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Geschrieben von tinai am 08.09.2005, 16:34 Uhr

Wann Kinder alleine auf die Straße

hallo,

mich interessiert mal Eure Meinung, zumal hier etliche mit älteren Kindern sind.

Ab wann lasst Ihr Eure Kinder alleine zum Kindergarten, alleine zum Freund zum Spielen etc....

Mir fällt auf, dass die meisten Freunde meiner Kinder immer noch zum Kiga gebracht und abgeholt werden und auch viele von denen noch zur Schule gebracht werden. Auf der anderen Seite stieß ich auf Unverständnis, dass ich meinen Lütten schon mit viereinhalb alleine zum Kiga laufen ließ.

Bin auf Eure Meinungen gespannt, vor allem von den erfahreneren, die das alles hinter sich haben.

Danke

 
17 Antworten:

mit meiner großen habe ich es genauso gemacht wie du......

Antwort von mic0202 am 08.09.2005, 16:49 Uhr

sie ging auch ab 4 1/2 alleine in den kiga /ca 1 1/2 km... ich stieß auch auf unverständnis - war mir aber egal, es konnte nichts passieren auf dem weg, der fussweg war durch eine hohe hecke von der strasse abgegrenzt. jetzt wohnen wir allerdings auf einem kleinen kuhdorf, sodass ich meine kleine mit dem auto zum kiga bringen muss. zum spielen bleibt sie auch auf dem hof... aber nur weil hier keine kinder in ihrem alter sind zum spielen.

jeder kennt sein eigenes kind am besten, und weiß was man ihm zutrauen kann...

lg
mic

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DAs kommt auf die Örtlichkeit und auf die Nerven der Eltern an...

Antwort von Ralph am 08.09.2005, 16:52 Uhr

Hallo Tinai,

und nicht zuletzt auch auf die Kinder. Wenn Dein Kindergarten "um die Ecke" in verkehrsberuhigtem gebiet liegt, dann kann sehr wohl auch schon ein vierjähriges Kind diesen Weg alleine gehen. Liegt eine große Straße mit entsprechendem verkehrsaufkommen dazwischen, würde ich es nicht unbedingt wagen.

Unsere Kinder waren schon sehr früh selbständig, waren vor allem nicht übermäßig verängstigt etc. Auf dem Weg zur KiTA und später zur Grundschule war eine große Durchgangsstraße, auf der der sehr viel LKW-verkehr herrscht, dazwischen. Bis zur Einschulung haben wir deshalb die kinder gebracht und auch geholt. Ab Einschulung allerdings haben wir ihnen den Schulweg gezeigt, und fortan gingen die Kinder allein. Ich muß dazu auch sagen, daß gerade zu diesem zeitpunkt durch eine etwas veränderte Ampelschaltung sehr viel Gefahrenpotential grade an dieser Kreuzung herausgenommen wurde (ich rede von einer sechsspurigen Durchgangsstraße im herzen von Hamburg!).

Wir haben dann zu Anfang das Verhalten unserer Kinder heimlich beobachtet, und es war nichts zu beanstanden. Ok, ich gebe zu, für sehr zart besaitete Eltern ist das evtl. nichts, andererseits halte ich nichts davon, Kinder womöglich noch in der 2.Klasse allmorgendlich zur Schule zu bringen.

Andererseits war uns die Gefahr vorher einfach zu groß aufgrudn dieser Straße.

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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ich habe zuviel Angst, wohnen in der Großstadt

Antwort von murmel13 am 08.09.2005, 16:58 Uhr

mit viel Verkehr.
Ich habe gemerkt, daß mein Sohn noch viel zu leicht abzulenken ist. Er achtet nicht immer auf ampeln... (wenn ein interessantes Auto vorbeifährt oder er gerade am erzählen ist.)

Ich werde meinen Sohn (1. Klasse) wohl noch ein Weilchen begleiten.

lg eine "Gluckenmutter"

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Der Straßenverkehr ist weniger das Argument.....

Antwort von tinai am 08.09.2005, 16:59 Uhr

...das sehen die meisten auch so. Und bei meiner Tochter werde ich auch sicher auch zurückhaltender sein, weil "ihr die Welt gehört" bisher und sie überhaupt nicht einsieht, warum man einem Auto den Vortritt lassen sollte.

Das Argument ist immer "der schwarze Mann im Gebüsch" und natürlich kann ich mein Kind davor nur 100% schützen, wenn ich es auch 100% überwache/beaufsichtige. Ich glaube, dass dadurch jede Selbständigkeit verloren geht und ganz abgesehen davon, glaube ich auch nicht "an den schwarzen Unbekannten".

Liegt es an der Präsenz solcher Fälle im Fernsehen und in der Presse? Man kriegt ja ein und denselben Fall 37Mal in allen Details vorgeführt -und das merke ich schon, obwohl ich kaum Fernseh guck.

Also wie habt Ihr Eure Kinder darauf "vorbereitet" oder wie konntet Ihr Zuversicht haben, dass sie nicht mit fremden mitgehen?

Tina I.

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Deshalb sagte ich ja auch...

Antwort von Ralph am 08.09.2005, 17:01 Uhr

... daß es u.a. auch auf die Kinder ankommt. Dennoch würde ich mit ihm immer wieder "trainieren", denn irgendwann kommt er in die dumme Situation, daß alle allein kommen, nur er noch gebracht wird. Das würde ich auf jeden Fall versuchen zu verhindern.

Eine algemeingültige Weisheit kann und darf es hier sowieso nicht geben. Das wäre dann wirklich gefährlich. :-)

LG
RAlph/Snoopy

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Re: mit meiner großen habe ich es genauso gemacht wie du......

Antwort von emmal j. am 08.09.2005, 17:02 Uhr

Hmmmm...

also bei den Nachrichten, die heut wieder zu hören sind (9jährige vergewaltigt), hab ich grad die Phantasie, daß ich meine wohl noch in der Oberstufe zur Schule bringen werde....

Ne, im Ernst, kommt natürlich immer auf die Strecke an, aber wenn der Kiga nicht gerade direkt nebenan ist, find ich 4 1/2 zu jung.
Gar nicht mal, weil die Knirpse nicht doch schon eine gewisse Selbständigkeit mitbringen, sondern weil sie ja doch noch schneller ablenkbar sind und halt auch leichte Opfer sind für alleart Gesocks, von Hunden über ältere Kinder bis hin zu Verbrechern.

Mir ist schon klar, daß die man kleinen nicht ewig beschützen kann und daß sie selbständige Erfahrungen für ihre Entwicklung brauchen, aber 4 Jahre wär mir einfach zuuu früh.

Bin gespannt, wo ich eines Tages die Grenze ziehen kann...


lg!

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Ein paarmal drauf hingewiesen...

Antwort von RAlph am 08.09.2005, 17:07 Uhr

Hi Tinai,

... und das war's. DAS ist für mich nun wirklich ein Scheinargument. Früher hießen die bei uns "Mitschnacker", und die waren z.T. unter uns Kindern bekannt. Mag sein, daß das eine andere zeit war, aber Pädophile gab es immer, nur stand im gegensatz zu heute nicht der Fall aus Dingsfumfallera auch in der Zeitung! :-)
Ich denke, auch wenn man das Kind jedesmal bringt, irgendwann geht es doch mal alleine, und genau dann passiert es doch. Ich für meinen teil halte mehr davon, die Kinder frühzeitig einfach selbstbewußt zu erziehen, auch zum "Nein!"-SAgen können. Daß mich das evtl. später dann zur Unzeit auch mal trifft mit dem Nein-SAgen, muß ich dann eben nochmals mit dem Kind ausdiskutieren.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Erziehung zu Selbständigkeit und Selbstbewußtsein zwar zu Anfang Nerven kostet, besonders im Kleinkindalter, daß man diese aber in vielen Situationen später, auch in der Pubertät, wieder einspart. *gg*

LG
Ralph/Snoopy

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Re: Ein paarmal drauf hingewiesen...

Antwort von FrauFrosch am 08.09.2005, 17:16 Uhr

Mein grosser war mit knapp 6 JAhren das erstemal alleine unterwegs. War da mit dem Türkischen Familien die grosse ausnahme. Alle anderen Kinder in dem alter waren immer mit Mama unterwegs ( Angst vor Pädos, Angst vorm Strassenverkehr usw.)

Mein grosser wusste schon früh wie man sich auf der Strasse verhält. Das man kuckt usw.

Nun ist er 8 JAhre ist ist oft den halben Tag unterwegs. Mal auf dem Spielplatz, mal bei einem Freund.

Mein mittlerer ist 5 Jahre. Der geht auch ab und an schon alleine weg. Er ist aber eher schüchtern und macht das nicht so oft. Lieber ist er mit seinem Bruder unterwegs.

Mein grosser hat seit dem 6. Lebensjahr ein Handy mit. Gibt uns beiden etwas sicherheit.

In die Schule geht er nicht allein. Da fährt er mit dem Bus. Ist ja doch ned so nahe. Wenn er seine Rad prüfung hat, darf er aber dann mit dem Fahrrad zur Schule fahren.

In den Kiga müssen bei uns die Kinder von dem Eltern gebracht und auch geholt werden.


Ab und an darf meine kleine ( 3 JAhre) mit dem Bruder zum Kaugummi Automaten. Ist bei uns um die Ecke. Mehr aber noch nicht.

Es kommt halt auch auf das Kind drauf an. Wieviel man ihm zutraut. Die erste Zeit hatte ich schon ein komisches gefühl dabei wenn meine Jungs alleine unter wegs sind. Aber mein Mann meinte das wir ja früher auch so früh alleine waren.

grüsse
Tanja

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Re: Ein paarmal drauf hingewiesen...

Antwort von Nurit am 08.09.2005, 17:39 Uhr

Meine großen Söhne (22 Jahre und 20 Jahre alt)sind alleine zur Schule gegangen, als sie 8 und 6 Jahre alt waren. Ich war vorher den Weg mit ihnen unzählige Male zusammen gegangen und habe immer kommentiert, warum ich jetzt z.B. an der Straße stehen bleibe. Nach einer Weile hatte ich das Gefühl, dass sie das auch alleine könnten und bin ihnen in paar Tage heimlich gefolgt. Alles lief immer wunderbar; allerdings war ich auch immer ein bisschen beruhigt, weil sie zu zweit waren.
Meine Tochter, die gerade 8 Jahre alt geworden ist, habe ich morgens immer zur Schule begleitet, weil es sich angeboten hat, denn genau davor fuhr mein Bus ab. Gegenüber der Schule ist der Kindergarten, dort war sie nach der Schule und wurde dann von Papa oder ihren Brüdern abgeholt. Seit Februar war ich dann im Mutterschutz und habe sie zunächst immer noch hingebracht und abgeholt, weil wir eine Warnung von der Schule bekommen hatten, weil sich ein Mann in Schulnähe rumtrieb, der Kinder ansprach. Inzwischen geht sie in die zweite Klasse und geht alleine (5 min Schulweg), aber wenn ich sie dienstags abhole (nur weil ich da auf dem Weg von der Rückbildung eh vorbeikomme), sehe ich die Mamas, die ihre Kinder immer noch täglich abholen. Das findeich bei weiten Schulwegen gerechtfertigt oder auch wenn das Kind noch sehr unsicher ist, aber für mein Kind ist es richtig, alleine zu gehen. Klar;ich habe Angst, wenn sie sich auch nur mal 2 min verspätet...Wenn sie sich mit Mitschülern verabredet, die nicht hier um die Ecke wohnen, hole und bringe ich sie zunächst noch. Bei meinen Söhnen war ich da lockerer, obwohl wir damals in einer schlechteren Gegend Hamburgs wohnten, als es jetzt der Fall ist. Wenn mir mein Gefühl demnächst etwas anderes sagt, werde ich sie bestimmt auch nachmittags alleine gehen lassen - aberim Moment sagt mein Bauchgefühl noch nein....


LG,
Kathrin

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Re: Ein paarmal drauf hingewiesen...

Antwort von tachpost am 08.09.2005, 17:40 Uhr

Mein Junior wird bald 7,ist vorgestern eingeschult worden,und davor schon ein Jahr alleine zum Kiga und zurück gelaufen.
Wir wohnen auf einem Dorf,Kiga und Schule sind 5 Minuten Fussweg,und grosse Haptstrassen gibt es keine.
Und wie ich feststellen musste,herrscht der meiste Verkehr vor Schule und Kindergarten.
Den Weg haben wir lange geübt,und das Strasseüberqueren ohne Ampel und Zebrastreifen,seit er laufen konnte.
Zu Anfang bin ich auch durch die Gebüsche und zwischen geparkten Auto´s hintergehechtet,um zu "kontrollieren",und da er alles prima gemacht hatte,durfte er alleine laufen.
Und seit diesem Jahr geht er auch nur noch alleine auf den Spielplatz (da hab ich Glück,der liegt quasi vor der Türe),und ich freue mich über ein bißchen mehr Freizeit,die ich jetzt habe.

Über die "Fremden" haben wir natürlich auch gesprochen,und ich habe ihm gesagt,das er keinesfalls mit jemandem mitgehen darf,und auch in keine fremden Auto´s steigen darf..Und das war es auch....was soll ich mehr tun ?
Wir haben ein Buch darüber,aber das war,obwohl es für kinder ist,selbst mir zu unheimlich,und Panikmache,wollte ich auch nicht betreiben.
Das hat einmal unser Kindergarten gemacht,und war dann Topthema bei uns,zumal auch noch die Polizei im Kiga war.

Allerdings,habe ich auch einige Jahre in der Grosstadt Frankfurt gewohnt,damals noch ohne Kind,und ob ich das dort so handhaben würde,bezweifle ich doch sehr.
Von daher bin ich doch froh,wieder in meinem dorf zu wohnen,wo auch ich jeden winkel kenne.

LG
Birgit

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Verkehr vor der Schule...

Antwort von tinai am 08.09.2005, 18:25 Uhr

...tatsächlich ist es so, dass der meiste Verkehr vor dem Kindergarten von den Müttern verursacht wird und es gibt tatsächlich welche, die mit laufendem Motor auf die Kinder warten oder den Zebrastreifen zuparken oder auch einfach drüber fahren, egal ob Kinder da stehen oder nicht.

Schon deswegen sollten alle Kinder nur zu Fuß gebracht werden dürfen! Klar gibt es Distanzen, die zu Fuß nimmer zumutbar sind, aber so viele werden wirklich wenige hundert Meter weit gefahren.

Gruß T.

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Re: Wann Kinder alleine auf die Straße

Antwort von wassermann63 am 08.09.2005, 18:26 Uhr

Hallole,

so ganz aus dem Bauch heraus würde ich jetzt behaupten, dass ich meine Kiddies erst im Schulalter gewisse Wegstrecken alleine laufen lassen werde.

Dann schaltet sich aber der Kopf ein und sagt: tja, liebe Jacky, und was gedenkst du zu tun, wenn dein großer Sohni alleine zu den anderen Kindern geht, die in der Nachbarschaft auf der verkehrsberuhigten Straße spielen? Ihn nicht hingehen lassen? Oder zusammen mit ihm zu den Kindern gehen und einen auf "Oberglucke" machen, die sich mit Engelsgeduld neben die spielenden Kinder hinsetzt?

?? *grübel*

Mit Sicherheit werde ich ihn und später den Kleinen zum Kiga bringen. Zur Schule "dürfen" sie dann alleine gehen. Tja, und was das Spielen auf der Straße anbelangt, so werde ich wahrscheinlich einen Kompromiss suchen und hoffentlich finden (in der zukünftigen Nachbarschaft hat's ein paar Verkehrsraudis, die mit 40 oder so um die Ecke in das Wohngebiet reinjagen :-(( Deppen halt, aber davon gibt's ja leider genug. Vielleicht können die Kiddies (zumindest meine) prinzipiell in irgendwelchen Gärten bzw. Vorgärten spielen...

Auf die Weise würde ich es genauso machen, wie meine Mutter es mit mir vor einigen Jahren *ischschoabaarjährleher* gemacht hat.

LG
JAcky

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@mic

Antwort von elody am 08.09.2005, 18:43 Uhr

* war mir aber egal, es konnte nichts passieren auf dem weg, der fussweg war durch eine hohe hecke von der strasse abgegrenzt.*

So egal sollte es einem doch nicht sein. Die kleine Jessica ist auch alleine vom Kindergarten heim gekommen. Und dann hat sich der Nachbar die kleine .....
Sicher bleibt es jedem selber überlassen, was und wieviel er seinen Kindern zutraut.
Aber heute ist nicht damals und bei Kindergartenkindern sollte man nicht so leichtsinnig sein. Schulkinder gehen häufig in Gruppen zur Schule.
Die Tochter meiner Freundin hatte 20 Meter vom Heim bis zum Kiosk. Der Täter hockte hinter einem hohen Busch.
Das hat sich in Amerika ereignet, aber nichtsdestotrotz, behalte ich meine Kids im Auge.
Gruss Moni

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Re: Verkehr vor der Schule...

Antwort von tachpost am 08.09.2005, 18:56 Uhr

Ja,ich kann mich auch nur darüber wundern,denn unser Kiga und die Schule,liegen zentral im Ort,und sind eigentlich von allen Seiten aus sehr gut zu erreichen.
Aber ich erinnere mich auch noch sehr gut an die Worte der ehem. Zagesmutter meines Sohnes:Wenn es nach mir geht,bringe ich mein Kind noch mit 14 Jahren zur Schule !!!!
Na.ob der da mitspielt ?
Und von diesen Müttern wimmelt es hier nur so,und die sind es dann die das Verkehrschaos verursachen,und gleichzeitig ihre Kinder zu selbstständigen Menschen erziehen wollen.
Frage mich nur,wie das gehen soll *grübel*

LG
Birgit

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Re: Wann Kinder alleine auf die Straße

Antwort von emmal j. am 08.09.2005, 19:46 Uhr

Na da haben wir wenigstens "Glück", denn unser asphaltierter Hof ist gut 1500qm groß, da können meine Kinder später genug fahrradfahrn üben,ehs in die große weite Welt geht, und zum üben viiiele Freude einladen!

Ins Feld zum spielen darf sie aber sicher schon sehr früh, das hab ich auch geliebt..!

PS:
An unserer Grundschule parken diese (sörry) blöden Weiber sogar in zweiter Reihe und überholen sich, sowie das eigene Kind gekescht ist, auch ohne besondere Rücksicht!
Da kann man um 13.00Uhr gar nicht lang...


lg

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Re: Wann Kinder alleine auf die Straße

Antwort von Eva Lotta am 08.09.2005, 19:47 Uhr

Das ist wirklich eine interessante Diskussion. Ich habe bei meiner Tochter (9) in den vergangenen Jahren auch viel überlegt, wie man es nun richtig macht.
Wir wohnen in der Großstadt, allerdings ganz am Rand. Der Kindergarten war mit dem Auto in ungefähr 10 Minuten zu erreichen, weswegen wir sie immer hingebracht und geholt haben. Früh zur Schule bringt sie immer mein Mann, weil er dann auch zur Firma fährt. Sie könnte das inzwischen natürlich alleine, aber ist schon in dem Alter, wo sie die Bequemlichkeit dieses Chauffierens erkannt hat. Nachmittags kommt sie alleine nach Hause, allerdings erst seit dem Ende der 2. Klasse.
Sie ist mir manchmal so verträumt, dass sie mit Hinz und Kunz, die ihr so über den Weg laufen, ein Wort wechselt oder ein richtiges Gespräch führt, obwohl sie die Leute z. T. gar nicht kennt. Dann wird hier noch ein Hund hinterm Zaun beobachtet, da drei Blumen gepflückt und an der nächsten Ecke eine Katze gestreichelt, ehe ihr einfällt, dass sie ja nach Hause will.
Es fällt mir schon schwer, da gelassen zu bleiben und immer wieder drauf hinzuweisen, dass man den fremden Leuten nicht ansieht, was in ihren Köpfen vorgeht, weswegen Vorsicht angezeigt ist. Ich will ihr ja auch keine Angst machen, aber etwas mehr Zurückhaltung wäre angebracht.
Mit dem Rad lassen wir sie noch nicht alleine fahren. Sie machen jetzt in der 4. Klasse ihre Radfahrprüfung und dann werden wir auch nicht mehr drum herum kommen. Sie möchte natürlich auch, denn alle Kinder aus ihrer Klasse dürfen das schon lange. Allerdings ist uns beim gemeinsamen Fahren immer wieder aufgefallen, dass sie eben nicht wirklich an jeder Ecke guckt, ehe sie über die Kreuzung brettert.
Tja, man sieht, es gibt Kinder, die mit 5 Jahren schon recht gut unterwegs sind, und andere eben erst später. Ich glaube, das hat nicht ausschließlich damit zutun, dass wir sie sehr behüten, denn man sollte auch versuchen, die Fähigkeiten seines Kindes realistisch einzuschätzen. Wenn es sehr verträumt ist, dann bringt es nichts, es auf Selbstständigkeit zu trimmen.

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Re: Wann Kinder alleine auf die Straße

Antwort von krissie am 08.09.2005, 19:51 Uhr

Unser Sohn ist erst 3,5 Jahre alt, insofern stellt sich das PRoblem noch nicht. Alleine zum Kindergarten würde ich ihn aber auch die nächsten Jahre nicht gehen lassen, was sicher auch damit zusammen hängt, dass wir in einer Großstadt wohnen mit viel befahrenen, hier recht unübersichtlichen Straßen. Und dass der Weg recht weit ist.
Also stellt sich die Frage wohl erst im Schulalter. Eigentlich denke ich, sollte man dann wohl "loslassen" und die Kinder alleine gehen lassen, zumindest nach einiger Zeit gemeinsamen Weg. Aber ich habe auch Ängste.
Aktuell: vor ein paar Wochen ist doch in Berlin-Zehlendorf ein siebenjähriger Junge von einem Jugendlichen (!!) auf einem Spielplatz erschlagen worden. Soweit ich informiert bin wohl ohne sexuellen Mißbrauch, nur "einfach" rohe Gewalt. Die Eltern haben alles so gemacht, wie die Lehrer es vorschlugen: "Lasst Eure Kinder auch mal alleine raus", es war hellichter Tag,... Ich weiß, solche Fälle sind eigentlich superselten, aber ich muss immer daran denken, wie der Vater ihn dann wohl STunden später gefunden hat.
Es gibt einfach diese gewalttätigen Verrückten da draußen und es ist schwer, sich von der Angst frei zu machen. Klar, statistisch gesehen, gab es sie schon immer und heute auch nicht unbedingt häufiger als früher. Aber wir waren im Grundschulalter tatsächlich auch nie so ganz ohne Aufsicht draußen, sondern in der funktionierenden Nachbarschaft hatte immer einer ein Auge auf die Kinder. Schulweg auch noch nicht alleine, da auch recht weit...
Das war jetzt natürlich keine große Hilfe, nur so Überlegungen, die ich zur Zeit habe.

LG Kristina

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