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Geschrieben von Leewja am 07.05.2017, 8:22 Uhr

Ich habe eine sachliche Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

das heißt, ich habe eigentlich mehrere.
Vorab, ich bin ein spontaner NICHT-Fan, aber ich möchte das Prinzip trotzzdem gern verstehen.

Also, es soll jeder, mann, Frau Kind, egal, ein Grundeinkommen bekommen, ich las hier Zahlen zwischen 1000 udn 1500 Euro im Monat, also 4 öpfige Familie hätte dann zwischen 4000 udn 6000 Euro, hört sich ja gut an.
Wer mehr will, kann arbeiten, wer zurfieden ist, lässt es eben.

Dafür werden, so wie ich es hier gelesen habe, dann in der Theorie alle anderen Sozialleistungen gestrichen.

Jetzt meine Frage:
1. fällt unter "Sozialleitungen" auch die Krankenkasse? Das ist der Punkt, wo ich persönlich am ehesten abschätzen kann, dass im falle eines Falles 1500 Euro im Monat eben nie im Leben ausreichen, um eine Behandlung zu bezahlen.
Und dass auch in "biolligeren" Fällen vielleicht das AB dann leiber nicht gekauft wird (weil man es ja selber zahlen muss udn vielelicht es als nicht so wichtig angesehen wird?)

2. Wie wird gewährleietet, dass meinetwegen die 1000 Euro des minderjährigen Kindes (die dann ja wohl ins "Familieneinkommen" fallen) auch in dessen Sinne genutzt werden (also, dass nicht Mama und Papa Zigartetten, Fernseher und Schnaps davon kaufen, sondern Bücher, Nachhilfestunden udn Äpfel?)

3. was wäre, wenn ein größerer Anteil Menschen dann zu "ich bin zufrieden, ich gehe keinem zusätzlichen Erwerb nach" tendieren würde. Wenn NUR noch die arbbeiten, die es mit Leidenschaft udn begesiterung tun, könnte es Probleme geben bei der Versorgung mit Ärztinnen/Krankenpflegern/Friseurinnen/Physiotherapueten/Altenpflegerinnen/Kanal reinigern/Gas-Wasser-Sch...-Leuten?

4. Gäbe es noch Beamte?

5. Wo kommt die Kohle eigentlich her? Zahlt man auf die bedingungslosen grundeinkommen der familie Steuern? Aber selbst dann würde ja mehr ausgegeben, als reinläme? Wie wird das finanziert?

Es würde mich wirklich interessieren, ich hab schon mal gegooglet, aber so ganz schlüssig war da alles nicht erklärt (oder hat jemand einen sehr guten Link, in dem wirklich diese Punkte geklärt werden?)

 
64 Antworten:

Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Bobby Mc Gee am 07.05.2017, 8:59 Uhr

Also ich habe diese Punkte auch nie verstanden. In meinem Bekanntenkreis ist ein starker Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens der sich dafür stark einsetzt, auch in sozialen Netzwerken. Selbst er hatte keine Antwort darauf was wäre, wenn einige nicht mehr arbeiten wollen, weil diese mit dem GE zufrieden sind, wie Putzfrauen, Menschen, die in prekären Berufen arbeiten und das nur für das Geld machen.

Leider ist es ja so, dass viele Berufe sehr wichtig sind, aber nicht gerne gemacht werden.

Er meinte nur dass das ja dann Roboter übernehmen könnten.Das ist ja Schwachsinn.

Also ich glaube es ist eine schöne Utopie, die überhaupt nicht durchdacht ist. Deswegen findet man wahrscheinlich auch so wenig darüber.

Liebe Grüße

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Einstein-Mama am 07.05.2017, 9:11 Uhr

Wenn "wer mehr will, geht arbeiten" bedeutet, dass man das Gehalt dann ZUSÄTZLICH zum Grundeinkommen bekommt, dann würde ich und mein Freund jeweils 25% arbeiten, damit wir schön versichert sind und ich wäre voll dafür!

Allerdings ist das total unrealistisch und nicht finanzierbar!

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Ja, natürlich käme das dann oben drauf

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 9:21 Uhr

bedingungslos heißt ja: jeder bekommt es, ohne Bedingungen.
Also auch nicht "nur, wenn du nicht arbeitest" oder "nicht, wenn du eh stinkreich bist".

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Benedikte am 07.05.2017, 9:22 Uhr

Leewja,
da bist Du mittendrin in der Diskussion.

Was die ordentliche Verwendung angeht- derzeit erhalten Hartz Eltern auch das geld für ihre Kinder- genaus wird das beim Grundeinkommen sein.

Krankenkasse- natürlich soll man nicht selber bar zahlen, sondern Mitglied einer Kasse werden.Und nicht soll, sondern muss. Und wo derjenige das lässt und bedürftig wird, springt eben der Staat ein.genau wie jetzt auch.

Problem- alles wird teurer werden. Durch das hohe Grundeinkommen muss die Steuer auf Erwerbseinkommen drastisch angehoben werden. bedeutet, die Leute arbeiten viel mehr schwarz weil sie bei offizieller arbeit- in meiner Schätzung hatte ich von 90 % Steuern gelesen- nix verdienen.

Beamte- habe ich nix spezifisches zu gesehen- aber wenn Du allgemein den öffentlichen Dienst meinst- es muss und soll ja hoffentlich weiter Lehrer, kindergärtnerm Richter, Jistizvollzugsbeamte, Grundbuchämte geben

bezahlen sollen "die Unternehmen" welche besteuert werden ( also, auch Finazamt wird weiter gerbraucht). Dann hast Du ja Steuern- mehrwertsteuer, Grunderwerbssteuer.........

Aber die Unbezahlbarkeit ist das eine Argument gegen das Grundeinkommen- weil man bei so hohem Minimum zusätzliche Arbeit nicht bezahlen kann, weder als Arbeitegeber noch als Nutzer.

benedikte

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Re: Ja, natürlich käme das dann oben drauf

Antwort von Einstein-Mama am 07.05.2017, 9:40 Uhr

Dann würde es kaum noch Vollzeitkräfte geben, was jetzt gerade im Klinikbetrieb eine irre Vorstellung wäre!
30 Krankenschwestern auf einer einzigen Station, die sich die Klinke in die Hand geben, was für eine lustige Vorstellung!
Abgesehen davon, es gibt ja jetzt schon kaum noch Fachpersonal, egal in welcher Branche.
Ich glaub das wird nix. Aber eine schöne Vorstellung wäre es trotzdem. Wir bräuchten nur noch ein Auto zum Beispiel. Aber ob meine Kinder dann noch zur Schule könnten, wenn es jetzt schon ein Problem mit nicht vorhandenen Lehrern gibt?

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Ellert am 07.05.2017, 10:51 Uhr

huhu

kann man sowas überhaupt sachlich sehen ?
Wir haben jetzt schon Probleme Hartz zu finanzieren und Rente, wie will man dann solche hohen Summen beibringen ?

Es wird weiterhin Beamte brauchen, oder gehts dann ohne Polizei, Richter, Soldaten, Lehrer,
alle Berufe wird es ja weiter geben müssen denn woher soll sonst die Arbeitskraf kommen,w er soll im Netto verkaufen oder im Aldi Regale einräumen
wer soll im Krankenhaus behandeln oder den Müll wegbringen ?
Ich frage mich, wieviele Menschen würden nichtmehr arbeiten gehen wenn sie einfach so Geld bekämen,
die Hälfte ?
Und wer macht dann die Arbeit ?
Oder wird das Leben so teuer dass jeder doch wieder voll arbeiten gehen müsste weil das Grundeinkommen nicht zum Leben reicht ?

dagmar

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von KKM am 07.05.2017, 10:55 Uhr

Die Frage habe ich mir auch bereits gestellt.

Ich arbeite sehr gerne und mir macht meine Arbeit Spaß. Aber ob ich mich dafür jeden Morgen um 05.15 Uhr aus dem Bett quäle, mich stresse Arbeit und gute Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen...
oder ob ich bei bedingungslosem Grundeinkommen nicht lieber etwas sparsamer lebe und dafür alle 12 Wochen Ferien mit den Kindern zu verreisen - statt wie bisher maximimal 6 Wochen?

Ich, für mich, kann sagen:
wenn das Grundeinkommen reicht, würde ich auf keinen Fall mehr so viel arbeiten, wie ich es bislang tue.
ich überlege nämlich schon verzweifelt, welche finanzierbaren Modelle an Altersteilzeit / Vorruhestand es für mich gibt - leider bislang noch keine gefunden.... dann würde ich nämlich schon morgen den nötigen Antrag stellen...

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Nenilein am 07.05.2017, 10:59 Uhr

Ich mag nur zu punkt 2 was sagen.
Denn das kann man NICHT gewährleisten.
Das kann man aber auch schon jetzt beim Kindergeld oder Elterngeld oder Waisenrente für die Kinder nicht gewährleisten.

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Einstein-Mama am 07.05.2017, 11:11 Uhr

Kindergeld, Elterngeld etc würde ja komplett wegfallen.
Aber eben sicherlich auch Dinge wie Lehrmittelfreiheit, die Kinderbetreuung wäre doppelt/dreifach so teuer, die Steuern wären um einiges höher. Man müsste also so ziemlich alles selbst finanzieren.

Aus der traumhaften Vorstellung wird also nichts!
Selbst wenn Dienstleistungen durch Roboter ersetzt werden würden, die müssten ja auch von irgendjemanden gewartet/hergestellt werden.

Dann schon eher die (auch unrealistische) Vorstellung, dass es ein Einheitsgehalt geben müsste.
5000€ netto für jeden wären recht, ob Müllmann, oder Anwalt.

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Ja, das kann man aj auch beim "normalen" Einkommen nicht

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 11:11 Uhr

aber irgendwie finde ich, wenn man allen (also auch dem kind) dieses Einkommen zugesteht, muss derjenige (also das Kind) auch davon profitieren...
Und da das dann ja ALLE betreffen würde, wüprde ich da eine regelung für unabdingbar halten (aber wer überwacht das dann udn wollen wir so eine enge Überwachung überhaupt?)

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Re: Ja, das kann man aj auch beim "normalen" Einkommen nicht

Antwort von Einstein-Mama am 07.05.2017, 11:23 Uhr

Kann man doch jetzt auch nicht! Bei Hartz4 erhalten die Kinder ja auch ein "Gehalt".
Ich schrieb ja unlängst dass DAS ja schon ungerecht geregelt ist.
Wenn eine AE Mutter Vollzeit der Alleinverdiener ist und oftmals nicht auf Unterhalt vom KV zählen kann, dann bleibt der guten Frau unterm Strich enorm weniger als der H4-Satz für Sie und die Kinder hergeben würde.
Sie trägt ja somit alle Kosten alleine und bekommt eben keine Zuschüsse für irgendwas.

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Badefrosch am 07.05.2017, 11:32 Uhr

Ich finde die Idee total schwachsinnig und nicht finanzierbar.

Ich bin von der Fraktion, dass gut Verdienende mehr ran genommen werden, nicht unbedingt im Sinne von mehr Steuern zahlen, sondern dass ab einem bestimmten Einkommen, es keine Vergünstigungen mehr gibt (kein Kindergeld, kein Elterngeld, weit höhere Kitabeiträge oder kein Anspruch auf städtische Kita, sondern nur private Kita usw.)

Wo diese Grenze liegt, müsste man ausrechnen.

Ich persönlich finde die Konstellation 90.000 Euro Jahreseinkommen vom Hauptverdiener = 7.500 Euro im Monat mehr als genug, um Sozialleistungen zu streichen, dieser hat bereits 4.900 Euro netto im Monat, nach Abzug von 2000 Euro Miete + 1000 Euro Kita (Münchner Niveau einer 4,5 Zimmer Wohnung) bleiben noch 1900 Euro, wenn Nebenverdiener einen 850 Euro Job macht, sind sie bei 5.500 Euro netto zusammen. Wozu braucht so jemand noch Kindergeld, Elterngeld?

Ich würde Kinder- und Elterngeld nach Einkommen staffeln, Kindergeld sogar noch nach Alter der Kinder.

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Ja, mir ist das Problem aktuell durchaus bewusst

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 11:39 Uhr

einmal, dass hartz IV besser sein kann, als selber verdeinen (geht natürlich gar nicht)

und 2. dass es ebenso unklar ist, ob das Geld für die Kinder auch wirklich zum Wohle der Kinder eingesetzt wird.

Aber wenn ALLE ein bedingungsloses grundeinkommen erhielten (im gegensatz zu nur einem rel. kleinen Teil in D (november 2016 wohl 10% "staatliche Hilfe"(klar, ist viel, aber eben nur ein Zehntel von 100% ;)), würde ich persönlich meinen, dass man das dann besser gewährleitsten müsste (aber ich weiß nicht wie, ohne die stasi wiederauferstehen zu lassen)

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Hm...ich habe das---warte 25fache des satzes gezahlt, den ein HartzIV-Empfänger

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 11:44 Uhr

für die kiTa zahlen musste...ungefähr jedenfalls.

Und ich bezahle natürlich ja auch wesentlich mehr steuern in der gemeinde (druch die dann die KiTa subventioniert wird, so dass die hartzIV Familie eben nur 10 Euro im Monat zahlt.

Und wie ist es im schwimmbad/Theater/ Sportplatz etc....muss man dann da eine gehaltsbescheinigung vorlegen, dann wird entweder 4,50 oder eben 54 Euro als Eintritt genommen?

Und wenn ich nun wesentlich mehr für die KiTa zahlen müsste, wüäre ich dann wirklich wieder arbeiten gegangen (also, ich persönlich ja, ich hätte wohl noch drauf gezahlt, wenn ich nur wieder arbeiten durfte), aber ist es wirklich erstrebenswert, gut verdienende (meist ebena uch gut qualifizierte udn für teures Steuergeld ausgebildete) leute dann eben davon abzuhalten, wieder zum bruttosozialprodukt beizutragen?

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Jana287 am 07.05.2017, 12:05 Uhr

Mir wurde mal von einem Verfechter erklärt, dass der Staat soviel spart, weil ja viele Beamtenstellen wegfallen. Kindergeldstelle, Arbeitsagentur, Hartz4-Verwaltungsapparat - fällt weg. Auch die Ausgaben für Kindergeld, Hartz4, Wohngeld werden dann alle überführt ins bedingungslose Grundeinkommen.
Ich bin auch eher skeptisch, wenngleich ich den Gedanken an ein Grundeinkommen in Zeiten, wo man eben selbst nicht für sich sorgen kann ( Krankheit, Pflege von Angehörigen oder so ) irgendwie auch gut finde. Ein Grundeinkommen wäre dann gefühlt nicht so abwertend wie Hartz4.
Allerdings frage ich mich auch, wie dann die arbeitslos gewordene Arge-mitarbeiterin
ihr Grundeinkommen aufbessert - hm, vielleicht in der Pflege? Oder einem anderdn Job den keiner mehr machen möchte?

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Einstein-Mama am 07.05.2017, 12:10 Uhr

Badefrosch, dass mit der privaten Kita für Gutverdienende ist schon mal nicht optimal, das trennt ja die Gesellschaft von Geburt an gleich mal in arm und reich.
Ist schlecht fürs künftige Sozialverhalten der Kinder, finde ich!
Kindergeld nach Alter staffeln ist auch nicht ohne. Anfangs verursacht so ein Kind an sich weniger Kosten, dafür fällt aber meist ein komplettes Gehalt weg.
Später ist man als Eltern unabhängiger, kann mehr arbeiten, aber die Kinder benötigen eben auch mehr.

Kindergeld am Gehalt festmachen wäre schon eher was. Wer 7500€ Euro verdient, kann klar auf diese fast 200 Euro pro Kind verzichten. Bei zwei Kindern ist es schon wieder kritisch, denn du willst ja gleichzeitig höhere Betreuungskosten für Gutverdiener.
Ich glaube, dass es nicht soooo einfach ist das wirklich gerecht zu regeln!

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Einstein-Mama

Antwort von Nenilein am 07.05.2017, 12:41 Uhr

Ja, das weiß ich.
Aber es ist mit dem jetzigen Kindergeld etc. vergleichbar, und weder kann man es jetzt gewährleisten dass es ins kind fließt, noch wird man es beim Bedingungslosen Grundeinkommem können.
Was das betrifft ändert sich also nichts.

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Sozialleistungen ist nicht Leistung der Sozialversicherung

Antwort von Sabet am 07.05.2017, 12:44 Uhr

Hallo,
habe jetzt nicht alles gelesen:
Die Sozialversicherung (Kranken-, Unfall-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflege-) ist eine Baustelle, Sozialleistungen (Kindergeld, Wohngeld, Erziehungsgeld usw.) eine andere. Sicher würde die Sozialversicherung geändert werden müssen - könnte aber nicht so einfach vom Grundeinkommen gezahlt werden.
In der "Süddeutschen" war Anfang des Jahres die Seite Drei interessant: Finnland führt (Auslosung unter 1000 Arbeitslosen) versuchsweise das Grundeinkommen ein. Ein junger Mann wurde porträtiert. Natürlich hat Finnland viel weniger Bürger als wir.

Grundsätzlich geht es mir mit dem Grundeinkommen wie mit der Zeit zwischen 1945 und 1949 (Deutschland ohne eigene Regierung) und der Wiedervereinigung nach 1989: Hatten wir noch nie vorher; kann und muss gut durchdacht werden, vieles weiß man aber von den Folgen her einfach nicht.
Gruß
Sabet

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Benedikte

Antwort von Tini_79 am 07.05.2017, 13:28 Uhr

Wenn viele nicht mehr arbeiten gehen wollen, brauchen sie ja auch keine Ausbildung,ach was sage ich, eigentl. gar keine Schule mehr. Also brauchen wir weniger Lehrer. Und Erzieher fallen ja auch weg, denn die Eltern sind zu Hause.

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Re: Sozialleistungen ist nicht Leistung der Sozialversicherung

Antwort von taram am 07.05.2017, 13:32 Uhr

Ich bin für das Grundeinkommen, es gibt jetzt schon nicht genügend Arbeit für Alle. Roboter sind auf dem Vormarsch und ich denke, wenn es ein GE gibt, spornt das viele Menschen an, sich doch eine Arbeit zu suchen.

Ich empfehle diese Seite :

http://www.wirtschaft-fuer-grundeinkommen.com/

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Shanalou am 07.05.2017, 13:39 Uhr

Es gibt sicher verschiedene Möglichkeiten das anzugehen. 1. Die Krankenkasse müsste ausgenommen werden und über Steuern finanziert werden. Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und ähnliches ist über das Grundeinkommen abgedeckt. 2. Für was Eltern ihr Geld ausgeben ist deren Entscheidung, auch heute schon. Sind die Kinder aber 18 fällt diese Einnahmequelle für die Eltern weg. 3. Man könnte annehmen, dass diese Berufe dann deutlich besser bezahlt werden, um die Attraktivität zu steigern. 4. und 5. Die Finanzierung einmal über einen Mehrwertsteuersatz von ca.50% und eine Reduzierung des Verwaltungsapparates. Es gibt dann auch keine Einkommenssteuer mehr. Polizisten, Richter, usw. gibt es weiterhin. Steuerbeamte können deutlich reduziert werden, ebenso beim Arbeitsamt und der Rentenversicherung.
Der Vorteil wäre, dass nicht mehr Arbeit besteuert wird, sondern Konsum. Damit sinken auch die Produktionskosten im Inland. Es wird niemand mehr gegängelt, wenn er aus irgendwelchen Gründen nicht arbeiten kann oder will. Dann muss er aber auch mit wenig auskommen. Schlechte Arbeitsbedingungen müssten nicht mehr zwingend in Kauf genommen werden. Will ich aber einen höheren Lebensstandard muss ich arbeiten.
Unsere Gesellschaft muss sich irgendwann mit einer Änderung des Systems auseinander setzen, denn es wird immer weniger produktive Arbeit geben, wenn die Digitalisierung so weiter geht.
Vieles kann man aber nicht voraussehen, wie es sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen entwickeln würde, aber das niemand mehr arbeiten würde, glaube ich wirklich nicht.

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auf die Spitze getrieben

Antwort von Benedikte am 07.05.2017, 14:00 Uhr

kannst Du meinetwegen auf erzieher, Lehrer, Logopäden verzichten...

aber was ist mit Ärzten, Krankenschwestern, Installateuren......

Lebensmittelverkäufern

Polizisten

oder Friseuren, Kosmetikern

ich habe jetzt nachgelesen

wenn Du das Grundeinkommen haben willst, musst Du entweder geld drucken, Augenwischen, und verboten in einer Währungsunion ,und das Problem über Inflation lösen

oder die Mehrwertsteuer erhöhen bis zum anschlag

viel wird über Naturaltausch laufen

im übrigen haben wir mit Hartz 4 ja schon ein bedingungsloses Grundeinkommen

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Hm, das ist ja nicht "bedingungslos"

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 14:34 Uhr

Man muss bestimmte (negative) Voraussetzungen erfüllen, man muss es beantragen, man muss Dinge nachweisen etc.
UND vor allem ist es halt doch noch negativ besetzt.
Also, nicht so sehr in meinem Arbeitseinzugsgebiet, da ist es eher einfach normal.
Aber so global betrachtet ist es eher nicht schön/ehrenwert/angesehen, hartzIV oder ähnliches zu bekommen.
Dieses Stigma wollen die befürworter ja nun mal auch abschaffen.

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Re: auf die Spitze getrieben

Antwort von Einstein-Mama am 07.05.2017, 14:36 Uhr

H4 ist doch nicht bedingungslos!
Die Grundsicherung gibt es, die liegt aber nochmal unterm H4 Satz und ist eher sowas wie Taschengeld.
Weiß ich, weil ich das öfters aus der Verwaltung für diverse Patienten abholen muss.
Die bekommen das dann ausgehändigt und sind dann gerne grußlos verschwunden, bis es leergesoffen ist!

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Aber die Krankenkasse/medizinische versorgung

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 14:36 Uhr

wird eh in einigen jahren (vielelicht jahrzehnten) zusammenklappen....

und derzeit zahlen ja viele viel ein, damit alle alles bekommen können, auch duie, die wenig bis nichts einzahlen.

Wie soll das denn funktionieren?

Weißt Du, was neue Medikamente kosten?
(Ja, man kann jetzt über die Pharmafirmen diskutieren dun ob die gewinne in derartiger Höhe brauchen, aber ich fürchte, französische oder amerikanische oder sonstige Firmen werden wenig drauf geben, ob Deutschland nun das bedingungslose Grundeinkommen hat und deshalb die KK schneller alle sind...)

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ich finde es spitze

Antwort von Berlinga am 07.05.2017, 14:47 Uhr

DIe Menschen könnten viel freier und selbstbestimmter leben. Gute Idee.

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Dein Enthusiasmus ist schön, aber es beantwortet nicht meine Fragen....

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 14:58 Uhr

Wie siehts damit aus?

Ich hab auf der verlinkten Seite auch kein "How it will work" gefunden, aber vielleicht kannst Du wegen deiner begeisterung da mehr zu erklären?

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Re: Dein Enthusiasmus ist schön, aber es beantwortet nicht meine Fragen....

Antwort von Bobby Mc Gee am 07.05.2017, 16:09 Uhr

Ich habe vorhin mit meinem Mann darüber gesprochen, der das bedingungslose GE auch sehr befürwortet. Die Grundidee ist, dass die Leute gerne arbeiten gehen, weil sie ja dann mehr Geld haben als sie hätten, wenn sie nicht arbeiten würden.

Das mag für viele Berufe zutreffen, ich würde auch arbeiten, weil ich meinen Beruf liebe.

Es gilt aber leider auch sehr viele, ich nenne sie "Ausbeutungsberufe", ohne die unsere Wirtschaft aber zusammen brechen würde.

Wer stellt sich denn an ein Fließband im Akkord, wenn er nicht unbedingt muss?

Wer putzt Klos, wer arbeitet auf einer Müllkippe wenn nicht das Überleben davon abhängt?

Ich würde das nicht machen. Also ist die Grundtheorie, von der viele Anhänger ausgehen, in meinen Augen falsch.

Ohne Ausbeutung funktioniert unser ganzes System nicht mehr und wird zusammen brechen.

Und die These von den Robotern, naja, soweit dass Roboter solche Arbeiten übernehmen, sind wir noch nicht.

Ich glaube es muss dann auf jeden Fall eine Verdienstobergrenze geben. So wie es ein Grundeinkommen gibt, muss es auch dann für die, die arbeiten, eine Obergrenze geben. Also so Dinge wie ein Banker verdient im Jahr zehn Millionen, das kann dann auch nicht mehr gehen
.
Aber das Ganze geht sowieso nicht.

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Re: Dein Enthusiasmus ist schön, aber es beantwortet nicht meine Fragen....

Antwort von kaktuuss am 07.05.2017, 16:27 Uhr

ich würde nichts mehr arbeiten. Sofort und auf der Stelle wäre ich zuhause.

Aber, wer würde eigentlich noch Nahrung produzieren, Autos bauen, Kinder auf die Welt helfen, Häuser bauen? Wie viel müsste man den Menschen zahlen, damit sie es machen?
Nach einer Weile wäre alles so teuer, dass doch wieder alle arbeiten müssten, die, die die dann keine Arbeiten finden, leben dann wahrscheinlich ziemlich erbärmlich von ihrer Grundsicherung.

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Tina_33 am 07.05.2017, 16:32 Uhr

Bedenke bitte, dass Menschen mit hohem Einkommen auch viel einzahlen, wovon alle profitieren. Das Kindergeld zu streichen fände ich völlig daneben.

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Re: Dein Enthusiasmus ist schön, aber es beantwortet nicht meine Fragen....

Antwort von Einstein-Mama am 07.05.2017, 17:13 Uhr

So wäre es! Wenn dann ein Brot 30€ kostet, reicht die Grundsicherung in etwa so wie der aktuelle H4-Satz, nämlich kaum!

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Re: auf die Spitze getrieben

Antwort von Jessi757 am 07.05.2017, 18:15 Uhr

Also das finde ich echt
Grundsicherung bekommen Senioren, deren Rente nicht reicht.
Das als Taschengeld zu bezeichnen ist eine Frechheit.
Diese Menschen müssen davon leben. Und das ist kaum möglich.

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Re: Dein Enthusiasmus ist schön, aber es beantwortet nicht meine Fragen....

Antwort von Shanalou am 07.05.2017, 18:16 Uhr

Aber es wäre bedingungslos! Und für jeden! Es wäre menschwürdiger und nicht nur auf Ausbeutung ausgerichtet. Und es würde die Arbeitswelt auf den Kopf stellen, in welcher Weise auch immer. Aber natürlich würden die Menschen weiterarbeiten, genau aus dem Grund des sich Leistenkönnens, aber nicht mehr auf die selbe Weise.

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Re: Aber die Krankenkasse/medizinische versorgung

Antwort von Shanalou am 07.05.2017, 18:20 Uhr

Ich kenne die genauen Rechenbeispiele der verschiedenen Modelle für das bed. Grundeinkommen nicht, aber warum nicht steuerfinanziert?

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Ich glaube, du brauchst nicht zu kotzen

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 18:23 Uhr

Einsteinmama meint wohl kau, dass die sich davon Eis udn ne Kinokarte kaufen sollen.
Es ist von der Höhe her ein armseliges Taschengeld, kein echter "Lebensunterhalt".

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Ja, aber eben solche genauen rechebeispiele wären doch mal interessant!

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 18:31 Uhr

wovon zahlen wir nochmal dann die Steuern? 90% des zusätzlich verdienten geldes, gell?
Ich würde mir dann sehr überlegen, ob ich weiter arbeite, also, mir würden dann auch vielelicht 1-2 tage fürs Ego reichen....sooo viel kommt dann auch nicht rum.

und wie soll das denn dann mit der KK funktionieren?du (oder?) schriebst ja, dass die weiterexistieren sollen, auch keine private mehr? Alle pflichtversichert (immer noch mit diversen KK als Konkurrenz oder eine große für alle, komplett gleichgeschaltet?)

Und ist dabei eingerechnet, dass derzeit für 37 Krebsarten medikamente in der Zulassungspipeline suind, die Pro gabe 8alle 2-3 Wochen) zwischen 4000 und 20000 Euro kosten (je nach geiwcht) über Monate oder hoffentlich sogar Jahre?
Wie ich schon öfter sagte: wen es so weitergeht, wird unser wunderbares gesundheitssystem sich he bald nicht mehr tragen können....

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Auf Kuba bekommt auch jeder Kubaner bedingungslos

Antwort von Leewja am 07.05.2017, 18:34 Uhr

Essen.
Eben zuwenig, aber völlig bedingungslos.
Sie bekommen auch alle ebdingungslos die gleiche grottenschlechte Gesundheitsversorgung.


EM hat ja nun mal recht, wenn man sich von dem bedingungslos gegebeenn dennoch quasi nichts leisten kann, ist es doch blanker Hohn, so zu tun, als sei das ein erstrebenswertes gesellschaftsgefüge.

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Re: Ich glaube, du brauchst nicht zu kotzen

Antwort von Jessi757 am 07.05.2017, 18:59 Uhr

Es klang extrem abwertend (den Menschen gegenüber), empfinde ich jedenfalls so.

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Re: Ich glaube, du brauchst nicht zu kotzen

Antwort von Einstein-Mama am 07.05.2017, 19:04 Uhr

Ja, es klang herablassend gegenüber dem Betrag!
Hätte ich nur diese Grundsicherung, würde ichs auch versaufen! Was Anderes kann man damit ja auch nicht anfangen!

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Re: Ich glaube, du brauchst nicht zu kotzen

Antwort von Jessi757 am 07.05.2017, 19:11 Uhr

Ja dann.
Brauche ich mich auch nicht aufregen...

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Silvia3 am 07.05.2017, 21:34 Uhr

50% Mehrwertsteuer? Dann muss das Grundeinkommen aber recht hoch sein. Das entspricht einem Anstieg der Mehrwertsteuer um 150%!!!

Keine Einkommensteuer? Eine der großen Einkommensquellen des Staates fiele dann weg? D.h., dass Manager, die 1Mio. im Jahr verdienen, keine Steuern bezahlen müssten. Das Geschrei vonwegen sozialer Gerechtigkeit kann ich mir jetzt schon gut vorstellen.

Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie Leute, die nicht mal über ein elementarstes Grundverständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen verfügen, irgendwelche wirtschaftlichen Ideen verfechten. Geld muss erst einmal verdient werden, bevor es ausgegeben werden kann. Wenn nur noch wenige Leute arbeiten, wird wenig produziert, wird wenig verkauft, wird wenig Geld eingenommen, kann weniger Geld an die Bevölkerung verteilt werden.....

Man hat doch schon in der DDR gesehen, was passiert, wenn zu wenig produziert wird, aber alle bezahlt werden wollen. Funktioniert einfach nicht.

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Für die "Ausbeutungsberufe" würde ein fairer Lohn gezahlt werden müssen.

Antwort von Petra28 am 08.05.2017, 8:01 Uhr

Das ist ein Aspekt des Grundeinkommens. Niemand muss mehr Kanalarbeiten machen, aber man kann es machen für einen angemessenen Lohn. Und ich denke schon, dass sich Leute dafür finden werden, es finden sich auch Leute, die auf einer Bohrinsel arbeiten, als Hilfskraft bringt das 3.000 Euro netto.

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Andererseits kann doch das aktuelle Gesellschaftsgefüge...

Antwort von Petra28 am 08.05.2017, 8:08 Uhr

nicht besonders erstrebenswert sein, wenn es nur deshalb funktioniert, weil Menschen gezwungen sind, für einen zu niedrigen Lohn sehr unschöne Jobs zu verrichten?

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Vielleicht sollte man anfangen, darüber nachzudenken...

Antwort von Petra28 am 08.05.2017, 8:15 Uhr

wie viel Sinn es macht, Fördergelder für die Entwicklung von neuen Medikamenten/Methoden zur Verfügung zu stellen für Firmen, die dann ab Entwicklungsreife an amerikanische Konzerne verkauft werden...

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Das ist ein Irrtum.

Antwort von Petra28 am 08.05.2017, 8:20 Uhr

In der DDR wurde nicht zu wenig produziert, sondern für Dumpingpreise an den Westen verkauft, damit man Devisen bekommen konnte für diejenigen Dinge, die in sozialistischen Staaten aufgrund der Geographie nicht zu bekommen waren.

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Re: Für die "Ausbeutungsberufe" würde ein fairer Lohn gezahlt werden müssen.

Antwort von Bobby Mc Gee am 08.05.2017, 8:31 Uhr

Das mit den "Ausbeutungsberufen" ist auch schlimm, aber deswegen floriert unsere Wirtschaft.

In der EU wird Deutschland ja scharf kritisiert, denn es betreibt Lohndumping. Deswegen behaupten viele europäische Politiker, dass Deutschland Schuld daran ist, dass die eigene Wirtschaft kaputt geht, denn mit dem Lohndumping können andere Länder nicht mithalten.

Deutschland hat den größten Niedriglohnsektor in Europa, habe ich mal in den Nachrichten gehört. Für ein so reichen Land erschreckend.Deswegen ist Deutschland ja au h so reich.

Das ist natürlich für den Mittelstand und für die Reichen gut. Birgt aber großen Sprengstoff, denn die, die es betrifft, werden immer mehr. Das gibt dann soziale Unruhen. Oder es werden die "falschen" gewählt.

Hauptsache die Wohlhabenden sind zufrieden, solange das so ist, wird sich nichts ändern.

Liebe Grüße

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von Shanalou am 08.05.2017, 9:44 Uhr

Und ich finde es beeindruckend, wie wenig manche bereit sind, sich mit einer neuen Idee zu beschäftigen! Die Leute, die für das bedingungslose Grundeinkommen sind, haben, glaube ich, ein sehr gutes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge. Oder willst du Götz Werner hier etwa Kompetenz absprechen? Ich weiß auch nicht, wie immer wieder davon ausgegangen wird, dass dann nur noch wenige Leute arbeiten. Einerseits regen sich alle hier auf, dass das Grundeinkommen nicht für ein luxuriöses Leben reicht und auf der anderen Seite gehen hier die meisten davon aus, dass dann ja niemand arbeiten würde! Ein ziemlich deutlicher Widerspruch!
Und mit der DDR hat dieses System mal so gar nichts zu tun!
Das du die Einkommenssteuer so hoch hängst, kann ich auch nicht verstehen! Es gibt so viele Ausnahmeregelungen und Schlupflöcher, dass ein Manager mit 1Mio schon heute ziemlich fein raus ist, wenn er einen guten Steuerberater hat!
Ich würde dir mal eine intensivere Beschäftigung mit dieser Idee empfehlen.

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Re: Ja, aber eben solche genauen rechebeispiele wären doch mal interessant!

Antwort von Shanalou am 08.05.2017, 9:54 Uhr

Das Gesundheitssystem ist so oder so eine Baustelle für sich, wie du selbst schreibst! Was hat das jetzt bitte mit dem BGE zu tun? Die Abschaffung der privaten Krankenversicherer ist immer wieder in der Diskussion, durchaus zu Recht. Und bei den gesetzlichen Kassen gibt es bei der Leistung grundsätzlich eh keine Unterschiede! Und ob man alles was vielleicht möglich ist, auch machen muss, wenn woanders auf der Welt die Menschen an den "einfachsten" Krankheiten sterben, ist eh noch mal eine ganz andere Diskussion!

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Deutschland ist eine Insel

Antwort von tonib am 08.05.2017, 10:32 Uhr

...und Globalisierung findet nicht statt. Im Ernst, wie soll so etwas vor dem internationalen Kontext funktioneren?

1. wenn die Umsatzsteuer auf 50% angehoben, wird im Ausland eingekauft (und ggfs. schwarz weiterverkauft). Wie will man das verhindern?

2. BGE nur für Deutsche - oder für jeden, der seinen Fuß nach D setzt? (und dann - bleiben wir im Klischee - gleich 8 Kinder bekommt? Wenn nur für Deutsche, wird man davon ausgehen dürfen, dass die ganze prekäre und schlecht bezahlte Arbeit von Ausländern geleistet wird (sofern man nicht komplett die Grenzen schließt und die Arbeitnehmerfreizügigkeit aufhebt). Also wird es nichts mit dem schönen Ziel der guten Bezahlung unattraktiver Arbeit.

3. Wenn man die Einkommensteuer abschafft, wird das Geld nicht reichen. Wenn man sie dramatisch anhebt, wird man eine Abwanderung hochqualifizierter, in Deutschland gut ausgebildeter Menschen erleben - vielleicht kehren sie zur Rente zurück.

4. Als Arbeitgeber würde ich vermutlich nicht darauf warten, bis jemand sich erbarmt, stundenweise bei mir zu arbeiten. Ich würde wohl die Produktion verlegen. F&E müsste ich wohl verlegen, weil mir die guten Leute fehlen, s.o..

Das einzige erfolgreiche BGE sehe ich in Saudi Arabien: das Geld sprudelt aus dem Boden, die Bevölkerung ist klein und wird aufgrund strenger gesetzlicher Vorgaben nur durch eigene Geburten größer; Ausländer dürfen für langere Zeit nur mit einem Arbeitsvisum einreisen und müssen danach wieder gehen, die Wirtschaft ist protektioniert durch eine klare Bevorzugung von Saudi Arabern. So könnte es gehen, aber das sind komplett andere Voraussetzungen.

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Re: Für die "Ausbeutungsberufe" würde ein fairer Lohn gezahlt werden müssen.

Antwort von Sille74 am 08.05.2017, 11:32 Uhr

Ich verstehe aber immer noch nicht, woher dann das Geld für den "angemessenen Lohn" herkommen soll ... Wie mehrfach schon hier gemurmaßt, befürchte auxh ich, dass dann soch die ganzen Leistungen und Waren entsprechend teurer angeboten werden müssten, und dann würde doch auch das Grundeinkommen und ein höherer Versienst nichts nützen und die Situation wäre im Prinzip nicht viel anders als jetzt ... Oder habe ich da einen Denkfehler ...

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Re: Dein Enthusiasmus ist schön, aber es beantwortet nicht meine Fragen....

Antwort von 2auseinemholz am 08.05.2017, 11:38 Uhr

Hallo!

Nun, so ganz abwegig ist das nicht:

"Wer stellt sich denn an ein Fließband im Akkord, wenn er nicht unbedingt muss? "

-----> hast Du schon mal in letzter Zeit mal gesehen wie so ein Auto zusammengeschraubt wird? Es ist ein Gebot der Zeit automatisierungsfähige Abläufe auch tatsächlich zu automatisieren, weil sie mit eiern deutlich höheren Präzision und Verlässlichkeit und zu nahezu NULL Kosten von Robotern durchgeführt werden. Das Fließband, wie bei Charlie Chaplin gibt es nicht mehr!!!!!

"Wer putzt Klos, wer arbeitet auf einer Müllkippe wenn nicht das Überleben davon abhängt? "

---------> Roboter ? Intelligent Klos? Geh mal in ein Badstudio udn lass Dich aufklären über das 10.000 € Klo!


"Ohne Ausbeutung funktioniert unser ganzes System nicht mehr und wird zusammen brechen. "

------------> Muss es wohl dann aber, wenn Menschen für so bescheuerte Arbeiten schlicht nicht zur Verfügung stehen.

"Und die These von den Robotern, naja, soweit dass Roboter solche Arbeiten übernehmen, sind wir noch nicht. "

-----> Ne, sind wir noch nicht, weil es immer noch Idioten ohne Ausbildung gibt, die Geld ungefähr an der Armutsgrenzen bekommen - Warum sollte man sich da als Industrie anstrengen da mehr zu automatisieren, solange es einen Depp gibt.

Warts ab, wenn das bedingungslose Einkommen ungefähr dem Verdienst eines Ungelernten (der sich anstrengt!) entspricht. Dann sind die ganz schnell weg vom (Arbeits)Markt ... Nicht umsonst macht man sich schon Gedanklen über Arbeitswelt 4.0. Industrie 4.0, ....

Die Frage ist tatsächlich OB man das trotzdem finanzieren kann ... das bedingungslose Einkommen.

LG, 2.

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Re: Für die "Ausbeutungsberufe" würde ein fairer Lohn gezahlt werden müssen.

Antwort von Einstein-Mama am 08.05.2017, 11:43 Uhr

Naja, mir ist neulich aufgefallen, dass die mindestbelohnte stetig unter Zeitdruck stehende Reinigungskraft mit ein und dem gleichen Lappen Türklinke, Mülleimer, Toliette und zu guter Letzt den Esstisch im Patientenzimmer geputzt hat.
Wenn wir jetzt mal überdenken wie es zu so etwas kommen kann, kann ich dir sagen, dass die Klinik, die ja ein Wirtschaftsunternehmen ist, die allerbilligste Reinigungsfirma beauftragt hat, die dann eben billigste Arbeitskräfte einstellt, die dann ebenso billig reinigen.

Bobby hat schon recht, die Reichen werden immer reicher und nach unten wird das dann ausgepresst. Ich glaube, dass uns dieses System irgendwann vor die Füße fallen wird.
Solche Beispiele lassen sich sicher auch in anderen Branchen finden, in denen der Profit nur ganz oben ankommen soll/muss/wird!

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Re: Für die "Ausbeutungsberufe" würde ein fairer Lohn gezahlt werden müssen.

Antwort von Sille74 am 08.05.2017, 12:30 Uhr

Die eigentlich nichjt unter Zeitdruck stehende und recht gut nach Stunden bezahlte Putzfrau meiner Mutter hat das aber auch ganz arglos so gemacht, bis es mal aufgefallen ist und man sie drauf hingewiesen hat, dass das vielleicht nicjt ganz so hygienisch ist ...

Natürlich mag uns unser derzeitiges System vielleicht mal gewaltig vor die Füße fallen. Das hat ja schon Großväterchen Marx befürchtet ... Aber dennoch muss doch ein neues System irgendwie Hand und Fuß haben, insbesondere bei der Finanzierung ... und da bin ich halt skeptisch (wie ja viele hier auch), ob und wie das klappen kann ... Ob da eine Umgestaltung des Steuersystems und der Wegfall solcher Dinge wie Hartz4, BAFöG, Kinder- und Elterngeld etc. ausreicht? Vei vielen Modellen soll auch die Krankenversicherung bleiben "wie bisher". Da frage ich mich auch, wie das gehen soll, wenn eben doch ganz viele gar nicht mehr oder nur mit geringer Stundenzahl als Dazuverdienst arbeiten wollten ... Und wenn man den freiwillig Versichertensatz dann zahlen ,uss, dann iat schon mal einiges weg vom Grundeinkommen ... Und wie sieht es mit den ganzen bisher subventionierten Dingen aus: Kiga, Museen, Schwimmbäder, oft ja auch Musikschulen, Sportvereine, Nahverkehr? Könnte man das noch aufrechterhalten? Wenn das alles so viel kosten würde, wie es ohne diese Subventionen halt kosten würde ... Und ob alle Betroffenen auch so wie gewünscht/erforderlich mitspielen, z.B. Arbeitgeber? Ich weiß nicht, so ganz laienmäßig habe ich halt das Gefühl, dass sich letztlich gar nicht viel ändern würde ...

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Re: Für die "Ausbeutungsberufe" würde ein fairer Lohn gezahlt werden müssen.

Antwort von Einstein-Mama am 08.05.2017, 12:53 Uhr

Ich meinte das nun unabhängig vom bedingungslosen Grundeinkommen.
Eher will ich damit sagen, dass es auf Dauer ganz schlecht ist Menschen für einen Hungerlohn zu beschäftigen um nach oben hin die maximale Gewinnoptimierung rauszuholen.
Die gut bezahlte Putzfrau hat halt hauseigene Keime rumgeschleppt, in einem Klinikbetrieb mit Patienten mit florider HepC oder diversen anderen Infektionen, ist das halt ne andere Hausnummer.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das Sparen am Material für so eine Putzkolonne schon schöner ist. Wobei ich mir sicher bin, dass sie einfach geschlampt hat.
Gibt ja auch noch Vorschriften!
Oder schau dir an was in Indien aufgedeckt wurde, da lassen die Pharmas billig ihre Antibiotika herstellen und das Abwasser samt Medikament wird brav in sämtliche Gewässer verteilt und schon haben wir ein Problem mit resistenten Keimen.
Dem Pharma-Chef dürfte das egal sein, wenn er sein Geld häuft!

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Re: Für die "Ausbeutungsberufe" würde ein fairer Lohn gezahlt werden müssen.

Antwort von Sille74 am 08.05.2017, 13:13 Uhr

Klar ist es in einem KH schlimmer als im Privathaushalt. Ich wollte damit rigentlich nur sagen, dass das jetzt nicht unbrdingt systembedingt gewesen sein muss, sondern einfach persönliche fehlende Umsichtigkeit/Schludrigkeit/Wurstigkeit/Umwissenheit der Putzfrsu gewesen sein kann oder was auch immer ... wobei, zugegeben, ich beim KH-Putzpersonal schon erwarte, dass es da etwas geschult ist und auch überprüft wird ...

Ansonsten stimme ich Dir weitgehend zu. Warum Du das jetzt allerdings an ,einen Beitrag gehängt hast, erschließt sich mir dann nicjt ganz, aber ist ja egal ;-)

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Re: Für die "Ausbeutungsberufe" würde ein fairer Lohn gezahlt werden müssen.

Antwort von Einstein-Mama am 08.05.2017, 13:21 Uhr

Na, es passte halt zu den Ausbeutungsberufen!

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Re: Ich habe eine "sachliche" Frage zum bedingungslosen grudneinkommen

Antwort von shinead am 08.05.2017, 16:53 Uhr

Ich bin kein Experte, kenne aber von diversen Anhänger folgende Erläuterungen:

1. Krankenkasse: Pflichtversicherung bleibt und ist ggf. vom Grundeinkommen zu bezahlen (Sozialsatz) wenn kein sozialversicherungspflichtiger Job besteht. Besteht ein SV-pflichtiger Job, übernimmt wie heute auch der Arbeitgeber annähernd die Hälfte der Beiträge. Familienversicherung bleibt.

2. Man kann das weder für heute geleistete Sozialleistungen gewährleisten. Warum sollte es also für das BGE machbar/sinnvoll sein?

3. Unbeliebte Jobs müssten entsprechend entlohnt werden, damit wieder ein Anreiz besteht diese zu machen. Ich kenne zumindest im medizinischen Bereich so einige die für die der Beruf mehr Berufung als Arbeit ist.
Vielleicht würde sich auch der Bedarf wandeln. Vielleicht würden einige alte Menschen doch daheim gepflegt werden. Der finanzielle Druck auf die pflegenden Angehörigen wäre ja dann weg.

5. Ja. Wahrscheinlich schon. Die Konditionen würden sich aber wahrscheinlich erheblich unterscheiden.

6. Zur Finanzierung gibt es verschiedene Modelle. Von reiner Konsumsteuer (Götz Werner) bis hin zum Ulmer Transfergrenzenmodell. Die Modelle unterscheiden sich grundlegend. Um diese genau zu verstehen und die Berechnungen nachvollziehen zu können gibt es entsprechende Fachliteratur. Rein rechnerisch ist die Auszahlung eines BGE aber wohl möglich.

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Finnland auch...

Antwort von shinead am 08.05.2017, 17:08 Uhr

... und ein paar Dörfer in Indien (nicht viel, aber immerhin), und Alaska (nur $1110 pro Jahr, aber Alaska!), oder Brasilien, wo das Recht auf BGE in der Verfassung steht. In vielen Ländern überlegt man wie und ob ein BGE umgesetzt werden kann/soll. Das ist bei weitem kein deutsches Thema.

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Re: Finnland auch...

Antwort von tonib am 08.05.2017, 17:42 Uhr

Wenn 2000 Sozialhilfeempfänger jetzt einen monatlichen Geldbetrag erhalten, den sie verwenden können, wie sie wollen, ist das in meinen Augen noch nicht die Umsetzung des BGE. Da ändert sich nur wenig - und volkswirtschaftlich gar nichts.

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Re: Finnland auch...

Antwort von shinead am 08.05.2017, 17:52 Uhr

Es ist ein Testlauf. Das man den nicht mit allen Finnen durchführt ist ja wohl klar.

Außerdem sind die Probanden keine Sozialhilfeempfänger sondern Arbeitslose.

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Danke Shinead

Antwort von anja1166 am 08.05.2017, 22:01 Uhr

... ich ergänze mal:
Das BGE gibt es in diversen Modellvarianten (die müsstet ihr schon nachlesen, das lässt sich nicht mehr in wenigen Zeilen erläutern), bei denen auch die Gegenfinanzierung jeweils anders läuft. Rechnerisch scheint es in verschiedenen Varianten finanzierbar zu sein. Es ist sicherlich auch keine reine "sozialromantische Utopie", sondern es wird aus ganz unterschiedlichen Ideologien/Perspektiven heraus argumentiert, es gibt z.B. auch sehr prominente neoliberale Verfechter dieses Gedankens.

Man kann die Idee an sich persönlich natürlich toll oder doof finden, man kann die modellabhängigen Konsequenzen eines BGEs aus Gründen XYZ wollen oder nicht wollen ... eine pauschale Abklassifizierung a la "das lässt sich nicht finanzieren und dann geht doch keiner mehr arbeiten" entspricht jedoch eher Bildzeitungsniveau.

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Danke für die Infos, die sind doch mal sachlich

Antwort von Leewja am 09.05.2017, 10:44 Uhr

und handfest.

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Re: Danke Shinead

Antwort von Sille74 am 09.05.2017, 11:05 Uhr

Wo hat es denn jemand "abqualifiziert" mit der Behauptung, es lasse sich nicht finanzieren? Es wird hier die Frage gestellt, wie es sich finanzieren können soll. Ich habe mir jetzt mal einen Überblick über die verschiedenen Modelle angeschaut und die Frage stellt sich mir immer noch ... bzw. selbst, wenn die reine Finanzierbarkeit durch den Staat irgendwie machbar erscheint durch massive Einsparungen und Umstrukturierungen an anderer Stelle, der "Faktor Mensch" bleibt irgendwie immer außen vor und/oder es wird von ganz bestimm,ten Verhaltensweisen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ausgegangen, die aber genau so anders ausfallen könnten (gibt es auch Studien, die darauf hindeuten ...). Und zur Frage, was den jetzt genau besser wird, wenn Löhne knsbesondere für unangenehme Tätigkeiten steigen sollten - es gibt übrigens auch Stimmen, die das für sehr unwahrsxhwinlich halten -, aber dafür alles ja auch teurer (auch hoerzu habe ich nichts gefunden, wie die Preise dann trotzdem stabil gehalten werden sollen ...), habe ich auch keine Antworten gefunden ... Es sind eben volkswirtschaftliche MODELLE und manches erscheint mir (wie gesagt und zugegeben als Laie in puncto Wirtschaftswissenschaften) doch schon sehr theoretisch.

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Re: Danke Shinead

Antwort von shinead am 09.05.2017, 15:09 Uhr

Wenn Du Dich für das Thema der Finanzierbarkeit interessiert, kann ich Dir "Einkommen für alle" empfehlen. Da wird das Modell von Herrn Götz genau abgeklopft.
Die Modelle hier zu erklären sprengt - zumindest für mich - den Rahmen. Ich kenne auch nicht alle Modelle gut genug.

In den USA würden so einige behaupten, dass niemand mehr arbeiten geht wenn man ein Sozialsystem wie unseres hätte. Offensichtlich sind die meisten hier aber der Meinung, dass sich arbeiten dennoch lohnt.

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