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Geschrieben von dr.snuggles am 18.11.2009, 10:13 Uhr

hört bei geld echt die freundschaft auf?

ich habe, als ich mal geld hatte, es auch an freunde verliehen - ohne bedenken. zum glück zu recht. würde es auch wieder tun, scheitert nur an ermangelung an geld...

neue umfrage:

Stuttgart (ots)
Mehr als die Hälfte der Deutschen würde einem guten Freund nicht
nur Werkzeug und Auto, sondern auch Geld leihen. Das ergab eine
repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im
Auftrag des Magazins Reader's Digest. Wie das Magazin in seiner
Dezember-Ausgabe berichtet, sind 53 Prozent der Deutschen bereit,
einem Freund oder einer Freundin 1000 Euro zu leihen. In Hessen,
Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind es sogar 64 Prozent, die dem
guten Freund mit einer Geldspritze helfen würden.

Noch vertrauenswürdiger und großzügiger sind die Menschen, wenn es
darum geht, Sachwerte zu verleihen. So gaben 91 Prozent der Befragten
an, sie hätten kein Problem damit, einem guten Bekanten ein größeres
Werkzeug wie eine Bohr- oder Nähmaschine zu leihen. Die Jüngeren
handhaben das deutlich unkomplizierter als die Älteren. Aber selbst
86 Prozent der über 60-Jährigen sagen nicht Nein, wenn Freunde sie um
eine Leihgabe bitten.

Das gilt auch, wenn die Kamera eines Freundes kaputt geht und er
für den bevorstehenden Urlaub schnell Ersatz benötigt. 80 Prozent der
Menschen gaben an, sie würden dem Freund gerne den eigenen
Fotoapparat mit auf die Reise geben.

Etwas mehr Skepsis herrscht beim Auto. Hier sind es nur 54
Prozent, die dem Freund oder der Freundin den eigenen fahrbaren
Untersatz anvertrauen. Aber auch hier gibt es regionale Unterschiede.
In Sachsen und
Thüringen geben zwei Drittel der Befragten (66
Prozent) die Schlüssel nicht aus der Hand.

Zur Methode der Umfrage:
Am 29. und 30. September 2009 wurden bundesweit repräsentativ 1006
Menschen befragt.

 
36 Antworten:

Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von Sidney+BriBri am 18.11.2009, 10:17 Uhr

Ich hab mit Sachen ausleihen fast nur schlechte Erfahrungen gesammelt.
Bei Geld ausleihen ging einmal eine Freundschaft fast flöten.
Finde es einfach ungehörig wenn man sich was leiht und es dann nicht irgendwann begleicht. Wenn man dann noch nachhaken muss und die andere Partei stellt sich blöd, könnt ich die Wände hochgehen.

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von vallie am 18.11.2009, 10:18 Uhr

ich verleihe kein geld und auch mein auto nicht.

kamera habe ich keine, bohrmaschine würde ich verleihen.

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echten Freunden sollte man vertrauen können

Antwort von Frau Maus am 18.11.2009, 10:18 Uhr

Ich denke, die Freundschaft hört dann auf, wenn das geliehene Geld nicht in angemessenem Zeitraum zurück gezahlt wird bzw. wenn man weiß, dass der Freund es hätte zurückzahlen können, es aber unnötig anderweitig ausgegeben hat.

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Re: ich hatte noch keine Probleme deswegen

Antwort von Häsle am 18.11.2009, 10:24 Uhr

Ich habe schon öfter Geld an Freunde verliehen. Da sie meine Freunde sind, vertraue ich ihnen auch zu 100%. Ich wurde noch nie enttäuscht, das Geld kam immer wieder zurück. Wenn nötig, in Raten.
Mein Auto verleihe ich nur sehr ungern, weil ich Angst habe, dass die Versicherung im Falle eines Unfalles Ärger machen könnte.

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is klar, du hast ja auch ne Knarre ;-))

Antwort von ChrisStoffel am 18.11.2009, 10:27 Uhr

Auto nein, ganz einfach weil es nicht versichert wäre!
Werkzeug an sehr gute Freunde und Geld, in einem engen Linit, nur in einem Notfall.

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höhö, chris

Antwort von vallie am 18.11.2009, 10:28 Uhr

der war saugeil!!!

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Re: ich hatte noch keine Probleme deswegen

Antwort von Mandana am 18.11.2009, 10:28 Uhr

ich würde jederzeit geld an bestimmte freunde verleihen. ich würds nicht einfach jedem leihen, aber es gibt freunde, von denen ich weiss, daß sie es zurückzahlen würden.... meiner mutter allerdings geb ich nie wieder auch nur einen pfennig. denn die zahlt nichts zurück und hat schon oft was eingeheimst. das finde ich zum kotzen und viel schlimmer, als wenn mir sonstjemand was nicht zurückzahlen würde.

andere dinge verleihe ich auch und bekomme sie auch in den allermeisten fällen wieder zurück :)

es gibt allerdings eine seltsame geschichte mit einer dvd: "jede menge ärger", ein sehr lustiger film, ist mir gleich zweimal abhanden gekommen und ich hab ihn mir zweimal neu gekauft...ich weiss bis heute nicht mehr, wem ich den ausgeliehen habe...

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Re: wegen autoversicherung

Antwort von Mandana am 18.11.2009, 10:29 Uhr

ich hatte meine versicherung mal gefragt, was wäre wenn jemand mit meinem auto einen unfall bauen würde. die meinten, da müsste ich dann ca 500 euro selbstteil zahlen... äh, also ihr wisst, was ich meine.
500 euro bringen einen ja nicht um (falls da wirklich mal was passiert) und der freund zahlt es ja dann vielleicht von sich aus ;)

lg
mandana

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und wenn der freund die sb nicht hat???

Antwort von vallie am 18.11.2009, 10:31 Uhr

die hochstufung müßte dann auch noch jemand übernehmen.....

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Re: höhö, chris

Antwort von Häsle am 18.11.2009, 10:31 Uhr

Ja, der war nicht schlecht
Das hat allerdings schon vor der Knarre funktioniert. Hab wohl die richtigen Freunde ausgesucht.

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von Sanbee am 18.11.2009, 10:32 Uhr

Ich habe diese Erfahrung einmal gemacht. Da war ich noch Schülerin und 40,-DM waren viel Geld für mich. Meine "Freundin" lieh sich das Geld. Dann hieß es lange, dass sie gerade kein Geld habe. Und später dann behauptete sie, sie habe es mir zurück gegeben. Was nicht der Fall war!
Und weil ich sowas nicht noch einmal erleben möchte überlege ich vorher immer gut, ob ich auf den Betrag/Gegenstand verzichten kann. Wenn ja, dann schreibe ich es innerlich ab und wenn Nein, dann kommt es ganz stark darauf an ob ich die Person für verantwortungsbewusst genug halte.
Das Auto verleihe ich aber nicht!

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von Leolu am 18.11.2009, 10:34 Uhr

Kommt auf mehrere Faktoren ab, zum einem ob ich es gerade übrig habe, zum anderen ob der Freund/Bekannte zuverlässig ist.
Hab schon öfter Geld verliehen und es nie wieder gesehen, und Sachgegenstände da sag ich eigentlich nie NEIN, und das hat mich im Nachhinein schon manchmal geärgert, da nicht oder kaputt wiederbekommen:-(.
Aber es geht natürlich auch genauso oft gut, meine Kamera würde ich allerdings nicht verleihen, da guck ich schon schief wenn mein Mann die anpackt:-)). Meinen PC auch nicht:-).
Staubsauger kann jeder haben .
LG
Nina

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Re: und wenn der freund die sb nicht hat???

Antwort von Mandana am 18.11.2009, 10:38 Uhr

du meinst, wenn er die 500 euro nicht hat?

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Kommt darauf an....

Antwort von krueml am 18.11.2009, 10:38 Uhr

.. ich habe Freunde denen ich bedenkenlos Geld auslege oder leihe. Die können auch Mal eine Kamera o.ä. leihen. Ich habe aber auch Freunde denen ich weder Geld noch Gegenstände leihen würde weil ich 1. meinem Geld hinterrennen müsste und 2. die Sachen wahrscheinlich nachher defekt oder zerkratzt wären. Bei denen wäre der Ärger vorprogrammmiert und von deshalb würde ich bei dieser Sorte immer nein sagen. Ich habe schon zu oft schlechte Erfahrungen gemacht und es ist einfach nur nervig.

Im übrigen habe ich einer KIGA-Mutter vor den Sommerferien 25 EUR ausgelegt und habe sie im Oktober!!! wiederbekommen - und das auch nur weil ich x Mal nachgefragt und gemailt habe. Der war das noch nicht einmal peinlich.

Lustigerweise mache ich meist schlechte Erfahrungen mit Leuten, die das überhaupt nicht finanziell nötig hätten. Wahrscheinlich sehen die das "lockerer". Ich warte auch schon wieder seit 3 Monaten darauf, dass mir eine Freundin 80 EUR gibt. Ich hatte damals für ihre Tochter Kleidung mit bestellt und habe es natürlich gleich bezahlt. So lieb ich sie habe aber diesbezüglich ist sie extrem unzuverlässig (für sie halt "peanuts").

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Re: und wenn der freund die sb nicht hat???

Antwort von vallie am 18.11.2009, 10:42 Uhr

wenn er die selbstbeteiligung nicht hat. kann 150€, 300€, 500€ sein....

und wie erwähnt die hochstufung der versicherung, es dauert nämlich eine zeit, bis man dann wieder unten ist in den prozenten.
da braucht der gute freund noch nicht mal schuld sein, eine teilschuld gibt es meistens und schwupp, bist du oben in den prozenten.

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von deischuhzu am 18.11.2009, 10:49 Uhr

Ja , denke ich schon, dass dabei Freundschaften in die Brüche gehen.

Ist ja auch normal, dass man angesäuert ist, wenn die beste Freundin einen nicht geringen Betrag seit über 1 Jahr schuldig ist, jedoch mit ihrem neuen Flachbildfernseher prahlen muss.

Wenn man Geld über hat und es auch "abschreiben" kann, also nicht darauf angewiesen ist, kann man es gerne "verleihen". Da bleibt der Ärger dann aus, falls nichts zurückkommt. Dies ist jedoch die Ausnahme und gilt wahrscheinlich nur für kleine Beträge.

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von aurelia12 am 18.11.2009, 10:52 Uhr

Geld leihen?!

Schwieriges Thema!

... es käme auch drauf an wofür! ob es sich um den Kauf von entbehrbaren Gegenständen handelt oder der "Lebensgrundlage" (Essen, Trinken etc.) dienen soll.

Einem guten Freund würde ich immer helfen, weil ich wüßte, er wäre dann auch in Not. Bisher ist es in meinem Leben aber noch nicht vorgekommen, dass mich jemand "beleihen" wollte und umgekehrt genauso wenig. Meine Freunde und nahestehenden Menschen sind hierauf bezogen alle ähnlich eingestellt, nämlich dass jeder für sein Leben selbst verantwortlich ist.

Gerät aber jemand in Not, ist das natürlich eine ganz andere Situation!

Eine Freundin von mir sagt ganz klar: "bei ihr hört die Freundschaft beim Geld auf!", bei einer anderen wüßte ich, sie würde in Not immer helfen, auch mit größeren Summen. Aber wir machen da alle keinen Gebrauch von.

Ich habe im Leben schon Geld verschenkt, in Notsituationen, wenn Menschen meinetwegen einen Engpass hatten (Arbeitslosigkeit etc.) und wirklich nicht wußten, was sie zu essen kaufen sollen... ich verschenkte dann nur kleine Summen (je nachdem, bis 50 Euro). Ich verschenkte es deshalb, weil ich keine zusätzlichen Sorgen in den Köpfen in Not geratener Menschen schüren möchte, indem sie darüber nachdenken müssen, wie sie das Geld zurück zahlen können...

Früher habe ich oft Bücher verliehen, oft bekam ich sie nicht zurück oder mit Esselsohren drinnen etc. Heute leihe ich nur noch ungern Bücher aus.

Musik, früher Platten, heute CD`s, leihe ich GAR NICHT AUS. Da bin ich eigen. So wie mit meinem Auto auch, obwohl ich das auch einer guten Freundin im Notfall geben würde, insbesondere dann, wenn sie Kinder hat und darauf angewiesen ist.

Meine Bohrmaschine leihe ich zur Zeit aus, die bohrt nämlich nicht mehr gut und man kann nicht mehr viel dran kaputt machen da ich Makita Werkzeuge habe, leihe ich sie nicht (mehr) aus, da auch ich die Erfahrung machte, dass Verliehenes kaputt zurück kommt und am Ende wird gesagt: "bei mir funktionierte noch alles"

Und ich lieh meinen CD Player an eine Freundin für ihren Zahnarztbesuch aus, weil sie Angst hatte und nichts hören wollte... den bekam ich auch kaputt zurück...

Ich halte es im Leben so: ich erwarte nichts von anderen, was ich selber nicht geben kann. Somit leihe ich auch nichts aus und frage nicht nach Dingen. Dann kommt man auch nicht in die Verlegenheit...

Tenor ist dennoch bei allem die Not, in Not helfe ich eigentlich immer.

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Re: wegen autoversicherung

Antwort von deischuhzu am 18.11.2009, 10:54 Uhr

Ein neues Auto würde ich nicht verleihen, da im Schadensfall der Freund nicht zahlen muss, es sei denn er ist mit Vorsatz gegen eine Wand gefahren.

Moralisch sollte er den Schaden dann doch übernehmen. Würde ich jedenfalls so handhaben.

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von Reni+Lena am 18.11.2009, 10:54 Uhr

Ich habe da eigentlich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht...
Meinen Freunden kann ich bedenkenlos vertrauen und wurde noch nie enttäuscht.
Wenn es um Sachgegenstände geht, bin ich da unbedarft..
Ist hier auch so üblich, dass man sich untereinander in der Nachbarschaft den Rasenmäher, Anhänger oder Bohrmaschine leiht. Das Zeug kam bisher auch immer ordentlich zurück.

Lg Reni

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Für meine beste Freundin würde ich auf der Stelle mein Konto leerräumen!

Antwort von Jana2 am 18.11.2009, 10:56 Uhr

Wenn es um Leben oder Tod gänge.

Auto, naja, wg. Versicherung wärs schon blöd, aber verleihen würde ich es trotzdem, wenn nötig!

Meiner Schwägerin hab ich auch schon was geliehen, kam dann in Raten zurück.
Das sind für mich keine Freunde, wenn sie das Geld nicht so schnell wie möglich zurückzahlen.

LG Jana

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von Butterflocke am 18.11.2009, 11:06 Uhr

Ich würde sowohl Geld als auch Auto verleihen, wenn es sich um gute Freunde handelt!
Und ich wüßte nicht, dass ich jemanden "guten Freund" schimpfe, dem ich in der Hinsicht nicht vertraue. Für mich wäre das ein Widerspruch.

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widerspruch???

Antwort von vallie am 18.11.2009, 11:11 Uhr

wenn dem besten freund der welt ein anderer in das von mir geliehene auto fährt und der beste freund den schaden nicht bezahlen kann, dann hat das nichts mit vertrauen zu tun.

und wenn ich von geld leihen spreche, dann sicher nicht von 50€.
das geht dann erst bei 100, bzw 1000 los.
ich leihe mir auch nichts, verlange das nicht, eben WEIL ich die freundschaft nicht aufs spiel setzen will....

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nachtrag

Antwort von vallie am 18.11.2009, 11:13 Uhr

auch der beste freund der welt kann einen unfall selbst verursachen, hat auch nichts mit vertrauen zu tun.
hab es sogar dick, wenn mein mann mit meinem auto fährt.....

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Re: widerspruch???

Antwort von Butterflocke am 18.11.2009, 11:22 Uhr

Also beim Geld ist meine Meinung recht eindeutig: wenn ich es habe (ich würde keinen Kredit aufnehmen) und mich selbst dadurch nicht in Schwierigkeiten bringe, dann würde ich es auch leihen. Natürlich spreche ich auch von größeren Summen!
Einmal hab ichs bereits getan. Ich gehe allerdings auch davon aus, dass mich Freunde nicht um Geld für den nächsten Urlaub bitten, sondern es sich wirklich um eine Notsituation handelt. Es kommt also auch darauf an, warum das Geld gebraucht wird.
Im Moment wären wir selbst sowieso nicht in der Lage, große Summen zu verleihen.

Beim Auto....ok....da muss ich zugeben, dass ich nicht wirklich viel darüber nachdenke. Wir haben Freunden schon öfter das Auto geliehen. Für kurze Strecken, weil das eigene in der Werkstatt war und sie dringend etwas zu besorgen hatten.
Ginge es um längere Strecken, dann müsste natürlich versicherungstechnisch nachgedacht werden. Ich weiß, das ist Quatsch, denn auch auf kurzer Strecke kann etwas passieren.
Aber wie gesagt....bisher haben wir das recht lasch gehandhabt. Wäre etwas passiert, hätte man weiter gesehen.

LG

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Ja!

Antwort von Silvia3 am 18.11.2009, 11:33 Uhr

Mal einer Freundin beim Einkaufen aushelfen, weil sie das Portemonnaie vergessen hat ja! Freundin Geld leihen, weil sie kein Geld für die Einkäufe übrig hat, nein! Bei Geld ist bei mir absolut Schluß mit lustig.

Auto, nein, weil es nur Ärger gibt, wenn hinterher was beschädigt ist. Außerdem wäre mein Auto bei Fremdfahrern auch nicht versichert.

Werkzeug verleihen wir, haben da bisher auch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Silvia

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von Christine70 am 18.11.2009, 11:46 Uhr

bei mir gilt das durchaus....

ich habe zweimal geld verliehen, keine kleinen summen, und zweimal wurde ich derbe enttäuscht.

Das erste mal jammerte eine freundin, daß sie ihrem baby nichtmal windeln kaufen kann. ich lieh ihr 100 DM. wochenlang tat sich gar nichts, ich wollte aber auch nicht drängeln. aber dann hätte ich das geld doch gerne wiedergehabt und hab ihr sogar angeboten, ratenzahlungen zu leisten.
da meinte sie doch rotzfrech, sie habe mir das geld schon lange zurückbezahlt :( damit war die freundschaft beendet!!

das zweite mal hab ich lange überlegt, weil ich nicht wieder das geld abschreiben wollte. aber ich wurde "weichgeredet" und lieh einer Bekannten 70 Euro, weil sie kein geld zum tanken hatte und ihren mann im krankenhaus besuchen wollte.
sie sagte auch, daß sie mir das geld erst wieder zurückgeben kann, wenn sie geburtstag hat. das war 3 monate später. kein problem, dachte ich.
Falsch gedacht :(
Die "gute" ist bei nacht und nebel weggezogen und ich hab seitdem keinen kontakt mehr, weder telefonnummer noch adresse.

ich werd mit sicherheit kein geld mehr verleihen!

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von Eva Lotta am 18.11.2009, 11:50 Uhr

Nach meiner Erfahrung hört beim Geld nicht nur die Freundschaft auf, sondern selbst familiäre Bande, an denen man nie Zweifel hatte, lösen sich wie von Zauberhand ...

Wir haben früher auch mal Dinge ausgeliehen und es kam einige Male nur Ärger dabei heraus. Deswegen unterlassen wir das inzwischen zwar nicht ganz, aber sind deutlich vorsichtiger geworden.

Am schönsten fand ich vor vielen Jahren, als mein Mann seiner Schwester sein Auto auslieh. Am nächsten Tag kam die Polizei zu ihm. Das Auto war auf einem Kohlenplatz gefunden und er als Halter ermittelt worden. Von außen war alles i. O. Es stellte sich aber heraus, dass die Diebe fachkundig den Motor und das Getriebe ausgebaut hatten. Seine Schwester hatte den Verlust noch nicht einmal bemerkt, als er sie ansprach, ob sie sich an einem Ersatz für die geklauten Sachen beteiligen könnte. Sie meinte dann nur: "Wieso? Ist doch dein Auto."

Das heilt einen von zuviel gutem Willen.

Agnetha

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Hm ...

Antwort von Jamu am 18.11.2009, 11:53 Uhr

ich sage mal so: wir verleihen auch öfters etwas, bekommen dies auch immer wieder zurück - bis auf einmal: den Bohrer bekamen wir kaputt zurück - wurde von uns angemahnt und erhielten Ersatz!

Das war okay so!

Nuuuun - ich habe eine Freundin, die hat auch nur wenig Geld!

ich helfe ihr ab und zu mal aus wenn wir ausgehen - d.h. ich gebe ihr dann mal eine kleinere Summe damit sie ihre Cola oder so zahlen kann.
Dieses Geld möchte ich nicht zurück haben.

Abr in der letztn Zeit halte ich mich schon ein wenig zurück, da si mir seit 1 Jahr 20 Euro schuldet! Ist nicht viel, aber eigentlich sollten s nur 5 Euro sein wegen Buskarte für Sohnemann und sich und ich hatte da nur den 20er.

Nun ja - was soll ich machen?

Ich bin nun klüger und wäge ab!

Größere Summen verleih ich nicht - ...

LG Jamu

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Re: Hm ...

Antwort von Christine70 am 18.11.2009, 11:56 Uhr

das mach ich genauso.

meine mutter z. b. hat nur ihre kleine rente und muss davon leben.
ich spendiere ihr ab und an mal einen kleinen einkauf, also lebensmittel oder ich bring ihr auch mal eine packung waschpulver mit, wenn es hier im angebot ist.
auch kauf ich ihr oft billigen kaffee in tschechien (dort kostet der Gala grad 1,99 euro) und da ich dann eh gleich mehrere packungen kauf, spendier ich ihr mal zwei.

aber geld verleihe ich nicht mehr

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dann kann man doch aber auch nicht von Freundschaft sprechen....

Antwort von Butterflocke am 18.11.2009, 12:04 Uhr

eine "Bekannte", die dann bei Nacht und Nebel verschwindet, ist eben eine Bekannte, keine Freundin!
Bei mir dauert es sowieso eine Weile, bevor ich jemanden FREUND nenne.
Zu einem engen Freund habe ich begründetes Vertrauen, weil ich ihn gut kenne, mich nachgewiesenermaßen auf ihn (oder sie) verlassen kann...usw. Alles Kriterien für die Vergabe des Titels "Freund(in)"....;-)

Ich wäre sowieso skeptisch, wenn jemand keine 70 Euro fürs Tanken hat. Ok, auch das kann passieren, aber es kann nicht sein, dass von vorne herein gesagt wird, dass man es erst in 3 Monaten zurückgeben kann. Wie wird denn in der Zwischenzeit gelebt? Dann muss man eben nur für 20 oder 30 Euro tanken!

Und WO um Himmels Willen lag der Mann im KH???
Mit 70 Euro fahr ich 600 km!

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Re: dann kann man doch aber auch nicht von Freundschaft sprechen....

Antwort von Christine70 am 18.11.2009, 12:09 Uhr

tja, es gibt halt auch spezialkliniken, die weit weg sind. soll vorkommen...

und sie war eine freundin, die bei mir auch ein und ausging. vielleicht bin ich auch nur zu gutgläubig, wer weiß.

sie war damals in einer notsituation, weil sie sehr viel geld ausgeben musste für den klinikaufenthalt des mannes. da kann man schon mal schnell in geldnot kommen. ging mir damals nicht anders, als meine tochter in erlangen lag, 200 km einfache fahrt.

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JA!

Antwort von Einstein-Mama am 18.11.2009, 12:29 Uhr

aktuell der fall.
ich hab zwar nichts geliehen, aber vorgestreckt. die ausreden sind auch geil.

ich hab meine konsequenzen draus gezogen.ende gelände mit freundschaft, oder gar verständnis.

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Re: dann kann man doch aber auch nicht von Freundschaft sprechen....

Antwort von Butterflocke am 18.11.2009, 12:32 Uhr

Nagut...dann ist man natürlich nachhaltig von der eigenen Gutmütigkeit kuriert, kann ich verstehen.
Ich hätte in dem Fall aber nicht anders gehandelt.

Zum Glück hab ich noch keine solch schlechten Erfahrungen gemacht....

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... da fällt mir was ein... Spielsucht...

Antwort von aurelia12 am 18.11.2009, 12:43 Uhr

Anfang/Mitte 20 hatte ich eine mir super sympathische Arbeitskollegin. Wir unterhielten uns öfter in der Pause usw.

Irgendwann kam sie zu mir und druckste rum "kann sich nichts zu essen kaufen usw.". Erst wußte ich gar nicht was sie von mir möchte, dann sagte sie es bzw. fragte: "kannst Du mir übers Wochenende Geld leihen?" ich fand das etwas befremdlich, aber gab ihr (ich habe NIE viel Geld in der Tasche, kleine Marotte von mir... ich habe immer wie ne Teenagerin eine Art Taschengeld dabei 10-20 Euro, manchmal weniger... ) was ich hatte, irgendwie knapp über 10 DM waren das damals. Montag bekam ich das Geld prompt zurück.

Es folgten dann viele Wochenenden in der Form... später lieh ich immer 50 DM. Irgendwann zahlte sie nicht zurück... und vertröstete mich. Plötzlich war sie weg! sie hatte in die Kasse gegriffen, fristlos gekündigt.

Danach stellte sich heraus, dass sie in der Firma viele Menschen "anleihte".

Mein Geld und die Frau sah ich damals nicht wieder.

Sie war spielsüchtig!

Heute begegnet sie mir manchmal, wir scheinen in derselben Wohngegend zu leben und ich finde sie trotzdem immer noch sehr sympathisch...

Ich habe daraus gelernt, aber war ihr nicht böse.

...

Ich bin dann noch mal auf so einen Fall "rein gefallen", auf eine Oma! aber die hatte ich bis zum Tode lieb!!! eine tolle Frau, damals schon an die 90 Jahre! sie hatte es gut drauf, ihr gerne was zu geben... und war immer schick gekleidet! Ihr schenkte ich monatlich Geld, per Dauerauftrag. Und ich habe es gern getan, sie war so einsam und hatte so schöne Dinge aus ihrem Leben zu erzählen. Mir hat diese menschliche Freundschaft unglaublich viel gegeben!

... ich habe es in beiden Fällen gerne getan.

Letzten Endes ist es ja die eigene Entscheidung so was zu tun. Da muss man sich dann selber an den Kopf fassen!

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Re: hört bei geld echt die freundschaft auf?

Antwort von Nathalik am 18.11.2009, 12:59 Uhr

Ich bin eine professionelle Verleiherin, auch und v.a. von Geld; von materiellem Tand sowieso. Ihr Geschlagenen der Welt, meldet Euch bei mir; wenn Ihr mir schön tut, gebe ich mein letztes Hemd. Ich habe schon in der Schule zur Gruppe der Taschengeldhergeber gehört, die sich von der Gruppe der Taschengeldleiher nötigen ließ. Ich werde in diesem Leben nicht mehr aus Schaden klug werden. Aber es gibt schlimmere Schwächen, oder? Ich werde deswegen auch keine Therapie machen *)





*) weil ich die Kohle dafür lieber verleihe :-)

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*grins*

Antwort von oma am 18.11.2009, 14:34 Uhr

Vor ca. 2 Jahren schrieb ich schon mal diesen Beitrag:

"Eines Tages kam ein Türke in unser Büro und erklärte, er habe gerade die Nachricht bekommen, dass sein Bruder nach einem Unfall ins Krankenhaus gekommen sei. Er habe selbst kein Auto und brauche jetzt dringend Taxigeld. Ob einer von uns ihm was leihen könne, er bekäme es morgen wieder. (War übrigens kein Kunde).

Weder meine Chefs noch die Kollegen wollten etwas geben. Ich wollte an dem Tag einkaufen, sonst hätte ich gar kein Geld beigehabt, und habe ihm 50 DM gegeben, sehr zum Entsetzen der anderen.

Es kam, wie es kommen mußte: Der nächste Tag verging, ohne dass der Mann wiederkam, und auch die nächsten 6 Monate vergingen......

Ich hatte im Büro zu meiner Verteidigung gesagt: Im schlimmsten Fall hab ich 50 DM verloren. Damit kann ich leben. Im günstigsten Fall habe ich einem Menschen in Not geholfen. Damit kann ich noch besser leben.

Und man glaubt es kaum: nach 6 Monaten stand er plötzlich vor mir und gab mir die 50 DM zurück. Gott, hab ich triumphiert *ggg*.

Ich verrate jetzt aber nicht, dass er eine Woche später wiederkam und sich 100 DM von mir leihen wollte :0)

Und dreimal dürfte ihr raten......

Nein, ich hab es natürlich nicht nochmal getan."




Ansonsten ist bisher noch niemand an mich herangetreten, um sich Geld von mir zu leihen. Und über größere Summen bräuchte ich sowieso gar nicht nachdenken, da nicht vorhanden :o)

Mit anderen verliehenen Sachen haben wir bzw. hauptsächlich mein Mann sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Er verleiht ständig gutes Werkzeug, dass er oft kaputt zurückbekommt, ohne dass der Ausleiher - meist ein bestimmter Nachbar - auch nur ansatzweise Anstalten macht, Reparatur oder Ersatz anzubieten :o(.
Aber langsam scheint mein Göga zu lernen, auch mal nein zu sagen...

Was übrigens viele nicht wissen: Gemietete und geliehene Sachen gehören zum eigenen Hausrat, da sie sich zumindest vorübergehend im eigenen Besitz befinden, auch wenn man nicht Eigentümer ist (der Gesetzgeber unterscheidet das nämlich...). Somit zahlt keine Haftpflichtversicherung, wenn ich z.B. die Kamera meiner Freundin schrotte, weil sie eben Schäden an "eigenen" Sachen nicht ersetzt. Daran sollte man immer denken, wenn man etwas leihen oder verleihen will. Sonst bleibt man nämlich, wie wir, meist auf den Schäden sitzen, wenn der Schuldige nicht den Anstand besitzt, freiwillig den Schaden zu ersetzen.

LG Marion

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