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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von like am 14.10.2004, 17:14 Uhr

Waldorf-Schulen - Wer kennt sich aus ?

Aufgrund gewisser Entwicklungen an unserer Schule würde mich interesieren, ob es die Möglichkeit gibt, die Waldorf-Schule bis zur 5. ( nicht 4. !) Klasse zu besuchen und dann in die 5. Klasse einer normalen weiterführenden Schule zu wechseln - sprich, dass man das 5. Schuljahr 2 x macht, ohne dass schlechte Noten (sofern es das an der Waldorf-Schule in diesem Sinne überhaupt gibt) dies indizieren würden. Kennt sich da jemand aus?

 
6 Antworten:

Warum sollte das nicht möglich sein?

Antwort von nini+ am 14.10.2004, 20:03 Uhr

An der staatlichen Schule wird dann wohl ein Einstufungstest gemacht und je nachdem wie dieser ausfällt das Kind für eine Klassenstufe empfohlen.

Für euch ist es halt eine Rennerei - schließlich müssen Fristen für an- und Abmeldung eingehalten werden und ich bin mir auch nicht sicher, ob eine Schule Kinder aufnehmen muss, wenn die Klassen schon voll sind...

Auf jeden Fall würde ich der Waldorfschule nichts von euren Plänen erzählen, die Plätze sind nämlich meist heißbegehrt und die werden keine Kinder aufnehmen, die mitten im Schulleben wechseln wollen.

LG
nine

Warum eigentlich dieser "ungewöhnliche" Weg?

Re: Warum sollte das nicht möglich sein?

Antwort von like am 14.10.2004, 21:16 Uhr

Das ist jetzt alles nur mal so angedacht, weil es an unserer Schule massive Querelen und grundsätzliche pädagogische Differenzen gibt - die Klasse meines Kindes wird wohl im nächsten, 3. Jahr von der Größe her verdoppelt (Zusammenlegung) und von einer Lehrkraft weitergeführt, deren Stil sich im negativen Sinne von der bisherigen Lehrkraft um 100 % unterscheidet. Außerdem ist zu befürchten, dass es den Kindern dann "nachgetragen" wird, 2 Jahre bei der bisherigen Lehrkraft gewesen zu sein (es werden jetzt schon die Differenzen an den Kindern ausgelassen). Nun ja, und ich weiß eben jetzt nicht, ob ich das alles meinem Kind in Klassenstufe 3 + 4 zumuten will, dessen Selbstwertgefühl leider nicht so unerschütterlich ist, dass es mit jeder pädagogischen oder vielmehr "antipädagogischen" Art zurechtkommt. Aber: Eigentlich strebe ich die Regelschule für mein Kind an und möchte deshalb irgendwann dorthin zurück. Nun weiß ich aber, dass einfach von der Stoffvermittlung die Waldorfschulen hinter den Regelschulen doch etwas herhinken (dafür sind natürlich andere Bereiche ganz stark) und die Kinder bei einem glatten Übergang von 4 - Walddorf auf 5 -Regelschule massive Probleme bekommen können - deshalb die Idde mit der verlängerten Zeit, die mir als Mutter evtl. eher die Möglichkeit gibt, zu Hause dieses "vermehrte Stoffpauken" der Regelschule etwas nachzuholen.

Re: Warum sollte das nicht möglich sein?

Antwort von Cooky am 16.10.2004, 9:45 Uhr

Hallo,

wenn du deinKind sowieso zurück auf die regelschule geben möchtest, dann solltest du das so schnell wie möglich tun. Der Übergang von der Waldrofschule auf die Regelschule ist sehr schwierig, das habe ich nun schon dreimal gesehen. (Ich bin übrigens Lehrerin.)

Warum weißt du eigentlich schon, wie es im NÄCHSTEN Schuljahr ablaufen wird? da kann sich noch viel ändern.

Aber wenn selbst du nicht hitner dem Konzept der Waldorfschule stehst, solltest du dein Kind dort herausnehmen.

Cooky

Re: Warum sollte das nicht möglich sein?

Antwort von like am 16.10.2004, 14:54 Uhr

Nein, nein, das hast du jetzt falsch verstanden - mein Kind ist momentan auf der Regelschule und es war aufgrund der befüchteten Entwicklungen eben mal eine Idee von mir, wie es im nächsten Jahr weitergehen könnte. Aber ich glaube, ich werde wohl wirklich erst mal abwarten, wie es sich dort weiterentwickelt - vielleicht wird alles halb so schlimm. Ich könnte übrigens sowohl mit der Waldorfschule als auch mit der Regelschule leben - es kommt eben immer auf die Person des Lehrers an und nicht auf die Schulart.

Re: Warum sollte das nicht möglich sein?

Antwort von Cooky am 17.10.2004, 13:10 Uhr

Hallo,

wegen einer "befürchteten" Idee würde ich niemals ein Kind von der Schule nehmen.
Alle Lehrer haben gute und schlechte Seiten, wir selbst hatten auch "gute" und "schlechte" Lehrer in der Schule wobei die Wahrnehmung sehr, sehr subjektiv vion Seiten des Einzelnen sein kann und es gab es auch schon oft, dass Lehrer im Vorfeld als schrecklich verschrien wurden, und dann kam alles besser als gedacht.
Man kann Kindern nicht alles ersparen, sollte es eine negative Erfahrung werden, dann muss es leben, damit umzugehen. Im Vorfeld schon gegen gewisse Lehrer im Beisein von Kindern negative Dinge zu sagen, ist das Schrecklichste, was man tun kann.

Cooky

Re: Warum sollte das nicht möglich sein?

Antwort von like am 18.10.2004, 10:35 Uhr

Ich seh das eigentlich genau wie du und würde auch nie vor meinem Kind schlecht über den Lehrer reden. Aber ich weiß eben auch, dass Lehrer nicht so starken Kindern die Schule zu Hölle und das Lernen zur Qual machen können. Dazu gehören Bloßstellen vor der ganzen Klasse, ständige, überzogene Strafaktionen, Anschreien vor der ganzen Klasse etc., wofür der Lehrer eben bereits bekannt ist. Und die damit vermittelte Einstellung und Schulangst beeinflusst das ganze weitere Schulleben sicher negativ - abgesehen davon, dass dann vom Kind sicher keine optimalen Lernleistungen erwartet werden können - und das in Klasse 3 und 4 , wo bei uns eben - viel zu früh - die Weichen für das weitere Schulleben gestellt werden. Aber ich werde im Moment wohl auch erst mal nichts machen und abwarten, wie alles weitergeht und es nächstes Jahr dann so läuft. Bloß dann ist es eben vielleicht schon zu spät, die Notbremse zu ziehen....

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