1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von eulalie am 03.04.2003, 0:14 Uhr

@henni -

moin henni,

du schreibst weiter unten, es seien vor allem die jungs, die in der 1.? klasse scheitern. woran könnte das liegen deiner meinung nach?
und noch eine frage.
anhand welcher kriterien genau, würdest du sagen ja, das kind ist schulfähig?

gut n8
lg
e.

 
21 Antworten:

Re: @henni -

Antwort von Henni am 03.04.2003, 11:51 Uhr

Hallo, Jungs entwickeln sich in den ersten jahren ganz einfach langsamer, das ist erwiesen 8mag am fehlenden viertel Chromosomen oder was auch immer liegen, da müsstest du mal nachgooglen. Genaue zahlen habe ich nicht , aber wenn man die Zurückstellungszahlen und die Wiederholerzahlen nimmt so IST der überwiegende Teilö männlich.

Mangelnde Reife wird von den Jungs dann oft durch kasperei und Blödsinn versucht auszugleichen, was natürlich ein Teufelskreis ist ...

zu den "kriterien":

es gibt 10000000 verfahren zur Überprüfung der Schulreife, da sind natürlcih massig kriterein genannt, aber alles ernstes: oft fällt die entscheidung in den ersten paar sekunden nämlich "eindeutig schulreif".
Erst wenn "Probleme" auftauchen (viele Kinder sind ja bei solchen begegnungen zu recht totla verschüchtert) dann wird "untersucht", meist in Form von "spiel doch mal mensch ärger dich nicht mit mir"

Es sind weniger "fertigkeiten" (Farbn kennen, zahlen bis 6 kennen usw) die den Ausschlag geben, als vielemehr z.B. die Frustrationstoleranz die dann für eine Beurteilung eine Rolle spielen... muss nunn mal lego bauen, hier neben mir jault einer.....frag sonst noch mal nach...Henni

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Re: @henni -

Antwort von eulalie am 03.04.2003, 13:23 Uhr

moin henni,

ja, das höre ich überall, kleine jungs seien im vergleich zu gleichaltrigen mädchen häufig in der entwicklung hinterher, insb. sprachschatz, feinmotorik, soziale kompetenz, ...
deckt sich in etwa auch mit meiner persönlichen erfahrung, zumindest der trend ist erkennbar.

erkläre doch das mit der frusttrationstoleranz bitte noch ein bisschen näher :-)


lg
e.

ps

ich würde hennig die milchflasche auch lassen und nur aufpassen, wegen evt. dauernuckelns.

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Re: Ausnahmen bestätigen die Regel

Antwort von Antje A. am 03.04.2003, 14:33 Uhr

Hallo,

bei uns war es so: meine Twins sind 6/96 geboren und die Erzieherinnen wollten, dass mein Sohn später eingeschult wird, weil er grobmotorisch noch nicht so weit war.
Daraufhin sprach ich unseren KiA an, der meinte, das würde er niemals tun. 1. weil seine Schwester in die Schule kommt und 2. weil es nun mal auch unsportliche Leute geben muss. So sah ich das auch, wollte mich nur absichern.
Nun sind die Beiden in der 1. Klasse und letztens war Elterngespräch, wo ich erfuhr, dass mein Sohn überdurchschnittlich ist, er liest super, ist aufmerksam und überhaupt sehr wissbegierig, er spricht deutlich, alles bestens. Und meine Tochter ist leicht ablenkbar, aber immer noch im Rahmen und ansonsten im Mittelfeld.
Passt jetzt vielleicht nicht so ganz hierher, oder doch? War halt ein Beispiel!

LG Antje.

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Re: Ausnahmen bestätigen die Regel

Antwort von eulalie am 03.04.2003, 16:48 Uhr

doch, passt hierher. danke anke für deinen kleinen bericht. auf was so manche/r experte/in manchmal kommt. kann man nur den kopf schütteln. ein zwilli im kita, die andere schon eingeschult. na supi ;-)

ich hab 2 jungs, der ältere hat im august geburtstag und ist dann ein kann kind (stichtag in hh: 30 juni).
wegen seiner intellektuellen schulfähigkeit mache ich mir eher keine gedanken. aber was ist mit der sog. sozialen kompetenz? und frusttrationsgrenze???
er ist ein zurückhaltendes kind, braucht länger, um mit anderen "warm" zu werden, dann gehts aber rund :-)
ich bin erst mit 7 zur schule gekommen und fand es immer blöd, zu den älteren zu gehören.

irgendwelche tipps?

lg
e.

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@eutalie

Antwort von angi3 am 03.04.2003, 17:23 Uhr

Hallo
Wir haben beim Arzt einen Entwicklungstest/Leistungsfähigkeitstest gemacht. Wir haben die Kindergartenerzieherinnen gefragt, die mein Kind beobachtet und getestet haben. Wir haben den Kinderarzt gefragt. In der Schule, in die mein Kind gehen sollte, ist sie ein paar Vormittage im Unterricht gewesen und die Lehrerin hat sie im Unterricht beobachtet. Man kann auch beim Schulpsychologischen Dienst nachfragen.
Wir haben ein Kind vorzeitig und eins normal eingeschult. Das vorzeitige Kind hat keine Probleme, das normal eingeschulte hat große Probleme.
Viele Grüße
Angi

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Frustrationstoleranz

Antwort von Henni am 03.04.2003, 18:59 Uhr

Hallöchen, hier kommt KEINE wiss. Definition, sonder das was ich z.B. drunter verstehe:


Alle in der KLasse schreiben begeistert ihre ersten mmmmmm reihen ins Heft. Bei vielen sieht das einfach noch gaaaanz anders aus, als es aussehen soll. Ist ja normal. Also: lehrerin lobt, sagt aber: das und das musst du noch mal üben, guck doch noch mal bei xy hin, oder lass es dir von xy zeigen oder lass mich dir helfen oder was auch immer.

Schulreife und überhaupt reife Kinder sind davon natürlich gefrustet, verstehen aber, dass der Frust okay ist und hilfe angeboten ist.

Nicht reife Kinder können diesen Frust einfach noch nicht ertragenm (tolerieren) haben kein Bock mehr oder weinen oder sind einfach tagelang völlig kreuzunglücklich, weil sie doch sich so Mühe geben und die dumme Lehrerin im gegensatz zu Mama nicht alles schön findet....

das macht noch mehr Frust udn grad bei den motorisch nicht so fitten jungs passiert das dann oft, dass sie völlig frustriert sind und die Schulunlust vorprogrammiert ist...war nur mal ein beispioel...
könnte romane schreiben, muss aber zum Turnen *ätz* Henni

Henni

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Re: Frustrationstoleranz

Antwort von like am 03.04.2003, 21:18 Uhr

Die Frage ist aber ja auch noch, ob das altersabhängig ist oder eher eine Charaktereigenschaft, die ein Jahr später auch nicht viel anders ist. Welche Erfahrungswerte hast Du hier?

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Re: @angie

Antwort von eulalie am 03.04.2003, 22:56 Uhr

moin angie,

hab ich auch vor, andere hinzuzuziehen -nur entscheiden müssen wir dann ja selber, falls z. b. schulleiter keine einwände hat.

warum hat das normal eingeschulte kind probleme, welche? weils zu spät eingeschult wurde?

sorry, ich bin immer so super neugierig ;-)

lg
e.

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Re: Frustrationstoleranz

Antwort von eulalie am 03.04.2003, 23:02 Uhr

das ist ein sehr schön nachvollziehbares beispiel. aber wie like schon fragt, inwiefern wirds durch das eine jahr länger warten besser? wirds überhaupt besser oder liegts im wesentlichen am charakter?

ich hab lange darüber nachgedacht, warum es mich so gestört hat, dass ich in der schule älter war, als die anderen, was hat mich das im grundschulalter überhaupt interessiert ;-)
ich glaube, es hatte ganz viel damit zu tun (falscher ehrgeiz, wenig selbstvertrauen??)), dass ich es doof fand, nicht schon mehr zu können, als die jüngeren und das hat mich gefrustet.

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Re: @angie

Antwort von angi3 am 04.04.2003, 8:28 Uhr

Hallo Eulalie,
das stimmt ihr allein müsst es entscheiden, denn egal was ihr macht, ihr und das Kind müssen es ausbaden.
Also zu unserer Geschichte: Ich habe einen Sohn und eine ein Jahre jüngere Tochter.
Unser Sohn spielte im Kindergarten immer mit den Kindern, die mindestens ein Jahr älter waren als er. Ich fand auch, dass es sich genauso verhielt wie die Kinder und nicht jünger.
Dann hatte ich bedenken, was passiert, wenn die Kinder in die Schule kommen und er übrig bleibt. Dadurch kam der Gedanke ihn früher einzuschulen.
Wir ließen ihn testen, fragten Gott und die Welt und grübelten Tag und Nacht. Mein Sohn ist extrem klein und die Erzieherin (war die einzigste, die gegen die Einschulung war) im Kindergarten meint: „Der ist doch viel zu klein von der Größe her. Was machen sie wenn vor ihrem Sohn ein Kind mit dem Messer steht. Wie soll er sich dann wehren. Sie würde niemals ein Kind früher zur Schule schicken. Schule ist so grausam, man sollte jedes Kind so spät wie möglich schicken. Sie würde ihn schon im letzten Kindergartenjahr beschäftigen (später entschuldigte sie sich und meinte hätten wir Sascha bloß früher eingeschult. Bei Sascha wäre es der bessere Weg gewesen).
Bis dahin hatten wir ein Kind, dass mit anderen Kindern super klar kam. Er war immer gut gelaunt, fühlte sich wohl. Wir schulten ihn nicht ein.
Das neue Kindergartenjahr kam.
Sechs Wochen lief alles prima, wir waren begeistert von unserer Entscheidung. Dann änderte sich das Blatt. Mein Sohn fand keinem zum Spielen, langweilte sich. Die Erzieherin tat alles menschenmögliche um mein Sohn zu beschäftigen. Es wurde sogar neue Spiele für ältere Kinder angeschafft. Es nützte nichts er fand keinen Spielpartner und spielt nur mit der Erzieherin. Wenn diese keine Zeit hatte drehte er monoton um einen Pfeiler seine Runden.
Er selbst stellte fest, ich bin anders ich finde keinen zum Spielen. Und als er feststellte, er würde lieber sterben, also so weiterzuleben, haben wir ihn nicht mehr in den Kindergarten geschickt. Er meinte das ernst und wusste auch schon wie. Wir haben ihn Tag und Nacht beobachtet. Es war eine schreckliche Zeit. Später ist er dann in den Hort zu den Schulkindern nachmittags gegangen und das lief ganz gut.
Dann kam die Einschulung. Bis zu den Herbstferien hatte mein Sohn alle Bücher der Klasse 1 durchgearbeitet und war konzentriert und fleißig. Die Lehrerin meinte: warum haben sie dieses Kind nicht vorher eingeschult. Er ist doch viel zu weit. Den Stoff, der Klasse zwei kann er auch schon. Ich habe nichts mehr für ihn. Er langweilte sich und wurde zum Klassenclown. Mein Sohn machte nichts mehr. Wir wechselten die Schule. Auch da fragte die Lehrerin nach kurzer Zeit: „Warum haben sie dieses Kind nicht vorzeitig eingeschult“. Heute ist er in der Klasse vier. Er hat keine neue Freunde bis heute gefunden. Er spielt immer noch mit den Kindern mit dem er einst im Kindergarten spielte. Er geht ungern in die Schule. Er kann den Stoff zwar (auch den aus höheren Klassen), konzentriert sich aber nicht und macht dann viele Flüchtigkeitsfehler (z. B. er rechnet statt mal, alle Aufgaben geteilt. Das zwar richtig und es ist auch schwerer, aber trotzdem alles falsch). Er ist niemals mehr so froh und glücklich geworden, wie im Kindergarten. Wir kennen alle Beratungsstellen / Psychologen im Umkreis. Helfen kann keiner, er ist halt immer noch unterfordert.
Und alle, Erzieherinnen , Lehrer; Psychologen und wir, sind der Meinung, uns wäre vieles erspart geblieben, wenn er früher eingeschult worden wäre.

Meine vorzeitig eingeschulte Tochter hat Freunde und ist in Klasse 4 immer noch Klassen beste.

Dies war bei uns so, das heißt nicht, dass es nicht für andere Kinder besser ist, später eingeschult zu werden. Dies ist ein Einzelfall.
Du kannst mich auch privat anmailen.
Angi

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An Angie!

Antwort von Kerstin Nie. am 04.04.2003, 9:36 Uhr

Hallo!

Sag mal, hat denn niemand mal in Betracht gezogen, ihn eine Klasse überspringen zu lassen?
Das hört sich ja grausam an!
Vor allem: ich habe auch so ein Kind, was im Kiga keinen Anschluß zu anderen Kindern findet. Er ist vom Kopf her sehr weit, hat allerdings motorische Probleme (allerdings sind mein Mann und ich auch keine Sportskanonen) und eben im Sozialverhalten.
Ich hatte gestern noch ein Gespräch mit der Erzieherin und sie meinte, daß Merlin zu kompliziert denken und sprechen würde und die anderen Kinder ihn dann nicht verstehen. Nicht durch schlechte Aussprache, sondern er kompliziert vieles.
So als Beispiel: wenn die Erzieherin einige Gegenstände auf den Boden legt, dann ein Tuch drauf legt und die Kinder die Dinge benennen sollen, fangen die anderen sofort an, die Dinge herauszurufen. Merlin überlegt jedoch erst, in welcher Reihenfolge die Dinge dort liegen und ist damit natürlich zu langsam.
Er wird aggressiv (Schreien), wenn die anderen ihn dann nicht verstehen.
Die Erzieherin ist der Meinung, Merlin sollte besser erst zur Vorschule gehen.
Alleine wegen seinem Sozialverhalten denke ich das auch.
Aber dann denke ich wieder, was mit seiner Intelligenz ist.
Meine Schwester (ebenfalls Erzieherin) meinte aber schon, ob es nicht auch sein könne, daß er überdurchschnittlich intelligent wäre und deswegen diese Probleme hätte. Er erledigt auch wahnsinnig gerne Denkaufgaben. Andererseits läßt er sich auch recht leicht ablenken.
Ich möchte auch nicht zu überheblich wirken, wenn ich diesen Gedanken äußere, sondern nur meinem Kind helfen.
Ich werde auf jeden Fall noch einmal mit der Leiterin der Psychomotorik sprechen.
Vielleicht habt ihr ja auch noch mal einen Tip?

Ciao, Kerstin!

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Das obere ist aber auch für andere gedacht :-). Ciao, Kerstin!

Antwort von Kerstin Nie. am 04.04.2003, 9:37 Uhr

cu

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Re: An Kerstin

Antwort von angi3 am 04.04.2003, 10:55 Uhr

Hallo Kerstin,
ich habe dir an deine Adresse eine Mail gesendet.
Viele Grüße
Angi

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Re: An Kerstin

Antwort von Germi am 04.04.2003, 12:51 Uhr

Hallo Kerstin,

also ich war als Kind eine der Älteren in der Klasse (im September eingeschult, Anfang Januar sieben geworden), ich war immer die Kleinste und Leichteste, hatte Probleme mit anderen Kinder (die waren mir zu albern), ich war besserwisserisch, leicht ablenkbar und bin den Lehrern wohl ziemlich auf den Keks gegangen, weil ich mit Zwischenrufen den Unterricht gestört habe.
Trotzdem, ich gehörte immer zur Klassenspitze (außer in Sport), und habe im Unterricht heimlich Bücher gelesen und trotzdem den Stoff verstanden.
Welche Schlüsse Du für Deinen Sohn daraus ziehst, ist natürlich Deine Sache, aber Körgergröße und schnelle Ablenkbarkeit, sowie Kontaktschwierigkeiten deuten nicht immer auf mangelnde Schulreife hin. Es wird immer Kinder geben, die aus der Norm fallen und trotzdem vollkomen normal sind.
Leider ist das ganze Schulsystem viel zu starr. Du stehst vor einer schweren Entscheidung und ich beneide Dich nicht. Wenn Merlin aggresiv wird, weil ihm die anderen Kinder in seinen verschlungenen Gedankenspielen nicht folgen können, dann ist warten ein Fehler.
Kannst Du Deinen Sohn nicht mal testen lassen?

Ich wünsche Dir, daß Du die richtige Entscheidung triffst.

Liebe Grüße
Germi

PS: Ab der sechsten/siebten Klasse habe ich dann Lebensberatung für die halbe Klasse gemacht, inklusive sexueller Aufklärung/Beratung, weil ich einfach ein Haufen Bücher gelesen hatte. Also soziale Kompetenz habe ich schon gehabt.

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hallo angi und kerstin :-)

Antwort von eulalie am 04.04.2003, 12:53 Uhr

danke angi für den ausführlichen bericht :-)

wieso sollten in der grundschule! kinder andere mit messern bedrohen? das hat mich jetzt wirklich entsetzt.

ist irgendwie eine total verfahrene situation mit eurem sohn. ich wäre echt fix und fertig :-(((
und keiner kann euch helfen?
bleibt im endeffekt alles an den eltern hängen?
*grusel*

kerstin,

maxi ist nach deiner beschreibung ähnlich wie merlin - eher unsportlich ;-), jedenfalls was klettern, rutschen, "mutproben" im allgemeinen betrifft. seine freunde in der kita sind 0.5 jahre älter, kommen nächstes jahr definitiv in die schule. und dann? prallele zu angis bericht.

im moment tendiere ich dazu, ihn vorzeitig einschulen zu lassen. vorschule finde ich irgendwie blöd, würde ich nur machen, wenn er sonst alleine ohne seine kumpels in der kita bliebe und man mich davon überzeugen könnte, er wäre definitiv nicht schulfähig.

insgeheim denke ich, eine engagierte lehrewrin mit herz oder leher, wäre echt am wichtigsten für die kleinen. jemand, der es versteht in ihnen den spass am lernen zu wecken und zu fördern und nicht diese althergebrachte art des unterrichts, vorbeten und nachkauen, in der kein platz für kreativität und freude ist.

schiete, deutschlands schulen sind glaube ich im allgemeinen von vorgestern in jeder hinsicht.
oder, was sagst du henni und ihr anderen lehrerinnen?

lg
e.

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@ germi

Antwort von eulalie am 04.04.2003, 12:57 Uhr

weia! *g*

hab eben herzlich lachen müssen von wegen inkl. sexueller aufklärung *gröhl*
schade, mit dir wäre ich gerne zur schule gegangen ;-)

lg
e.

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Re: @ germi

Antwort von Germi am 04.04.2003, 13:00 Uhr

Hallo Eulalie,

nicht falsch verstehen, ich habe theoretisch aufgeklärt. Mit der Praxis habe ich die Damen und Herren allein gelassen.

LG
Germi

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an eulalie

Antwort von angi3 am 04.04.2003, 13:17 Uhr

Hallo Eulalie,
mit dem Messer hat die Erzieherin so gesagt und ich war auch riesig geschockt. Das Ergebnis war, dass ich mein Kind im Judo angemeldet habe. Ich glaube, sie hat sehr schlechte Erfahrung mit der Schule gemacht. Ich habe sie jedenfalls immer nur schlechte Sachen über die Schule reden hören. Aber es ist völlig egal, ob man 5 oder 6 Jahre alt ist, ein paar Kilo mehr oder weniger hat, falls jemand mit dem Messer kommt, hilft das auch nicht. Ich wollte dich nicht schocken. Ich wollte nur aufschreiben, was bei uns gegen die vorzeitige Einschulung gesagt wurde.
Viele Grüße
Angi

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Re: an eulalie

Antwort von like am 04.04.2003, 14:02 Uhr

Na, das ist schon so. Wir leben in einem idyllischen Dorf mit 2000 EW und schnuckeliger Grundschule. Trotzdem gibt es immer wieder Kinder, die agressiv sind, Messer mit in die Schule bringen, andere mit Stöcken traktieren etc. Das meiste läuft auf dem Heimweg, die Lehrer können also gar nichts machen. Und in der Pause haben sie auch nicht immer alles im Blick.... Da ist ein Jahr mehr Lebensreife schon was wert.....

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ist aber nicht die Regel....

Antwort von like am 04.04.2003, 14:54 Uhr

...das mit dem Messer und der Agressivität. Meistens kommen die Kid´s bis auf die normalen Trietzereien sehr gut miteinander aus - aber es gibt eben auch immer wieder die Negativausschläge.

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Re: ist aber nicht die Regel....

Antwort von monika 77 am 04.04.2003, 17:38 Uhr

Hallo,
an der Diskussion sieht man mal wieder, das die Eltern doch ganz schön im Stich gelassen werden mit ihrer Entscheidung.
Bei uns hat es auch lange gedauert. Unser KiA meinte Schule ja, aber Eingangsstufe. Im Herbst war eine Ärztin vom Gesundheitsamt im Kiga. Sie meinte auch, das unsere Tochter schulreif sei und sah keinen Untershied zu den anderen Vorschulkindern (auch nicht in der Größe/Gewicht), außer, das sie besser mitmacht,als manches andere Vorschulkind. Riet aber auch wegen ihrem Alter zur Eingangsstufe.
Im Sommer sind wir dann zum Gesundheitsamt zur Schuluntersuchung. Die Ärztin meinte, auf alle Fälle 1. Klasse, da sie in ALLEN Bereichen reif ist. Sie hat dann mit der Schulleiterin telefoniert und wir sind dann am selben Tag zur Schule. Die Schulleiterin hat sie dann auch nochmal getestet und sofort eingewilligt.
Meine Tochter war sooo froh, das sie doch gehen durfte.
Die Erzieherinnen waren dagegen, wegen ihres Alters. Sie durfte auch nicht ins Vorschulprogramm. Auch nicht als feststand, das sie in die Eingangsstufe ging.
Die Lehrerin war total zufrieden mit ihr. Jetzt meint sie, das sie nicht mehr richtig mitmacht. Meine Tochter sagt mir, das es ihr zu langweilig ist.Die Lehrerin meint, das sie überfordert ist.
Ich will das jetzt vom KiA abklären lassen. Meine Tochter rechnet zu Hause im 100er Raum, liest viel und schreibt Bücher. Sie hat auch nie Probleme mit den Hausaufgaben. Sie macht sie immer alleine.
Mal sehen, wie`s weiter geht.

lg monika

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