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Geschrieben von Einstein-Mama am 15.11.2009, 8:55 Uhr

Was für eine Nacht

ich hatte einen dummen traum nach dem anderen.

habe gleich morgens mit paul telefoniert, ihn selbst berührt das alles gar nicht. im gegenteil, er spielt mit seinem zimmerkumpel und freut sich abends spiderman zu schauen. der husten hört sich gruselig an, sobald er sich bewegt, bekommt er anfälle.
mein mann fuhr heute morgen gleich zu ihm und er meint, er saß mit seinem neuen kumpel auf dem bett und hat gespielt.

der gute allgemeinzustand macht mich ruhiger. aber paul ist eben immer so.
er fragte mich am telefon ob ich mich endlich beruhigt habe und ob ich nicht mal lernen will stark zu sein.
ist mir etws peinlich vor meinem kind.

er will gar nicht dass ich nachts neben ihm schlafe, meint er. wegen spiderman....heute kommt der 2. teil.

richtig süß ist, dass sein zimmerkumpel ihn immer aufs klo führt, weil er ja einen infusomaten hat. wundert mich zwar, dass mein sohn plötzlich klobegleitung akzeptiert, aber gut.

ich werde jetzt meine wäsche bügeln, gestern hab ich bis spät in die nacht sein zimmer aufgeräumt (was noch ärger gibt, wegen dem lego).


man nfühlt sich so amputiert irgendwie. ich komme zwar gut damit klar wenn die kinder mal ausser haus sind, aber eben unter anderen umständen.

jetzt kommt es auf den weiteren verlauf und der röntgenkontrolle an. aber ich denke so lange sein zustand sich nicht verschlechtert, kann man hoffen dass alles gut ausgeht.

ich versteh nur nicht, warum die halbe welt sich von der schweinegrippe fürchtet und sämtliche ärzte und experten warnen und dann stecken sie ihn mit unklarer symptomatik mit einen jungen ins zimmer, der eine darmerkrankung hat und das wort schweinegrippe wird einfach ignoriert.

ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.

die ärztin meinte, wenn es die sg wäre, dann hätte das eh keine konsequenz für ihn, weil man da eh nichts behandeln kann.
aber das andere kind?????

zudem meinte sie, dass die verläufe ja nicht tödlich wären. so angsam weiß ich nicht mehr was ich noch glauben kann.
wenn ich das alles am sonntag schon gewußt hätte, hätte ich ihn tamiflu gegeben, oder geben lassen.

wobei ich vor dem medikament irgendwie auch schiss habe.

 
16 Antworten:

Re: Was für eine Nacht

Antwort von Leolu am 15.11.2009, 9:09 Uhr

Ach Große, wirst sehen in ein paar Tagen ist Dein kleiner großer Mann wieder bei Dir und in einem Monat würdest Du ihn gerne wieder ein Wochenende zu Oma oder so schicken .
Nach dem gestrigen Schreck hört sich das doch nun ganz gut an aus objektiver Sicht, als Mutter hat man natürlich andere Ideen im Kopf, was noch passieren könnte, das ist leider so, daher glaub uns, deinem Mann und den Ärzten einfach, das ist bald vorbei.
LG
Nina

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von Häsle am 15.11.2009, 9:11 Uhr

Hallo,
dein Paul ist wohl schon ein tapferer kleiner Mann. Schön, dass er selber damit so locker umgeht.
Ich will mir garnicht vorstellen, wie du dich gerade fühlen musst. Ich bin ja nicht sehr gluckig veranlagt, aber wenn es der Zwergin schlecht geht, kann man mich zu nix mehr gebrauchen.
Versuche, positiv zu denken. Paul ist unter ärztlicher Beobachtung, sicherer geht es nicht.
Naja, und vor dem Tamiflu hätte ich auch Schiss gehabt. Mehr als vor der Impfung oder der Grippe.
Dass die nicht mal im KH testen, ist schon seltsam. Würden sie es machen, wenn ihr selber dafür bezahlt? Gerade bei euch wäre es ja sinnvoll, da ihr die Kinder impfen lassen wolltet.
Ich drücke euch die Daumen, dass die Röntgenkontrolle gut verläuft.
LG.

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von Christine70 am 15.11.2009, 9:25 Uhr

ja, kinder können sehr sark sein, im gegensatz zu den mamas. ich mach das hier ja auch gerade durch, weißte ja. ich selber bin momentan echt ein nervenbündel und mein kleiner kommt oft an, nimmt mich in den arm und sagt: Mama, das wird alles wieder gut, wirst schon sehen!
DAS tut verdammt gut....

dein Paul wird in ein paar tagen wieder zuhause sein, da bin ich mir ziemlich sicher. wenn so eine lungenentzündung rechtzeitig erkannt wird, dann geht die heilung sehr schnell.

gute besserung und dir schick ich ne hand voll nerven und kraft

Christine

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von joso1 am 15.11.2009, 10:05 Uhr

Freut mich, dass es deinem Jungen besser geht. Was für ne Darmerkrankung hat den der Andere? Darmgrippe? Dann haben sie die beiden "Infektiösen" wohl aus Zimmermangel zusammengelegt. Anders kann ich mir das sonst nicht vorstellen.
liebe Grüße Johanna

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von Suka73 am 15.11.2009, 10:35 Uhr

hey, erstmal die besten wünsche zu euch nach hause und zu paul ins krankenhaus.

mein sohn hatte seine erste und einzige lungenentzündung, da war er noch nicht mal ein jahr alt ! erkannt wurde sie erst nach drei wochen, als das kind schon mehr oder weniger halbtot über meiner schulter hing. ein arzt in berlin hat ein röntgen veranlasst und die LE festgestellt. ich dachte, ich muss ohnmächtig werden.

was das tamiflu angeht - mein sohn hat es mal vor einem jahr oder dieses jahr im rahmen von influenza b verabreicht bekommen. außer, dass er die ersten zwei tage viel gekotzt hat, ist nicht viel passiert und es hat sich auch sehr schnell eine besserung eingestellt. soviel also zu meinen erfahrungen mit tamiflu - die nur halb so schlimm waren wie erwartet. trotz allem habe ich ja damals hierfür ordentlich eins aufn deckel bekommen in diesem forum :o)

kinder stecken das tatsächlich eher weg als wir erwachsene - aber das liegt mit sicherheit auch daran, dass kinder einfach sich nicht so viele gedanken und sorgen machen wie WIR - schon aufgrund der erfahrungen oder des ... naja ich sage mal wissens, das sie haben (oder eben nicht) - mein sohn mit seinen fünf jahren hat damals mit sicherheit nicht umreißen können, was es heißt, influenza b zu haben, tamiflu zu nehmen und unter quarantäne zu stehen... ich dagegen bin hier fünftausend tode gestorben.

ich wünsch euch alles gute.

lg sue

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von aurelia12 am 15.11.2009, 10:41 Uhr

Es freut mich, dass soweit alles gut ist! sicher kommt er in ein paar Tagen wieder raus und ihr seid alle glücklich!

Ist ja auch viel bei Dir im Moment, ist doch kein Wunder, wenn dann die Nerven blank liegen!!! ich wünsche Dir alsbald wieder Ruhe und Routine in den Alltag zurück!

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von vallie am 15.11.2009, 11:08 Uhr

das wird schon!!!

kann suka´s bericht vom tamiflu bestätigen, war fast life dabei...

das ist doof, daß du nicht bei ihm bleiben konntest/kannst. werd das gleich mal checken, ob meine zusatzversicherung da auch eine alterbeschränkung hat, ich glaube, ich würde sogar bei val noch bleiben wollen.

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von joso1 am 15.11.2009, 11:39 Uhr

Weiss nicht, aber ich denke, dass es ab einem bestimmten Alter den "Kleine" eher peinlich wird wenn Mama nebenan pennt.
liebe Grüße Johanna

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Ich weiß auch nicht....Mutationsrisiko....

Antwort von like am 15.11.2009, 11:44 Uhr

Da startet die Welt eine Massenimpfung, um Mutationen des Virus zu erschweren, und dann legt das KRANKENHAUS Leute zusammen, die unterschiedliche Viren in sich tragen und begünstigt somit genau das: Die Mutation des Virus. Denn wenn sich nun einer vom anderen ansteckt, tritt ja genau der Fall ein, dass zwei Viren in einem Organismus zu einer Virenmutation führen können.
Lieg ich da mit meiner Einschätzung total daneben?????

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von Jana2 am 15.11.2009, 11:49 Uhr

Schön, dass er so cool ist!
Klobegleitung vom anderen Jungen wird bestimmt akzeptiert, weil das ein Ding "unter Männern" ist, hihi.
Wär bei meinem jedenfalls so..

Ich bin damals bei meinem Sohn geblieben, allerdings war er da erst 6 und sie wollten mich heimschicken.
Ich hab dann drauf bestanden! Er hatte immerhin über Nacht eine Infusion nach der anderen und so richtig Zeit, sich um ihn zu kümmern, hatte auch keiner.
Letztendlich waren die Schwestern wohl ganz froh, dass ich da war.
Durch die Schläuche konnte er ja weder aufs Klo (wie deiner..) noch sich anziehen.

Was Du schreibst, klingt wirklich gut. Mein Großer würde jetzt (8) sicher auch nicht mehr mit Mama dableiben. Zumal das definitiv weniger fernsehen bedeutet hätte!

Alles Gute weiterhin, dein Sohn ist ein ganzer Kerl! Solange er so "drauf" ist, brauchst Du bestimmt keine Befürchtungen haben, dass es schlimmer wird!
Wenn er wieder zu Hause ist, lässt er sich dann bestimmt wieder "bemuttern".

LG Jana

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von Fredda am 15.11.2009, 12:24 Uhr

Hallo, Einstein!

Du weißt selber, dass ein guter Allgemeinzustand das allerbeste Zeichen ist. SPielen und Spiderman-Interesse bedeutet Lebensfreude und Lebenswillen.

Mit Tamiflu habe ich vor 2 oder 3 Jahren bei mir und einem der Kinder komplett nebenwirkungsfreie Erfahrungen gemacht. Da hatte es uns beide aber auch innerhalb von einer halben Stunde aus komplett fit und total krank umgehauen, das war eine echte Influenza. Wenn es sich so schleichend aufgebaut hätte wie bei Paul, hätte ich nie Tamiflu gegeben, mach dir keine Vorwürfe!

Die Lungenentzündung bei meinem Großen kam auch so peu à peu.

Am besten hilfst du deinem Sohn jetzt damit, dass du ihm zutraust, im KH klarzukommen und gesund zu werden. Er sagt es dir ja schon selbst...

Ich drück euch die Daumen, dass er ganz bald nach Hause kann!!!!!

Lg

Fredda

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Mutationsrisiko....

Antwort von wickiemama am 15.11.2009, 12:57 Uhr

das ist genau das Verhalten, welches man hier bei allen Ärzten beobachtet. Ziemlich entspannt.
Die Ärzte mit denen ich bis jetzt gesprochen habe (Allgemeinarzt, Kinderarzt und zwei aus dem Bekanntenkreis) meinen alle, es ist einfach nur ein Medienhype und nicht halb so dramatisch wie in der Bild und bei RTL hingestellt.

Einstein meinen Sohn haben sie damals auch mit einem Lungenentzündungskind ins Zimmer gelegt obwohl das Immunsystem komplett ausgeschalten war...
Ich hatte echt Panik. Die Kinder waren Kumpels und glücklich und für seine Psyche war es gut.
Dein SOhn steckt das gut weg und wird bald wieder fit sein.
Hat er eine bakterielle Lungenentzündung oder einen VIrus?

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Re: Was für eine Nacht

Antwort von +emfut+ am 15.11.2009, 14:12 Uhr



Temi ist seit gestern krank: Fieber, Husten (aber kein schlimmer), Bauchweh (er schlief mit einem Eimer weil er ständig das Gefühl hatte, sich übergeben zu müssen) und ein allgemeines Gefühl der Schlappheit.

Derzeit gibt es Tee, Hühnersuppe, Wadenwickel und Fiebersaft.

Ich hoffe, daß Schlimmeres an uns vorbeigeht. Und ärgere mich, daß auf SG sowieso nicht getestet wird - ich hätte es jetzt schon gerne gewußt.

Montag rufe ich den KiA mal an.

Ich wünsche Paul gute Besserung und Dir gute Nerven....

Gruß,
Elisabeth.

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Test SG

Antwort von Butterflocke am 15.11.2009, 15:10 Uhr

Selbe Symptome zeigen meine Kinder: Fieber, Husten, Bauchweh (auch Kopfweh), Überlkeit, Erbrechen...

Die Ärztin meinte, dass der Test nicht von der Kasse übernommen wird, was natürlich so nicht stimmt!
Freunde von uns (auch Kassenpatienten) wurden in diesen Tagen getestet. Es liegt also ganz am Arzt bzw. an seiner Einstellung (und seinem Budget). Die Kasse würde nur sagen "Selbstverständlich kann der Arzt es über Chipkarte abrechnen, wenn er es für medizinisch notwendig hält!"
Frag mal bei anderen Ärzten nach....

Bei mir ist es derzeit nicht mehr als Neugierde, aber da ich Tamiflu auch skeptisch gegenüberstehe, ist es tatsächlich jetzt nicht wirklich von Bedeutung, ob meine Kinder die SG haben oder nicht.

Ich verstehe nur nicht, dass wenn die Aufnahme ins KH erfolgt und Verdacht auf SG besteht, dass DANN nicht ein Test durchgeführt wird, um festzustellen, ob der Patient in ein Einzelzimmer gehört und bestimmte Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden sollten.

Einstein, ich wünsche Paul Gute Besserung und Dir starke Nerven!!!!!
Mein Sohn hatte auch eine Lungenentzündung; er war damals noch kein Jahr alt. Er hat es gut überstanden, aber ich weiß noch, dass ich in der Zeit fast ausgeflippt wäre.....
Daher....

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Genau das meine ich

Antwort von +emfut+ am 15.11.2009, 15:24 Uhr

Auch bei mir wäre es noch mehr Neugierde als was "Wichtiges". Aber spätestens bei einer Einlieferung ins KKH sollte das doch schon von Interesse sein.

Meine Bekannte hatte Grippe und ist Krankenschwester - die ist auch nicht getestet worden. Als das Fieber weg war, ist sie halt wieder arbeiten gegangen. Angesteckt hatte sie sich bei ihrer Tochter, die hat es aus der Schule mitgebracht.

Und das ist auch das, was ich am "Pandemie-Management" so bemängele. Das Ganze wird auf die Frage "Impfen oder nicht und wenn ja, wen?" reduziert. Dabei ind andere Dinge doch viel relevanter: Wer hat sich angesteckt? Wo? Wann? Wie ist der Verlauf?

Am Anfang wußte man noch bei jedem Patienten, OB er SG hat und WO er sich angesteckt hat (Inland, Ausland etc). Und jetzt ist das alles irrelevant? Warum?

Mein KiA meinte, daß ihm die Tests alle auf das Budget gehen. Weil er vergleichsweise viele chronisch kranke Kinder behandelt, ist sein Budgekt sowieso immer eng am Jahresende. Deswegen spart er sich die Tests. Ich kann das verstehen - aber es ärgert mich doch.

Mal sehen, ob meine Hausärztin testet. die habe ich noch nicht gefragt.

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Re: Genau das meine ich

Antwort von Butterflocke am 15.11.2009, 15:41 Uhr

Stimmt, die Sache wird immer lascher behandelt. Hoffentlich hat das keine Konsequenzen.

Ja, frag mal beim Hausarzt nach. Ich war mit den Kindern auch nur beim Hausarzt, sprach dann aber mit einer Freundin, deren Mutter und Bruder fast am selben Tag von einem anderen Hausarzt (ich glaube per Speicheltest) getestet wurden.
Bei meinem Hausarzt hätte ich um die 100 Euro für den Test zahlen sollen, was für mich nicht zur Debatte stand.
Drum sag ich....ruf vorher an, ob bei Verdacht getestet wird oder nicht(!). Momentan sind die Hausärzte in unserer Nähe nämlich auch SO dermaßen überlaufen, dass man sich sorgen muss, spätestens nach einem 2-stündigen Aufanthalt im Wartezimmer die SG zu haben. Obwohl man mit "normaler" Grippe kam.....

Gute Besserung auch für Euch!!!

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