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Geschrieben von vomGlückgefunden am 14.09.2013, 21:29 Uhr

Frage Arbeitslosigkeit und Arbeitsamt

Ich bin ahnungslos und will gern folgendes wissen:

Wieviele Bewerbungen in welchem Zeitraum werden gefordert, wenn man arbeitssuchend ist?

Wie oft muss man persönlich da hin?

Wie läuft das allgemein, wenn man sich arbeitssuchend meldet?Was muss man mitbringen?

Muss man sich auch bei Stellen bewerben, bei denen von vornherein klar ist, dass diese beispielsweise in Ermangelung nächtlicher Kinderbetreuung von Alleinerziehenden nicht machbar sind (nein, es gibt in dem Fall keine Babysitteroption)?

Danke und LG

 
7 Antworten:

Re: Frage Arbeitslosigkeit und Arbeitsamt

Antwort von Mickie am 14.09.2013, 21:35 Uhr

Wieviel Bewerbungen gefordert werden, hängt von der Vereinbarung mit deinem Sachbearbeiter ab.

Wie oft persönlich ist auch unterschiedlich sein, im Anfang mal mehr, weil vielleicht noch eine Unterlage fehlt.

Zum ersten Termin hätte ich immer meine "Bewerbungsunterlagen" mit, die Kündigung des alten Vertragsverhältnisses, Ausweis. Ansonsten wird der Bearbeiter schon sagen was er noch braucht, wie ggf. Mietvertrag und Co. wenn es in Richtung Hartz IV geht.

Wo man sich bewerben muss, hängt vom Sachbearbeiter ab, man sollte aber nachweisen können wo man sich beworben hat.

Im Allgemeinen wenn man mit Pünktlichkeit, Freundlichkeit kommt und sich dann an das Vereinbarte hält sind die schon bemüht einem zu helfen.

Gruss

Mickie

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Re: Frage Arbeitslosigkeit und Arbeitsamt

Antwort von yellow_sky am 14.09.2013, 21:43 Uhr

Österreich?
Ich glaube das kommt darauf an ob du eine Ausbildung hast und was bzw. wie du arbeiten willst.
Ich war das letzte mal ca. 6 monate arbeitssuchend, und war glaub ich drei mal beim Arbeitsamt. Stellenangebote hab ich vom Arbeitsamt kein einziges bekommen. Das liegt glaub ich am berufsschutz?!? Denn eine andere, die fast zeitgleich arbeitslos wurde, die hat sich sehr oft bewerben müssen, also vom Arbeitsamt aus. Bewerbungen sollte man natürlich schon selber auch welche schreiben, aber allzuviel waren es bei mir nicht. Vielleicht liegt es auch am Bearbeiter....
Vor ca. 10 Jahren ist mir das ganze um einiges strenger vorgekommen. Da wurde ich direkt in so einen Bewerbungskurs gesteckt, und dort hieß es ca. 10 Bewerbungen pro Woche :-( Ich glaube diese Trainer wurden danach bezahlt wieviel Menschen sie untergebracht hatten...

Lg

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Re: Frage Arbeitslosigkeit und Arbeitsamt

Antwort von elisabeth.die.erste am 14.09.2013, 23:19 Uhr

Eine Bekannten von mir muss 12 pro Monat vorweisen...

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Re: Frage Arbeitslosigkeit und Arbeitsamt

Antwort von Port am 15.09.2013, 0:17 Uhr

Hallo,

geh davon aus, dass Du nur am Anfang der Arbeitslosigkeit ein paarmal da antanzen musst. Einmal zur Abgabe der Unterlagen, die benötigt werden (Ausweis, Nachweis über Art der Kündigung, Lohnsteuerbescheinigung). Dir wird ein Bogen ausgehändigt, der vom letzten Arbeitgeber auszufüllen ist. Diesen Bogen kannst Du nach Wiedererhalt Deines Arbeitgebers der Agentur per Post schicken. Dann wird Dir ein Termin mit dem Arbeitsvermittler mitgeteilt (meist ist Termin erst 1-2 Monate später) und danach ist erstmal Ruhe.

Anzahl der Bewerbungen ist abhängig vom Sachbearbeiter. Die einen wollen eine bestimmte Anzahl monatlich nachgewiesen haben und die anderen sagen, dass sie das nicht festlegen wollen, weil das Angebot eben unterschiedlich ist.

Die Fragen zu Schicht- bzw. Nachtarbeit kann ich nicht beantworten.

Liebe Grüße

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Re: Frage Arbeitslosigkeit und Arbeitsamt

Antwort von Caipiranha am 15.09.2013, 10:31 Uhr

Das hängt vom Sachbearbeiter und letztlich von Deinem Auftreten und damit der Chemie zwischen Euch beiden ab.

Als ich mein erstes Gespräch hatte, habe ich schon eine hübsche Excel-Liste mit den Kontakten, bei denen ich mich bereits beworben hatte, Kopie der Stellenanzeigen etc. vorlegen können. Damit konnte ich glaube ich schon deutlich machen, dass ich durchaus "willig" bin. Sie hatte dann noch ein paar Unternehmensvorschläge, bei denen ich mich initiativ bewerben sollte, was ich auch, wenngleich erfolglos, tat.

Ich habe in dem einen Jahr 40 Bewerbungen geschrieben und habe 3 (!) Vorschläge von der Agentur für Arbeit per Post bekommen, auf die ich mich bewerben mußte. Eine davon war definitiv gar nichts für mich, in dem Fall habe ich dann die Qualität meines Anschreibens entsprechend angepasst ;-) und, oh wunder, noch nicht einmal eine Einladung erhalten.

Ich denke, dass Problem einen Job zu bekommen, den man nicht will bzw. nicht machen kann, stellt sich nicht. Bei Zwangsarbeit sind wir noch nicht.

Gespräche hatte ich in dem einen Jahr zwei. Ein drittes war angesetzt, aber da hatte ich schon eine Stelle gefunden.

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Re: Frage Arbeitslosigkeit und Arbeitsamt

Antwort von Badefrosch am 15.09.2013, 17:38 Uhr

Ich musste 5 Bewerbungen im Monat schreiben. Hatte allerdings einen guten Draht zu meiner Sachbearbeiterin.

Nach 2 Terminen am Anfang musste ich da nie mehr hin, ich hab ihr per Mail die Liste mit den Bewerbungen und den Bewerbungskopien + Ergebnis (Absage) einfach geschickt. Sie hat sich bedankt und gut war.



War 5 Monate in einer unnützen Maßnahme die 4.500 Euro gekostet hat ohne sinnvollen Abschluss.
Hätte die Zulassung von der IHK gehabt für eine Prüfung, wurde aber nicht genehmigt, da es ja nicht geht, dass man zuhause lernt - die Anwesenheit ist ja dann nicht kontrollierbar und bla bla bla

War nach einem Jahr Elternzeit, nach weiteren 10 Monaten war ich wieder im Job, zwar Zeitarbeit, ein weiteres halbes Jahr später in der Festanstellung, wo ich auch heute noch bin.

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Ich konnte mich eigentlich nicht beklagen....

Antwort von FrauKrause am 15.09.2013, 18:36 Uhr

musste zweimal hin oder ähnlich, ein paar Vorschläge (vielleicht insgesamt fünf, meist Mist) wurden mir vom Amt geschickt. Aus der Nummer kommt man aber raus mit ein bisschen Geschick, wenn man noch nicht lange sucht. Da gibt es Richtlinien, ab wann wie viel schlechter die Bezahlung sein darf, als der letzte Job (ist zeitlich gestaffelt prozentual). Ich machte meine eigenen Bewerbungen, die mir besser passten.... auch eigens gesuchte Initiativbewerbungen, wovon dann eine klappte... Man machte mir keine Vorschriften, wie viele Bewerbungen ich selbst zu machen hatte, man merkte ja, dass ich mich bewarb...

Leider wurde ich ein paar Jahre später wieder arbeitslos, das war aber nur kurz, weil ich - man würde es kaum glauben - ein Angebot von einer für mich unzuständigen Arbeitsagentur bekam, welches ich mit Handkuss und Knicks nahm. Da bin ich immer noch. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass bestimmte Angebote vom Amt kommen...

LG fk

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