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Geschrieben von Charlie+Lola am 30.05.2017, 13:30 Uhr

Mal eine Frage bezüglich Kopfverletzung und deren Versorgung im Krankenhaus

und deren Nachbehandlung. Frage wegen meiner Nachbarin weil ich heute morgen etwas geschockt war als ich hörte was passiert ist.

Wenn ich als Patient in eine Notaufnahme nach Sturz mit einer dicken Platzwunde am Kopf (12 Stiche), inkl. Bewußtseinsverlust und farblich veränderten Sehen komme, wie wird da laut Standard versorgt?

Ich bin ja schulmedizinisch, beim Krankenhausverlauf schon lange nicht mehr, auf dem Stand der Dinge.

Es wurde bei ihr, außer der Versorgung der Platzwunde, nichts gemacht.
Kein Blutdruck kontrolliert, der Nacken nicht untersucht, keine neurologischen Auffälligkeiten ausgeschlossen - nichts.
Nur genäht.

Der Vorfall ist jetzt 4 Tage her, sie hat jeden Morgen starke Kopfschmerzen und Schwindel beim Aufstehen.
War vor 2 Tagen damit beim Hausarzt der nichts weiter unternommen hat und sagte man müsse abwarten.

Seitlich am Hals hat sie Schmerzen, kann kaum laufen und liegen weil der Rücken schmerzt.

Ich meine da kann ich ja auch eben den Tacker rausholen und mich selber versorgen.

Ärzte vor.......

 
7 Antworten:

Re: Mal eine Frage bezüglich Kopfverletzung und deren Versorgung im Krankenhaus

Antwort von Leewja am 30.05.2017, 13:49 Uhr

tja, ich würde sagen, ein CT hätte schon Sinn gemacht, je nach Sturzverlauf auch HWS, aber weißt du, wir haben sie ja nicht untersucht...möglicherweise hat sich jemand was dabei gedacht.
Vielleicht auch nicht.
Aber wenn immer noch so starke Beschwerden bestehen, würde ich auf einer Bildgebung bestehen.

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Re: Mal eine Frage bezüglich Kopfverletzung und deren Versorgung im Krankenhaus

Antwort von Steffi528 am 30.05.2017, 13:52 Uhr

Ich bin keine Ärztin, aber in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts bin ich mal auf den Hinterkopf gefallen, dachte, ich hätte eine leichte Gehirnerschütterung. Der Schwindel wurde jedoch immer schlimmer, also hat mich mein Vater dann doch vorsichtshalber ins KH gebracht, nur sicherheitshalber. Da wurde geröntgt. Das Ergebnis war, das die Gehirnerschütterung wirklich nur sehr leicht war, ich aber einen Schädelbruch hatte und eine leichte Schwellung, die dann auf das Rückenmark drückte. Natürlich ging es stationär, ich wurde erst einmal ruhig gestellt und verbrachte eine Woche im KH. Der Arzt fand das gar nicht lustig, das wir so lange gewartet haben und es auf die leichte Schulter genommen haben
Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, das die Ärzte ein paar Jahrzehnte später einen inneren Röntgenblick entwickelt haben.
Ich hatte jedoch weder Bewußtseinsverlust , noch verändertes Sehen noch war mir übel. Nur Schwindelig.

ICH würde da tatsächlich noch einmal im KH auftauchen und die Beschwerden schildern und zumindest einige neurologische Dinge ausschließen lassen.

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ja, danke dir. ich habe schon gedacht das ich einen an der Waffel habe.......

Antwort von Charlie+Lola am 30.05.2017, 13:55 Uhr

Sie ist zweimal gestürzt.
Das erste Mal richtig heftig und dann nochmal weil ich beim aufstehen noch schwindelig war.
Sie hat ihre Tochter nicht mehr erkannt.

Ich werde dem Mann das gleich nochmal sagen das die da mal ein bißchen Druck machen beim Hausarzt.

Mach mir da schon ein wenig Sorgen um sie........

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das denke ich eben auch........aber die Kassen sind halt leerer als noch in den 80ern...

Antwort von Charlie+Lola am 30.05.2017, 13:56 Uhr

....

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Re: Mal eine Frage bezüglich Kopfverletzung und deren Versorgung im Krankenhaus

Antwort von IngeA am 30.05.2017, 14:03 Uhr

Ich bin keine Ärztin.

Was normalerweise aber IMMER gemacht werden muss:

Vitalwerte also Blutdruck, Puls, Atemfrequenz.
Grob orientierende neurologische Untersuchung (da fallen auch Sehstörungen drunter, auch inkl. Befragung nach Unfallhergang, Dauer der Bewusstlosigkeit, Erinnerungslücken)
Untersuchung des Schädels durch sorgfältiges anschauen und abtasten auf Stufenbildung oder sonstige Frakturzeichen
Untersuchung der Halswirbelsäule

Ein CT sollte durchgeführt werden wenn (ein Grund genügt):
der Patient älter ist als 60 Jahre
der Patient erbricht
die Kopfschmerzen nicht weg gehen.
der Patient auch eine Stunde nach dem Ereignis noch Probleme mit der Merkfähigkeit hat (anterograde Amnesie)
es Anzeichen für eine knöcherne oder eine Weichteilverletzung oberhalb Schlüsselbeinniveau gibt
der Patient einen Krampfanfall hat (nach dem Sturz) oder hatte (Ursache des Sturzes)

Nachdem die Nachbarin offensichtlich Kopfschmerzen und Schwindel hat und auch Schmerzen in der Halswirbelsäule, sollte sie damit noch mal zum Arzt.
Natürlich können Kopfschmerzen und Schwindel und auch Nackenschmerzen auch bei einer normalen Gehirnerschütterung noch länger anhalten, man sollte aber doch wenigstens untersuchen ob wirklich nichts weiter ist.

LG Inge

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Re: Mal eine Frage bezüglich Kopfverletzung und deren Versorgung im Krankenhaus

Antwort von salzstange am 31.05.2017, 8:56 Uhr

ich würde auch nochmals ins KH fahren, daruaf bestehn das der Kopf geröngt wird,
sagen das Ihr übel ist, immer noch Kopfschmerzen hat, Überlkeit hat.

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Re: Mal eine Frage bezüglich Kopfverletzung und deren Versorgung im Krankenhaus

Antwort von Danyshope am 01.06.2017, 19:45 Uhr

Doch soooooo viel?

Ich bin mit geschätzzen 50 km/h mit meinem Auto hinten auf das Kontergewicht eines Traktors geknallt. In der 11/12ten SSW. Wohmgemerkt, da wo mein Auto normalerweise den Motor sitzen hatte klaffte schon sauber mittig zwischen dem rechten und linken Scheinwerfen ein Loch.

Bin dann auf eigenem !!! Wunsch ins Kh weil noch am Unfallort die Schmerzen anfingen. gemacht wurde im KH dann die gynokologische Untersuchung, ich meine noch Blutdruck und Herz abgehorcht und das war es dann. Keine Medikamente gegen die Schmerzen, kein Röntgen, ich musste nicht über Nacht da bleiben - nichts. Naja, der Hinweiß noch ich soll am nächsten tag zu meinem Hausarzt gehen - bzw nach den Feiertagen da Jahreswechsel.

Die nächsten 14 tage habe ich mit wahnsinnigen Kopfschmerzen verbracht, Dauerübelkeit und mich des öfteren Übergeben. Aufstehen wollte ichda eh nicht, dann war der Schwindel auch erträglich. Da ich wegen einer Herz-Op welche ich Jahre vorher hatte eh schon ein gedrahtetes Brustbein habe war das auch alles andere wie angenehm. Dazu die Angst das dem Kind doch noch was passiert.

Vor ein paar Wochen war mein Kind dehydriert. Wir saßen beim Arzt und der meinte, ich sollte unter Einhaltung der Verkehrsregeln zügig und direkt ins nächste Kinderklinikum fahren. Ich habe ihn dann noch gesagt er möge dort bitte anrufen und uns anmelden. War recht gut, er hatte dann nämlich mit denen die Diskussion darüber ob die uns aufnehmen oder nicht. Die meinten nämlich wir sollten doch lieber in das andere Kh fahren - was gleichfalls überlaufen war. da war der Arzt aber dann glücklicherweise anderer Meinung und hat das auch deutlich gesagt.

Also nein, mich verwundert gar nichts mehr.

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