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Geschrieben von Benedikte am 08.12.2018, 8:30 Uhr

die Mittelschicht ist breit

Dhana,

ein Problem ist, dass niemand sich gerne niederiger als Mittelschicht einordnet und es auch fatal wäre, wenn Familien, wo beide regulär arbeiten, diese nicht erreichen.

Deshalb sind gibt es ja verschiedene Einteilungen der Mittelschicht, von unterer, mittlerer und oberer Mittelschicht. Wohingegen die Oberschicht eine kleine Gruppe ist und nur Oberschicht, nicht untere, mittlere oder obere.


Und- es ist nicht nur eine Sache des Einkommens, die Schichtung. Es ist, und das wollte Merz betonen, auch eine innere Einstellung und Haltung. Oberschicht ist für mich, wer ohne eigenes Zutun soviel Geld hat, dass es für alles und noch mehr reicht und das Geld immer nicht nicht alle ist. Massen von Geld, die man sich eben regulär nicht erarbeiten kann.


Und Merz kommt aus einer Familie, wo immer gearbeitet wurde. aber Richter, ob Eingangsamt R1 oder vielleicht sogar R2 oder R3, Direktor des Amtsgerichts, Anwalt- das ist doch keine Oberschicht? Richter sind unabhängig und keine klassischen beamten, Laufbahnvoraussetzungen aber identisch für den höheren nichttechnischen Dienst mit Befähigung zum Richteramt. Das ist für mich definitiv keine Obersachicht, Leute wie Du und ich, eben Mittelschicht. Vor allem die Prägung, eben arbeiten, fleissig sein, Anstrengung, Beitragen zum Gesamterfolg des Modell Deutschlands.


Und Merz hat natürlich wahnsinnig gut später verdient ABER alles selber solide erarbeitet. Das war kein goldener Löffel, das war arbeit.

Was mich ja auch beeindruckt.

Und Aktien sind einfach das beste als Altersvorsorge, zusätzlich zur umlagenfinanzierten Rente. Du kannst klein stückeln, bei bei passiv gemanagten Fonds, ETFs, hast Du keinerlei Ausgabeaufschläge, bei Aktiensparplänen kannst Du mit 25 Euro monatlich einsteigen. Der Zinseszinseffekt sorgt für guten Ertrag bei langer Dauer. Bei thesausrierenden Fonds hast Du Erträge gleich wieder investiert. Und wie oben geschrieben- weil vielleicht Hartz4 und Grundsicherungsempfänger nicht vorsorgen können, müssen doch die restlichen 9o Prozent (schätze ich) nicht auch drauf verzichten. Bei selbstgenutztem Wohneigentum wäre ich vorsichtig. Die Idee ist ja verlockend, aber wenn die Immobilie älter ist, muss repariert und saniert werden. Und wer sich die Kosten spart, erlebt ein böses Endeund leidet an der Wohnqualität. Aber mal eben ein neues Dach oder den Keller trocken legen kostet auch...….


Zur Schichtung: so, wie Du es beschreibst, seid Ihr auch Mittelschicht- aber eben untere Mittelschicht, während Merz obere Mittelschicht ist. Die Mittelschicht.

Schau mal hier:

https://www.sozialpolitik.com/public-files/schaubild-soziale-schichten.pdf

Das habe ich auf die Schnelle gefunden, nicht super zur Erklärung- zeigt aber die massive Diversifizierung innerhalb der Mittelschicht

 
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