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Geschrieben von LiLiMa am 20.06.2017, 11:05 Uhr

Australien - das ist nichtmal die Hälfte der Geschichte!

Die Australier fangen konsequent alle Boote mit Flüchtlingen auf dem Meer ab, das stimmt.
Aber da ist die Geschichte doch nicht zuende.

Viele der Schiffe werden zur Rückkehr gezwungen - seetauglich oder nicht. Dabei soll es immer wieder zu verheerenden Schiffsunglücken gekommen sein. Da ist die Rede von kilometerlangen Leichenketten auf See.

Die Flüchtlinge, bei denen ein Asylgrund anerkannt wird, werden in "Übergangslager" in Papua-Neuguinea gesteckt. Von dort sollen sie eigentlich in Drittstaaten umgesiedelt werden, die Australien dafür teuer bezahlt. Das geschieht aber nicht.
Stattdessen hausen die Flüchtigen in den Lagern jahrelang unter menschenunwürdigen Bedingungen. Immer wieder gibt es Berichte von Misshandlungen, auch durch die Bevölkerung der Inseln auf denen die Lager stehen, Vergewaltigungen von Kindern, fehlender medizinischer Versorgung etc.
Wenn man sich die Bilder dieser Lager anschaut, kann man einfach nicht glauben, dass ein "zivilisiertes" Land wie Australien so etwas betreibt.

Mittlerweile gibt es massive Proteste der Bevölkerung in Papua-Neuguinea, es gibt Gerichtsurteile, die die Lager als gesetzeswidrig einstufen. Dieses System wird zusammenbrechen, über kurz oder lang.


So etwas wird es in Europa niemals geben, macht euch keine Hoffnung.

 
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