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Geschrieben von Hase67 am 18.11.2009, 13:57 Uhr

Kinder & Musik

Hi ihrs,

nachdem unser Sohn (5) seine Liebe zum Fußball zumindest vorübergehend an den Nagel gehängt hat (Gott sei Dank waren es bisher nur Schnupperstunden), wünscht sich das Kind nun seit geraumer Zeit, Klavier spielen zu lernen. Bisher hatte ich mir überlegt, das auf den Beginn der Grundschulzeit zu vertagen, weil die meisten Kursangebote erst in diesem Alter losgehen. Außerdem weiß ich, wie mühsam das Animieren zum Üben schon bei Grundschulkindern ist (meine Tochter spielt Flöte).

Nun wünscht sich der Herr Sohn aber zu Weihnachten "unbedingt" ein Klavier und drängelt, wann wir ihn denn zum Unterricht anmelden. Und die Kooperationslehrerin im Kindergarten meinte neulich, er solle unbedingt musikalisch gefördert werden, da er ein außergewöhnlich gutes Rhythmus- und Melodiegefühl habe.

Ich bin irgendwie zwiegespalten: Soll ich mit ihm das für sein Alter übliche Programm à la "Instrumentenkarussell" unterjubeln, damit er noch andere Instrumente kennen lernt und sich dann etwas Passendes aussuchen kann? Oder vielleicht doch gleich "Probe-Klavierstunden", weil er gerade DARAUF drängt? Gibt es das für diese Altersgruppe überhaupt?

Gibt es hier Leute, deren Vorschulkinder bereits Klavierunterricht haben?

Hätte gern ein paar Erfahrungen und Input (ruhig auch kritisch), weil ich ihm das natürlich einerseits nicht ausreden will, andererseits aber so meine Zweifel habe, ob das Übungspensum wirklich schon etwas für seine Altersstufe ist (zumal wir gar kein Klavier besitzen, was auch schon ein Problem ist).

LG

Nicole

 
17 Antworten:

Re: Kinder & Musik

Antwort von dr.snuggles am 18.11.2009, 14:02 Uhr

hallo hase,

ich wollte mit sieben jahren unbedingt, unbedingt, unbedingt klavier spielen lernen. dazu musste natürlich auch das instrument her.
haben meine eltern auch unterstützt, mit den üblichen sprüchen/drohungen und täglichem üben. die faszination war ziemlich fix wieder hin. habe zwei jahre gespielt.
parallel habe ich auch fußball gespielt.
und dann musste ich mich entscheiden und bevorzugte kicken (ich jeck!).

ich glaube, die sofortige anschaffung des ja auch teuren, wenn gutem, instruments ist übertrieben. lass ihn erstmal reinschnuppern. vielleicht könnt ihr ihm ja erstmal ein keyboard anbieten.

grüßt
snuggles

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Re: Kinder & Musik

Antwort von Cata am 18.11.2009, 14:02 Uhr

In dem Alter wuerd ich erst mal ein Keyboard kaufen. Etwas Unterricht schadet ja nicht. Und wenn er am Ball bleibt und die Tochter vllt. auch mal ans Klavier will, lohnt sich doch dann die Anschaffung.
Wir haben auch kein "echtes", sondern ein elektronisches Klavier. Die sind recht preiswert, sehen aus wie Klaviere, man kann viele Sachen damit tun, die ein Klavier nicht hergibt. Man kann mit Kopfhoerern ueben, die Lautstaerke regeln, seine eigenen Uebungen aufnehmen uvm.

Cata

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Wg. Anschaffung eines Klaviers...

Antwort von Hase67 am 18.11.2009, 14:05 Uhr

... das fällt sowieso erstmal flach, da wir im Sommer nächsten Jahres umziehen, ich würde vorher noch nicht mal eins mieten.

Es geht mir eher um die Frage, ob es grundsätzlich in dem Alter Sinn macht, gezielt mit einem Instrument wie Klavier anzufangen. Ich habe davon ehrlich gesagt keine Ahnung, weil ich selbst nur "Klampfe" spiele, und das auch über weite Strecken nur selbst beigebracht.

LG

Nicole

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Re: Wg. Anschaffung eines Klaviers...

Antwort von dr.snuggles am 18.11.2009, 14:08 Uhr

bestimmt macht es sinn. man weiß nun mal vorher nicht, wie lange die kids am ball bleiben. deshlab bleibt nur ausprobieren und ich würd das tun.
für die entwicklung ist das erlernen eines instruments absolut empfehlenswert!

zum glück habe ich ein klavier daheim (auch e) und wir spielen auch regelmässig. sobald das kind mag, wird es (professionellen) unterricht bekommen.

grüßt
snuggles

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Re: Wg. Anschaffung eines Klaviers...

Antwort von Cata am 18.11.2009, 14:08 Uhr

Das wiederum kommt aufs Kind an. Vermutlich spielt auch die Groesse der Haende ne Rolle. Was waere mit ner Probestunde? Der Lehrer kann das sicher besser beurteilen.

Cata

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Re: Kinder & Musik

Antwort von Fredda am 18.11.2009, 14:11 Uhr

Hallo!

Meine Tochter wird bald sechs und hat seit dem Sommer Klavierstunden in einer Zweiergruppe. Wir haben allerdings ein Klavier, weil ich auch spiele. Sonst hätten wir ein kleines, elektronisches geleast.

Der Große spielt seit 2,5 Jahren Schlagzeug und hat auch ein eigenes, der Mittlere trompetet seit 1,5 Jahren und bekommt zum Geburtstag eine eigene Trompete, noch hat er ein Leihinstrument der Musikschule.

Von hier ein klares: JA zu jedwedem Musikwunsch der Kinder.

Üben MUSS hier niemand, das läuft über Eigenmotivation.

Gruß

Fredda

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Re: Kinder & Musik

Antwort von Sternchen Dezember am 18.11.2009, 14:12 Uhr

Meiner (auch 5, Fußballer) macht musikalische Früherziehung. Nun kam er neulich damit an, dass er auch Klavier lernen möchte. Ich habe daraufhin seine Lehrerin angesprochen (die schon meine war) und sie riet mir dazu, ihn vorher noch etwas Noten lernen zu lassen. Klavier hätten wir bei meiner Oma...das Problem ist bei den Kids ja meistens das Üben...wenn er dann keine Lust mehr hat, haste das Klavier dann da stehen. Schenkt ihm doch sowas wie einen Gutschein...nach dem Umzug Klavier-Unterricht oder so...

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Re: Wg. Anschaffung eines Klaviers...

Antwort von Häsle am 18.11.2009, 14:13 Uhr

Vielleicht könnt ihr Probestunden bei einem Klavierlehrer buchen. Der merkt bestimmt schnell, ob das (schon) was für deinen Sohn ist.
Bei mir war's wie bei snuggels. Ich habe vier Jahre Klavier gespielt, es machte mir auch Spaß. Aber zum Üben war ich einfach zu faul, bzw. hatte immer interessantere Sachen zu tun. Und dann die ganzen Vorspiele vor den versammelten Eltern, davor hatte ich wahnsinnige Angst. Deshalb habe ich aufgehört. Das Ganze war aber viel zu streng aufgezogen, überhaupt nicht kindgerecht. Eigentlich schade, weil ich schon ziemlich weit war, trotz meiner Faulheit. Jetzt habe ich (seit ca. 15 Jahren) ein Keyboard und spiele nur noch ab und zu.

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Re: Kinder & Musik

Antwort von Reni+Lena am 18.11.2009, 14:27 Uhr

unsere Musikschule bietet es ab 5 Jahren an.
Sie sagen, dass es das beste Alter ist um mit Klavier anzufangen.
Allerdings sind die Preise gepfeffert. 30 min liegen bei 25 Euro *örks*
Und da wird am Anfang nicht viel gemacht....

Lg reni

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Re: Kinder & Musik

Antwort von Hase67 am 18.11.2009, 14:39 Uhr

Vielen Dank!

Na, dann werde ich mich mal schlau machen, welche Möglichkeiten es hier so gibt...

LG

Nicole

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Re: Kinder & Musik

Antwort von oeli_bene am 18.11.2009, 15:01 Uhr

HI. Meine Klavierstunden gebende Schwiegermutter sagte, allerfrühestens ab 5 Jahren, besser ab 6, wenn die Kinder lesen lernen. Dann ist es wohl mit dem Noten lesen einfacher. Das alles ohne Gewähr. Zumindest bei uns wurde gleich vom Notenblatt mit beiden Händen (zunächst aber abwechselnd) gespielt. Ausserdem ist tägliches Üben bei nem Kindergartenkind vielleicht nicht so einfach zu vermitteln ...

Kind1 hat in der 2. Klasse angefangen, da war er 6 u. 9 mon. Kind2 wird wohl in der 1. Klasse anfangen, da wird er 6 Jahre u. 7 Monate sein.

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Re: Kinder & Musik

Antwort von 32+4 am 18.11.2009, 15:18 Uhr

Ja, hier. Allerding wird der Nachwuchs von muddi an den Intrumenten gequält. Bin halt geizig.

Gibt es denn wirklich gar keine Kurse für das Alter bei Euch? Musikalische Früherziehung?

Mir ist das Problem mit dem Interessenverlust durchaus bekannt. Wäre ein teurer Spaß gewesen, wenn ich jedesmal ein neues Instrument gekauft hätte.

Also ICH würde ohne Schnupperkurs kein Instrument kaufen. Die Alternative Keyboard kann teurer werden als ein richtiges Klavier, wenn man denn etwas Gutes kaufen möchte. Alleine das Tastengefühl ist ein extremer Unterschied.
Übrigens hat mein Flügel viel weniger gekostet als mein E-Piano. Trugschluß, ein richtiges Klavier sei teurer :-)

Wenn dann immer noch Interesse besteht, kann man sich Instrumente leihen. Die Gebühr kann verrechnet werden, wenn man das Instrument dann kaufen will. Oder man geht in einen Gebrauchtwarenladen mit einem Klavierstimmer o.ä. und guckt sich dort die Klaviere an.
Meinen Ibach habe ich weit unter Wert gekauft, weil der Vorbesitzer ihn saumäßig lackierte. Das macht aber beim Klang kein Problem^^




PS. ich wünschte, ich könnte mein Liebesleben so gut beherrschen wie Noten bzw. Instrumente..da läuft wat schief

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Re: Kinder & Musik

Antwort von fiammetta am 18.11.2009, 15:27 Uhr

Hi,

unser Sohnemann hat bereits in der Vorschule Klavierunterricht bekommen. Ein Klavier kann man leihen, aber auch als E-Piano kaufen. Die Dinger sind nicht einmal so schlecht, kosten aber auch weniger. Zudem liegt der Wiederverkaufswert relativ hoch.

Unser Bubi hat Unterricht an der Städtischen Musikschule bei einer Lehrerin, die Klavier am Mozarteum in Salzburg studiert hatte und über eine Zusatzausbildung in Musikpädagogik für Kinder (ich glaube, so heißt das) verfügt. Die Frau ist sehr gut, keine dieser sauertöpfischen Lehrerinnen, die ihre Zöglinge von einem Wettbewerb zum anderen jagen, um sich selbst damit zu profilieren. Die Kinder gehen mit Freude dort hin und lernen etwas, das sie gerne üben. Ich bin jedenfalls recht angetan.

Meines Erachtens nach ist es auch wichtig, nicht Unterricht bei einem Möchtegern-Lehrer zu nehmen, auch wenn der vielleicht weniger kostet. Alles, was falsch erlernt worden war, braucht ewig bis es korrigiert ist. Die Variante "Hausfrau macht Hobby zum Beruf" oder "Erzieherin braucht Nebenerwerb" (etc.) ist ja ganz nett. Ich lege aber Wert auf Profis und die haben studiert und verfügen über eine pädagogische Ausbildung.


LG

Fiammetta

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Re: Kinder & Musik

Antwort von Hase67 am 18.11.2009, 15:33 Uhr

Ich habe mich in der Zwischenzeit per Google mal etwas schlau gemacht. Die städtische Musikschule (die z. B. auch die Flötenkurse meiner Tochter an der Schule anbietet) bietet Instrumentalkurse in Klavier an und vermietet auch Instrumente gegen Monatsgebühr.

Klavierlehrer scheint es hier überhaupt nur zwei zu geben (zumindest besetzen die Herrschaften Seite 1-4 der Google-Treffer, gut optimierte Websites haben sie jedenfalls ;-)), aber da bin ich als völliger Laie auch zurückhaltend. Der Flötenunterricht meiner Tochter ist jedenfalls gut, mein großes Kind ist nämlich meines Erachtens musikalisch nicht gerade eine Ausnahmebegabung , und sie spielt mittlerweile ganz passabel Flöte, trotz nur widerwillen Übens.

Danke nochmal an alle in der Runde

Nicole

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Re: Kinder & Musik

Antwort von wassermann63 am 18.11.2009, 15:33 Uhr

"Wir" (also ich mit im Nachhinein vom Großen "erworbener" Zustimmung) überlegen uns auch gerade, ob oder ob nicht und wenn ja, was wir an musikalisch orientierten Kursen hier anlaufen lassen.

Das Klavier haben wir. Eine Lehrerin ebenfalls (die Mutter eines Schulkameraden), ein Fitzelchen Begeisterung ist beim Großen ebenfalls zu vermelden, allerdings hat er natürlich keinerlei Ahnung, worum's überhaupt geht, zumal Muttern keinerlei Instrument spielt...

Also, falls da irgend etwas zu Potte kommt, kann ich ja berichten.

Es gibt übrigens eine Notenles-freie Methode, die sogenannte Suzuki-Methode, dank derer Kinder ein jegliches Instrument erlernen können, durch simple Nachahmung der gehörten Töne. Allerdings erfordert diese Methode tägliches (!) Üben.

Nun ja. Eines der vielen Projekte. In der Zwischenzeit habe ich allen inhäusig anwesenden Vertretern der männlichen Spezies eine Mundharmonika verpasst, auf welcher selbige doch glatt hin und wieder rumpusten und siehe da, es ergeben sich sogar Töne und manchmal gar halbe Melodien. Also, ganz unmusikalisch ist "man" hier anscheinend nicht.
Das lässt Hoffnung keimen.

Schaun mer mal. Falls sich bei euch vorher was tut, kannst ja du mir berichten.. :-)

Liebe Grüße
JAcky

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Re: Kinder & Musik

Antwort von Hase67 am 18.11.2009, 15:40 Uhr

Jacky,

Suzuki scheidet aus - das gibt es hier zwar, aber die Schule ist mir zu weit "ab vom Schuss", und ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich das Übungspensum in unserem Zeitplan unterbringen sollte.

Wir haben Freunde, deren Kinder per Suzuki-Methode Geige spielen gelernt haben, beide sind mittlerweile auch musikalisch sehr gut (schon einige gute Platzierungen bei "Jugend musiziert"), aber für die Mutter war das ganze Drum und Dran auch jahrelang fast ein Halbtagsjob (zumindest mit zweien).

LG

Nicole

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Re: Kinder & Musik

Antwort von Nase am 18.11.2009, 17:21 Uhr

Also ohne musikalische Grundkenntnisse würde ich keinen Klavierunterricht anfangen..
Instrumentenkarussel fänd ich ne super Lösung.. Da gibts ja auch Klavierunterricht dabei.
Musikalische Früherziehung, Glockenspiel oder Blockflöte fänd ich aber als Einstieg schon wichtig..
Wenn dann würd ich nur Probeunterricht nehmen.. Ein neues Klavier auf keinen Fall anschaffen..
Man kann Klaviere leihen, mieten leasen..
Ich habe mein eigenes Klavier erst bekommen, nachdem ich 2 Jahre Klavier gespielt hatte.. Und das hat sich gelohnt..
Ich glaube ein 5 jähriger kann das alleine nicht entscheiden, da benötigt er Hilfestellung..
Aber dem Probeunterricht steht ja nix im Wege..Ein Keyboard statt einem Klavier anzuschaffen, ist allerdings völliger Quark.. Der Anschlag ist völlig anders, daran kann man nicht das Klavierspielen üben..
Das unterstützen auch gute Lehrer absolut nicht.
Wenn dann ein ePiano..
Aber das kommt ja vom Preis gleich.

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