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Geschrieben von DK-Ursel am 29.06.2017, 15:58 Uhr

Wieviel Wahrheit darf sein?

Hej!

Ohne die vielen Antworten vor mir gelesen zu haben:
Wahrheit ist immer richtig.
Wir haben das in vielerlei Hinsicht und leider auch mit dem Thema tod früh erfahren.
Kinder gehen damit allerdings sehr viel anders um als wir.
Natürlich kann es erstmal Angst machen, daß auch die Eltern verschwinden, da muß man ja auch nciht erklären, daß Krankheiten und uNfäölle jeden täglich treffen können, sondern gern davon reden,d aß meistens ja die alten ;enschen sterben.

Aber vor allem bei konkreten Fragen oder gar in konkreten Situationen außenvor gelassen zu werden, ist - auch wenn es zum Schutz des Kindes gedacht ist - eher verstörend und ängstigend, negativ, als alles andere.
Wenn die Erwachsenen bei einem Todesfall gemeinsam weinen, trauern - und das kKnd außen vor bleiben soll, weil Tote, Trauer, Beerdigungen zu verstörend wirken könnten, dann sollte sich derjenige,der dies beschließt, mal überlegen, wie s wirkt, von der trauernden Familie = Gemeinschaft ausgeschlossen zu sein.
Das Signal: Hier gehörst du nicht dazu, mach das, was du dir zusammenreimst und glaubst, allein mir dir aus, incl. der Konsequenzen,d aß die liebe Omi, der geliebte Vater etc. nicht mehr da ist, nicht mehr wiederkommt - ja, wie wirkt DAS wohl auf ein Kind??

Wir hatten vor wenigen Tagen im Lesekreis die Astrid-Lindgren-Biographie dran, in der auch wieder deutlich wurde, wie ernst Astrid Lindgren die kinder von Anfang und immer nahm.
Sie hat keine Themen gescheut, weil das Leben das ja auch nicht tut.
Und sie hat sie zwar kindgemäß gehandelt, in Augenhöhe, aber eben nicht verschwiegen, weil Ausschluß eben bedeutet:
ich nehme dich nicht ernst, ich gestehe dir nicht zu, mit uns, wie wir, zu trauern, zu verstehen, daß wir traurig sind, Verlust zu bearbeiten etc.

Welche ein Hochmut vieler Erwachsener - oder ist es ihre eigene Angst,der sie sich nicht stellen wollen?

Wie gesagt, meine Kinder haben .- leider - den Tod und anderem oft begegnen müssen; das war ne leicht -für sie nicht und für uns nicht, aber wir haben das GEMEINSAM durchgestanden, nicht jeder für sich allein.
Und wer sich das mal wirklich klarmacht, stellt sich solche Fragen nicht mehr!

Gruß Ursel, DK

 
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