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Geschrieben von maleja am 19.09.2013, 9:41 Uhr

Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Guten Morgen,

die zeitungen sind im Moment voll mit wahlkampfinhaltlichen Leserbriefen. So auch heute Morgen. Beim Lesen einer dieser Briefe konnte man erkennen, dass es wohl so ist, dass "das Eigentliche, das Wichtige doch nur das Geld sei".
Jetzt bin ich schon die ganze Zeit am Überlegen, ob das denn stimmt. Ob es den Deutschen tatsächlich nur um den Inhalt ihrer Geldbeutel geht.
BIn ich tatsächlich so blauäugig und naiv (mein mann wirft mir das immer wieder mal vor), weil ich noch der meinung bin, dass es doch hauptsächlich um soziale Gerechtigkeit, um Mitmenschlichkeit, um die Erhaltung der Umwelt und ähnliches gehen müsste.
Also mir geht es hauptsächlich um diese Themen. Nicht nur jetzt kurz vor der Wahl, sondern immer. Das ist mein Leben. (Nebenbei: Mir ist es tatsächlich ziemlich wurst, ob ich jetzt viel oder weniger Geld zur Verfügung habe. Mir sind andere Lebensqualitäten wirklich viel wichtiger. Wie da z.B. der Faktor ZEIT. Zeit für mich, Zeit für meine Kinder, Zeit für soziale Kontakte etc.)

Geht es also bei der Wahl letztendlich nur daraum, bei welcher Partei man am meisten im Geldbeutel hat????

Oder kann es auch darum gehen, welche Partei schaut auf Nachhaltigkeit, bei welcher Partei git es so etwas wie soziale Gerechtigkeit, sprich vielleicht auch weniger Gründe für Gewalt und Kriminalität, welcher Partei ist die Bildung ein wichtiges Anliegen (auch hier beste Prävention gegen Gewalt und Kriminalität), welche Partei macht ein menschliches Leben in Deutschland am ehehsten möglich?

Ich möchte hier wirklich keinen Wahlkampf betreiben. das waren tatsächlich die Gedanken, die mich heute morgen schon die ganze Zeit beschäftigen. Auch wenn mein Mann mich als Sozialromantikerin betitelt - ich glaube nicht, dass ich alleine damit bin. (i hope so...)

Was meint Ihr?

 
90 Antworten:

Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von SchwesterRabiata am 19.09.2013, 10:00 Uhr

Ich befürchte Geld hat heute einen größeren Stellenwert als noch zu den Zeiten unserer Eltern und Großeltern. Wir sind eine Haben und Zeigen Gesellschaft, und ein Neid und Missgunst Gesellschaft.
Wir sind aufgezogen worden, daß wir Ehrgeiz haben sollen, was erreichen. Fragt sich bloß was genau?!
Auffällig ist, wie oft bei wichtigen Dingen weggeschaut wird, aber wie oft bei unwichtigen Dingen (was der Nachbar so hat) hingeschaut wird...!
Es ist die "ich gönne meinem Nachbarn nicht den Dreck unter den Fingernägeln" Zeit....
Mir ist es nicht egal, ob ich weniger in der Tasche habe, ich habe eh nie das Gefühl, daß es genug ist ... vermutlich ein schlimmer Characterfehler. Dennoch würde ich nicht so weit gehen und meine moralischen Ansichten ganz und gar verkaufen. Ich würde keine Partei wählen bei der ich 100 Euro mehr im Monat hätte, aber dafür die Todesstrafe wieder eingeführt wird z.B., wichtig ist mir auch die Zukunft unserer Kinder, ein gutes Bildungssystem ist mir wichtiger als Taler in der Tasche... aber es gibt weniger wichtige Dinge für mich, auf die ich verzichten würde, wenn ich dafür einen größeren finanziellen Spielraum hätte....

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von kravallie am 19.09.2013, 10:04 Uhr

ja, da bist du allein.
schon allein damit, dass du an Wahlversprechen glaubst, egal was diese betreffen.

und ja, es dreht sich alles nur ums Geld.

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Also ich mag Geld

Antwort von und am 19.09.2013, 10:08 Uhr

Ich kauf mir gerne schöne Sachen. Und die kosten halt leider immer so viel. Kann ich doch nix für.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von Steffi528 am 19.09.2013, 10:11 Uhr

Geld kann man nicht essen, Geld wärmt mich nicht als Bettdecke, mit Geld kann ich mir keine weisheit kaufen.

Ich stelle mich zu Dir als Sozialromantikerin, wir sind mindestens zwei und ich denke, da sind noch ganz viele, die so denken.

Doch die, die gierig sind, brüllen lauter, deshalb hört man sie mehr als all die leiseren Stimmen.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von SchwesterRabiata am 19.09.2013, 10:13 Uhr

Ohne Geld kannst Du Dir kein Essen kaufen, auch keine Bettdecke und von Weisheit wird man nicht satt... die Sache mit der Luft und Liebe funktioniert nicht wirklich ;-)

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von Steffi528 am 19.09.2013, 10:17 Uhr

Nein, das stimmt, aber die Wertigkeit sollte wieder eine andere werden.
Geld als Mittel zum Zweck und nicht der Zweck (Sinn im Leben) ist das Geld.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von MartaHH am 19.09.2013, 10:17 Uhr

Ich bin da bei Vallie.
Gehe aber noch einen Schritt weiter: ich glaube bei keiner Partei an irgendeine Form von Aufrichtigkeit, weder bei den Wahlversprechen noch bei sonstwas. Parteien werden als Vehikel benutzt von den verschiedensten Menschen und Gruppierungen. Als Vehikel, um eigene Interessen durchzusetzen, Machtphantasien zu befriedigen oder schlicht Geld zu "machen", und das möglichst viel in möglichst kurzer Zeit.

Und da such ich mir dann die aus, die das am wenigsten unverschämt betreiben und wo zumindest nach unten hin, zur Basis, noch Werte existieren, die mit meinen übereinstimmen.
Das wird aber von Wahl zu Wahl schwieriger, muss ich sagen. Bisher Grün-Wähler oder auch mal SPD, bin ich dies mal echt ratlos.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von maxwell! am 19.09.2013, 10:18 Uhr

Platt ausgedrückt, Luft und Liebe allein machen nicht satt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meist die Leute von Freiheit, sozialen Werten und Lebensqualität schwärmen, die eben keine finanziellen Probleme haben. Geld allein macht nicht glücklich, aber es beruhigt.
Und ein gefüllter Geldbeutel schliesst nicht aus, dass man sich sozial engagiert. Im Gegenteil.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von like am 19.09.2013, 10:18 Uhr

mir geht es da wir dir.
Ich bin mir aber auch bewusst, dass man sich diese Einstellung leisten können muss.
Wer monatlich jeweils gerade mal so über die Runden kommt, dem ist Nachhaltigkeit relativ schnurz.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von Nurit am 19.09.2013, 10:21 Uhr

Ich wähle keine Partei, die mit einer eklatanten Steuererhöhung droht.
Es geht nicht darum, dass ich das Solidarsystem nicht begreife, sondern darum, dass jährlich Milliarden Steuergelder sinnlos verschleudert werden und eben nicht in dem Maße da ankommen, wo sie angeblich hin sollen.

Ich unterstütze freiwillig monatlich Organisationen wie Plan international, DRK etc. Da wird auch ein Teil der Spendengelder für Bürokratie etc. ausgegeben aber nicht in dem Maße.

Wer an mein Geld will, soll erstmal zeigen, dass er damit auch das macht was er verspricht und sich nicht selbst erstmal die Diäten erhöht.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von Reni+Lena am 19.09.2013, 10:27 Uhr

unterschreib bei kravallie...

Bin zwar sehr für Menschlichkeit, Teilen etc....mach das aber lieber privat als dass ich mir von irgendeiner Partei aus "sozialen Gründen" die Kohle aus der Tasche ziehen lasse und das Geld dann sonst wo landet.

An Wahlversprechen glaub ich def. nicht!!!


Lg Reni

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Vallie-Irrtum

Antwort von maleja am 19.09.2013, 10:28 Uhr

ich glaube keinem einzigen Wahlversprechen. Ich messe die Politik und deren Politiker an ihren Taten

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von Reni+Lena am 19.09.2013, 10:29 Uhr

..meine Worte

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Definition "Geld"

Antwort von maleja am 19.09.2013, 10:38 Uhr

Natuerlich geht es hier nicht um das Existensminimum. Das ist klar. Da red ich dann wieder von der sozialen Gerechtigkeit (z.b. Mindestlohn etc)
Nein, ich rede vom Mittelstand+mehr. Ich denke, dass das den Grossteil der hier Anwesenden betrifft.
Natuerlich moechte auch ich nicht arm sein. Auch ich kaufe fuer mein Leben gerne Klamotten etc ein. Aber mir ist es nicht wichtig!
Das einzige, wo ich echt bewusst Geld ausgebe, ist bei der Qualitaet des Essens.

Was bringt uns denn das ganze Geld? Wenn die essbaren Lebensmittel knapper werden? Wenn die Welt, in der wir leben immer mehr vor die Hunde geht? Wenn man sich in immer mehr Orten kaum noch auf die Strasse trauen kann? Wenn es den anderen Menschen um uns herum imner schlechter geht?

Kann man Geld essen? Atmen? Schenkt es mir wahre Freunde? Echtes Glueck? Gesundheit?

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maxwell-das war ja auch nicht die Frage

Antwort von maleja am 19.09.2013, 10:40 Uhr

die Frage war: ist Geld das Wichtigste, was die Menschen bewegt?

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Re: Definition "Geld"

Antwort von SchwesterRabiata am 19.09.2013, 10:42 Uhr

Man kann sogar Sauerstoff kaufen;-)
Man kann auch schenken, ich schenke gerne, aber auch das kostet...
Freunde kaufen kann man mit Geld nicht, aber es kann ohne Geld schwieriger werden Freunde zu halten bzw. wenn man es sich nicht leisten kann mit Feiern zu gehen, mit ins Restaurant, Konzert etc., dann verliert man schnell Kontakte und wird zum Außenseiter... DAS geht ganz ganz schnell.... gerade auch bei Kindern und Jugendlichen

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Re: maxwell-das war ja auch nicht die Frage

Antwort von maxwell! am 19.09.2013, 10:42 Uhr

Das ist sicher bei vielen Menschen so. Aber es fallen eher die mit den dicken Karren und Designerklamotten auf, als die Normalos. Weisst, was ich mein?

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Nurit

Antwort von maleja am 19.09.2013, 10:43 Uhr

eklatante Steuererhoehung? Schade, dass es die neisten nicht verstanden haben

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Re: maxwell-das war ja auch nicht die Frage

Antwort von maxwell! am 19.09.2013, 10:43 Uhr

Und Wahlversprechen sind so viel wert, wie das Plakat, auf das sie gedruckt sind.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von Daffy am 19.09.2013, 10:47 Uhr

Setz für Geld "Persönliche Freiheit" ein. Der ganze andere Kram ist doppeldenk-orwellsches Neusprech. Schon ´soziale Gerechtigkeit` - im Gegensatz zu Gerechtigkeit? - wer kann schon gegen Gerechtigkeit sein. Doch, kann man, wenn im Gegenzug dem Menschen die persönliche Verantwortung (die vor einer Generation noch selbstverständlich war) aberzogen wird.

Diese ganzen heren Ziele - Umwelt, wahre Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, ChancenGLEICHheit für jedes Kind - alles utopische Kampfbegriffe, die letzten Endes dem Staat weitgehende Kontrolle über die Lebensgestaltung einräumen. Mit Romantik würde ich das aber nicht bezeichnen.

Und ich wähle nicht die Partei, die mir am meisten Geld verspricht - wie hier so schön geschrieben wurde "Die Mehrheit der Bayern zählt sich zu den 10% mit höchstem Einkommen, deshalb wählen sie CSU(?!)". Nein, ich wähle dauerhaft tragfähige Konzepte und dazu gehört für mich nicht die Entscheidung der Mehrheit, dass eine wohlhabende Minderheit frag- und klaglos für alle die Zeche zu zahlen hat. So weit sind wir von Griechenland nicht weg. Aber wer weiß schon, ob Demokratie eine Dauerlösung ist?

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Nochmal

Antwort von maleja am 19.09.2013, 10:48 Uhr

es geht NICHT um den Unterschied zwischen arm und reich (dafuer sorgt unsere jetztige Regierung schon....dass die Schere immer weiter auseinandet geht)
Es geht um diejenigen, die eigentlich genug haben. und immer nehr und immer mehr und immer mehr haben wollen...
Und darueber hinaus die wahren Werte im Leben aus den Augen verlieren.

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Es wird IMMER jemanden geben, der mir für Geld Essen verkauft - und je bio, desto teurer

Antwort von und am 19.09.2013, 10:54 Uhr

Wenn alles knapp wird und alles vor die Hunde geht, rate mal, wer sich dann noch kontrolliert biologisch angebautes Gemüse leisten kann?

Auch und gerade die Bio-Öko-Gutgewissen-Industrie ist zutiefst verstrickt in das sozialdarwinistische Geldsystem. Sieht man ja jetzt schon daran, dass sich hauptsächlich Gutverdienende Bio-Essen leisten können (das richtig gute aus dem kleinen teuren Bioladen, nicht das Billig-EU-Supermarkt-Biosiegel). Was meinst, du wie sich das alles noch verschärfen wird.

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Re: Nochmal

Antwort von SchwesterRabiata am 19.09.2013, 10:58 Uhr

wo fängt denn "genug haben" an?
Verhungern muß hier eigentlich niemand, in manchen Ländern würde das schon als "genug haben" zählen....es muß auch keiner nackig rumlaufen und es muß auch keiner auf der Straße leben eigentlich....und jedes Kind darf in die Schule gehen....
ist das genug? vor 60 Jahren nach dem Krieg war das erstmal sogar nur ein Ziel hierzulande... dennoch erstaunlich immer wieder, wenn ich darüber nachdenke, was dieses Land aus dem Chaos rausgestampft hat

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Re: Also ich mag Geld

Antwort von Nikas am 19.09.2013, 10:59 Uhr

um ganz frau zu sein, und?

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Re: Nochmal

Antwort von Steffi528 am 19.09.2013, 11:03 Uhr

unter "genug" würde ich da gerne noch einen grundsätzlichen medizinischen Schutz packen wollen.

Und deutlich Bestandschutz, das es nicht weniger wird mit dem "genug". das wird schwierig in der Zukunft, wenn weniger immer mehr und viele immer weniger haben. Spannend ist dann noch der sogenannte demografische wandel, wie es sich dort auswirkt.

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Re: Definition "Geld"

Antwort von MartaHH am 19.09.2013, 11:05 Uhr

wir können uns hier so unsere Gedanken machen über wahre Freude, Sinn des Lebens und ob man Geld essen kann.

Das ist prima, das lenkt ab. Und ganz egal, wie es weitergeht: wir können sicher sein, dass es schon jemanden gibt, der davon ganz gewaltig profitieren wird. WIR müssen irgendwann fassungslos ertragen, dass z. B. Trinkwasser weltweit nur noch gegen Geld zu haben ist, und wir haben uns derweil hier hübsch gemütlich unterhalten über Biokost und Glück.

Während wir hier schwallen, sind die Konzerne schon längst am Durchsetzen ihrer eigenen Pläne und setzen sich hinweg über alle und alles: über Parteien, Grenzen, Wähler, Gesetze. (Ermöglicht durch Menschen, die von uns als unsere Volksvertreter gewählt wurden, aber leider auch dem Ruf des Geldes erlagen.)

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Re: Definition "Geld"

Antwort von Hase67 am 19.09.2013, 11:15 Uhr

Maleja,

ich glaube tatsächlich, dass man sich die Einstellung, die du hier vertrittst, leisten können muss - und ich glaube schon, dass auch hier im Forum einige Leute vertreten sind, denen das, was unter dem Begriff "sozialer und kultureller Teilhabe" läuft, aus finanziellen Gründen schwer fällt.

Andererseits glaube ich, dass auf der Seite der "Besserverdienenden" (zu denen ich uns rechne) viele gibt, die sich über sozialromantische Modelle wahnsinnig ärgern, weil sie oft zu kurz gedacht sind. Es geht ja nicht nur darum, dass man um jeden Preis mehr Geld "scheffeln" will, um sich einen wie auch immer gearteten Luxus leisten zu können - ich würde z. B. unser Familienleben (abgesehen vom Eigenheim in Süddeutschland, das aber ja noch längst nicht abbezahlt ist) nicht als übermäßig "luxuriös" bezeichnen, wir haben ja nicht mal ein Auto und fahren auch nur einmal im Jahr für zwei Wochen in Urlaub.

Fakt ist aber, dass von dem Riesenhaufen Steuern, den wir zahlen, und von dem Riesenhaufen Sozialversicherung, den wir auch zahlen (wir sind beide in der GKV) vieles versickert und verschleudert wird, und da werde ich schon stutzig und hellhörig, wenn der Ruf nach Steuererhöhungen laut wird. Ich würde mich selbst als grundsätzlich sozialen Menschen bezeichnen, ich lege großen Wert darauf, andere nicht nach Status, Geldbeutel, sozialer oder nationaler Herkunft zu beurteilen und vermittle das auch meinen Kindern. Aber ich ärgere mich auch, wenn ich mir von Leuten, die in der von mir mitfinanzierten sozialen Hängematte liegen, anhören muss, dass man doch bescheuert sein müsste, sich für den Arbeitsmarkt so aufzureiben, es müsste hier ja keiner verhungern. Das klingt jetzt, als ob ich vom Grünen- zum FDP-Wähler mutiert wäre, so weit ist es Gott sei Dank noch nicht, aber: Ich gebe zu, dass ich nicht noch mehr Steuern zahlen möchte, als ich das ohnehin schon tue. Deshalb weiß ich noch nicht, wo ich am Sonntag meine Kreuzchen setzen werde.

LG

Nicole

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Re: aber maleja,

Antwort von MartaHH am 19.09.2013, 11:18 Uhr

auch denen, die genug haben, wird doch täglich bewiesen, dass es eine höchst wacklige Geschichte ist. Eine Scheidung, ein Arbeitsplatzverlust, eine längere Krankheit - und ZACK, bist du raus aus dem Spiel.
Es wird uns täglich um die Ohren getutet, dass uns SOWAS blühen kann und wir dann halt Pech haben und sehen müssen, wo wir bleiben. Also sorgt jeder vor wie ein Eichhörnchen: sammeln und raffen. Je mehr ich raffe, desto eher ertrage ich einen möglichen Verlust.

Wahre Werte - die muss man sich erst mal leisten können.

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Re: Definition "Geld"

Antwort von Einstein-Mama am 19.09.2013, 11:18 Uhr

Ich finde auch dass es für mich wichtig wäre, dass die Grundversorgung finanzierbar bleiben muss. Damit meine ich wirklich wichtige Dinge wie Wasser, Strom, Mieten, Bildung, Grundnahrungsmittel.
Das muss für alle Gehaltsklassen machbar sein, dann hat man auch eine soziale Gerechtigkeit bzw. Chancengleichheit.
Alleine wenn Bildung für alle gleichberechtigt ermöglicht werden kann (was momentan meiner Meinung nach nicht der Fall ist) , hat jeder die Chance zu entscheiden ob er mal viel verdienen möchte, oder eben fürs normale Leben ausreichend.

Wer heute kein intellektuelles Überfliegerkind hat, kann das G8 ohne Nachhilfe schon mal knicken wenn die Kohle hierfür nicht reicht. Auf der anderen Seite sind heute dreimal so viele Kinder auf dem Gymnasium als zu meiner Zeit. Wohl aus dem Grund, weil kein Mensch mehr ein Handwerk erlernen will, da damit keine Familie finanzierbar ist.
Auch mal interessant wie das in Zukunft dann wird.

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Re: Nochmal

Antwort von Reni+Lena am 19.09.2013, 11:21 Uhr

Aha und wer sagt dir bitte, dass die, die immer mehr und mehr haben wollen nicht einen teil davon abgeben und die richtigen Werte vergessen?
Wer soll das denn sein? Gibt's da ne Liste?
Wie werden die menschen ermittelt?
Wenn es wirklich solche gibt dann bin ich einverstanden..aber wer sind die denn?
Kannst du herausfinden ob diese leute Spenden? Wie ermittelst du ihre Lebenseinstellung?

Klar ist es auch das ziel eines gut verdienenden bei einem Jobwechsel sich nicht zu verschlechtern, oder auch nach einer Gehaltserhöhung zu fragen.
Und das "mehr" an Geld darf er dann nicht haben weil viele andere eben weniger haben?
Nee, sorry...
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Der gut verdienende baut sich ja auch sein leben auf wie es mit dem Geld möglich ist. Setzt (wie bei uns z.B) mehr als 1,2 Kinder in die Welt weil es finanziell möglich ist.
Das leben ist so ausgerichtet dass man gut damit leben kann.

Und dann willst du mir erzählen, dass ich Verständnis haben soll, wenn da dann eine Partei daherkommt die dann sagt: Och nee...du hast zuviel Geld, du hast die wahren Werte im leben vergessen.......wir erhöhen jetzt mal deinen Steuersatz...erlassen andere Steuergesetze und du reduzierst jetzt gefälligst mal deinen lebenstandart weil da gibt's ja so viel die weniger haben als du..und denen gibst du jetzt mal ordentlich was ab, weil du hast ja genug.

??? Bin ich bescheuert???
ich reiß mir doch nicht jahrelang den Arsch auf, sorry, nimm Unannehmlichkeiten in Kauf auf die andere gar keinen Bock haben (Umzug dahin wo es Arbeit gibt, teuere Auslandsaufenthalte,Trennung vom Partner, teuer Weiterbildungen usw)..und dann steht man irgendwann da wo man sich mühevoll hingearbeitet hat und kann dann abgeben an die Fritzen, die zu faul, zu bequem und zu flegmatisch waren ihr leben selbst auf die reihe zu bekommen?
Nö..never!..eher wander ich aus!

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Geld ist Lebensqualität

Antwort von Daffy am 19.09.2013, 11:31 Uhr

Wir leben einerseits in einer toleranten Gesellschaft- andererseits gibt es wenig allgemein verbindliche Normen. Und weil sich die Toleranz bis in die Justiz verbreitet hat, gibt es Bereiche, wo man als einigermaßen zivilisierter, höflicher Mensch von vornherein (nichts) verloren hat.

Ich kaufe mir die Möglichkeit, dass meine Kinder nicht von Betrunkenen und Junkies belästigt oder in der U-Bahn bedroht werden (auch Autos kosten Geld). Dass sie in einer Gegend wohnen, wo sie nicht als Deutsche angepöbelt werden. In einer Gegend, wo es nachts üblicherweise ruhig ist und wo jeder genug Platz hat, dass nicht mit dem Besenstiel gegen die Decke geklopft wird, wenn das Kind Bobbycar fährt und genug Platz, dass wenigstens die umliegenden Familien schlafen können, wenn das Nachbarskind Bauchweh hat.
Wenn in der Schule der Lehrer gehässig ist oder von Schülerseite gepöbelt oder geschlagen wird, dann denke ich nicht in erster Linie "Wie schön, dass der unerzogenen kleine Pöbler (und alle seine noch folgenden Geschwister) wenigstens genug zu essen hat/haben und in die Schule gehen kann Dank unserer Steuergelder", sondern ich kümmere mich darum, dass die Situation für mein Kind tragbar wird. Dafür brauche ich Zeit (=Geld) und gegebenenfalls die Möglichkeit einer Privatschule. Ich mag mich nicht darauf verlassen, dass der Staat schon alles regeln wird. Und sicher werde ich nicht in die Kommunalpolitik gehen, um das Übel an der Wurzel zu packen, derweil mein Kind vor die Hunde geht.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von Nikas am 19.09.2013, 11:41 Uhr

Wahrscheinlich hast Du recht, kravallie.

Letztendlich werden fast alle Parteien deshalb gewählt. Je nach persönlicher Wählersituation. Der Reiche wählt Parteien, um noch reicher zu werden, der Arme, um überhaupt etwas vom Kuchen abzubekommen. Dafür gibts dann jeweils Parteien. Sehr grob gesagt.

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Re: maxwell-das war ja auch nicht die Frage

Antwort von Nikas am 19.09.2013, 11:59 Uhr

maleja, es ist nicht das wichtigste, was sie bewegt in dem Sinne, klar nicht. Beim Wählen aber vielleicht immer mehr. Parteien haben heute irgendwie keine Sinnkompetenz mehr bzw. man traut sie ihnen nicht mehr zu. Parteien sind fast keine "Heimat" für das eigene Lebensgefühl mehr (die csu schafft das immer noch am geschicktesten, wie man jüngst sieht).
Dann bleibt nur noch die Kohle als Entscheidungskriterium.

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die schere zwischen "arm und reich"

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 12:08 Uhr

geht seit jahrzehnten auseinander. das liegt nicht nur an der jetzigen regierung, es fing schon unter schröder an, und zwar massiv!

die wahren werte im leben verliert man dann aus dem auge, wenn man tagtäglich buckelt und trotzdem mit müh und not jeden monat und die notwendigen ausgaben übersteht.

tut mir leid, maleja, aber du bist viel zu blauäugig.

was ist denn "genug"? wenn man plus-minus-null rausgeht? wenn man ein wenig zurücklegen kann fürs alter?

genug haben m. e. auch hartz iv-empfänger, sie verhungern nicht, haben ein dach über dem kopf. das ist doch auch genug?

wenn jemand aufgrund seiner leistung viel geld hat (viel im sinne von ordentlich was auf dem konto), und immer weiter verdient, weil er gut angelegt hat, dann ist das doch okay. ich unterstelle hier keine raffgier, sondern geschäftssinn. diese leute zahlen auch (mehr) steuern, die der gemeinschaft zugute kommen. aber unser steuersystem ist mitterlweile ein dschungel, und wenn man sieht, was manchen leuten (selbstständige) in den weg gelegt wird, dann kann ich verstehen, wenn diese menschen deutschland den rücken kehren und ihre steuern woanders zahlen.

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es wird sich weiter verschärfen,

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 12:10 Uhr

weil die mehrheit der bevölkerung viel essen für wenig geld will. am liebsten täglich fleisch und das für lau.

solange das bewusstsein nicht endlich geschärft wird, dass diese "fleischindustrie" alles kaputt macht, solange wird das auch mit den preisen so bleiben.

warum werden mastbetriebe etc. nicht ordentlich abgestraft? lobbyismus!

es geht um geld, geld, geld. nicht um politik oder darum, den menschen etwas gutes zu tun.

wie heißt es so schön: wer satt ist, geht nicht auf die straße.

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@und

Antwort von maleja am 19.09.2013, 12:11 Uhr

aber dann ist es doch umso dringlicher, dass JEDES essen geniessbar und gesund ist. Dass man eben nicht dazu gezwungen wird, teuer im Bioladen einzukaufen.
Im Moment wird die konventionelle Landwirtschaft subventioniert. Warum nicht auch die ökologische?
Und dass man sich nur mit viel Geld gesund ernaehren kann-so ein Schwachsinn. Ich hab als alleinerziehende studierende Mutter nur auf dem Markt oder im Bioladen eingekauft. Hab dafuer halt auf anderes verzichtet.

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dann klär uns auf... und v. a.: auch DU weißt nicht,

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 12:12 Uhr

was mit den geldern aus der steuererhöhung passieren wird.

damit werden wieder mal irgendwelche löcher gestopft (rentenkasse!), damit die herde der dummen schafe in diesem land die klappe hält.

ich kann das gesabbel der angies und peers dieser welt nicht mehr hören.

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Re: Nochmal

Antwort von maxwell! am 19.09.2013, 12:13 Uhr

Die jetzige Regierung? Das ging doch schon vor einigen Jahren los!

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Re: Also ich mag Geld

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 12:21 Uhr

ein geistreicher beitrag, gedanklich von hier bis zur wand.

respekt.

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Re: Eklatant

Antwort von Nurit am 19.09.2013, 12:22 Uhr

Eklatant=deutlich

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Reni

Antwort von maleja am 19.09.2013, 12:26 Uhr

Hast Du mein Posting ueberhaupt gelesen? und meine Frage verstanden?
Ich hab doch nie behauptet, dass Menschen mit Geld sich keine Gedanken machen.

Ich wollte nur wissen, ob fuer die Wahl "das Geld" entscheidend ist. Oder ob den Menschen andere Dinge/Werte wichtiger sind (mir zum Beispiel)

Das war eigentlich auch schon alles was ich wissen wollte

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unverschämt...

Antwort von Daffy am 19.09.2013, 12:27 Uhr

... stell Du Dich doch hin, vertritt Deine Ansichten und Ziele und lass Dich wählen.

Aber entweder willst Du nicht (was ich vollkommen verständlich fände - Politik frisst Menschen) oder Du kannst nicht (schon mal Reden vor Tausenden von Menschen gehalten?).

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Nurit

Antwort von maleja am 19.09.2013, 12:27 Uhr

????

Ich weiss, was eklatant heisst....

Verstehe Deine Antwort gerade nicht

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was genau stört dich an meinem posting?

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 12:30 Uhr

ich werde meine seele nicht verkaufen und politisch aktiv werden (jedenfalls nicht auf landes- oder bundesebene)

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natürlich is geld entscheidend!

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 12:32 Uhr

schau dir mal die wahlplakate an (speziell linke bzgl. mindestlohn, rente).

die politiker wissen doch, an welchen stellgrößen sie eingreifen müssen, um die aufmerksamkeit der wähler zu bekommen.

nach dem ganzen euro-debakel denken doch die meisten menschen an ihren wohlstand, ist doch völlig logisch.

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Die Tabelle in der Bild vor ein paar wochen

Antwort von Leewja am 19.09.2013, 12:33 Uhr

war schon krass (wieviel mehr steuern muss man unter welcher partei zahlen, wenn es so läuft, wie sie es gerne hätten)...das ging bei unserer familie bis zu einem drittel meines bruttojahresgehaltes mehr.


finde ich viel.

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Re: Reni

Antwort von Reni+Lena am 19.09.2013, 12:39 Uhr

ich hab mich auf diese Antwort von dir bezogen:


Es geht um diejenigen, die eigentlich genug haben. und immer nehr und immer mehr und immer mehr haben wollen...
Und darueber hinaus die wahren Werte im Leben aus den Augen verlieren.


Ja, ich hab dein Post durchaus gelesen und auch deine frage verstanden.
Ja, für die Wahl ist das Geld natürlich entscheidend und zwar sehr entscheidend.
Wahlversprechen kann man nämlich nicht glauben. Da behalte ich lieber mein Geld und sorge selbst für mich bevor ich mich da auf das gesabbel und Gelüge von Politikern verlasse.

Ich weiß, dass ich mit dem Geld das wir jetzt inzwischen haben und verdienen meine Altersvorsorge selbst finanzieren kann.
Ich bin in der Lage meinen Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen, gute Bildung zu bezahlen (Sport den sie Wünschen, Musikalische Bildung, Nachhilfe, Theater, Museen usw.) und ihnen durch ein gutes Umfeld und Wohnlage den Entwicklungsfreiraum zu geben den sie brauchen.

Nimmt uns die Regierung Geld kann ich das alles nicht mehr garantieren.
Sicher wird's reichen um zu leben,aber das reicht mir nicht. Dafür hab ich nicht jahrelang geschuftet. Ich gebe die Zukunft meiner Familie nicht in die Hände von Korrupten und Lügnern sondern sorge selbst vor. Dazu brauche ich Geld!!!!
Die anderen sind mir in dem Fall erst mal egal, sorry. Mir hat auch nie jemand was geschenkt.
Und das lasse ich mir bestimmt nicht nehmen.

Und so denken hoffentlich genügend am kommenden Sonntag!

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Re: @und

Antwort von Daffy am 19.09.2013, 12:43 Uhr

Warum soll man rückwärtsgewandte Landwirtschaft, die zu einer wesentlich schlechteren Versorgung der Menschen führen würde, subventionieren? Wobei auch ökologische Betriebe subventioniert werden, aber eben nicht ausschließlich.

Pro Fläche ist der Ertrag bei der ökologischen Landwirtschaft geringer; den Tieren geht es nicht automatisch besser, die Produkte sind nicht gesünder (problematische ´traditionelle` Mittel in der Ökowirtschaft, Schimmelbefall durch Verzicht auf Fungizide, Schädlinge durch Verzicht auf Pestizide => Fraßschäden als Einfallstor für Krankheiten an der Pflanze => noch mehr Schimmel, Medikamente werden nicht gegeben, damit man das Ökosiegel halten kann, dafür kranke und tote Tiere).

Die sich öffnende Wohlstandsschere folgt der Erkenntnis auch linker Politiker, dass es nicht reicht, Wohltaten (Geld! Alles andere wäre menschenunwürdig, weil bevormundend) in alle Richtungen zu verteilen, weil die Werte auch erwirtschaftet werden müssen und irgendwann der Anreiz dazu fehlt. Das haben sogar die Schweden gemerkt.

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die Arrogranz?

Antwort von Daffy am 19.09.2013, 12:45 Uhr

"Ich mache mir die Finger nicht schmutzig, dafür habe ich meine Dalit. Aber sie sind wirklich kaum zu ertragen"

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Re: @und

Antwort von kravallie am 19.09.2013, 12:48 Uhr

alleinerziehend studierend ist aber eine ganze weile her.
nur nebenbei bemerkt.

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maleja

Antwort von und am 19.09.2013, 12:51 Uhr

Ich bin mir sicher, die meisten Otto-Normal-Verbraucher verzichten auf irgendwas. Ich verzichte z.B. weitestgehend aufs Autofahren, während mir dies von keinem grünen Politiker bekannt ist. Tja, immer schön Wasser predigen und Wein saufen.
Auch mache ich es den hiesigen Bioladenkunden nicht zum Vorwurf, dass sie sich scheinheilig des teuren Bio-Einkaufs rühmen, für den 2km-Weg dahin jedoch ihr Auto aus der Garage holen (und was für eine fette Benzinschleuder...).

Auf was man als Einzelner freiwillig verzichtet, ist eben jedermanns eigene Entscheidung. Das Problem ist, Ideologen möchten der Allgemeinheit gerne pauschal vorschreiben, auf was die Allgemeinheit zu verzichten hat, weil sie (die Ideologen) es so für richtig halten. Wäre ich z.B. ideologischer Grünen-Politiker, würde ich als erstes den privaten Pkw-Besitz verbieten, weil ich es für gut und richtig halte, dass die Leute mehr Rad fahren und dass das öffentliche Transportnetz optimiert wird. Zum Glück bin ich weder ideologisch noch grün noch Politiker, sonst würde ich ja bald die Weltherrschaft bevormunden wollen und mich dabei auch noch für einen Gutmenschen halten.

Ganz abgesehen von der Kinderficker-Problematik sind die Grünen die Partei mit dem stärksten Hang zur ideologischen Bevormundung und schon deshalb für mich nicht wählbar.

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Re: die Arrogranz?

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 12:59 Uhr

ich weiß nicht, wo genau du eine ähnlich geartete aussage in meinem posting gelesen hast...

für mich ist fakt: wichtig ist in den augen jedes politikers, dass die mehrheit unserer bevölkerung sich einigermaßen sicher fühlt (wohlstand, sicherheit), dann ist ruhe im land.

im endeffekt geht es den personen an sich aber nur um ihr netzwerk, welches sie nach ihrer politischen arbeit nutzen werden. siehe gerhard schröder, joschka fischer...

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Re: @Maleja

Antwort von Nurit am 19.09.2013, 13:00 Uhr

Ich weiß, dass Du es weißt...

(ich schrub heimlich im Meeting; das ging wohl daneben)

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Re: Reni

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 13:02 Uhr

dass geld so entscheidend für alle lebensbereiche ist, sehe ich auch nicht als denkfehler der bevölkerung, sondern als logische konsequenz der letzten jahrzehnte.

unsere großeltern, eltern und auch wir wurden immer mehr in die denkweise gedrängt, dass ohne geld so gut wie gar nichts möglich ist. dazu werden noch ängste geschürt (altersarmut, krankheit usw.), die markengeilheit von kindern wird gefördert etc. etc.

irgendwie kommt mir das wie so eine materielle gehirnwäsche vor. und weißt gott: ich finde es schrecklich. aber wie es so schön heißt: wenn man nicht mitmacht, fällt man zurück...

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"rückwärtsgewandt"?

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 13:06 Uhr

alles, was nicht mit medikamenten, pestiziden und chemiebomben behandelt wird, ist also "rückwärtsgewandt"?

wie wäre es mit "natürlich"?

das problem ist doch, dass die ganzen nutzpflanzen und auch tiere mittlerweile so überzüchtet sind, dass es ohne dutzende gifte gar nicht möglich wäre, irgendwas zu ernten. alte sorten von kartoffeln und nutzpflanzen wurden radikal aussortiert, weil sie nicht so ertragreich waren. heute besinnt man sich und dann wird das nicht subventioniert.

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Re: @und

Antwort von cosma am 19.09.2013, 13:09 Uhr

Die Frage ist eher, ob wir es uns leisten können NICHT biologisch anzubauen.

Mikroorganismen sterben durch die Spritzerei, die Böden werden langfristig versucht bzw tot, da wächst dann nichts mehr, nur wenige cm oberste Erdschicht ist überhaupt fruchtbar.

Und ich gebe maleja recht:
Man kann auch mit wenig Geld Bio essen, Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Äpfel, Kürbis - so viele Grundnahrungsmittel sind gar nicht wesentlich teurer als wenn man sie konventionell angebaut kauft.

Ich tu mich auch schwer mit der Wahl, aber eines steht für mich fest: ökologischer Landbau muss subventioniert werden und irgendwann Standart sein.

LG

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Re: @und

Antwort von cosma am 19.09.2013, 13:18 Uhr

Wenn du der Meinung bist den Tieren ginge es nicht besser, dann besuch mal Hühner auf einem demeter hof und solche einer Masthähnchenanlage.

Ich verspreche dir, bei letzterer musst du fast heulen.

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Re: die Arrogranz?

Antwort von Daffy am 19.09.2013, 13:21 Uhr

> im endeffekt geht es den personen an sich aber nur um ihr netzwerk, welches sie nach ihrer politischen arbeit nutzen werden. siehe gerhard schröder, joschka fischer...

oh ja - das denke ich oft bei der Frauenquote (40% im Aufsichtsrat - das haben von der Leyen und Reding ausgesorgt (sowieso) und noch Posten über (für bewährte Mitstreiterinnen).

Trotzdem, die Motivation sehe ich nicht so eindimensional, dafür ist der Erfolg zu ungewiss und die Tätigkeit zu belastend. Ruhe und Sicherheit im Land - ja bitte! Ich will keinen politischen Frühling vor Ort Und ich bin froh, dass es Leute gibt, die sich zu politischer Tätigkeit berufen fühlen, ich bin es nicht. Dann sollen sie in Gottes Namen im Alter auch die Erdgasversorgung managen, wenn ihnen dran liegt...

Wo Menschen sich organisieren, gibt es Netzwerke. Das ist weder schlecht noch böse; Menschen brauchen persönliche Beziehungen um zu vertrauen. Und wer nicht eine Mehrheit von sich überzeugen kann, wird nicht gewählt. Vielleicht sollten wir losen? Oder doch wieder eine Erbmonarchie.

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cosma

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 13:22 Uhr

dito!

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Re: @und

Antwort von Daffy am 19.09.2013, 13:27 Uhr

Du kannst nicht irgendeinen Muster-Betrieb gegen eine Qualhühnerfabrik setzen. Es gibt sowohl bei öko als auch bei konventionell gut und schlecht gehaltene Tiere.

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Claudi

Antwort von maleja am 19.09.2013, 13:32 Uhr

das hab ich nun spaetestens durch diese Diskussion bestaetigt bekommen. Ich hatte einfach gehofft, es gaebe noch mehr, die einfach anders denken.
Ok, ich kann mir den Luxus erlauben, zu sagen, dass mir Geld nicht das Wichtigste ist, was ich mir von der Regierung erhoffe.
Obwohl-soziale Gerechtigkeit hat auch was mit Geld zu tun. Fuer mich was extrem wichtiges. auch wenn es mich nicht betrifft (hiechstens durch hoehere Steuern, die wir dafuer zahlen muessen. aber das ist es mir wert)

Ich stand finanziell schon ganz ganz unten. Und selbstt damals war mir das Geld nicht wichtig. Es gab sooo viele Dinge, die viel wichtiger waren. und immer noch sind.

(vielleicht fehlt mir das Geld-haben-wollen Gen?)

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kravallie

Antwort von maleja am 19.09.2013, 13:36 Uhr

das stimmt wohl (nett, dass du mich daran erinnerst, welch alte Frau ich bin ), aber hat sich in den Verhaeltnismaessigkeiten Grundsaetzliches geaendert?
Es ist inzwischen sogar eher fuer jeden Geldbeutel machbar, sich gut und in bioqualitaet zu ernaehren.

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Re: die Arrogranz?

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 13:36 Uhr

ich sehe das weitaus kritischer als du.

netzwerke zu haben, um sich selbst vorteile jeglicher art zu verschaffen, sehe ich gerade bei politikern sehr wohl als negativ an. wenn schröder seine beziehungen zu russland gerade während seiner zeit als kanzler stark forciert hatte, dann hat das nichts mit vertrauen zu tun, sondern mit der absicht, später davon zu profitieren. ergo -> geld.

joschka fischer hat bei jeder sich bietender gelegenheit die automobilindustrie verteufelt. heute arbeitet er als berater dafür.

du solltest zwischen netzwerken persönlicher art (soziale komponente) und denen beruflicher gründe unterscheiden.

wessen wein ich trink, dessen lied ich sing...

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maleja

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 13:40 Uhr

ich bin mir sicher, dass viele menschen umdenken würden, wenn der tägliche druck des "überlebens" nicht gegeben wäre.

wie gesagt: höhere steuern, die dann auch genau für soziale themen eingesetzt werden, gibt es nicht. das geld wurde und wird immer für andere zwecke verwendet.

kfz-steuer für rentenkassen, mehr sag ich nicht..

natürlich gibt es wichtigere dinge. aber wie ich schon schrieb: wir sind durch die entwicklungen der letzten jahre regelrecht in eine denkweise getrieben worden, die man nur schwer wieder los wird.

soziale gerechtigkeit wird es nie zu 100 % geben. es wird immer menschen geben, die sich benachteiligt fühlen, egal in welcher beziehung.

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was spricht dagegen,

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 13:41 Uhr

"öko-betriebe" zu subventionieren?

ist es dir lieber, dass ein bauer seine gifte für das weizenfeld bezahlt bekommt?

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sehe ich nicht so...

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 13:42 Uhr

ein einfacher arbeiter, der im münchener norden eine relativ billige wohnung hat, kann ich nicht einfach mal schnell aufs land fahren, um beim bauern einzukaufen, wenn er kein auto hat.

vom geld her machbar, aber es spielen auch noch andere faktoren mit!

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Re: "rückwärtsgewandt"?

Antwort von Daffy am 19.09.2013, 13:42 Uhr

Wo bekommen wir die benötigten Flächen für die weniger ertragreichen Sorten her? Man könnte Naturschutzgebiete umwidmen Vielleicht könnten die Afrikaner auch ein bisschen mehr öko anbauen für den Export.
Aber erst setzen wir weltweit die 2-Kind-Familie durch und machen alle zu Vegetariern (gleich nach dem Weltfrieden).

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Re: "rückwärtsgewandt"?

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 13:44 Uhr

diskutieren kann man mit dir nicht, scheint mir.

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Claudi

Antwort von maleja am 19.09.2013, 13:55 Uhr

aber gerade das meine ich: inzwischen kann man in jedem Supermarkt guenstig bio oder nachhaltig produzierte Waren/Lebensmittel kaufen

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Re: Reni - und welche nichtkorrupten Parteien

Antwort von maleja am 19.09.2013, 13:58 Uhr

soll man also am Sonntag waehlen?

Wer steht am ehrlichsten vorne dran? Wer luegt und betruegt am wenigsten?

geb uns einen guten Rat

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eigentlich gar keine

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 14:02 Uhr

vergiss nicht: der durchschnittsbürger/-wähler kann gar nicht abschätzen, was hinter der bühne alles läuft. man kann an das gute glaube, bestimmte politiker/-innen sympathisch finden... aber ich bin so desillusioniert, dass ich keinem mehr traue.

ich bin aber trotzdem der meinung, dass gerade die kabinettsmitglieder einer regierung verdammt hart arbeiten. auch die oppositionsvertreter haben keinen leichten job, keine frage.

ich bin aber immer noch unschlüssig, wer noch "wählbar" ist. die grünen sind es m. e. nicht mehr so, wie sie es mal waren. von einer "verbesserungspartei" zur "verbotspartei de luxe". die fdp kann ich nicht ernst nehmen. die linken sind mir zu kommunistisch... zu den beiden großen mag ich mich gar nicht äußern... ;-)

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Re: Claudi

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 14:12 Uhr

aber da geht es wieder los; kaufe ich 500 g biokarotten für 3 euro oder 1 kg konventionelle für 99 cent. wenn jemand aufs geld achtet und eben NICHT woanders sparen kann/will, der greift zum günstigeren produkt. die wahl hat man, aber das bewusstsein ist noch nicht überall so weit.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von Pamo am 19.09.2013, 14:12 Uhr

Ja, ich stimme zu. Es geht ums Geld bzw. um die Interessen der Wähler, in Geld ausgedrückt.

Aber muss das so verkehrt sein?

Bsp: "soziale Gerechtigkeit" ist ja nun sehr gut gemeint, aber nun mal nicht eindeutig definierbar oder quantifizierbar. Deswegen muss soziale Gerechtigkeit immer ein Lippenbekenntnis bleiben - egal wie gut gemeint.

Die von dir, Maleja, verfolgten Ziele kannst und sollst du aber trotzdem weiter verfolgen! Ich finde das höchst ehrenwerte Lebensinhalte. Sie sind aber mit der Politik nicht vereinbar, sondern laufen parallel dazu.

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ich bin auch eine alte frau

Antwort von kravallie am 19.09.2013, 14:13 Uhr

denn mein ae-dasein liegt ebenfalls eine ganze weile zurück und ich finde, dass die preise enorm gestiegen sind. dabei spreche ich weniger vom Gemüse und Obst, sondern eher vom fleisch.
der Aldi-bio-auszeichnung traue ich sowieso nicht.
insofern würde ICH, wenn ich gesteigerten wert auf bio legen WÜRDE, dann würde ich es nicht beim Discounter kaufen und DAS kann ich mir nicht leisten.
( auch wenn ich nicht im münchner norden wohne )

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na dann oute ich mich jetzt mal:)))

Antwort von Reni+Lena am 19.09.2013, 14:14 Uhr

ich werde am Sonntag def mein Kreuzchen bei der Merkel machen.
ich sag jetzt bewusst Merkel und nicht die Partei weil ich nicht nach der Partei gehe sondern nach dem Menschen der sie vertritt.

Ich hab neulich schon mal was darüber geschrieben.
sie ist für mich die EINZIGE, die autentisch rüberkommt.
Ich halte sie für ehrlich und nicht korrupt.
Das ist für mich das wichtigste Kriterium wenn es darum geht Deutschland zu repräsentieren.
Sie mag fehler haben..keine Frage, aber ich traue ihr.
Sie ist Politikerin mit leib und Seele und will sich nicht profilieren.
Sie macht das, weil es ihr am herzen liegt und weil sie dahinter steht.
Sie hat einen langen Kampf geführt und steht jetzt in Europa als geachtete vetreterin deuschlands dar. keine Witzfigur wie in etlichen anderen ländern.
Sie wird weltpolitisch respektiert und ernst genommen.
Das ist wichtig!!!!! mehr als Wahlkampfversprechen...das ist wichtig für die Zukunft und Stellung Deutschlands bzgl Wirtschaft und Entwicklung.
Und wenn das passt und wächst, dann kommt auch nach und nach der rest!!!!!!



Lg reni

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Re: na dann oute ich mich jetzt mal:)))

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 14:19 Uhr

nicht in ganz europa. in griechenland nicht, in italien, spanien und portugal auch nicht unbedingt.

hängt natürlich mit der kritischen wirtschaftlichen lage in diesen ländern zusammen.

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Re: na dann oute ich mich jetzt mal:)))

Antwort von Reni+Lena am 19.09.2013, 14:23 Uhr

naja..die haben Angst vor ihrer Sparpolitik..klar..aber sie respektieren sie trotzdem und nehmen sie ernst.

Lg reni

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nachtrag.... das problem ist halt...

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 14:23 Uhr

dass du mit dem kreuzchen bei merkel automatisch (mit großer wahrscheinlichkeit) auch schäuble mitwählst... der mann ist brandgefährlich in meinen augen.

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Re: na dann oute ich mich jetzt mal:)))

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 14:24 Uhr

glaubst du wirklich?

die normale bevölkerung - oder jedenfalls einige - hassen sie abgrundtief und machen sie für deren finanzielle situation veantwortlich. es braucht immer einen sündenbock.

ich sags mal so: wir zahlen ja auch genug dafür, dass sie bzw. wir ernst genommen werden *ironie off*

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das ist aber eine ziemlich kurzsichtige Betrachtungsweise

Antwort von like am 19.09.2013, 14:25 Uhr

die Auswüchse sozialer Ungerechtigkeit sind verarmte Bevölkerungsschichten, die sich mit Gewalt und Skrupellosigkeit das holen, was sie aus eigener Arbeit nicht erwirtschaften können. Andere Staaten machen uns das ja bereits vor. Bis zu einem gewissen Grad kann man sich durch ein HochsicherheItssystem um den persönlichen Lebensbereich schützen, aber irgendwann kippt das System.

Ich verstehe unter Freiheit vor allem, mich immer und überall ohne Angst bewegen zu können und meine Kinder am öffentlichen Leben teilhaben lassen zu können.

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Re: nachtrag.... das problem ist halt...

Antwort von Reni+Lena am 19.09.2013, 14:32 Uhr

ich verstehe was du meinst. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Angie den Wolfgang schon gut im Griff hat.

Es ist äußerst fraglich ob bei rot/grün da was "ungefährlicheres" nachkommt.

Muss jetzt leider los.... Kindertaxi...


Lg reni

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Ich glaub auch, dass die Merkel nicht korrupt ist.

Antwort von maleja am 19.09.2013, 16:42 Uhr

Sie persoenlich.
Versprecheb hat sie dagegen schon so manche nicht gehalten.
Das Schlimnste an ihr ist aber die Tatsache, dass sie eigentlich gar nichts sagt. Deshalb luegt sie eher selten, bricht selten Versprechen. Weil sie einfach keine klaren Aussagen trifft.
Das zu ihrer Person.

Die Politik, die sie vertritt ist fuer mich voellig indiskutabel.

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Re: Ich glaub auch, dass die Merkel nicht korrupt ist.

Antwort von claudi700 am 19.09.2013, 18:29 Uhr

die frage ist halt, was ist schlimmer?

politiker, die nach vorne preschen und dann später doch alles zurücknehmen?

ich sehe angela merkel nicht als politikerin, die gar nichts sagt. speziell in den hoch-zeiten bzgl. griechenland-euro-krise hat sie deutliche worte gefunden. in den letzten wochen des wahlkampfs hatte ich eher den eindruck, dass sie sich auf alte erfolge beruft und nicht viel über die künftige stratgie ihrer potenziellen regierung rauslässt.

politische gesinnung ist nun mal ein individuelles thema. wenn wir schon darüber reden... für mich sind z. b. gewisse punkte im wahlprogramm der linken und der grünen völlig am wohl der bürger vorbei. hinzu kommt, dass ich roth und künast einfach nicht für voll nehmen kann.

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???

Antwort von und am 19.09.2013, 19:07 Uhr

Muss man Frau sein, um sich Sachen zu kaufen? Muss man sich Sachen kaufen, um Frau zu sein? Verstehe jetzt den Zusammenhang nicht.

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Re: Also ich mag Geld

Antwort von und am 19.09.2013, 19:08 Uhr

Ja, finde ich auch.

Du hast ja nicht den Hauch einer Ahnung, wieviel tiefsinnige Wahrheit da drin steckt.

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Re: Claudi

Antwort von und am 19.09.2013, 19:12 Uhr

"aber gerade das meine ich: inzwischen kann man in jedem Supermarkt guenstig bio oder nachhaltig produzierte Waren/Lebensmittel kaufen"

????? Ich glaube, du hast überhaupt nichts verstanden. Du willst grün sein? Du willst Politikerin sein?

Grundgütiger...

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von und am 19.09.2013, 19:15 Uhr

Und welche Partei wäre das, die du wählst?

Und wie meinst du deinen letzten Satz mit der Demokratie?

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von Caipiranha am 19.09.2013, 20:19 Uhr

Die Masse der Zielgruppe interessiert nun einmal primär ihr Geld. Und dabei in erster Linie, wie sie mit möglichst wenig Einsatz, viel Geld bekommen und am besten noch das anderer dazu. Damit macht man Wahlkampf, damit bekommt man stimmen.

Mit Inhalten wird kein Wahlkampf gemacht, mit unangenehmen erst recht nicht.

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Re: Gedanken zu Deutschland, Menschen, Werte, Wichtigkeiten, Wahl

Antwort von ungewohnt am 19.09.2013, 20:22 Uhr

Ich finde es sehr schwierig zu wählen:
Es gibt NIEMANDEN, der gewählt wurde, der keinen "Dreck am Stecken" hat.
Aber das spiegelt das normale Verhalten des Volkes wieder.
Ich will, ich brauche, woher krieg ich.... usw.

Hier in Köln ist der "Kölsche Klüngel" normal und ich denke, dies gibt es in jeder Stadt. Wenn man irgendwo etwas erreichen kann, nutzt man Beziehungen (Wolff ist ein bekannter Fall).
Nur langsam entsteht die Situation, dass nicht mehr alles bezahlt werden kann. Und dadurch steigt der Unmut.
Europa ist toll (kein Geldwechsel, einfacheres Aussteigen usw.) aber Deutschland kann nicht alles tragen. Im Land gibt es so viele Baustellen, die Geld bräuchten und dann werden andere Länder mit Milliarden unterstützt (die nicht da sind, denn sonst würde unsere Verschuldung nicht weiter steigen). Es gibt immer weniger Arbeitnehmer und immer mehr Rentner.
Der Frust wird nicht geringer, nur leider gibt es keine Partei, die die innerdeutschen Anforderungen und Wünsche, zuerst erfüllt.

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und

Antwort von maleja am 19.09.2013, 21:03 Uhr

du nervst

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