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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von seline2005 am 06.11.2004, 10:18 Uhr

Wann habt Ihr Eure KANN-Kinder eingeschult?

Hallo,

mich würde sehr interessieren, wann und aus welchem Grund (gerade mit 6 oder gerade mit 7) Ihr Eure Kinder eingeschult habt. Wir sind ziemlich überfordert mit der Entscheidung. Unser Sohn ist im KiGa schon jetzt gelangweilt, andererseits waren wir immer der Meinung, dass er sich mit Ende 6/Anfang 7 bzw. auch in den Folgejahren immer leichter tun wird, wenn er nicht immer zu den Jüngsten zählt.

Wie habt Ihr entschieden bzw. wie werdet Ihr Euch entscheiden? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht? Habt Ihr Eure Entscheidung bereut?

Würde mich über Antwort sehr freuen.

LG
Seline

 
5 Antworten:

Re: Wann habt Ihr Eure

Antwort von Sonja am 06.11.2004, 11:00 Uhr

Hallo,

wir haben am Dienstag Schulanmeldung mit unserem "Kann-Kind". Timo ist am 26.09.99 geboren und wird dann also mit noch-5 eingeschult.

Ich sehe es eher nicht so, dass mit der Schule der "Ernst des Lebens" losgeht. Auch Schule ist was schönes, wenn das Kind wißbegierig ist und Spaß am Lernen hat. Außerdem sehe ich es eher als geschenktes Jahr an, gerade wenn die Kinder mal irgendwann studieren wollen.

Laut Kiga, der prinzipiell eher gegen frühzeitige Einschulungen ist, ist Timo seiner altersgemäßen Entwicklung voraus und seine Freunde kommen auch alle kommenden Sommer in die Schule.

Somit waren für uns alle Kriterien erfüllt.

LG, Sonja

Re: Wann habt Ihr Eure

Antwort von sonnenwunder am 06.11.2004, 23:22 Uhr

Hallo!
Jonas ist am 18.09.97 geboren und dieses Jahr mit fast 7 eingeschult worden.
Wir haben eine vorzeitige Einschulung in Erwägung gezogen, aber sind nun froh, daß er "normal" eingeschult wurde.

1) er war und ist leicht und recht klein und wäre immer der kleine gewesen, was besonders bei Jungens grausam sein kann (Tip vom Kinderarzt), selbst wenn sie noch so viel im Kopf haben, spätestens in der Pubertät macht ein Jahr viel aus
2)er war sozial noch nicht so weit, konnte nicht warten, maulte oft rum und hatte Schwierigkeiten seine Bedürfnisse hinter den anderen zurückzustecken, z.B. Adventszeit JEDEN Tag im Kiga maulte er rum ,weil er nicht dran war mit dem Adventskalender
3)ich war schwanger mit Zwillingen, die im Juni des Jahres zur Welt kamen und hätte vielleicht nicht die nötige Zeit für ein Antragsschulkind gehabt und hätte dann schon in dem Jahr mit den Säuglingen doppelte Wege gehabt (unser Mittlerer ist 5 und noch im Kiga )
4)Jonas ist sehr gern in den Kiga gegangen

Zwar kann er nun lesen und konnte schon lange lange vor Schuleintritt zählen, rechnen und kannte alle Buchstaben , ist sehr kreativ und wissbegierig und malt phantastische Bilder, aber in dem Jahr Kiga ist er nicht "dümmer" geworden und selbst wenn wir nach einem halben Jahr dann dachten;jetzt ist er schulfähig.Er konnte seine "zeitweise Unterforderung im Kiga" durch seine dann gewonnenen sozialen Fähigkeiten nutzen, und suchte sich im Kiga immer selber Dinge, die ihn fordern.(Spiele, basteln...)

Also:es war und ist eine gute Entscheidung gewesen, in erst mit knapp 7 loszuschicken.
Geholfen haben uns bei der Entscheidung :Kinderarzt, Erzieherinnen und nicht zuletzt Jonas selbst, der gar nicht eher in die Schule wollte sondern weiter in seinen geliebten Kiga.

Liebe Grüße
Sonja

Re: Wann habt Ihr Eure

Antwort von Wusel99 am 07.11.2004, 11:29 Uhr

Ich denke, es ist wichtig, was die Kinder möchten. Unsere Tochter wurde in diesem Jahr vorzeitig (1/99) eingeschult, weil sie es im Kiga nicht mehr ausgehalten hat und zur Schule wollte. Deshalb haben wir das durchgezogen und bisher auch nicht bereut. Sie beteuert mir immer wieder, daß Schule zwar recht langweilig, aber immernoch tausendmal besser als Kiga wäre. Seit sie zur Schule geht ist sie wesentlich ausgeglichener als vorher.
Sie hatte in den letzten Monanten im Kiga fast permanent Bauchschmerzen. Die Unterforderung war wahrscheinlich zu groß. Um integriert zu werden, hat sie versucht, sich nach unten anzupassen und Wissen zu verleugnen. Soweit sollte es nicht kommen.
Allerdings ist sie auch sozial schon sehr reif. Das ist für die Schule enorm wichtig.
Wir habe im Freundeskreis einen Jungen, der zwar intellektuell sehr weit, aber sozial zurück ist. Dieser wird aus diesem Grunde erst im nächsten Jahr mit 7 eingeschult. Er will auch noch nicht zur Schule und fühlt sich im Kiga sehr wohl.
Man sollte wohl ein bißchen aus dem Bauch heraus entscheiden. Meistens liegt man damit genau richtig.

Gruß,
Angela

Re: Wann habt Ihr Eure

Antwort von Schneeflocke am 08.11.2004, 19:46 Uhr

Bei uns hat eigentlich monique entschieden. Wir haben sie gefragt sie ist im oktober geboren und gilt ja auch als Kann Kind. Monique wollte erst gerne in die Schule, sie war auch denke ich sehr weit was lesen rechnen schreiben betraf. Ein gespräch mit dewr Erzieherin war unentschieden und die vom Gesundheitsamt war nur bedingt dafür. Naja also zu 75% ein ja, dann meinte Monique sie wolle doch nicht in die Schule und somit hatte sich das Thema erledigt und sie ging ganz regulär rein im nachhinein denke ich ihr hat das Jahr Kiga gut getan

Re: Wann habt Ihr Eure

Antwort von Birgit 2 am 09.11.2004, 21:28 Uhr

Hallo,
bei uns in NRW gibt es nach wie vor die Stichtagsregelung und von daher habe ich es erst mal gar nicht in Erwägung gezogen, mein Kind vorzuziehen.

Ich hätte meinem Kind auch dieses "hin und her", ob es denn nun in die Schule kommt oder nicht auch nicht zumuten wollen. Das letzte Kindergartenjahr als "bewußtes" Schulkind fand ich sehr wichtig und der Kindergarten hat viel dafür getan, das ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den angehenden Schulkindern entsteht...

Dann finde ich, sollte Schule in erster Linie auch Spaß machen und als Ernst des Lebens betrachte ich es auch keineswegs. Aber es ist natürlich dennoch ein gewaltiger Unterschied zum "behüteten" Kindergarten.

In der Schule wird Selbständigkeit gefragt, da ist keiner, der die Kinder "an die Hand nimmt" und der Schulalltag ist mitunter hart.

Es fordert weitaus mehr als Wissbegierde...
Ich will nicht sagen, das es grundsätzlich verkehrt ist, ein Kind eher einzuschulen, aber es sollte schon gut überlegt sein. In der Klasse meiner Tochter sind zwei Kinder, die früher eingeschult wurden, die eine quatscht dauernd im Unterricht dazwischen und kann sich schlecht an Regeln halten (nein, sie ist nicht Hochbegabt ;-)), die andere fing plötzlich beim Kindergeburtstag meiner Tochter an zu heulen und wollte zu Mama. Das fand ich schon sehr befremdlich für ein Schulkind...

Ich persönlich finde, das der Kindergarten einen größeren Lehrauftrag erhalten soll und der Übergang zwischen Kindergarten und Schule sollte fließend sein und nicht so krass, wie es im MOment noch ist.

LG
Birgit (meine Tochter ist übrigens von Oktober 97, also nach der Einschulung schon bald 7 geworden)

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