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von Leena  am 24.09.2016, 10:43 Uhr

Mangelnde Empathie?

Ich glaube, ich habe tatsächlich keine Empathie für "fremde Deutsche", die ein subjektives Angstgefühl entwickeln, ohne dass sie oder Menschen in ihrem Umfeld tatsächlich negative Erfahrungen gemacht haben. Und ich glaube, ich habe auch keine große Empathie für Menschen, die vom Einzelfall gleich auf "die Masse" schließen.

Mir tut jeder Mensch leid, der einen Übergriff erleidet. Aber nur, weil z.B. mein Sohn von einem hier aufgewachsenen Migrantenkind (chinesischer Herkunft) mit einem Messer am Hals bedroht wurde, halte ich nicht alle hier lebenden Chinesen und ihre Kinder für so gefährlich, dass ich um die "Unbeschwertheit" unseres Lebens fürchte. Ach so - der Junge war kein Muslime. Ist das wichtig?

Das Leben ist, so oder so, nie eine statische Angelegenheit. Es bleibt eh nie, wie es ist. Meine Kinder werden nicht in derselben Welt aufwachsen, in der ich aufgewachsen bin. Ich bin aber auch nicht in der Welt aufgewachsen, in der meine Eltern aufgewachsen sind. (Und, ehrlich gesagt, ich bin sehr dankbar darum, nicht Ende der 30er / Anfang der 40er Jahre im Osten Deutschlands bzw. im Osten des damaligen Deutschlands geboren zu sein.)

Ach so - für mich gehören muslimische Menschen zu Deutschland.

 
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