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Geschrieben von zita am 14.03.2020, 7:43 Uhr

Erste Diagnose

Hallo,

Unser Sohn ist derzeit in einer Tagesklinik, weil es schon seit einigen Monaten sehr schlecht bei ihm lief, vor allem auch schulisch. Er hat im letzten Jahr dann eine depressive Symptomatik entwickelt und es war für ihn, und auch für uns sehr schwierig.

Jetzt ist er seit 4 Wochen dort u wir haben wohl richtig Glück, er fühlt sich sehr wohl und es geht ihm besser. Alle sind dort sehr engagiert.

Beim letzten Elterngespräch wurde dann der Verdacht ADS geäußert und nach weiteren Infos kann ich nur sagen, es passt so wahnsinnig gut, ich kann es gar nicht glauben.

Und ehrlich gesagt bin ich froh, dass es nun eine Diagnose für die ganzen Symptomen gibt. Ich hoffe, dass man ihn jetzt besser unterstützen kann.

Jetzt wird allerdings noch Asperger geprüft, er hat einige Anzeichen, die auch dorthin zeigen. Er könnte somit zwei Diagnosen bekommen.

Wie seid Ihr damit umgegangen, als Ihr die Diagnose AD(H)S bekommen habt. Sollte ich etwas bedenken? Wie macht ihr es mit der Schule? Unser Sohn ist derzeit 7. Klasse Gymnasium, aber schon wg. der Tagesklinik wird er das Schuljahr wohl wiederholen. Aber vielleicht wäre auch eine andere Schulform besser??

Mir gehen gerade viele Fragen im Kopf herum, ich freue mich über alle Hinweise und Anregungen.

LG Zita

 
3 Antworten:

Re: Erste Diagnose

Antwort von Marianna81 am 15.03.2020, 15:03 Uhr

Mein Sohn bekam die Diagnose ADHS im Herbst 2018.Es war irgendwie erleichternd und befreiend.
Er hatte sehr viele Probleme in der Grundschule,und auf der weiterführenden ging es weiter.
Ich hatte schnell den Kontakt mit der Klassenlehrerin gesucht und mit ihr das weitere Vorgehen besprochen.Eine Schulpsychologin war auch dabei.
Seit Anfang 2019 nimmt er auch Medikamente.
Wie läuft es schulisch bei deinem Sohn?
Was sagt er selbst dazu?Fühlt er sich überfordert oder kommt er gut mit?
Mein Sohn besucht auch Gymnasium,6 Klasse.Für ihn ist es die passende Schulformen.
Wartet ab,bis die Diagnose steht und die entsprechende Maßnahmen ergriffen werden,wie,z.B.,Therapie oder ggf.Medikamente.
Dann kann sich auch die Situation in der Schule deutlich bessern.
alles Gute!

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Re: Herzlich Willkommen!

Antwort von Dezemberbaby2012 am 21.03.2020, 11:19 Uhr

Hallo Zita,

erstmal Herzlich Willkommen hier im ADHS-Unterforum! Sorry, dass ich dir erst jetzt antworte, aber in den letzten Tagen war coronatechnisch einfach so viel zu tun, dass ich erst jetzt langsam wieder Zeit habe, mich hier auszutauschen. So wird es vielen gehen, daher hast du wahrscheinlich auch gerade so wenig Antworten bekommen.

Bei uns stand schon lange der ADHS-Verdacht im Raum, und als der Kleine alt genug war, haben wir dann den Test gemacht. Das war kurz vor der Einschulung. In der Schule zeigte sich die ADHS-Symptomatik dann überdeutlich. Wenn es bei euch in der Schule bisher grundsätzlich läuft, glaube ich nicht, dass ihr in diesem Bereich viel verändern müsst.

Vielleicht schreibst du nochmal, wo ihr im Alltag zur Zeit Schwierigkeiten habt. Das mit der depressiven Stimmung kenne ich auch, das hatten wir vor allem nach der Einschulung aufgrund der massiven Ablehnung durch Lehrer und Schüler (wegen seines ADHS-Verhaltens). Schön, dass deinem Sohn jetzt in der Tagesklinik so gut geholfen wird.

Zunächst habe ich unheimlich viel zu dem Thema ADHS gelesen, dann hat mir das Forum hier auch super geholfen. Ich habe versucht, die mir plausibel erscheinenden Empfehlungen in unsere Erziehung einzubauen und unseren Kleinen bestmöglich zu fördern.

Liebe Grüße

Dezemberbaby

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Re: Erste Diagnose

Antwort von zita am 22.03.2020, 9:09 Uhr

Hallo,

Danke für Eure Antworten, bei mir ist es ja ähnlich, ich bin vor lauter Dingen im Zusammenhang mit Corona zu nichts gekommen...

Leider ist die Tagesklinik meines Sohnes nun auch geschlossen und wir waren erstmal sehr geschockt. Gerade ging es ein kleines bisschen besser. Aber die Schließung ist natürlich auch sehr verständlich.

Unser Sohn hat jetzt ein paar Aufgaben mitbekommen und ich hoffe dass es irgendwie läuft. Vor allem auch hinsichtlich der Depression...

Die Depression war bei uns sehr massiv, mit Selbstmordgedanken, völliges Verstummen etc. Ich hoffe dass dieses Stadium nicht wieder kommt.

Grundsätzlich hatte mein Sohn viele soziale Probleme, keine Freunde, viele Ängste. Schulisch war es auch schwierig, zuerst nur sozial, dann auch leistungsbezogen. Er hat dann das Gymnasium gewechselt, mit wenig Erfolg.

Waren bei euren Kindern auch die sozialen Probleme so massiv?? Oder deutet das doch eher auf Asperger? Und wie geht Ihr mit den Hausaufgaben um? Das war bei uns immer die reine Katastrophe. Wie ist das mit den Medikamenten? Auf jeden Fall ausprobieren?

Fragen über Fragen, ich freue mich über jede Antwort.

LG Zita

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