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Geschrieben von malwinchen am 14.11.2009, 15:28 Uhr

ach... das sind doch konstruierte horrorszenarien, die SO in der realität nie eintreten

würden. so einfach strukturiert ist volkswirtschaft nun einmal nicht... wenn opel wegfällt - wovon mittelfristig auszugehen sein dürfte - dann hinterlässt dieses unternehmen doch nicht eine nie wieder schließbare lücke. der markt wird sowohl über nachfrage alsauch angebot die lücke schließen. die qualifizierten fachkräfte werden sehr schnell von anderen unternehmen "aufgesammelt" werden (es gibt immer noch einen nahezu latenten fachkräftemangel!). sicherlich ist es für die betroffenen arbeitnehmer eine schwere und unsichere zeit (das ist sie aber jetzt auch schon) und kein mensch möchte solche zeiten durch machen... dennoch wäre - wie schon zu guttenberg gefordert hat - auch in meinen augen eine insolvenz oder ein "gesundschrumpfen" bei diesem ohne staatliche unterstützung nicht mehr lebensfähigen unternehmen zum jetzigen zeitpunkt die bessere lösung als ein entgültiges "sterben" in wenigen jahren. für die betroffenen regionen wird sich so oder eine eklatante veränderung im arbeitsmarkt ergeben... egal ob die gesellschaft dort zuvor noch milliarden steuergelder versenkt hat oder nicht. und auch das ist ein ganz normaler wirtschaftszyklus: in jeder region hat und wird es einmal gute und einmal schlechte zeiten geben...

 
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