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von SchwesterRabiata  am 28.04.2017, 14:29 Uhr

Eintritt in die EU war viel zu früh

Mein sind 2002 nach Ungarn ausgewandert, zwei Jahre vor dem EU Beitritt. Sie hatten dort vorher ein Ferienhaus, was sie ein paar Jahre besuchten und renouvierten, bevor sie dorthin zogen. Sie fühlten sich absolut wohl auf aufgenommen dort, haben sich aber auch die Mühe gemacht die Sprache zu lernen. Einige dt. Rentner lebten dort, gut und gerne. Der Tourismus funktionierte.
Dennoch war einiges weit, weit weg von dem Standart, den wir kennen, die Löhne niedrig, aber dafür auch die wichtigen Lebensmittel günstig, die medizinische Versorgung unterirdisch.
Die EU hat den Ungarn falschen Wohlstand vermittelt, es gab schnell Kredite, und anstatt des Swifts wurden dicke Autos gekauft. Lidl, Aldi und Co. machten sich breit, mit dt. Preisen, die man sich nicht wirklich leisten konnte. Man sah immer mehr "Elado" Schilder (zu verkaufen), die Menschen hatten sich übernommen. Existenzen wurden zunichte gemacht.
Auch die Touristen blieben immer mehr weg, Ungarn hatte nicht mehr viel zu bieten, die Balatonhochburgen nicht mehr so feiertauglich wie Mallorca. Es wurde auch nicht mehr viel getan um die Touris da zu behalten, Ungarn blieb einfach zurück.
Das haben auch die "Ausländer" zu spüren bekommen, die Herzlichkeit wurde weniger, Orban machte sich breit und vergiftete das Land.
Ungarn wurde zu früh in die EU geholt und dann allein gelassen, schade drum.
Meine Eltern sind auch vor 2-3 Jahren wieder zurück gewandert, wie viele andere auch.
Dabei war es wirklich schön, familienurlaub genial für wenig Geld... vor der EU. und dennoch waren die Ungarn mit dem zufrieden und kamen klar, die EU hat ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, die sie nicht halten konnten.

 
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