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Geschrieben von erdbeermaus am 07.08.2006, 15:54 Uhr

Finanzielle Prioritäten

Haben sich in den letzten Jahren die finanziellen Prioritäten innerhalb von Familien verschoben? Wird in den Familien heute stärker an Kindern gespart, als das früher der Fall war?


Man liest im Internet immer wieder, daß Eltern sich zusätzliche Bildungsangebote für ihre Kinder nicht leisten können oder bei der Schulausstattung sparen müssen. Meistens wird das dann als Armut bezeichnet. Mich wundert nur, wieso die Leute sich PC und Flatrate leisten können, die sie brauchen, um sich in diversen Foren über ihren Geldmangel zu beklagen. Der Durchschnittshaushalt gibt laut Statistiken im Monat mehr als 80 Euro für Telefon, Handy und Internet aus. Das sind immerhin fast 1000 Euro im Jahr. Wenn genau diesem Durchschnittshaushalt dann aber das Geld fehlt für Bildungsausgaben, die nur einen Bruchteil dieser Summe kosten, dann halte ich das nicht für ein Zeichen von Armut, sondern für eine falsche Prioritätensetzung. Das gilt natürlich auch für viele andere Ausgaben, die oft als selbstverständlich eingeplant werden. Bestes Beispiel: der Zigarettenkonsum. Die Hälfte aller Kinder wächst in Haushalten auf, in denen mindestens ein Elternteil raucht. Zigaretten sind bekanntlich teuer. Warum kann man dafür Geld ausgeben, wenn es zugleich an anderen, wichtigeren Stellen fehlt?

Klar, alles ist teurer geworden, auch die Freizeit/Schulaktivitäten von Kindern. Andererseits geben die Eltern heute mit absoluter Sicherheit aber auch viel mehr Geld für sich selbst aus als früher (allgemein höherer Konsum, ausgeweitete Freizeitkultur etc). Nach meinem persönlichen Empfinden haben sich die finanziellen Prioritäten innerhalb vieler Familien verschoben.

Wie seht Ihr das?

 
14 Antworten:

Re: Finanzielle Prioritäten

Antwort von pflaumenmus am 07.08.2006, 16:07 Uhr

hallo

ich kann nur von mir bzw. uns ausgehen -tja und da stehen die kinder an erster stelle - egal um was es geht sei es kleidung,lebensmittel,bildung bzw. bücher usw. usw.

mfg

pflaumenmus

die lieber an sich spart bzw. eher zurück steckt und nicht unglücklich dabei ist

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Auch so !

Antwort von Schwoba-Papa am 07.08.2006, 16:10 Uhr

Ich kenne aber auch Familien, die haben keine 3 Handys, keiner raucht und das Geld fehlt hinten und vorne ! Oft auch weil sie entsprechende familiäre Prioritäten setzen (geräumige Wohnung, kinderfreundliche Umgebung, gute Infrastruktur) und einen hohen Anspruch an Lebensqualität haben (gute Ernährung mit Bio-Produkten oder Kleidung).

Das gibt es auch !

Aber sicher ist in unserer Konsumgesellschaft die Investitionsbereitschaft höher, lieber kauft man Junior ne Playstation statt mit ihm spazieren zu gehen. Es verschieben sich nicht nur die Ausgabeprioritäten, sondern auch die Bereitschaft dazu.

Grüßle

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Re: Früher mussten die Kinder nicht in Sportklubs oder Babyschwimmkurse oder Kinderskikurse oder solch Schnackes, da ...

Antwort von JoVi66 am 07.08.2006, 16:38 Uhr

....sind unsere Eltern mit uns zum Wandern, schwimmen, Schwammer suchen in den Wald in im, Winter auf den Berg und mein Vater hat uns mit drei das Skifahren beigebracht. Schwimmen, da legte er großen Wert drauf weil in seiner Jugend mal ein Freund von ihm mit 5 ertrank konnte ich mit 2 Jahren weil er jedes We mit mir zum Baggersee fuhr.

Ixch kann mich erinnern, dass 5 Tage die Woche meine Mutter mit uins "Sport" gemacht hat, und wenn es nur "Fangen spielen " war und am WE unser Papa mit uns irgend etwas "sportliches " unternahm. Bottfahren auf der Donau, Wildwasserfahren im Bayer Wald mit dem Kanu ( er kommt aus dem Bayer. Wald)
Zelten an besagtem Wildwasser und solche Sachen. Da gab auch meine Mutter kein Geld fürs Fitnessstudio aus,sondern machte zu Hause Gymnastikm und hatte auch eine passable figur ( ich auch nícht, trainiren kann ich auch daheim spazierengehen fängt vor der Haustür an und Radfahren kostet meines Wissens nur die anschaffung eines Fahrrades.
Wir waren auch nicht in Kinderkrabbelgruppen , sondern die mütter haben sich reihum irgendwo bei einer im Garten getroffen , geratscht und die 0-5 Jährigen mitgenommen und wenns ganz hart kam hat meine o0MA AUCH NOCH MIT UNS GESPIELT und mit den üttern geratsch. Das sah dann so aus, das etwa 6/7 Frauen zusammenkamen, 3 beim Kaffee sitzen blieben auf die Kindern der andweren aufpasten und die sich nen freien Nachmittag in der Stadt ofder sonst was machten. Reihum . So kam auch nie eine zu kurz. In den KIGA ging ich nur wenn draussen schlechtes Wetter war oder meine Muter im Haus rumwerkeln oder arbeiten musste ( die hatte auch schon damals von zu Hause arbeiten Können. War/(ist) Innenarchitektin und hatte ein Arbeitszimmer zu Hause)
Da hatte man als Kind auch keine Zeit Fett anzusetzen.
Ich glaube mein erstes Chips hab ich mit 15 bekommen und Bonbons waren bei uns verpöhnt.


Fett wurde ich eigentlich erst, als ich mit dem Studium anfing und wirklich 14-16 h am Tag lernen musste vor Examen. In den Semferien kam der ganze Fresssuchtspeck( mehr war es nämlich nicht ) wieder runter.
Jovi

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Re: Früher mussten die Kinder nicht in Sportklubs oder Babyschwimmkurse oder Kinderskikurse oder solch Schnackes, da ...

Antwort von erdbeermaus am 07.08.2006, 17:01 Uhr

Es geht mir ja auch bei der Frage nicht gezielt um Freizeitaktivitäten, sondern um den generellen Lebensstil und darum, daß in unserer Gesellschaft vieles als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Zum Beispiel Internet und Handy. Vor zehn Jahren fing das ja gerade erst an. Heute gibt es mehr Handys als Bundesbürger. Gleichzeitig ist die finanzielle Grundsituation allgemein schwieriger geworden. An welchen Stellen sparen Familien derartige oder andere neue Zusatzkosten wieder ein? Wenn ich so manche Forumsbeiträge lese (nicht hier im Aktuell, aber in anderen Foren) dann gewinne ich schon den Eindruck, daß eher an Ausgaben für die gesamte Familie oder an den Kindern gespart wird als an vielen Ausgaben, die alleine für die Eltern getätigt werden. Vieles, das eigentlich nicht "nötig" ist, gilt doch heute schon als selbstverständlich.

LG,
erdbeermaus

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Re: Früher mussten die Kinder nicht in Sportklubs oder Babyschwimmkurse oder Kinderskikurse oder solch Schnackes, da ...

Antwort von Maximum am 07.08.2006, 17:15 Uhr

Ich gebe dir da recht.Handys sind bestimmt mit großen Teil an der Überschuldung einzelner Familien schuld...natürlich nicht das Handy direkt,sondern die Nutzung dessen.

Gleichzeitig sehe ich aber auch gerade wie Schulen ihre Klassenfahrten gestalten.Und da wird mir schon Angst wenn dann beide mit solchen Ansprüchen kommen.

Warum müssen Pimpfe aus der 5.Klasse,oder auch etwas älter ne Woche nach Rimini reisen wo die doch 500 Euros kostet.Wenn du da zwei in der Schule hast...prost Malzeit,dann bleibt der Familienurlaub auf der Strecke.

Selbst da wird alles immer höher gesteckt,es muß immer weiter weg sein...immer besser...immer ausgefallener.Ich werde mich da energisch zur Wehr setzen wenn es soweit ist.

Aber im allgemeinen stimmt es schon...ich kenne Leute wo man meint die hätten nicht viel weil sie ALG 2 bekommen,aber genau diese können es sich leisten zu Rauchen.Wie das geht weiß ich nicht,aber die haben das Geld irgendwie übrig.Und dann haben sie kein Festnetzanschluß,dafür aber jeder zwei Handys in der Tasche.

Und dann wird gekreischt wenn was für die Kids fällig wird....

Aber im allgemeinen ist Freizeit ganz schön teuer geworden.

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Re: Früher mussten die Kinder nicht in Sportklubs oder Babyschwimmkurse oder Kinderskikurse oder solch Schnackes, da ...

Antwort von Tina78 am 07.08.2006, 17:17 Uhr

Jo, also was mir zb total gegen den Strich geht sind Harz 4ler die Rauchen und sich dann beschweren weil das Geld nicht reicht... dann werden aber der " Gesundheit wegen" nicht die billigen Discountermarken geraucht sondern logischerweise immer nur die Klassischen Malboro etc...

Oder es wird nicht im Sekond Hand eingekauft weil " was Andere schon mal angehabt haben kommt mir nicht auf die Haut"... diese Lebenseinstellung finde ich auch ziemlich daneben, aber gut, jedem das seine sofern dann nicht gemeckert wird.
Früher wars denke ich Gang und Gebe dass Kleidung weitervererbt wird, heute wirds als Armutszeugniss angesehen ....

Oder dieses Beispiel, es wird im Lebensmittelladen auf Marken geschaut, die Billigmarken werden verpönt, weil die schmecken ja nicht so wie die richtigen guten Marken... Einbildung ist auch ne Bildung sag ich immer... und trotzdem dann in den Foren jammern weil alles so teuer geworden ist und das Geld nicht reicht. da könt ich auch immer herzlich lachen:-)
Einmal habe ich hier in einem Posting gelesen dass das Geld für die Kinder immer knapper wird, aber gleichzeitig schrieb diesejenige Threaderöffnerin dass sie einmal wöchentlich bei Bofrost einkauft... und mindestes 2 mal die Woche auswärts frühstücken geht...

An den Kindern wird super viel gespart, ich würde lügen wenn ich behaupten würde ich benutze komplett alles an Kindergeld und Unterhalt nur für mein Kind. Ich geb das ehrlich zu, ich kaufe mir selber davon auch ab und zu ein Stück, warum auch nicht, immerhin behüte und betüdle ich mein Kind 24 Stunden lang. Aber es fehlt meinem Kind an nichts, weil ich trotzdem um die Runden komm .

Ich kenne aber im Bekanntenkreis die nehmen zb das Kindergeld her um die Boxmiete fürs Pferd der Frau zu bezahlen.... oder den Urlaub ( wo das Kind aber nicht mitgenommen wird , das bleibt bei Oma).

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Re: Finanzielle Prioritäten

Antwort von erdbeermaus am 07.08.2006, 17:45 Uhr

Natürlich hat unsere Tochter auch die allerhöchste Priorität, in absolut jeder Hinsicht. Ich habe also nicht von mir selber gesprochen. Ich meinte halt nur viele Familien, in denen eine ganze Menge sehr hoher Ausgaben, die im eigentlichen Sinne nicht "nötig" sind, geradezu als Lebensgrundlage betrachtet werden, während es an anderen Enden fehlt.
Wir selber haben ein gutes Einkommen und keine finanziellen Probleme und das macht natürlich vieles einfacher. Was unsere Kleine braucht, das bekommt sie. WENN wir aber Schwierigkeiten hätten, würde ich an erster Stelle so etwas wie Internet/Handygebühren einsparen, Fernseher/Radios etc. rausschmeissen u. Kabelfernsehen sowie GEZ abmelden usw. usf. Damit ließe sich dann im Durchschnittshaushalt schon eine dreistellige Summe im Monat einsparen. Es wundert mich halt nur, daß viele Leute, die beim Kind in vieler Hinsicht sparen müssen, auf solche Ideen gar nicht kommen...


LG,
erdbeermaus

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Re:Second Hand und schicke klamotten???????

Antwort von JoVi66 am 07.08.2006, 17:58 Uhr

Meine Tochter (3), hat eine ältzere Cousine (12) und wenn meine Schwägerin mir das Zeug ihrer Tochter vererbt ob Kleidung oder Spielzeug, für das sich nun eine Pubertierende nicht mehr interessiert, dann freue ich mich wie ein Kind , das nen Zehner gefunden hat bedank mich herzlichm, wasches einmal durch, damit es nicht nach Mottenkugeln riecht und tmeine Tochter ist neu eingekleidet!!!!
Ebenso: Meine Tochter spielt mit dem Kaufladen der MIR als Kind gehört hat ( die Papierverpaczungen hat sie von der Cousine und das einzig neue an dem ganzen ist die Computerkasse für 15 €.
(Das war die Schwägerin -die Frau des Bruders meines Mannes)

vor ein paar WE war meine andere Schwägerin die Frau meines Bruders mit Familie und Sohnemann (3) wie meine Tochter zu besuch und m,eine Tochter hat dem Burschen ganz stolz den Kaufladen vorgeführt und als Antwort kam von dem Pim,pf: Der ist aber alt und das Papier ist auch da am Eck kaputt. Der gefällt mir nicht. Ich hätte ihn erwürgen können. Gott sei Dank ist meine so selbstbewusst, das sie zu ihm gesagt hat, wenn er dir nicht gefällt, dann darfst auch nicht mit mir damit spielen, dann spiel ich allein.

Diese Szene haben natürlich alle 4 Erwachsenen mitbekommen. Nun muss ich sagen die Frau meines Bruders ist 26 mein Bruder 32, ich 40 und mein Mann 45.

Da kommt von meiner 26jährigen Schwägerin die glaubt ihre Neureiche Art auszuleben it dem Satz: "Aber da hättet ihr ihr wirklich einen neuen auch kaufen können. Der ist doch mindestens 30 Jahre alt!"

"Nein, 35! und ich bin stolz drauf, denn mit dem hab ich schon gespielt und du mit deiner Geldverschwenderei muisst die anderen schon machen lassen wie sie wollen."
Dann eine ewig Diskussion ( man will ja nicht unhöflich werden da sie über das ganze WE bei uns eingeladen waren) über wie schrecklich second Hand und gebrauchtes Spielzeug, wir könnten uns doch auch was anderes leisten, dann der Oberhammer, und du läufst immer noch in dem selben Kleid rum, das hast du schon angehabt , als wir uns kennen gelernt hatten.

Da ist mir der Kragen geplatzt, und ich sagte nicht gerade freundlich Tja, dieses Kleid hat früher meiner Mutter gehört als sie so alt war wie du und war schweineteuer, aber es sieht heute noch wie erst gekauft aus!Wenn du denkst das Geld meines Beruders aus dem Fenster schleudern zu müssen, dann tut es mir leid. Ich bin anders gestrickt.

Aber vielleicht sieht man da ja wirklich das es sich bei ihr und uns schon um einen Generationen Konflikt handelt. Alles muss neu sein und Markenmode. Ich war das ganze WE angesäuert. Und zum rauchen hab ich sie rausgejagt, alle drei meinen Mann der geht freiwillig und Bruder nebst Schwägerin hinterher und hab mir verbeten, das (auch nach dem Essen) solange ich und meine Tochter am Tisch sitzen nicht geraucht wird.
Das einzige was mir den Tag rettet war, dass Dtl 3:1 gegen Portugal gewonnen hat und die schöne Siegesfeier hinterher.
Am nächsten Tag hat sich mein Bruder ( wahrscheinlich ohne ihr Wissen) bei mir entschuldigt.
Gruß Johanna

Wie immer lang und abschweifend, mei. liest eh schon keiner mehr , aber ich schreib mir so meinen Frust von der Seele. :-)

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Re:JoVi

Antwort von Tina78 am 07.08.2006, 18:23 Uhr

Doch ich habs gelesen und hät genauso gehandelt :-)
Ich hab auch nen Kaufladen der gute 30 Jahre aufn Buckel hat und der kommt jetzt bald mal hier zum Einsatz wenn mein Sohn seine rabiate Phase überwunden hat:-)

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Re: Finanzielle Prioritäten

Antwort von XXMuschelschubserinXX am 07.08.2006, 18:23 Uhr

Genau 55 Euro Flat an Telefon mit Internet,kein Handy,keine Zigaretten,keinen Alkohol,keinen Kaffe,....
Das bißchen Internet und Telefon leiste ich mir,da ich keine Verwandschaft vor Ort wohnen habe und so in Kontakt mit ihnen bleiben kann,ansonsten spare ich hauptsächlich an mir selbst (meine letzte Jacke hab ich mir vor über 5 Jahren geleistet).
Trotzdem bleibt nicht viel über und große Sprünge sind nicht drin,das Geld was ich habe,steck ich "in" meine Kinder (Kleidung,Spielsachen,ne Jahreskarte für den Zoo,...).

Die Muschelschubserin

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Re: Finanzielle Prioritäten (und wieder ein tolles thema)

Antwort von sunnymausi am 07.08.2006, 18:27 Uhr

in einer art muß ich dir zustimmen, aber widerum auf eine andere nicht.

"..Mich wundert nur, wieso die Leute sich PC und Flatrate leisten können, die sie brauchen, um sich in diversen Foren über ihren Geldmangel zu beklagen. .."

-wir haben beide handy´s (mein mann 1 und ich *noch* 2), haben eine telefonflat (telefonieren sehr viel), eine internetflat (suche sehr viel nach arbeit und bewerbe mich auch meist gleich online).

"..Andererseits geben die Eltern heute mit absoluter Sicherheit aber auch viel mehr Geld für sich selbst aus als früher (allgemein höherer Konsum, ausgeweitete Freizeitkultur etc). .."

-das einzige was für uns wichtig ist, dass wir unser hobby für uns haben (die kinder haben aber auch was von)
-weitere dinge fallen an freizeit nicht an und auch andere dinge nicht, da es für uns wichtig ist unser hobby (27€/Monat) zu behalten (wassersport=boot und stellplatz)

-----------------
wir stecken unser meistes geld in die kinder und das ist doch auch in ordnung..
sobald die kids älter werden, werde ich doch hoffe ich auch wieder arbeit gefunden haben und mehr dazu bei steuern können. zur zeit ist leider nur einer arbeiten (zuviel= heut ist er 6Uhr aus haus und kommt erst vielleicht wenn ich glück hab 00:00uhr nach haus).

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Re: Finanzielle Prioritäten

Antwort von ***Dine*** am 07.08.2006, 20:28 Uhr

Hi!

Doch ich kann schon festestellen, daß sich die Prioriäten mancher Eltern "verschoben" haben.

Verallgemeiner kann ich das persönlich aber nicht.
Ich kenne viele von beiden Seiten.
Die Einen geben mehr Geld für sich selbst aus und die Anderen für ihre Kinder.

Bei uns ist das ganz einfach. Brauchen die Kinder was, dann wird bei uns verzichtet.

Wir können leider auch nicht mit Geld um uns werfen. Trotzdem möchte ich, daß wir uns auch ab und an was leisten können.

Bei meinem Mann sind das Dinge für Gitarre, Hightechzeugs oder Sportszeugs.
Für mich ist das im Moment das Abi per Fernlerngang.

Generell stelle ich mich an die allerletzte Stelle. Für mich kaufe ich fast nie etwas!

Als ich noch ohne Kind und Kegel war, war das GANZ anders. Wochende gings feiern einmal wöchentlich zur großen Shoppingtour mit Zigarettchen in der Hand und Handy am Ohr etc.

Uns war es wichtig, daß wir ein eigenes Häuschen mit Garten und eine tolle Nachbarschaft haben. Das haben wir jetzt und müssen aber jeden Euro zweimal umdrehen.

Es gab auch Zeiten, da haben wir Telefon und Internet sowie Fernsehen abgemeldet um den Kindern Krabbel- und Spiel- oder Sportgruppen ermöglichen zu können.

Um unseren Kindern etwas ermöglichen zu können, würden wir auch in den Hungerstreik treten, jawohl.

Ab nächsten Monat gehe ich noch zusätzlich Jobben, damit wir den Kindern und auch uns mehr leistsen können.

Man muß aber auch aufpassen, dass man sich selbst nicht vernachlässigt. Das war bei mir echt der Fall. Ab und an sollte man auch sich etwas Gutes tun. Seis ein schicker neuer Nagellack oder ein neues kurzes Schwarzes.

Ich verurteile aber auch Niemanden, der das ganz anders handhabt.
Da muß jeder den für sich besten Weg finden.

Mein Mann und ich jammern uns auch gegenseitig zu wie "arm" wir sind. Ganz objektiv betrachtet sind wir das aber wirklich nicht. Nur eben nicht so gut situiert wie wir es gerne hätten.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden ;O)

GLG;

Dine.

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Nix mit Second-Hand-Läden...

Antwort von ***Dine*** am 07.08.2006, 20:41 Uhr

Hi nochmal!

Also ich war in meinem Leben noch nie in einem Second-Hand-Laden.

ABER wir haben schon supertolle Sachen jeglicher Art über Ebay erworben.

Für unser Söhnchen erst vor Kurzem einen klasse Puckyroller. Aber auch für uns gilt, erst bei Ebay gucken.

Meine Mama arbeitet im Kinderhort und hat sehr sehr gute Beziehungen mit einigen Eltern. Die sortieren aus und unsere Kinder bekommen wunder wunderschöne Kleidungsstücke (meist wie neu und auch Markenartikel).
Das ist für uns wie Weihnachten!

Eine Bekannte hat, boah ich glaube, vier Schwestern. Die kaufen und kaufen und tragen es letzendlich nie, das bekomme dann ich. Der totale Segen ***lächel*** Auf die Art und Weise hat sich mein Kleiderschrank gefüllt mit tollen und qualitativ hochwertigen Kleidungen.

Bei Machnchen ein Unding bei mir ein Grund zur Freude.

Unsere Kinder haben auch viel von mir weitervererbt bekommen oder meine Große von ihrer Nichte. Wenn super erhalten, warum nicht?

Das gibt uns dann Spielraum auch mal bei H&M oder Esprit etwas für unsere Kinder zu ergattern.

GLG;

Dine.

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Re: Finanzielle Prioritäten

Antwort von faya am 08.08.2006, 14:49 Uhr

Genau solche Leute kenne ich.

Für einen schlechter bezahlten Job sind sie sich zu schade. Da wird dann zu Hause geblieben. Festnetzanschluß gibt es keinen, dafür aber Handy. Rauchen tun sie zu zweit ( natürlich im Beisein der Kinder) und für einen Sonntagsausflug mit Kindern ist dann kein Geld da.

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