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Geschrieben von charlotte3 am 28.05.2014, 8:23 Uhr

Für`s Gehirn

Ich bin jetzt schon über 50 und es ist über 20 Jahre her, dass ich etwas lernen musste und Prüfungen hatte. Ich habe in letzter Zeit wirklich immer öfter das Gefühl dass ich richtig spüre wie mein Gehirn immer mehr einrostet.
Wenn ich mit den Kindern was für die Schule lerne, ja sicher merke ich mir immer wieder was (bin ganz stolz auf den Sahelanthropus Tchadensis, von dem ich noch nie zuvor was gehört habe!), aber meistens sind die Sachen am nächsten Tag wie weggeblasen.
Ich muß anfangen, etwas für mein Hirn zu tun, irgendwas lernen oder Rätsel knacken,...

Was macht Ihr "geistreiches"? Was lernt Ihr? Womit strengt Ihr Euer Hirn an??????
Macht mir bitte Vorschläge!!!!!!
DANKE
Charlotte

 
16 Antworten:

Re: Für`s Gehirn

Antwort von maleja am 28.05.2014, 8:30 Uhr

Mir gehts ganz ähnlich. Ich merke auch, dass es mir manchmal schwer fällt, Zusammenhänge gleich zu erkennen. Das war früher meine Spezialität ;-)
Ich denke, eine neue Sprache oder ein Musikinstrument zu erlernen ist bestes Gehirnjogging. Braucht aber Zeit und Muse. Deshalb habe ich zb noch mit keinem von beidem angefangen...

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Re: Für`s Gehirn

Antwort von Sternspinne am 28.05.2014, 8:44 Uhr

Also, ich mache eine recht fordernde Fortbildung, spiele seit ca. 3 Jahren Oboe, mehr schlecht als recht (und nicht mit täglichem Üben), löse gerne Rätsel wie z.B. das Zeiträtsel "Um die Ecke gedacht".

Aber mir geht es trotzdem so. Vor allem fällt mir die Anstrengung schwer, etwas zu durchdenken, was ich nicht sofort verstehe. Dann merke ich deutlich, wie das Gehirn abschlafft und ich es nicht daran hindere

Demnach ist es bei mir eher die Energie die nachlässt.

Dafür schlafe ich sehr gut

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Re: Für`s Gehirn

Antwort von HellsinkiLove am 28.05.2014, 8:51 Uhr

ja kenn ich inzwischen auch...blöde 50.

in meinem job werde ich eigentlich gut gefordert (hab viel mit zahlen zu tun die ich mir merken muss).
dann hab ich mit dem kind zusammen für die schule immer automatisch mitgelernt.

ansonsten hab ich leider kein geld für extrakurse o.ä.
ich rätsel z.b. sehr gerne bei WWM mit (und das recht gut),spiele online gerne sachen wie wörter finden,wimmelbilder,fehlersuche,kombispiele und ich spiele gern rummy u.ä.

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Re: Für`s Gehirn

Antwort von DK-Ursel am 28.05.2014, 8:54 Uhr

Hej allesammen!

DasThema hattenwir beim 80. Geburtstag einer liebenverwandten,. wo ähnliche btagteFreudne ein Theaterstück völlig freiausdemKopf aufüfhrten,. ganztoll.
Sie machten das alsGehirntraining, erzählten sie uns staunnen "jungen" Leuten (die wir auch bereits in die Jahre gekommen sind).

Worauf eine Bekannte meinte,s ie leite in ihrem Ort einen Strickclub für krebskranke Frauen etc. - alle Muster habe sie im Kopf: Gehirntraining.

Und ich singe im Gospelchor und da ist es Pflicht, die amerikan.Texteim Kopf uz haben - nebenden Einsätzen etc.
Also, jeder macht das auf seine Art - ich unterrichte Senioren inDeutsch, die eben auf diese Art versuchen, zu lernen undihr Gehirn zu trainieren - ich denke, manches ist sicher langsamer, anderes wird eben durch Erfahrung ausgeglichen.

Ich glaube, manches verklären wir auch --- vieles fältl den jungen Leuten genauso schwer wie uns.

Gruß Ursel,DK

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Re: Für`s Gehirn

Antwort von Cossi99 am 28.05.2014, 9:21 Uhr

Hi,

auf dem Handy hab ich 4 Bilder ein Wort. Finde ich ganz witzig und geht halt immer mal zwischendurch.

Dann lese ich gerade ein Buch über englische Geschäfts-Konversation. Mal gucken, was so hängen bleibt.

Sonst mache ich gerne Sudoku z. B.

LG
Petra

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Re: Für`s Gehirn

Antwort von Sally_98 am 28.05.2014, 9:29 Uhr

Hallo!
Ich gehe grade erst auf die 40 zu. Meine Gedächtnisprobleme treten v.a. auf, wenn ich unter Dauerstress stehe. - andere Problematik. Aber es zeigt mir sehr gut auf, daß man echt was für sich und sein Hirn tun muss.

Neulich war ich auf einem Vortrag über Altersdemenz. Dort wurde gesagt, wenn man eine zweite Sprache, wie die Muttersprache beherrscht, dann kann man die Alterdemenz um 10 Jahre aufschieben.
-falls es jemanden interessiert, daß war Prof. Nelson Annunciatio, der dies sagte. *ich liebe ihn*, ein brillanter Hirnforscher, der sich selbst Neurokomiker nennt-
Ach ja, alternativ könnte man auch täglich so und so viele Km laufen. Aber die km - Anzahl habe ich mir gleich gar nicht gemerkt, da ich diesen Punkt für mich komplett ausschließe. Zwar werde ich auch keine Zweitsprache auf Muttersprachenniveau bringen, aber statt 10 Jahren, reiße ich vielleicht 3 raus.

Ich denke also Sprachenlernen und Sport, steht ganz oben auf meiner Liste, um etwas für sein Hirn zu tun.
Musikinstrumente finde ich auch gut.
Außerdem denke ich, daß eine lebensbejahende Einstellung sich positiv auf die Hirnleistungen auswirkt.

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Du hast die letzten 20 Jahre nichts gelernt?

Antwort von Petra28 am 28.05.2014, 10:01 Uhr

Das bezweifle ich.

Dass Du Sachen binnen eines Tages vergisst, ist ganz normal. Gemessen an Deinem bereits vorhandenen Erfahrungs- und Wissensschatz sind diese Dinge nicht relevant genug, als dass sich Dein Gehirn das merken würde. Wenn Du es Dir wirklich merken möchtest und es auch für Dich eine Bedeutung hat, dann wirst Du es Dir auch merken. Das ist auch der Grund, warum Du Dir "Sahelanthropus Tchadensis" gemerkt hast - das ist so speziell, dass es Dein Gehirn nicht "wegdrücken" konnte und es war mit einem positiven Gefühl verknüpft (Stolz).

Etwas "Geistreiches" zu tun, weil man etwas "Geistreiches" tun möchte, halte ich für Quatsch. Jede neue Erfahrung ist gut fürs Gehirn und vor allem sollte es Spaß machen. Ich habe vor ein paar Jahren angefangen, Klavier spielen zu lernen - weil ich das gern wollte und weil es Spaß macht. Es ist auch super gut fürs Gehirn, das kann ich wirklich spüren, aber was nützt Dir diese Information, wenn Du keine Freude an der Musik hast?

Ich würde daher sagen: der erste Schritt ist, dass Du DEIN Gehirn anstrengst und Dir überlegst, was DU gern machen möchtest...

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Re: Für`s Gehirn

Antwort von Silvia3 am 28.05.2014, 10:18 Uhr

Geht mir auch so. Ich habe gerade eine Weiterbildung angefangen und habe größte Mühe Zusammenhänge zu durchdenken und vorallem zu merken. Namen sind das größte Problem.

Ich hoffe einfach, dass es mit regelmäßigem Training wieder besser wird.

Silvia

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ich bin 35 und lerne fast jeden tag ;)

Antwort von Leewja am 28.05.2014, 10:21 Uhr

Ich "muss" mein Hirn bei jedem Patienten, der auch nur ein bisschen von der "norm" der jeweiligen Erkrankung abweicht, trainieren, um nichts zu übersehen ;)

Ganz akut lerne ich für die facharztprüfung und es fällt mir im gegenteil leichter als früher,w eil ich das praktische dazu seit 10 jahren kene und weil ich inzwischen weiß, wie ich lerne und wie ich mir Dinge merken kan ;)

Ich hoffe, es reicht dan auch!

Aber vielleicht ist das mit 50 anders, wer weiß....


Bei den Fortbildungen, die ich besuche, sehe ich JEDESMAL eine sehr alte Hautärztin, eine unglaublich elegante Dame, imemr picobello gekleidet udn frisiert, sehr beeindruckend, die ist sicher weit über 70 und geht offensichtlich dauernd zu fortbildungen.
sie stellt auch immer fragen, die zeigen, dass si völlig auf dem neuesten stand ist, was neue Therapien udn entwicklungen angeht...

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Re: ich bin 35 und lerne fast jeden tag ;)

Antwort von DK-Ursel am 28.05.2014, 10:38 Uhr

Hej Leewja!

Genau, hier sind die Pharmzeutinnen in "meiner" Apotheke auch alle über 50, 2 davon sogar über 60, aber die stehen den jungen m.E. in nichts nach.
Wie ich bereits schrieb:
Vieles machen sie ja auch durch Erfahrugn wett - das ist auch nicht zu verachten und nicht durch Lernen zu erwerben.

Ich denke, Offenheit und Neugierde, Lust am Lernen und sich Weiternentwickeln sind die besten Garanten dafür, geistig fit zu bleiben.

Gruß Ursel, DK

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Re: Für`s Gehirn

Antwort von Bärenbrüder am 28.05.2014, 11:08 Uhr

Ich habe mich vor kurzem für ein Fernstudium begeistert - allerdings hat mir der genannte durchschnittliche Arbeitsaufwand von ca. 15 Std. pro Woche leider die Motivation geraubt :-( Das ist für mich zeitlich nicht machbar neben Arbeiten und Alltagsaction, denn wenn ich so etwas anfange, dann richtig und nicht halbherzig.

Gerne frische ich auch mein Schulwissen auf während ich meine Söhne bei Hausaufgaben / Klassenarbeiten-Vorbereitung unterstütze und bin erstaunt, dass vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern viel mehr aus meiner eigenen Schulzeit hängen geblieben ist als gedacht ;-)

Des weiteren habe ich hier im Aktuell kürzlich nach Tipps zum Selbsterlernen des Klavier/Keyboardspielens gefragt und klimper jetzt von Zeit zu Zeit ein paar Noten.

Ach ja: Dank meines Paperwhite E-Readers lese ich wieder deutlich mehr Bücher als zuvor, da ich auch im Bett oder auf der Couch lesen kann während meine Familie abends fernsieht - und das ohne störende Festbeleuchtung ;-)

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Re: ich bin 35 und lerne fast jeden tag ;)

Antwort von Fredda am 28.05.2014, 11:48 Uhr

Ich lerne auch dauernd, ich liebe Info und Neues und Anwenden und Ausprobieren und Verknüpfen und Lesen und Stöbern und Diskutieren... und wie bei Leewja wird es eher effektiver, da ich mich und mein Lernverhalten besser kenne als mit z.B. 20.

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Danke für Eure Meinungen und Vorschläge

Antwort von charlotte3 am 28.05.2014, 14:01 Uhr

ja, da war schon einiges Interessantes dabei.
Wir haben ein Klavier zuhause, vielleicht sollte ich wirklich wieder einmal richtig zu üben anfangen.
Ich lese auch viel, auch viel in englisch, allerdings liebend gerne Krimis.
Früher habe ich die englischen Klassiker geliebt (Bronte, Austen, Trollope,...) aber ich habe jetzt einfach nicht mehr die Ruhe dazu,...
Und mir fehlt auch die Energie und Motivation um z.B. einen Sprachkurs o.ä.zu beginnen, vielleicht tue ich mir dann leichter wenn die "Kinder" nicht mehr so anstrengend sind - im Moment habe ich drei pubertierende Teenager zuhause.
Ich werde auch öfter ein paar Sudokus und andere Rätsel lösen, das wird für den Anfang genügen.
Danke Euch Allen!

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Re: Danke für Eure Meinungen und Vorschläge

Antwort von DK-Ursel am 28.05.2014, 16:44 Uhr

Hej nochmal!

WenDu gute engl. Unterhaltugn suchst, dann helfen Dir vielleicht die Tips weiter, die ich --- allerdings vor vor etlichenjahren - von einer engl. Literaturprofessorin bekam.
ich waresnämlich leid, entweder die engl. Klassiker oder die seichten Geschichten in meinem Buchhandel zu kaufen - und ichwoltle Engländer, nicht so gerne Amerikaner.

Sie empfahl mir u.a. Kay Weldon, Ellis Peters (Mittelalterkrimis) , John Fowles, und David Lodge (den habe ich geliebt, nachdem ich mich eingelesen hatte!!!).

Das ist nicht zu schwere Kost, aber dennoch gutes Alltagsenglisch.

Gruß Ursel, DK mit den 10 Jahren muttersprachlich total beruhigt, haha, immerhin habe ich mit Dänisch da ja wirklich wasgut...

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@DK Ursel

Antwort von charlotte3 am 28.05.2014, 17:11 Uhr

Hallo Ursel!
Danke für Deine Tipps.
David Lodge kenne ich, den habe ich vor einigen Jahren auch verschlungen.
Mittelalterkrimis sind nicht so ganz mein Ding aber Deine anderen vorgeschlagenen Autoren werde ich einmal ausprobieren!
Ich habe auch die Briten viel lieber als die Amerikaner!!

Danke und lg

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Re: ich bin 35 und lerne fast jeden tag ;)

Antwort von Luni2701 am 29.05.2014, 0:28 Uhr

also ich bin erst 32, mache aber grad ne Ausbildung und merke ganz extrem, dass ich nicht mehr so gut lerne und mir so gut sachen merken kann. Früher bestand mein lernen daraus am abend vorher und am morgen bei der prüfung die sachen anzugucken und ich konnte alles. Heute lerne ich 1-2 wochen für eine arbeit, schreib mir tausend mal die wichtigen sachen raus udn dann noch ein spickzettel, den ich nur schreibe um mir alles zu merken. Es ist schon ein riesen unterschied

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