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Geschrieben von kuestenkind68 am 10.11.2018, 1:55 Uhr

eben, es ist überall so

Genau in NRW war die Bildungspolitik unter Rot-Grün eine einzige Katastrophe. Es wurden unsinnige Methoden eingeführt wie Lesen-durch-Schreiben und am Gymnasium war der Unterrichtsaufall hier auch extrem. Mein subjektiver Eindruck war, dass die Gesamtschulen sehr stark aufgestellt waren, weil das ja politisch gewollt war. Dafür wurden Gymnasium und Realschule stark benachteiligt.

Tatsächlich bemerke ich in diesem Schuljahr eine Verbesserung: wir haben mehr Lehrer an der Schule und weniger Unterricht entfällt. Zwar fehlt immer noch die 3. Wochenstunde Sport im Stundenplan (war aber auch daran liegen kann, dass hier mal wieder eine Sporthalle gesperrt wird, weil die saniert werden muss).

Gsd wurde das G8 wieder abgeschafft, leider zu spät für meine Kinder. Dumm, dass diejenigen Schüler und Eltern, die sich dafür eingesetzt haben, jetzt nicht davon profitieren dürfen.

Inklusion läuft nicht wirklich. Wir haben Inklusionskinder am Gymnasium. Die haben gsd einen Sonderpädagogen für den Unterricht in den Hauptfächern, aber ich frage mich trotzdem, ob ein Kind mit Förderschwerpunkt Lernen in den höheren Klassen noch dem Fachunterricht in Chemie oder Physik folgen kann. Einen Schulsozialarbeiter, der die sozialen Probleme begleiten kann, haben wir aber leider nicht. Das führt dazu, dass viele Klassenleiter-Stunden zum Klären von Problemen draufgehen. Natürlich unterrichten dei Klassenlehrer Hauptfächer, so dass dort der Unterricht wieder fehlt.

Mein Eindruck war, es wurden irgendwelche Konzepte aus ideologischen Gründen von Oben herab auf die Schulen gestülpt, egal was Lehrer und Schüler und Eltern davon halten. In der Regel natürlich zu Lasten der Kinder und Lehrer.
Viele Kinder auch am Gymnasium haben eine grausame Rechtschreibung in Deutsch, weil das an der Grundschule nie richtig unterrichtet wurde. Sind ja nur nervige Kinder und Teenies, die dann auf der Strecke bleiben...

Aber wie gesagt: ich habe den Eindruck, dass Umsteuern der Bildungspolitik durch die neue Landesregierung zeigt Verbesserungen.

Was den Zustand der Gebäude angeht: da, wo Landesmittel abgegriffen werden konnten, wird hier gsd saniert. Aber darüberhinaus nicht, weil unsere Stadt trotz sprudelnder Steuereninnahmen sowas von Pleite ist und kein Geld für Investitonen hat. Wie das geht, weiß wohl auch nur ein SPD-geführtes Rathaus. Dafür wird die Grundsteuer wieder erhöht, aber es wird davon kein Cent den Kindern zugute kommen.

 
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