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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Sarah23 am 20.03.2012, 8:41 Uhr

gehört zu den langsamsten

Hallo! Unsere Größe ist auch in der 1.klasse!
Ich dachte soweit läufts gut... Bis zum Halbjahres Gespräch!
Amy kann schreiben rechnen lesen das ist es nicht aber sie braucht sehr lange weil sie sich von allem ablenken lässt! Darum dar die oft mehr hausi auf als andere!
Ich hab dann Zuhause verstärkt danach gekuckt ,unsere mittlere ist eigentlich ganz ruhig während die gr hausi macht und der kleine schläft!
Ich gab dann die Tage nochmal gefragt weil ich's Ansich viel besser fand! Auch in den zusatzsufgaben die wir Zuhause üben in der angegebenen zeit schafft sie alles!
Ich weiß nicht sie meinte das hat sich nicht verbesser!
Bin echt verzweifelt! Gestern war meine Freundin da und die meinte das gleich sei's bei ihrer Tochter auch in amys klasse! Es sei immer sehr laut dort! Sind 27 Kinder und der Teiler ist 29 es ist einfach unruhig!

Was schlägt ihr jetzt vor? Mein Mann ist schon total gereizt v d Lehrerin dass die sowas überhaupt sagt! Dass man sich gleich so sorgen macht! Er ist auch Lehrer und mehrere Meinungen sagen dass sie so die Lern und Schulfreunde zertsört! Ansich ist sie nett und alles! Aber viele denken
Mit der Anzahl der Kinder überfordert!

Ich hab rotz u Wasser geheult weil ich dachte ich hab alles falsch gemacht!
Bin dankbar für jeden Rat wie ich Amy weiter unterstützen kann oder mit der Lehrerin darüber reden kann!

Vielen dank
Sarah

 
23 Antworten:

Re: "gehört zu den langsamsten"

Antwort von gemref76 am 20.03.2012, 8:51 Uhr

Ich versteh nicht ganz, wo dein Problem liegt. Deine Tochter kann und versteht doch alles. Ja, sie ist langsamer, weil sie sich ablenken lässt. Aber ich wäre da noch gelassen. Sie ist erst in der ersten Klasse und hat noch viel Zeit, das Konzentrieren zu lernen.
Und ich verstehe nicht, warum dein Mann sich über die Lehrerin aufregt. Es ist ihr Job euch über Schwierigkeiten aufzuklären. Und solange sie trotzdem das Klassenziel erreicht. Was solls?
Bleib gelassen und bestärke deine Tochter. Nur kein Leiatungsdruck!
LG Alexandra

Re: "gehört zu den langsamsten"

Antwort von Sarah23 am 20.03.2012, 9:09 Uhr

Ich hab Ansich kein Problem mit Amy s
Können und seh ja dass dies kann nur eben dass die Lehrerin Uns das so als sorge verkauft beunruhigt mich!
Naja vielleicht ist es auch schwierig hier das genau zu erklären!

Werdens schon schaffen ist das 1. Kind in der Schule bei uns viell nimmt man sich da alles mehr zu Herzen

Lg

Re: "gehört zu den langsamsten"

Antwort von Erdbeere81 am 20.03.2012, 9:15 Uhr

Wir hatten gestern auch unser Elterngespräch.

Unsere Tochter wäre bei den Buchstaben erlernen zu " langsam für eine gute Schülerin".
Ich weiß, dass sie die Wiederholungen hasst (sie kennt die Buchstaben schon längst alle) lt.der Lehrerin arbeitet sie konzentriert, ich weiß aber auch, dass sie sich aber schnell ablenken lässt. (sie weiß immer wie weit ihre Banknachbarinnen sind und hilft da mit)

Zu Hause springt sie auch auf jede Ablenkung an.

Die Lehrerin hat nun angeordnet, dass sie alle Höraufgaben bei den Buchstaben weglassen soll, weil sie da nie einen Fehler macht.

Nur noch Schreiben der Buchstaben in diesen Linien und sie darf nun endlich auch zu Hause dran arbeiten um sie aufzuholen.

Ich habe mir vorgenommen, zu Hause auch mehr mit ihr zu tranieren, mit Belohnungen.
Kann man ja auch irgendwie witzig machen. 3 Min. - Wecker, in dieser Zeit darf sie nur auf das Blatt schauen und der Bruder darf laut sein und sie bekommt einen Sticker wenn sie es schafft und dann steigern.

Sie findet so einen Ansporn super, nicht wegen der Belohnung sondern wegen des Spiels an sich.

Und auch Tipps helfen. Beim Schwimmkurs habe ich ihr dann erzählt, dass es sie Energie kostet, wenn sie jedesmal den Kopf immer zu den anderen dreht und dass ihr Gehirn dann den Richtungssinn verliert und sie nicht mehr gerade aus schwimmt.
Das half bei ihr.

Schule ist schwieriger.

Re: Bring' die Lehrerin auf Trab!

Antwort von Bonniebee am 20.03.2012, 9:41 Uhr

Hallo,

nach nur einem halben Schuljahr sollen die Kinder in den Augen vieler Lehrer schon genormt und alle absolut auf demselben Stand sein - das DIN-Kind sozusagen. Und wehe, ein Kind ist noch verträumt, ein bissel ablenkbar oder unkonzentriert - dann wird reflexhaft erstmal die Mutter tüchtig verunsichert.

Also, eine Lehrerin, die damit ein Problem hat, wenn ein Kind nach nur einem dreiviertel Jahr noch nicht konzentriert und "leistungsstark" ist, hat ihren Beruf verfehlt. Es ist überdies ja gar nicht Aufgabe der Mutter, das Kind hier zu beeinflussen, denn sie kann sich ja morgens nicht neben ihren Nachwuchs in die Schulbank setzen. Sondern dies ist Aufgabe der dafür ausgebildeten und anwesenden Lehrerin! Es ist wichtig, dass Du Dir das vor Augen hältst.

Lass Dich nicht verunsichern! Es spielt überhaupt keine Rolle für die schulische Zukunft, wenn ein Kind im gesamten ersten Schuljahr noch etwas verträumt ist und die Notwendigkeit von Schnelligkeit und Eile bei allem und jedem noch nicht einsieht. Die ist eh etwas Unnatürliches, Stressmachendes und noch relativ Neues. Eine Erfindung des 20. Jahrhunderts, auf die Kinder sich nur schwer einstellen können, weil sie ihrem Naturell widerspricht. Dennoch lernt jedes Kind früher oder später, damit zurechtzukommen - aber es darf ein bissel dauern.

Frage unbedingt beim nächsten Gespräch die Lehrerin, was sie ganz konkret unternommen hat, um Deiner Tochter das Arbeiten zu erleichtern und ihre Konzentration zu verbessern. Spiele also unbedingt der Lehrerin den Ball zu, denn es geht hier um IHRE Aufgaben! Viele Lehrerinnen möchten sich davor drücken, obwohl es ihr Job ist, und versuchen, Probleme irgendwie auf die Eltern abzuwälzen. Hake dann später auch noch einmal freundlich, aber hartnäckig nach, ob ihre Maßnahmen schon Erfolge hatten, und wenn ja, welche. So sorgst Du dafür, dass die Lehrerin ein besonders unterstützendes Auge auf Deine Tochter hat, weil sie weiß, Du bist hartnäckig und an Fortschritten interessiert. Du musst als Mutter auch nicht zu lieb und zu pflegeleicht sein - nachhakende und etwas anspruchsvollere Mütter werden deutlich mehr respektiert, das ist meine Erfahrung.

LG

ich danke dir für diesen tollen Beitrag, auch wenn ich nicht die betroffene Mutter bin

Antwort von Charlie+Lola am 20.03.2012, 9:58 Uhr

so hat sich mir ein völlig neues Feld eröffnet........wir haben auch ein kleines Problem mit Ablenkung, Flüchtigkeitsfehlern und Konzentration, hatten diesbezüglich aber noch keine Elterngespräche.
Jedoch einen sehr langen Text unter einer (meiner Meinung nach guten) Matheüberprüfung wo ich schon überlegt habe die Lehrerin drauf anzusprechen..........nach deinem Beitrag weiß ich jetzt sehr genau wie ich vorgehen muß..........ich danke Dir.

lg

Re: "gehört zu den langsamsten"

Antwort von Reni+Lena am 20.03.2012, 10:18 Uhr

Himmel, mach dich bitte nicht verrückt!!!
Das ist normal! Die einen können sich konzentrieren wenn der Bär tobt, die andern können es nicht.
meine große hat im ersten jahr auch permanent Sachen heimgebracht, die sie in der Schule nicht geschafft hat. Ich bin fast verzeifelt. Daheim gings dann ruck.zuck und im Laufe der Jahre hat sie gelernt, auch bei unruhe zu arbeiten.
Sie wurde immer schneller und geht inzwischen in die 6 Klasse Gymn..ohne Probleme....laut ist sie jetzt selber:)))))))

Sag der lehrerin einen schönen gruß..sie hat für eine ruhige lernatmosphäre zu sorgen. Wenn sie das nicht auf die reihe bekommt braucht sie sich nicht wundern wenn es Kinder gibt, die bei dem Lärm nicht arbeiten können.
Punkt!

Reg dich ab...und lass dich gern haben:)

Re: "gehört zu den langsamsten"

Antwort von waschbaer am 20.03.2012, 10:35 Uhr

Meine tochter war in einer Klasse mit 21 Kindsern ,Die Lehrerin hat immer gesagt sie ist so langsam ,sie ist verträumt ,leicht ablenkbar . Im Zeugnis der 1 klasse stand , Das Kind ist verspielt und kindlich ( mit fast 7)

Jetz sind wir umgezogen es sind 27 Kinder in der klasse ,Sie hat keine Probleme .Ist immer noch Langsam ,aber die Lehrerin setzt sie deswegen nicht unter Druck .

Meine 5 Klässlerin ist heut noch leicht ablenkbar und langsam wenn sie keine Lust hat

Re: ich danke dir für diesen tollen Beitrag, auch wenn ich nicht die betroffene Mutter bin

Antwort von fisch1010 am 20.03.2012, 10:49 Uhr

Bei uns genau umgekehrt.

Unser Sohn macht alles schnell schnell. Meistens richtig, aber leider dadurch auch Flüchtigkeitsfehler.
Wir reden seit der 1 Klasse und auch die Lehrerin hat immer gesagt, lass Dir mehr Zeit dann machst Du die Fehler wahrscheinlich nicht.
Zwecklos. Er sagt zwar immer, er hat sich z.b. in der Arbeit Zeit gelassen, und dann noch alles kontrolliert, aber die Lehrerin sagte oft, er hat wieder als einer der ersten abgegeben.
Genauso bei den Hausaufgaben. In all den 3 1/2 Jahren hat er nie mehr wie 30 Minuten dafür investiert. Manchmal sah es auch dementsprechend aus.
Ich sag jetzt gar nichts mehr, weil kein durchkommen ist. Denke jetzt in der weiterführenden Schule wird er hart aufkommen.

Re: "gehört zu den langsamsten"

Antwort von dietrichsan am 20.03.2012, 11:32 Uhr

Bei uns bekommen die Kinder Kopfhörer wenn es ihnen zu laut ist und sie abgelenkt werden. Das hilft den meisten. Meiner ist auch nicht der schnellste er kann den Stoff, ist sehr konzentriert, denkt mit aber er ist nicht schnell genug da er, wie die Lehrerin sagt sehr genau ist. Er schreibt extra sauber, und kontrolliert jedes Wort auf Groß- und Kleinschreibung und auf Rechtschreibfehler. Das kostet natürlich Zeit. Seine Lehrerin hat eine Strichliste eingeführt und wenn er die Aufgaben in der Zeit schafft bekommt er irgendwann eine Belohnung. Vielleicht hilft euch das ja auch.

LG
Sandra

ICH DANKE EUCH

Antwort von Sarah23 am 20.03.2012, 11:57 Uhr

Vielen dank
Eure ratschläge nehme ich dankend an!
Irgendwie gut zu hören dass es manchen so geht bzw ging und jetzt alles gut ist!

Herzlichen dank

Sarah

Re: @Sarah23

Antwort von montpelle am 20.03.2012, 14:43 Uhr

"Aber viele denken
Mit der Anzahl der Kinder überfordert! "

Nettes Argument, wenn es nicht so läuft, wie es die Eltern gerne hätten.

Re: Bring' die Lehrerin auf Trab!

Antwort von mams am 20.03.2012, 15:45 Uhr

aber es ist auch fakt, dass ein bestimmtes lernverhalten schon in der 1. klasse absehbar ist. also, ob jemand ehrgeizig, konzentriert, leicht ablenkbar oder ähnliches ist, zeigt sich schon im 1. schuljahr als grundstrukur. jedenfalls erlebe ich als lehrerin an einer weiterführenden schule häufig eltern, die sagen: "so war er/sie schon in der grundschule. das höre ich schon seit der ersten klasse."

trotzdem plädiere ich auch für gelassenheit. was anderes bleibt euch doch sowieso nicht übrig. was wollt ihr tun? druck ausüben? das wäre total falsch. gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

und oft richtig

Antwort von EHelmle am 20.03.2012, 16:01 Uhr

beim bestehenden Klassenteiler einfach bei vielen Lehrern die zwangsläufige Folge.

Re: @Sarah23

Antwort von Sabine mit Amelie am 20.03.2012, 16:02 Uhr

Hallo,

meine Maus war und ist auch immer sehr langsam, wobei ich sagen muss, dass sie sich inzwischen sehr verbessert hat. Anfangs war es so, bis sie angefangen hat, waren die anderen fertig. Für Hausis bruachte sie anfangs egal wie viel auf war 2 - 2,5 Stunden, heute kommt es darauf an, was auf ist. Gestern hat sie 30 Minuten gebraucht für 2Arbeitsblätter und heute für 5 50 Minuten. Das kommt auch immer darauf an, was da drauf ist. Aber so hat sie sich sehr gut gemacht. Ich muss jetzt aber doch mal eine Lanze für die Lehrer brechen. Natürlich ist es ihre Aufgabe den Kindern etwas zu vermitteln, aber ganz ehrlich, gerade was Ordnung und Ruhe in der Klasse an geht, so sollte der Grundstein zu Hause gelegt werden. Ein Kind sollte wissen, dass es eine anweisung der Lehrerin zu befolgen hat. Die Lehrer sind nicht wirklich die Erzieher unserer Kinder. Bei uns gibt es im Moment Schwierigkeiten mit den Diensten (Tafeldienst usw.). Wenn Kinder zu Hause nicht gelernt haben ihre Sachen aufzuräumen, dann werden sie es in der Schule auch nicht lernen. Wenn die Lehrer sagen jetzt ist Ruhe, dann sollte das auch befolgt werden. Das sollten die Kinder aberr von zu Hause mitbekommen. Wenn die Kinder dann Konsequenzen bekommen, dann sind es die bösen Lehrer, weil sie kein Verständnis haben.
Was das Thema Geschwindigkeit an geht, so würde ich mir da auch noch kein Kopf machen.
Übrigens, ich bin nicht mal im Ansatz Lehrerin, so dass man sagen könnte, ich muss mich verteidigen. Nein, aber ich habe das schon so oft gelesen, dass es immer die bösen Lehrer sind und ja, es gibt bestimmt so Exemplare, die man auf den Mond schießen könnte, aber ich denke, wir Eltern solltena uch mal ein Stück weit bei uns schauen, ob wir die Lehrer nicht einfach etwas unterstützen können. Es sollte ein Miteinanderr sein und kein gegeneinander. Das ist jetzt sicher nich böse gemeint und ich meine auch jetzt niemanden bestimmten, sondern das denke ich oftmals, wenn ich hier so allgemein lese.

Liebe Grüße

Sabine

Re: @Sarah23

Antwort von Sarah23 am 20.03.2012, 17:25 Uhr

Ja ich denke schon auch dass von Zuhause viel laufen muss! Und ich muss sagen dass wir da schon von klein an damit angefangen habe! Zu helfen zu horchen oder auch konsequenzen zu setzen!

Ich möchte die Lehrerin auch nicht anprangern sie hatte auch noch nie so eine große klasse aber grad dann sind Find ich Ruhe und Disziplin gefordert und ich kenn viele Kinder auch außerhalb der Schule und ich weiß dass die mit solchen Sachen Zuhause nix am
Hut haben! Dann Denk ich schon auch dass es schwierig ist!
Aber es hat mich beruhigt hier zu lesen ich bin jetzt etwas gelassener hoff ich und behalte die Sache natürlich im Auge und frag in ein paar Wochen nochmal nach!

Danke

Lg

Re: "gehört zu den langsamsten"

Antwort von Nase am 20.03.2012, 17:41 Uhr

Also zuerst einmal hilfst Du ihr überhaupt nicht, indem Du bei der leisesten Kritik in Tränen ausbricht, und Dein Mann gereizt reagiert.
Die Lehrerin meldet Euch zurück, dass Eure Tochter zwar alles kann, sich aber ablenken läßt. Genau daran könnt ihr arbeiten. Sie muß lernen sich zu konzentrieren. Macht nicht Zusatzaufgaben mit ihr, sondern Konzentrationsspiele zum Beispiel. bietet ihr ausgleich zum Schulalltag, mittags sehr viel Bewegung und frische Luft, auch beim Spazieren laufen kann man noch Mathe aufgaben üben.

Laßt sie wenig Fernsehen, das macht Konzentration kaputt, vor allem nicht vor der Schule.
Überfordert sie nicht mit zusätzlichen Aufgaben.

Animiert sie zum "Entspannen" ,Ausruhen mal nix machen.

Eine Geschichte hören und sie nacherzählen können, oder einen anfang einer Geschichte hören und sie muß sich nen Schluß ausdenken.

Ihr habt doch von der Lehrerin klar gesagt bekommen wo es hängt, dann arbeitet doch daran und seit nicht gleich so sehr verzweifelt.
Nicht jeder hat ein problemloses Einserkind und die wenigstens Kinder der Welt sind so. Aber man muß sich doch nicht bei der leisesten Kritik persönlich angegriffen und verletzt fühlen, das hilft doch Dir und dem Kind überhaupt nichts.

Re: @Sarah23

Antwort von Sabine mit Amelie am 20.03.2012, 17:56 Uhr

Hallo Sarah23,

ich meinte zwar jetzt nicht dich, sondern habe allgemein geschrieben, aberr du siehst es ja bei euch, dass es eben Kinder gibt, die von zu Hause nicht mitbekommen haben, dass man "spurt". Was soll denn dann die Lehrerin machen? Soll die dann die Versäumnisse der Elterrn nachholen? Wenn in einer Klasse von 27 Kinder 2 - 3 solche Kinder dabei sind und die anderen Kinder sich nicht getrauen diese zurechtzuweisen, dann gibt das Unruhe, die auch die Lehrerin nur schwer auffangen kann. Als meine Tochter am 21.12.11 das erste mal mit Brille in die Schule kam, hat ein Mädchen, dass bei ihr im Kindergarten war und sie dort schon geärgert gemeint, sie muss die Klasse gegen meine Tochter aufhetzen und meinte dann "oh man Amelie hat ne Brille, siehst du doof aus, guckt mal Amelie hat ne Brille ätsch". Meine Maus war schon etwas verletzt. Die Kinder sind auf meine Tochter zugegangen und haben sie gefragt, warum sie denn eine Brille hat. Meine Tochter hat es ihnen dann ganz ruhig erklärt und dann waren die kinder zufrieden. Ein paar haben ihr sogar gesagt, dass sie hübsch aussieht. Die blamierte war dann dieses Mädchen. Das hat meiner Tochter geholfen. Wir haben ihr aber zu Hause auch schon gesagt, dass sie jetzt mit Brille einfach etwas besonderes ist. Kein Kind aus der Klasse hat eine. Am nächsten Tag kam das Mädchen und meinte, dass meine Tochter hübsch aussehen würde und dass sie auch gerne eine haben würde. Was ich damit sagen will, das Mädchen hatte gar keine Chance, weil die anderen Kinder nicht einwickeln liesen. Wenn das bei euch auch so wäre, dann könnten die anderen kinder die unruhigen auch "bändigen".

Liebe Grüße

Sabine

Bonniebee, bisschen einfach gestrickt, oder?

Antwort von momworking am 20.03.2012, 23:58 Uhr

Sicherlich müssen Lehrer alle Kinder fördern und fordern, aber sie müssen, sollen und dürfen auch bewerten. Das ist nämlich auch ihr "Job".
Und dass es bei einer Leistungsbewertung nunmal stärkere und schwächere Leistungen gibt, wird leider erst dann von einigen Müttern realisiert, wenn ihr Kind sich bei den schwächeren Leistungen wiederfindet.

Und, sorry, nein, das ist NICHT die Schuld des Bewertenden.
Manchmal kann man als Mutter (!) so hartnäckig, anspruchsvoll und an Fortschritten interessiert sein, wie man möchte, da geht eben beim Kind nicht mehr.

Beste Grüße,
Annette

Was hat denn die Lehrerin gemacht?

Antwort von Miolilo am 21.03.2012, 6:44 Uhr

Sie hat die Mutter über ihre Beobachtung informiert?
So nun sind die halt so, dass sie die Mutter zu "rotz und wasser heulen" bringt.
Warum auch immer.
Aber deshalb ist es doch nicht falsch, dass die Lehrerin ihre Beobachtungen mitteilt?

"Also, eine Lehrerin, die damit ein Problem hat, wenn ein Kind nach nur einem dreiviertel Jahr noch nicht konzentriert und "leistungsstark" ist, hat ihren Beruf verfehlt. "

Wo bitte steht, dass sie ein Problem damit hat.
Die Mutter hat es wohl eher....

Re: Bring' die Lehrerin auf Trab!

Antwort von minitona am 21.03.2012, 7:46 Uhr

Bravo, Bonniebee!! Da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen! LG

Re: "gehört zu den langsamsten"

Antwort von B9805 am 21.03.2012, 19:18 Uhr

Also bei uns werden Grundschulen geschlossen.
Dadurch wird die Klassengröße in den verbliebenen Schulen größer und größer.
Lehrer werden nicht mehr eingestellt.
Zwangsläufig wird der Unterricht schwieriger.
Die Lehrer waren damals wie heute überfordert.
1 Lehrer für fast 30 Kinder???
Leidtragende sind wieder unsere Kinder - schade

(montpelle Du bist dran!!!)

Den Beitrag finde ich daneben

Antwort von *Suse* am 21.03.2012, 20:11 Uhr

Also die Lehrerin hat durchaus den job, Kinder individuell zu fördern, aber sie hat ja nicht nur dieses eine Kind, sondern vielleicht 25 oder vielleicht sogar mehr völlig individuelle Kinder, und ganz ehrlich, es ist schlichtweg unmöglich, auf jedes Kind jede Stunde so einzugehen, wie sich manche Mütter das hier vorstellen.
Ich hatte in letzter Zeit mal öfters Mütter, die in den Unterricht gekommen sind, um sich anzugucken, was da so abläuft. Sie waren nur EINE Stunde da (ich unterrichte meist 6-7 Stunden an einem Schultag, in unterschiedlichen Lerngruppen, sehe also ggf. ca. 210 Kinder am Tag) und waren nach der Stunde quasi nassgeschwitzt und völlig gestresst und mehr oder weniger haben sie alle gefragt: "Wie halten sie das nur aus?" - sich aber gleichzeitig für so viel Engagement bedankt.
Es ist ein Knochenjob (ja, ich mach ihn aber gern) und ich halte es für völlig legitim und sinnvoll, an die Eltern mal die Rückmeldung zu geben: Ihr Kind braucht hier und da Hilfe, machen Sie doch bitte da mal Übungen - usw.
Völliger Quatsch wäre es, wenn die Eltern dann zu mir sagen würden: Machen Sie das doch, es ist schließlich ihr Job. Die Eltern sind schließlich auch in der Pflicht und man geht auch davon aus, dass sie ihr Kind unterstützen wollen, aber man darf auch vor Defiziten die Augen nicht verschließen.
Ich sehe gerade übrigens beide Seiten, weil meine Tochter jetzt in der ersten Klasse ist und auch nicht "perfekt funktioniert". ;) Sie arbeitet auch sehr langsam, obwohl sie alles soweit kann, aber die Lehrerin hat uns hierzu Rückmeldung und Tipps bezüglich möglicher Übungen gegeben und wann immer wir können, setzen wir diese um. ICH finde, dass mein Töchterchen schon Fortschritte gemacht hat, und bin gespannt auf die nächste Rückmeldung der Lehrerin, nächste Woche ist wieder Elternsprechtag. Davon abgesehen, wenn die Lehrerin im Unterricht noch keine Besserung sieht, muss ich das zur Kenntnis nehmen, aber ich finde es nicht schlimm, da ich davon ausgehe, dass sich das geben wird. Und solange meine Tochter die Aufgaben versteht und nur zu langsam löst, habe ich damit kein großes Problem. Ratloser wäre ich mi Sicherheit, wenn sie grundsätzlich nicht verstehen würde, was sie tun soll. ;)

Suse

Re: @Sarah23

Antwort von glückskinder am 21.03.2012, 20:21 Uhr

Mach dir doch mal nicht so viele Sorgen, sie wird schon noch schneller werden.

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