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Geschrieben von Steffi528 am 30.03.2017, 8:31 Uhr

was für Traumgehälter?

Wenn eine Erzieherin VZ arbeitet und schon einige Jahre im Beruf ist, wird sie ein auskömmliches Einkommen haben, zumindest für sich und eventuell ein, zwei Kinder, eine Familie kann sie damit nicht ernähren, was den Mangel an männlichen Erziehern erklärt.
Fakt ist, das nicht überall es ausreichend VZ-Stellen gibt, Fakt ist auch, das eine Mutter, die selbst Kinder in die Kita geben muss / will, gar nicht VZ arbeiten kann, weil die Kitaschließzeiten ja meistens für das eigene Kind parallel zu den Kitaschließzeiten der Arbeitsstelle laufen, klappt, wenn das eigene Kind in der gleichen Einrichtung geht, was aber meistens nicht gewünscht ist.
Der Mangel an Erzieher*innen liegt darin, das a) zu wenige Menschen aa) sich eine lange schulische Ausbildung ohne Einkommen leisten können und wollen und b) es andere Branchen gibt, in denen man und frau mehr Einkommen hat als im sozialen Bereich und b) durch den Krippenausbau und die Ausweitung der Betreuungsstunden grundsätzlich zu wenig Beschäftigte unterwegs sind.
Diese Faktoren sind auch von Region zu Region unterschiedlich, z.B.die Sache mit der VZ ist in den neuen Bundesländern häufiger möglich, als in den alten Bundesländern.
Dazu kommt c), die meisten Erzieherinnen sind weiblich und haben eigene Erziehungsphasen, die dann noch einmal die Anzahl der möglichen Beschäftigten reduzieren.
Und d), das viele Erzieher*innen es gar nicht durch die Belastung bis ins eigene Rentenalter "schaffen" (Born Out, div. Rückenleiden etc.)

der Erziehermangel hat also strukturelle Gründe und auch Gründe in der Wertschätzung (Bezahlung).

Ich denke, ähnlich kann man es auch in die anderen sozialen berufe, insbesondere alles mit Pflege übertragen.

Dazu kommen noch e) Gründe, die in der Beschaffenheit der jeweiligen Träger liegen und f) grundsätzlich zu wenig Geld in diesem Bereich auch aus Steuermitteln gepumpt wird, da die Betreuung von Kindern (und Alten und Kranken) traditionell "Frauensache" ist, die Entscheidungsträger jedoch größtenteils in Politik und Verwaltung Männer sind, die gar nicht so sehr von den Themen berührt werden, dafür gern einen ausgeglichenen Haushalt wollen.

 
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