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Geschrieben von hypnose am 22.12.2005, 21:56 Uhr

Susanne Osthoff offenbar schwer traumatisiert

Susanne Osthoff offenbar schwer traumatisiert

Berlin (dpa) - Die im Irak freigelassene Susanne Osthoff hat unter der Geiselnahme offenbar stark gelitten. Die 43-Jährige soll nach einem Bericht des «Focus» schwer traumatisiert sein. Der Eindruck des Auswärtigen Amts war nach der Freilassung dagegen, dass Osthoff in einem guten körperlichen Zustand sei. Susanne Osthoff, die den Irak inzwischen verlassen hat, will vorerst nicht nach Deutschland zurückkehren. Inzwischen gerät ihr irakischer Fahrer immer stärker in Verdacht, Komplize der Entführer zu sein.

 
36 Antworten:

Re: Susanne Osthoff offenbar schwer traumatisiert

Antwort von saulute am 22.12.2005, 23:46 Uhr

Na dann hatt frau Osthoff gemerkt, dass das gewünschte Heldentum und die Realität doch sehr stark an einander vorbeischeiden. Oder warum ist man so schwer traumatisiert, wenn man die Konsenquenzen wußte?
Ne, aber zuerst auf draufgängerisch machen, mir passiert schon nichts, ich bin eine starke Frau aus Deutschland, aber dann, upps, die Entführer waren aber gar nicht nett.

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auch das der fahrer verdächtigt wird

Antwort von hypnose am 23.12.2005, 8:26 Uhr

ist auch ein ding

ich find sie ist selber mit schuld, in dem land muss man mit allem rechnen, das amt ruft nicht umsonst alle deutschen da raus

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Re: auch das der fahrer verdächtigt wird

Antwort von vallie am 23.12.2005, 8:31 Uhr

is doch klar, daß die elle traumatisiert ist, ich versteh nicht, warum das beredet bzw von der presse beschrieben wird. weihnachtsloch ????
gibt doch genug anderes zu schreiben, zb daß sarah connor wieder schwanger ist, paris jetzt braune haare hat :-(((

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??? Verwechslung!

Antwort von Frosch am 23.12.2005, 10:40 Uhr

Hallo!

Naja, soll sie "Hurra" schreien? Es war schließlich eine Geiselnahme, ohne ihr Einverständnis.
Allerdings haben die Entführer gedacht, sie spioniert für den Westen - war eine Verwechslung. Deswegen ist sie (nach vielen Verhören) dann freigelassen worden.

Trotz allem: Sie hat dort viel erreicht, sie war schließlich nicht auf Urlaub! Und sie war sich sicher der Gefahren bewußt. Ich finde sie mutig.

LG Antje

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Selbst schuld? Was ist denn das für eine krasse Einstellung!!

Antwort von Ralph am 23.12.2005, 10:40 Uhr

@hypnose und saulute:

Es handelt sich hier nicht um eine Larifari-Touristin, die sich ohne Vorkenntnis mit ihrem Jeep in Wüstengrenzgebiet von Afrika begeben hat und dort Opfer von allseits bekannter Straßenräuberei geworden ist.

Ich habe den Fall in den letzten Wochen nicht 100%ig von A-Z verfolgt, aber die Reportagen und Berichte im Deutschlandfunk, die ich gehört habe, zeichneten das Bild von einer Frau, die seit langer Zeit und nicht erst seit gestern sich im Irak aufhielt, Land, Leute und Mentalität deshalb bestens kennt und gerade deshalb prädestiniert war, unkonventionelle Hilfe leisten zu können.

Ein Risiko geht auch jeder ein, der mit/über eine Organisation in solche Krisengebiete zum Helfen geht, sei es das Rote Kreuz, Ärtzte ohne Grenzen etc.pp. Würdet Ihr denen auch Vorwürfe machen, wenn sie entführt werden? Oder unseren Bundeswehrsoldaten in Afghanistan? Haben die dann auch selber schuld?

Wenn jemand aus Abenteuerlust sich aus Jux und Dollerei in solche ein heikles gebiet vorwagt, würde ich Euch zustimmen, aber in diesem Kontext verstehe ich Eure Einstellung nicht.

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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wenn ich in ein minengebiet gehe

Antwort von hypnose am 23.12.2005, 10:47 Uhr

und auch wenn ich fachmann bin und genau weiss, wie gefährlich das ist und mich mit minen auskenne und sie entschärfen will
und mich erwischt eine, bin ich selber schuld
das ist MEIN riskio -ich muss damit rechnen da ich um die gefahr weiss

und ja auch die soldaten in kriegsgebieten müssen mit dem risiko zu sterben rechnen, das ist ihr beruf, sie haben es selber so gewählt

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Re: ??? Verwechslung!

Antwort von waterman am 23.12.2005, 11:12 Uhr

mutig oder dumm?

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Re: Danke, Ralph

Antwort von Rio am 23.12.2005, 11:26 Uhr

Hi,

kann mich deinen Worten nur anschliessen.
Mit ist auch schon aufgefallen, dass bei den meisten Kommentaren zu Frau Osthoff eine gewisse Häme mitschwingt. Sei es nach dem Motto "selbst schuld, die hat kein Mitleid verdient" oder dass gar Vorwürfe kommen in Richtung: "sie vernachlässigt ihr Kind - kein Mitleid verdient".

Ich finde es sehr mutig und ehrenwert, was sie macht.
Und an die, die immer auf ihrem Kind rumreiten (bislang nicht in diesem Thread, war aber schon öfters die Rede davon): würde auch nur eine Einzige von euch "das arme Kind" bedauern, wenn sie ein Mann wäre; sprich: der Vater eines Kindes?

Viele Grüsse,
Rio

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Re: nochmal wg. Osthoffs Kind

Antwort von Rio am 23.12.2005, 11:41 Uhr

Hallo,

hat irgend jemand schon mal über Albert Schweitzer vorwurfsvoll gedacht: "der hatte doch eine Tochter, wie konnte er nur erneut nach Lambaréné fahren, sein Lebenswerk im gefährlichen Urwald vollbringen, sein Kind vernachlässigen, etc."?

Wohl eher nicht. Und warum nicht?

VG,
Rio

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Gegenfrage an Waterman:

Antwort von Frosch am 23.12.2005, 11:53 Uhr

Hallo!

Würdest Du alle, die in Krisengebieten Hilfe leisten, als dumm bezeichnen? Im Kosovo/Afrika/Irak/Tschetschenien/usw.usf.

Sind also Mitarbeiter von Rotem Kreuz, die UNO-Friedenstruppen, auch die tausende anderen Menschen, die (privat) Hilfe leisten wollen, dumm?

LG Antje

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@hypnose: Habe ich Dich also richtig verstanden?

Antwort von Ralph am 23.12.2005, 12:42 Uhr

Hi Hypnose,

jeder, der aus humanitären Gründen in ein krisengebiet einfährt, ist sich des RISIKOS bewußt. Aber ist man deshalb auch SCHULD, wenn man trotz des Risikos für Leib und Leben Menschen in einer Notlage helfen, ihnen vor Ort beistehen will und dann Opfer einer Geiselnahme wird?

Gilt hier wirklich das Motto: Wir sonnen uns gerne mit Dir in Deinem Erfolg, wir haben Tränen der Rührung in den Augen, wenn die Welt auf deutsche Hilfeleistungen bei den Tsunami-Opfern schaut, wir freuen uns über Fortschritte bei Schul-, Brunnen- und Straßenbau, aaaaaaber, wenn Du pech hast und von kriminellen dort entführt wirst, daaannnn wollen wir nicht mit Dir zu tun haben, Du hast es Dir ja selbst ausgesucht und bist somit auch selber schuld? Mit Deinem Erfolg wollen wir gerne, aber mit Deinem Unglück nichts zu tun haben?
Denkst Du tatsächlich so, habe ich Dich recht verstanden??

Oje... :-(

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Der war ja sowieso verantwortungslos, der Schweitzer...

Antwort von Ralph am 23.12.2005, 12:44 Uhr

... bis ins hohe Alter in das feucht-heiße afrikanische Klima zu gehen... mensch, der hätte dabei sterben können!! Wär' auch seine Schuld, oder?? ;-)

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Re: Gegenfrage an Waterman:

Antwort von waterman am 23.12.2005, 13:09 Uhr

Fakt ist, dass sich jeder der Gefahr bewusst ist oder sein sollte, dass ihm in einem Krisengebiet etwas zustoßen kann. Wenn ich mich dort dann ohne jeglichen Schutz freu bewege, nenne ich es dumm. Auch andere Hilfkräfte sichern sich entsprechend ab. ME hat sich sich einfachn nur überschätzt.

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Re: Danke, Ralph

Antwort von trixi1310 am 23.12.2005, 13:15 Uhr

Darueber haben wir hier schon mal Diskutiert und einige Denken halt das ein Soldat ja oder nein sagen kann. Oder das sie *selbst schuld* ist.

Ich rege mich da nicht mehr auf LOL machen ist nicht mehr zu helfen

Lg trixi

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Re: Susanne Osthoff offenbar schwer traumatisiert

Antwort von Moneypenny77* am 23.12.2005, 13:16 Uhr

Presselogik: "Der Eindruck war dagegen, daß sie in einem guten körperlichen Zustand sei"... Wo ist da der Widerspruch? Sieht man ein Trauma von außen?

Bei der "Schuldfrage" scheint hier eines vergessen zu werden: nach meinem Kenntnisstand lebt Frau Osthoff bereits seit vielen Jahren im Irak, weil sie mit einem Iraker verheiratet war. Somit reden wir hier weder von einer Touristin, noch von einer wirklichen "Helferin", sondern von einer deutschen Einheimischen. Die Tochter scheint ja ebenfalls im Irak gelebt zu haben, denn wieso hieß es sonst "Frau Osthoff kehrt vorerst NICHT nach Deutschland zurück, sondern will einige ruhige Tage mit ihrer Tochter verbringen"?

Risiko, Schuld... Klar nahm sie ein hohes Risiko in Kauf und mag auch "schuld" an ihrer Entführung sein, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war. Aber: haben jetzt nur noch die Mitleid verdient, die "unverschuldet" Leid erleben? Dann habe ich ab sofort kein Mitleid mit den Hinterbliebenen der Tsunami-Opfer mehr: was fahren die auch nach Thailand, statt brav unter deutschem Himmel bei Gans und Baum das Fest zu feiern? Kein Mitleid mehr mit den Eltern sexuell mißbrauchter Kinder: hätten ja besser aufpassen können und wer Kinder bekommt, hat eh immer ein höheres Risiko. Autounfall gehabt? Dumm gelaufen, Straßen sind halt gefährlich.

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Stop!!

Antwort von waterman am 23.12.2005, 13:18 Uhr

---Aber: haben jetzt nur noch die Mitleid verdient, die "unverschuldet" Leid erleben? ---

Diese (Deine nun folgende Auszählung) haben es NICHT provoziert!!!

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Re: Gegenfrage an Waterman:

Antwort von Moneypenny77* am 23.12.2005, 13:20 Uhr

Und weil Dummheit bestraft werden muß, darf sie nicht unter den Erlebnissen der Entführung leiden?

War bestimmt toll, von arabischen Männern bzgl. ihrer Spionagetätigkeit befragt zu werden. Die waren sicher supernett zu ihr, Zimmer mit Wüstenblick, lecker Mittagessen, Marmortoilette und zwischendurch kleine Plauderstündchen bei Mokka und Kuchen.

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Moneypenny,

Antwort von waterman am 23.12.2005, 13:24 Uhr

ich glaube Du verwechselst hier etwas:

Natürlich darf sie leiden, warum auch nicht? Dummheit MUSS auch nicht bestraft werden, warum auch?

Nur, wer aus reiner Dummheit (und hiermit ist das allgem. Verhalten und Auftreten gemeint) in eine solch missliche Lage gerät, hat mE KEIN Mitleid verdient. Nur hierum gings!

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Re: Stop!!

Antwort von Moneypenny77* am 23.12.2005, 13:30 Uhr

Nicht provoziert? Wann eine Provokation beginnt ist subjektiv.

Thailand wäre mir persönlich als Reiseziel, wie viele andere auch, aus vielerlei Gründen zu gefährlich, erst recht mit Kindern. Bei vielen Kindesentführungen frage ich mich, wie es sein kann, daß das Kind da oder dann allein unterwegs war. Viele Leute sind zu blöd zum Autofahren und tun es trotzdem. Meine Meinung. Aber die Grenzen sind da fließend und ich kann es mir nicht anmaßen zu sagen, ab wann jemand das, was im passiert ist provoziert hat und damit selbst Schuld ist.

Wenn die erwachsene Tochter nachts allein von der Disco nach Hause will, den Bus verpasst hat und zum erstbesten Typen ins Auto steigt, weil sie das Geld für's Taxi lieber für einen neuen Lippenstift ausgeben will und dann brutalst vergewaltigt wird, dann ist sie sicher selbst Schuld und hat es vielleicht mit einem sexy Outfit noch mehr provoziert. Aber sagt man ihr dann: "Tja, wärste halt mit dem Taxi gefahren. Aber so? Jammer nicht rum, halt die Klappe, war nämlich Deine Schuld."

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Re: Stop!!

Antwort von waterman am 23.12.2005, 13:34 Uhr

nun, dann dürfen wir unser Haus vermutlich gar nicht mehr verlassen! IÜ müssten Faruen/Mädchen, welche nicht gerade einen langen Rolli tragen schon einmal vorab eine Therapie besuchen um auf den "richtigen" Weg gebracht zu werden. IÜ provoziere ich ja nach Deiner Ansicht selbst dann, wenn ich die Straße an einer Ampel überquere; immerhin besteht die Gefahr im Winter auszurutschen oder angefahren zu werden?? Fragende Grüße

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Re: Moneypenny,

Antwort von Moneypenny77* am 23.12.2005, 13:41 Uhr

Hast Du schon mit ihr im Sandkasten gespielt, mit ihr studiert oder wilde Orgien gefeiert, daß Du ihr "allgemeines Verhalten und Auftreten" beurteilen kannst oder schließt Du Dich dem an, was die Medien nun darüber verbreiten?

Ich habe weder vor eine der vielen virtuellen Kerzen zu erzünden, ihr zu schreiben oder sie morgen in der Kirche in mein Gebet einzuschließen. Noch habe ich mich an albernen Unterschriftenaktionen zu ihrer Freilassung beteiligt.

Im Grunde hat mich der ganze Fall nur halb interessiert, denn tgl. werden tausende Menschen (z.B. in Lateinamerika) entführt, verschleppt und teilweise ermordert, nur redet keiner davon. Spannend wird es ja nur bei "Deutschen". Bedenklich finde ich halt nur, daß man sich als Deutscher am besten in Deutschland und wenn das nicht möglich ist, dann auf "sicherem Gebiet" aufhalten muß, damit man "unschuldig" ist, wenn einem etwas passiert.

Für jemanden, für den es keine Gefahren gibt, wenn von Punkt A nach Punkt B muß ist es leicht zu sagen "Watt fährt die auch durch gefährliches Gebiet".

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Re: @ralph- humanitäre gründe

Antwort von hypnose am 23.12.2005, 13:42 Uhr

wo ausgrabungen humanitär sind ????

ausserdem habe ich nichts von "nichts-mehr-zu-tun-haben mit opfern" gesagt

und es geht auch nicht um tsunamihilfe sondern um länder in denen krieg ist

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Re: Moneypenny, ???

Antwort von waterman am 23.12.2005, 13:46 Uhr

----Hast Du schon mit ihr im Sandkasten gespielt, mit ihr studiert oder wilde Orgien gefeiert, daß Du ihr "allgemeines Verhalten und Auftreten" beurteilen kannst oder schließt Du Dich dem an, was die Medien nun darüber verbreiten?---

???? Muss ich um mir eine Meinung zu bilden die betreffenden Person mind. flüchtig gekannt haben um mir ein Bild zu machen??? Dann können wir wohl die gesamte Presse und dieses Forum hier schließen.

Verwundert schaue

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Re: Stop!!

Antwort von Moneypenny77* am 23.12.2005, 13:47 Uhr

Siehst Du! Was für uns "große Gefahren" sind, ist im Irak bitterer Alltag. Da ist die Gefahr, beim Überqueren einer Ampel von einem Auto überfahren zu werden geringer, als daß das Auto durch eine Bombe neben dir hochgeht.

Frau Osthoff LEBTE dort, seit vielen Jahren und wie für alle anderen Iraker auch bedeutet LEBEN im Irak schon Gefahr genug. Nur ist sie als Deutsche für Entführer interessanter, weil die internationale Beachtung weitaus größer ist, als wenn man eine irakische Frau entführt. Welches Verhalten im Irak unvorsichtig ist und welches nicht, werden wohl hier die wenigsten beurteilen können, die Kriegsgebiete wohl noch nicht wirklich bewohnt haben.

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Re: Moneypenny, ???

Antwort von Moneypenny77* am 23.12.2005, 13:51 Uhr

Aber Du kannst aus der puren Tatsache, daß sie an EINEM Tag, zu EINEM Zeitpunkt, auf einer vermeindlich gefährlichen Straße war (ohne die Hintergründe zu kennen, warum sie überhaupt dort war), auf ihr ALLGEMEINES Verhalten und Auftreten schließen?

Kaum steht jemand einmal in der Zeitung kennen wir ihn alle gut genug, um über ihn urteilen zu können. Keine Ahnung über das Leben, den Alltag, Intentionen, aber urteilen.

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Re: Stop!!

Antwort von waterman am 23.12.2005, 13:51 Uhr

---Siehst Du! Was für uns "große Gefahren" sind, ist im Irak bitterer Alltag.---

und deshalb sollte man sein Verhalten auch anpassen.

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Re: Moneypenny, ???

Antwort von waterman am 23.12.2005, 13:55 Uhr

haben wir dass nicht schon in der Schule gelernt? Meinereiner sollte sich zumindest in Klausuren (Geschichte LK) versuchen in die Person und dessen Beweggründe (hier der kleine Franzose, oder war es doch Oskar?) hineinzuversetzten.

Zudem glaube ich, dass gerade über die Osthof ausführlich (über ihr Leben und ihre "Taten") berichtet wurde, um sich ein - zumindest relatives - Urteil bilden zu können.

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Da liegt ja der Hund begraben!

Antwort von Frosch am 23.12.2005, 13:56 Uhr

Hallo!

Man kann sich dort NOCH so angepaßt verhalten (sie hat sich AUCH angepaßt) - aber was nützt es, wenn Du zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort bist?

Es sind bisher so viele Menschen dort unten entführt worden, die durchaus angepaßt leben. Aber den militanten Fanatikern ist DAS doch egal. Und da es um Ausländer geht, sind diese nunmal potentielle Opfer.

LG Antje

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Re: Da liegt ja der Hund begraben!

Antwort von waterman am 23.12.2005, 14:10 Uhr

und genau dieser Tatsache hätte sie sich einfach bewusst sein müssen!!

Warum gibts dann Kriegsflüchtlinge? Haben diese die Gefahr evtl. erkannt?

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Eben, es geht um Länder, in denen u.a. Krieg herrscht...

Antwort von Ralph am 23.12.2005, 14:27 Uhr

In denen Blauhelme stationiert sind, in denen Nato-Kräfte präsent sind, um den relativen Frieden abzusichern. Im Irak herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände und die Zivilbevölkerung leidet immens. Da gibt es jede Menge zu tun.
Willst Du mir weismachen, daß im Irak derzeit Ausgrabungen stattfinden und Susanne Osthoff daran beteiligt war?

Und wenn Wissenschaftler sich nach Ägypten aufmachen, um um/in/bei den Pyramiden etwas auszugraben und zu erforschen, wenn sie dabei womöglich noch mit ägyptischen Fachleuten zusammenarbeiten, ja, wenn sie dann entführt werden, sind sie selbst schuld?
Nein, dieser Philosophie kann ich nicht ganz folgen.

Ich verstehe Deinen ganzen Ansatz in diesem Zusammenhang nicht, bitte erkläre ihn mir!

Viele Grüße

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Re: Da liegt ja der Hund begraben!

Antwort von Moneypenny77* am 23.12.2005, 14:30 Uhr

Ach so: dann ist jeder, der vor einem Krieg flieht schlau und jeder der nicht flieht dumm.

Hm, ganz schön dumm die vielen Deutschen, die im 2. Weltkrieg um's Leben gekommen sind. Wären 'se mal geflohen.

Nochmal: sie lebte seit vielen Jahren im Irak, spricht fließend Arabisch, war mit einem Iraker verheiratet. Sie hat dort viele Freunde, sprich ihr soziales Umfeld und ihre Arbeit. Und nur weil George Bush meint, er müsse dort einmarschieren, was von Sicherheit faselt, die bei weitem trügerisch ist, sollen alle, die "schlau" sind, alles aufgeben und zurücklassen? Und warum sollte man fliehen, wenn immer und immer wieder suggeriert wird, das Land werde immer sicherer?

Des weiteren scheint sich immer mehr zu erhärten, daß sie in eine Falle gelockt wurde, was die Schuldfrage wohl weiter relativieren dürfte.

Und "sein Verhalten den Gegebenheiten anpassen" bedeutet im übrigen GERADE im Irak, daß man dann wirklich das Haus nicht mehr verlassen darf

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Re: Da liegt ja der Hund begraben!

Antwort von waterman am 23.12.2005, 14:36 Uhr

---Ach so: dann ist jeder, der vor einem Krieg flieht schlau und jeder der nicht flieht dumm--- Ja!

---Hm, ganz schön dumm die vielen Deutschen, die im 2. Weltkrieg um's Leben gekommen sind. Wären 'se mal geflohen.--- haben wir und andere daraus nicht gelernt?

IÜ siehe oben!

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Re: Eben, es geht um Länder, in denen u.a. Krieg herrscht...

Antwort von mamaselio am 23.12.2005, 14:41 Uhr

Wenn saemtliche Behoerden dringlichst abraten in Aegypten Pyramiden zu erforschen und man dann trotzdem forscht...ja, dann bin ich bei einer tatsaechlichen Entfuehrung nicht wirklich betroffen.

Gruss
Christiane

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@waterman: Ganz schön zynisch, Deine Postings!

Antwort von Ralph am 23.12.2005, 14:42 Uhr

Ganz ehrlich: Folgt man konsequent Deiner Prämisse, ist humanitäre Hilfe nicht mehr möglich, alles, was außerhalb Deutschlands Ostgrenze liegt, gehölrt ab sofort zu irgendeinem gefahrenpotential, das unbedingt zu meiden ist.

Ausgehend davon, daß Du aus Deutschland postest, ist Deine Ansicht von jemandem, der warm und trockem das zufällig vergebene Glück hat, in einem solch sicheren Land wie Deutschland zu leben, unglaublich zynisch.

Wasser predigen und Wein saufen... das konnten schon ander (Un-)Moralisten gut...

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Denke wie Ralph

Antwort von Frosch am 23.12.2005, 15:15 Uhr

Hallo,

Deine Postings sind schon recht zynisch.

Gerade das über den zweiten Weltkrieg/Deutsche kommt aus DEINER Warte (warmes Zuhause/Dach über dem Kopf/Genug zu essen) sehr übel rüber. Oder war das sarkastisch gemeint?

LG Antje

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Re: Denke wie Ralph

Antwort von waterman am 23.12.2005, 15:22 Uhr

---Gerade das über den zweiten Weltkrieg/Deutsche kommt aus DEINER Warte (warmes Zuhause/Dach über dem Kopf/Genug zu essen) sehr übel rüber. Oder war das sarkastisch gemeint?--

Sorry, häää???

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