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Geschrieben von Malus am 27.09.2018, 8:51 Uhr

Interessantes Essay im Spiegel

Habe ich gerade vor mir. Titel" Das fehlgegangene Gute"
Finde ich nachdenkenswert.Von Stefan Berg.

Einige Passagen möchte ich gerne zitieren, denn das ist so in etwa meine Denkweise.:" Wir teilen so gerne ein. In Täter und Opfer.In helles Deutschland und Dunkeldeutschland,in Ostler die befreit unfrei geblieben sindkurz: Nostalgiker , in Westler, die als Kolonialherren auftreten,in Muslime, die Ungläubige unterwerfen wollen. in Nazis, Pack und Zecken.

Das Böse als das " fehlgegangene Gute" könnte auch die passende Überschrift für die Migrationspolitik der vergangenen Jahre sein.Selten geriet so gut gemeintes so schlecht.

Weil wir es für richtig hielten, die Ablehnung einer deutschen Identität für deren Kern zu halten, konnten wir nicht sagen, wer wir sind und bleiben wollen, als hunderttausende Menschen eintrafen,die ihre Kultur ganz selbstverständlich auf der Straße zeigen,mit dem Kopftuch, mit dem öffentlichen Gebet,(und nicht im stillen Kämmerlein)

Wohin sollten sie sich integrieren,wenn wir zu einer Selbstbeschreibung nicht in der Lage warenund jedes Bemühen, eine deutsche Kultur zu umreißen,schon als Rückfall in ein übersteigertes Nationalgefühl denunziert wurde.Von " Selbstekel und Selbstverfluchung" der Deutschen sprach Thomas Mann."


Finde ich sehr passend zu der ganzen " Situation", denn hier wird eigentlich mein Dilemma erklärt da ich selbstverständlich eine Integration erwarte. Aber wohin? das ist gar nicht geklärt.

Die Rechten, also die AfD, versuchen, eine Identität zu vermitteln, indem sie wieder von " Volk", " Kultur" etc. sprechen.

linke Deutungshoheit ist, dass wir keine gute Identität haben.Wenn man nur das Wort " Leitkultuir" in den Mund nimmt, wird man in der Luft zerissen.

Warum aber hat diese linke Deutungshoheit: "Die Deutschen sind eigentlich schlecht, haben moralische Verantwortung für alles., haben gefälligst eine multikulturelle Gesellschaft komplett mitzutragen und müssen Einschränkungen hinnehmen." eine so große Macht?

Warum nicht die Vernünftigen? Die ,die aufnehmen wollen,aber nicht um jeden Preis, die schauen welche Kapazitäten tatsächlich da sind und die selbstverständlich eine Integration erwarten, ja als vollkommen notwendig betrachten?

Wenn ein Extrem in der politischen Debatte überwiegt , kommt als Gegengewicht das entgegengesetzte Extrem.

Die Mitte hat überhaupt kaum eine Chance, gehört zu werden, weil die Extreme ja nur in moralischen Kategorien diskutiert uns gerne das Wort "Alternativlos" verwendet.

Deswegen ist alles so wie es ist.

Deswegen finde ich nur bedingt Parallelen zu den 30ern. Ich sehe sogar die Tatsache dass ständig mahnend diese Parallelen vorgehalten werden, als Teil des Problems,.

 
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