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Geschrieben von cube am 17.10.2018, 18:56 Uhr

Lest ihr auch mal richtig?

Fälle wie Amri hätten verhindert werden können und sollen - natürlich würde ich mir wünschen, man hätte von Anfang an versucht, wirklich gründlich zu prüfen.
Ich finde es auch nicht ok, dass Asylbewerber, die ganz offensichtlich zB durch mehrfache Straftaten zeigen, dass sie kein Interesse haben, sich einzugliedern. Ich würde es begrüssen, wenn die Prüfung eines Asylantrages schneller abgeschlossen wäre und bei einer Ablehnung des Antrages auch schnell ausgewiesen bzw. dann bei nicht freiwilliger Ausreise auch zügig abgeschoben wird. Ich denke manchmal auch, dass sich hier unser Rechtssystem selbst im Wege steht und zu viele Einsprüche, Widersprüche etc zulässt, durch die solche Dinge unnötig in die Länge gezogen werden.
Ich denke auch, dass man einen bereits abgelehnten Asylbewerber, der dann innerhalb der Zeitspanne, die man ihm bis zur Ausreise zubilligt straffällig wird, sofort abschieben könnte.

Auf der anderen Seite sind auch unsere Behörden nicht perfekt und ein abgelehnter Antrag muss nicht zwingend wirklich rechtens sein - darf man also grundsätzlich Einsprüche verbieten bzw. auf sofortige Ausreise drängen? Oder würde man damit den Menschen nicht die Chance nehmen, für ihre Träume (ich spreche hier dann von integrationswilligen Menschen!) auch zu kämpfen?

Und was ist mit den Bewerbern, deren Antrag noch nicht abschließend geprüft ist? Hätten die im Fall einer Straftat keine 2. Chance verdient?

Ich finde es eben einfach schwierig, eine pauschale Meinung zu bilden.
Ich finde es schwierig, mit solchen Forderungen nicht evt. der 2-Klassen-Gesellschaft Tür und Tor zu öffnen bzw. eine Grundhaltung zu fördern, in der Ausländer weniger wert sind und weniger Rechte haben als Deutsche.

Ich habe tatsächlich kein Verständnis dafür, wenn das Ganze auch noch ausgeweitet wird auf alle Zuwanderer. Das sind nämlich ganz viele Menschen, deren Arbeit wir gerne in Anspruch nehmen. Ob das die erwähnte Eisdiele ist oder der polnische Handwerker. Die sind dann so lange gut, wie sie uns nutzen - bei Straftat bitte raus aus Dtl.? Das war der Punkt, der mich so massiv geärgert hat. Da habe ich einfach dann das Gefühl, die ganze Diskussion - egal um welche "Art" Ausländer ist eigentlich grundsätzliche Fremdenfeindlichkeit. Oder einfach Überheblichkeit (was auch nicht sonderlich sympathisch ist)?

Ich denke auch nicht, dass wir so tun sollten, als wenn unsere Probleme mit Gewalt/Straftaten wirklich in so großem Maße von Ausländern begangen würden, dass die strengere Umsetzung des Asylrechtes eine signifikanten Rückgang von Straftaten bewirken würde. Ich finde, dass aber eben solche Fälle wie zB Köln zu oft dafür benutzt werden, grundsätzlich Stimmung gegen Asylbewerber zu machen und dies so aufzubauschen, als wenn das unser Hauptproblem im Land wäre.

Du siehst, ich habe mich einfach innerhalb dieses - wie ich finde - sehr komplexen Themas noch nicht zu einer knapp zu formulierenden Meinung durchringen können. Vielleicht mache ich es mir auch zu kompliziert.
Aber ich finde im Gegenzug eben Aussagen wie "wir dürfen eben nicht jeden reinlassen" einfach zu simpel.

 
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