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Geschrieben von shinead am 02.10.2013, 9:58 Uhr

Danke! Und ich hätte noch eine Frage an @Shinead, dich o.a. ...

Der Wohnungseigentümer muss im schlimmsten Fall die Korrespondenz mit dem Mieter offen legen. In letzter Konsequenz muss der Vermieter die Kündigung des Mietverhältnisses androhen und ggf. später auch umsetzen.
Tut er es nicht, muss er sich vor den anderen Eigentümern verantworten.
Dies kann eben dazu führen, dass der Eigentümer aus der Eigentümergemeinschaft ausgeschlossen wird. Allerdings müsste ein Eigentümer ziemlich dämlich sein, es soweit kommen zu lassen.

Der Ausschluss würde auf der Eigentümerversammlung beschlossen.
Meist passiert dies allerdings aufgrund von Zahlungsrückständen beim Hausgeld.
Wir haben die Regelung, dass bei einem Verzug von 3 Monaten die gesamte Jahreszahlung fällig wird. Das Gesetz sieht vor, dass man die Zwangsversteigerung einleiten kann, wenn der Eigentümer 6 Monate im Rückstand ist.
Über einen Rechtsanwalt wird ein entsprechendes Urteil beim Amtsgericht angestrengt und eine Zwangsversteigerung veranlasst.
Während der gesamten Zeit hat allerdings der Eigentümer die Möglichkeit sämtliche entstanden Kosten (ggf. auch die Beendigung des Mietverhältnisses) zu begleichen.
Wir hatten bisher 2 Zwangsversteigerungen. Beide wegen Rückständen bei den Zahlungen.

Für kleinere Reparaturmaßnahmen ist nur eine einfache Mehrheit bei der Eigentümerversammlung notwendig.
Bei Modernisierungen sind 3/4 der stimmberechtigten Eigentümer und die Hälfte aller Eigentumsanteile notwendig.
Die Kombination verhindert, dass ein Großeigentümer alle anderen überstimmen kann.

 
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