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Geschrieben von Benedikte am 08.12.2018, 11:08 Uhr

nicht ganz

nein, Merzens Großvater ist mir gäntlich unbekannt. Seine gesamte Familie, das habe ich erst jetzt mitbekommen, aus welcher Familie er stammt. Einer meiner Großväter war übrigens auch in der Partei und sogar Soldat im krieg. War in Frankreich stationiert und hatte sich da so fett gefressen, dass er seine Uniform kaum schließen konnte. Der andere war kriegswichtig als Schlosser in er Fabrik, wo ich noch heute lieber nicht wissen will, was genau die produziert haben. Machen mich meine Großeltern zu schlechteren Menschen? Sippenhaft? Wie weit bin ich für meine Kinder verantwortlich?


Seine Familie ist totally middle class. Im Studium kamen viele der Kommilitonen aus solchen Familien, also Richter, anwälte, Beamte. Das war keine Oberklasse. Und meine, Vater erst Metzger, dann Lehrer, Mutter kaufmännische angestellte, beide mit Auftiegswillen, meine Mutter für alle mit, ist auch Mittelklasse. Entscheidend ist der eigene Auftsiegswille, den man haben konnte.

Das Alter und das existenzminimum- das Problem sehe ich. aber früher war die Gesellschaft ganz anders, die hat sich geändert, das System mit ihr. Früher hatte und musste jeder arbeiten, es gab keine gebrochenen erwerbsbiografien, das Leben war einfach und deshalb billiger, ua. Kann mich noch erinnern an Badetage in den sechzigern, wo wir Beo Vermieters freitags in die Wanne durften. Gleiches Wasser, wohlgemerkt. Toilette war halbe Treppe. Hat keine Sau geschert. Hier gab es hingegen Streit als mein Mann an diesen auslandsposten zuzog weil wir nur drei Bäder haben, mit ihm aber vier Personen hier sind. Weil einer von uns drei, die wir da waren "sein " Bad aufgeben musste. So verschiebt sich das.

Und- wir haben viel mehr Aufgaben, müssen als Staat und Gesellschaft viel mehr Menschen versorgen als früher, die nichts beigetragen haben. Die Rente übernimmt soviele Aufgaben aus dem eingezahlten Geld, die nichts mit Rente zu tun haben. Mütterrente bspw. Und- früher gab es viele einfache Jobs, für Menschen ohne theoretische Fertigkeiten. Gibt es heute nicht mehr. Früher wollte niemand auf Stütze leben, war verpönt. heute ist Hartz 4- laut trasch tv- für viele akzeptabel. Kurzum- in einer so geänderten und heterogenen Gesellschaft kann der Staat nicht mehr so viel Vorsorge für den einzelnen Bürger treffen. Das muss der Bürger in Eigenvorsorge machen.

Benedikte

 
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