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Geschrieben von fischerl am 09.09.2008, 8:18 Uhr

Schwieriger Schulstart - lange

guten morgen,
leider haben wir keinen so guten schulanfang.
nina wurde ende juli sechs und ist seit 1.9. eingeschult.
aber - sie hat uns immer erklärt, sie mag nicht in die schule gehen...

wir hatten im juni einen so genannten "schultaschentag" im kindergarten.
die einzuschulenden kindergartenkinder sind mit ihren neuen schultaschen mit der kindergartentante in die schule gegangen, sich alles anzusehen. es sind in unsrem fall nur 10 kinder.
in der schule sind sie von den 4.klasslern empfangen worden und die haben ihnen alles gezeigt. klar, diese lehrerin bekommen ja dann die neuen.
so - und seit dem tag ist sie völlig fertig, was schule anbelangt. "ich mag die großen nicht. sind die dann eh weg, etc."

wir haben sie die ganzen ferien versucht, zu beruhigen. ohne erfolg. sie hat zwar auf fragen, immer brav geantwortet, daß sie sich freut, aber ernst war das nach ihrem aussehen nicht gemeint. l
eider kommt hinzu, daß sie - weil sie so wenig kinder sind - mit der 2. klasse gemeinsam unterrichtet werden. zumindest in allen nebenfächern, nur in deutsch und rechnen sind sie getrennt.

jeden tag hören wir von ihr, ich will nicht. zum aufstehen, unter tags, zum schlafen gehen. sie hatten vorige woche nur 2 stunden und diese woche nur 3 stunden, erst nächste woche nach stundenplan.
sie kam gestern nach der schule ganz happy nach hause. sie hatte stempel bekommen und ein goldenes sternchen. auch als ich von der arbeit heimkam, hat sie mir gleich alles zeigen müssen, ganz stolz und glücklich (ansonsten ist der papa daheim).

jetzt hat mich grad mein mann angerufen, daß es heute früh ganz schlimm war. nina trifft sich an unserer strassenecke mit ihrer besten freundin (mit deren mutter, die die kleine schwester in den kindergarten bringt). er bringt normalerweise unseren kleinen in den kindergarten und nina zur kreuzung über die hauptstraße. über die hauptstrasse drüber gehen die mama der freundin oder er noch mit, dann gehen die großen alleine in die schule (50m ca.). es wird gewartet bis sie dort sind, dann werden die kleinen in den kindergarten gebracht.

heute hat nina bei der kreuzung zu weinen angefangen, sie will nicht, etc.
papa mußte bis fast zur schule mitgehen. dort hat sie sich zwar verabschiedet und halbwegs beruhigt gehabt, aber nicht wirklich.
ich bin wie geschrieben in der arbeit.

ich habe letzten mittwoch beim elternabend die lehrerin schon drauf angesprochen, daß sich nina schwer tut. aber daß es so schlimm wird...

wie sollen oder können wir ihr denn helfen? offensichtlich macht ihr die umstellung schwer zu schaffen, möglicherweise auch die tatsache, daß sie mit den "großen" zweitklässlern (die sie aber alle aus dem kindergarten kennt), zusammen sein muß.

irgendwie scheint sie nach ihren eltern zu geraten. ich weiß, daß meine mama mit mir in der ersten klasse sitzen mußte, weil ich geheult habe. und einmal war ich sogar eine woche im spital, weil ich so "bauchweh" hatte. vor 30 jahren wurde das aber anders abgehandelt...
auch mein mann hat sich in der volksschule schwer getan, auch bei ihm hat es laut seiner mutter lange gedauert bis er eingewöhnt war...

im kindergarten hatten wir zu unserer aller überraschung mit ihr nie probleme...

danke fürs zuhören und vielleicht hat ja wer tipps für uns....

lg
fischerl

 
8 Antworten:

Re: Schwieriger Schulstart - lange

Antwort von Heike-SU am 09.09.2008, 9:38 Uhr

Hallo Fischerl,
für Deine Große hat sich jetzt viel geändert - ihre ganze bis dahin existierende "heile" Welt wurde auf den Kopf gestellt. Für die Kinder ist der Schulstart eine immense Umstellung, alles ist Neu, alles groß, unbekannt, beängstigend. Im KiGa gehörte sie zu den Großen, jetzt zu den Kleinsten.

Unsere Große geht seit dem 12.8. in die Schule - sie freute sich drauf. Aber auch bei ihr kam nach einer Woche der Einbruch. Sie weinte im Unterricht, vor der Schule usw.
Geholfen hat ihr, dass ich sie jetzt immer bis zur Schule bringe, sogar bis ins Klassenzimmer. Dort verabschiede ich mich von ihr, nachdem ich ihr noch einmal gesagt habe, wie der Mittag aussieht, wann ich sie von der OGS abhole.
Außerdem hat sie ein Beschütz-mich-Tier, ein kleiner Plüschhund, der in ihrem Schulranzen sitzt und dort auch den ganzen Tag bleibt.

Du schreibst, dass sie Dir gestern ganz stolz ihren Stempel und das Sternchen gezeigt hat. Das könnte ein Ansatzpunkt sein, ihr die Schule schmackhaft zu machen.
Vor allem aber gibt ihr die Zeit in der Schule anzukommen. Die meisten Kinder brauchen mind. bis zu den Herbstferien dazu. Und Deine Große geht jetzt gerade mal eine Woche hin.
Toi, toi, toi, Deine Große schafft das - ganz bestimmt!!
LG
Heike

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Re: Schwieriger Schulstart - lange

Antwort von fischerl am 09.09.2008, 10:54 Uhr

hallo heike,
vielen dank für deine antwort.
leider bin ich ja arbeiten, d.h. ich gehe schon um 6.00 uhr außer haus, da schlafen die kids noch. und ich komm erst so gegen 14.00 uhr wieder heim.
papa ist heute fast bis zum schultor mitgegangen. hineingehen mußte er dann auf ihren wunsch hin, nicht.

das mit dem plüschtier werden wir gleich heute erledigen. sie hat ganz viele kuscheltiere und eines werden wir sicher finden, das in der schultasche sitzen kann.

bei uns dauert das länger, herbstferien gibts hier keine. wir müssen da schon bis weihnachten durch...

wir haben aber z.b. heute nachmittag einen ausflug in den wildtierpark vor, den sie sich schon länger wünscht. ich hoffe, daß auch solche sachen, sie ein bißchen ablenken.

nochmal danke
lg
fischerl

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Re: Schwieriger Schulstart - lange

Antwort von Texx7 am 09.09.2008, 11:19 Uhr

Gibt es bei euch die Möglichkeit einer Rückstellung? Oder Vorschule? Bei uns ist das ganz leicht und ohne Hürden möglich und hat schon manchem Sommerkind die Schulzeit gerettet.Viele, die im 1. Jahr Schwierigkeiten mit der Umstellung hatten/haben, wechseln während des Jahres und gehen im nächsten Jahr voll Freude und ohne selbstgemachten Druck in die 1. Klasse. Natürlich würde ich so eine Entscheidung nicht nach einer Woche treffen, aber bis etwa Weihnachten im Hinterkopf behalten und in Zusammenarbeit mit Lehrerin/Direktor/in handeln. Das Kuscheltier ist auch eine gute Idee und vor allem das Gespräch mit den betreuenden Personen. Vielleicht kann eure Lehrerin eure Tochter jeden Morgen extra lieb begrüßen oder bei der Klassentür abholen oder z.B. eine Sitznachbarin damit beauftragen sich besonders um sie zu kümmern.

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Re: Schwieriger Schulstart - lange

Antwort von fischerl am 09.09.2008, 12:04 Uhr

hallo texx,
danke auch für deine antwort.
vorschule gibts bei uns keine. da ist der ort zu klein.

zurückstellen hat bei ihr - fürchte ich - eher einen negativen effekt. sie ist in ihrer entwicklung - das hat auch die lehrerin schon festgestellt - eher sehr weit. der wechsel dann wieder in eine andere gemeinschaft würde ihr - vermute ich - noch schwerer fallen. sie sind ja nur 10 kinder und die kennen sich alle aus dem kindergarten.
im nächsten jahr sind dann noch weniger kinder. wie das dann als klasse ablaufen wird, wissen wir noch nicht. es kann sogar sein, daß wir dann mit der schule der nachbarortschaft zusammengelegt werden.
das würde es ihr sicher nicht leichter machen.

wir haben am 22.9. noch ein klassenforum. ich werde auch dort noch einmal mit der lehrerin reden. ihre beste freundin (die auch neben ihr sitzt), ist bis jetzt sehr leidenschaftlich bei der sache. aber als sie ihr heute früh die hand geben wollte beim gehen, da wollte unsere tochter nicht. sie wollte nur in ruhe gelassen werden.

allerdings hat mich meine tochter nach der schule gleich hier in der arbeit anrufen müssen und mir mitteilen müssen, was sie heute alles gemacht haben und daß sie schon wieder ein goldenes sternchen bekommen hat.
wir werden das kuscheltier in die schultasche tun und ihr jetzt einmal zeit lassen. hausübungen haben sie zum glück noch keine...

lg und nochmal danke
fischerl

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Re: Schwieriger Schulstart - lange

Antwort von Heike-SU am 09.09.2008, 13:16 Uhr

Hallo Fischerl,
das hatt eich schon verstanden, dass Du früh arbeiten musst, Dein Mann zu Hause ist und die Kinder in die Schule bzw. Kita bringt. Ich hatte das auch so gemeint, dass er Deine Große zunächst immer bis zur Schule bringt - soe wit, wie sie es mag.
Wie sieht es damit aus, wenn Du mal Kinder aus ihrer Klasse nach Hause einladen würdest, damit sie sich besser kennen lernen? Auch von den "Großen". Vielleicht nimmt ihr das noch mehr die Hemmungen und Ängste.
Was sagt die Klassenlehrerin? Weint sie auch im Unterricht?
Bei Stephanie habe ich auch noch zu einem anderen Mittel gegriffen. Da Kinder in dem Alter den Eltern ja nicht unbedingt alles anvertrauen (zumindest unsere Töchter nicht...), habe ich sie mal mit in ihre alte KiTa genommen und da hat sie sich gut 15 Minuten mit ihrer alten Bezugserzieherin unterhalten. Das hat ihr auch gut getan. Und ich bekam noch eine Einschätzung, was es bei ihr war. Gibt es bei Deiner Großen vielleicht auch eine Erzieherin im alten KiGa, die sie ganz dolle lieb hat und der sie ihren Kummer erzählen mag?
Mir wurde noch geraten: Reden, reden, reden. Und zwar erst etwas später am Nachmittag. Und dem Kind vor allem Vertrauen zeigen, Kuscheln - einfach dem Kind das Gefühl geben: Es ist nicht alleine - Mama und Papa sind immer für mich da!
Wie sieht es eigentlich mit dem Thema Eifersucht zwischen den Schwestern aus? Bei uns ist das nämlich auch ein Thema...
LG
Heike

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Re: Schwieriger Schulstart - lange

Antwort von mami06 am 09.09.2008, 20:30 Uhr

Ich hatte vor zwei Jahren bei meiner großen auch massive Probleme mit dem Schulstart. Sie kam in eine altershomogene Klasse, hatte zwei Mädchen aus ihrer Kita mit bei sich in ihrer Klasse und war an zwei Tagen auch vorher schonmal im Schulhort. Das alles hat nichts genützt. Schon bei der Einschulungsfeier hat sie sich unter Tränen geweigert, mit der Lehrerin in die Klasse zu gehen. Spätestens morgens beim Frühstück ging alles los. Zwei Wochen lang fast jeden Morgen. Ich habe sie kaum dazu bewegen können, zur Schule zu gehen; einmal ist sie sogar aus der Schule weggelaufen. Und immer wieder Tränen. Dazu kam noch, dass ich ihre beiden jüngeren Geschwister zwangsläufig immer im Schlepptau hatte, was die Sache nicht verbesserte. Ich war am Rande des Nervenzusammenbruchs. Dann wurde es aber allmählich besser. Sie fand neue Freunde, und dann ging es. Nach ein paar Wochen ist sie richtig gerne in die Schule gegangen, und noch heute geht sie gern, obwohl ihr das Lernen nicht leicht fällt. Mittlerweile ist sie in eine JÜL-Klasse gekommen, wo sie als Drittklässlerin mit Erst- und Zweitklässlern gemischt ist, und auch damit von Anfang an kein Problem hatte.
Ihr Kitastart damals war übrigens genau so eine Katastrophe.

Ihr Bruder ist jetzt am Samstag eingeschult worden. Er hat trotz Aufregung die Einschulungsfeier gut gemeistert, aber seit gestern bahnt sich dasselbe Spektakel an wie bei meiner großen. Zum Glück bislang nicht in derselben Intensität, aber auch mit Weinen morgens und der ganz bestimmten Aussage, er werde auf keinen Fall in die Schule gehen. Und das, obwohl
- er eine Woche Schulhort schon perfekt gemeistert hat (außer am letzten Tag, da gab es morgens Tränen)
- er die Lehrerin und die Erzieherin meiner großen Tochter bekommen hat und die beiden daher schon lange kennt
- er im selben Klassenzimmer ist, wie meine Tochter es war
- er Kinder aus der Klasse schon länger vom Sehen her kennt (auch JÜL-Klasse mit einem Drittel Schüler aus der alten Klasse meiner Tochter) und
- seine Schwester sowie mehrere Freunde schon an der Schule hat.
Heute Nachmittag habe ich ihn abgeholt und erfahren, dass es heute gut ging, bis auf die erste Stunde. Er hat sogar selbst gesagt, dass es Spaß gemacht hat. Heute Abend dann wieder Geschrei und die Versicherung seinerseits, er werde morgen auf keinen Fall da wieder hingehen, da könnte ich hoch und niedrig springen!?????

Was ich damit schreiben will, ist, dass es Kinder gibt, die problemlos gehen und andere, die sich wirklich erst eingewöhnen müssen. Meine drei sind alle keine von denen gewesen, die man einfach in die Kita geschickt hat und dann war es gut. Probleme bei der Eingewöhnung hatten alle drei, die großen aber am meisten.
Diesmal bin ich (noch) nicht so verzweifelt, weil ich erstens die große auf meiner Seite habe (sie tröstet ihren Bruder, kümmert sich, stattet ihn mit magischen Ketten aus usw.) und zweitens die Kleine nicht mehr so klein ist, als dass sie mir auch noch ständig heulend am Bein hängen würde. Außerdem bin ich felsenfest davon überzeugt, dass auch die Eingewöhnung meines Sohnes in zwei Wochen spätestens gelaufen ist und er dann gern gehen wird.

Meine Kinder gehen übrigens in eine geb. Ganztagsschule, haben also wirklich lange und anstrengende Schultage!

Meine Tipps: Bleib ganz ruhig, höre dir die Sorgen und Bedenken immer wieder an und nimm die Ängste deiner Tochter ernst. Bleib aber auch konsequent und sage ihr, dass jedes Kind zur Schule gehen muß. Der, der sie hinbringt, sollte sie so gut wie möglich darauf vorbereiten, was an diesem Tag ansteht, also welchen Unterricht sie haben wird, wie lange die Schule geht, wann sie abgeholt wird. Das gibt etwas Sicherheit und nimmt den Focus von der Angst (die ja meistens nicht konkret sondern abstrakt ist) auf das schrittweise in Angriff nehmen der Aufgaben des Tages.

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Re: Schwieriger Schulstart - lange

Antwort von fischerl am 10.09.2008, 7:49 Uhr

guten morgen mami06,

du sprichst mir aus der seele. das witzige ist ja, daß es ihr grundsätzlich - so hat es den anschein - spaß macht. sie ruft mich jeden tag hier im büro an, wenn sie heimkommt und muß mir erzählen, daß sie schon wieder ein goldenes sternderl bekommen hat. und was alles war und was sie gemacht haben, das die schulmilch so gut schmeckt, etc.

aber es kommt dann im lauf des tages immer wieder durch, daß sie nicht in die schule will.
sie kann aber drüber reden. gestern hat sie oma angerufen (oma hatte geburtstag) und hat mit oma 20 minuten lang telefoniert. sie hat oma alles erzählt, auch daß sie geweint hat. meine mama hat ihr dann zugeredet, hat ihr erklärt, daß alle in der schule waren, auch die oma (was nina irgendwie kaum glauben konnte ;-) und daß es eben auch viele gibt, denen es dort nicht gefällt. sie hat ihr auch erklärt, daß ihr kleiner bruder eben in den kindergarten geht, mama arbeiten geht und daß auch wir manchmal nicht wollen.
nina hat mir dann wiederum alles erzählt, was oma ihr erklärt hat.
ich hoffe, daß dieses "drüber reden" ihr vielleicht auch ein bißchen hilft.
wir haben dann noch eine kleine diddl-maus (sie hat ja alle schulsachen, schultasche von diddl) in der schultasche befestigt und das ist jetzt ihre "schulaufpassermaus", die immer für sie da ist. und wenn sie sich nicht wohlfühlt, dann braucht sie nur in die schultasche schauen, die maus wird sie anlachen und es wird ihr wieder besser gehen.
nina hat versprochen, daß sie gleich heute früh, wenn sie in die schule kommt, nachsehen wird, ob die maus wirklich noch da ist.
vielleicht hilft ihr das ja auch ein bißchen.

dafür hat mir heute der kleine bruder eine schlaflose nach bereitet, aber das ist eine andere geschichte...

danke nochmal für eure hilfe und anteilnahme!
wir werden das kind schon schaukeln!!!

lg
fischerl

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Re: Schwieriger Schulstart - lange

Antwort von fischerl am 10.09.2008, 11:39 Uhr

hallo
sorry, daß ich mich da doppelt ausgedrückt habe...

heute hat mir mein am telefon erzählt, war sie eigentlich guter dinge. sie trifft sich am ende unserer gasse ja immer mit ihrer besten freundin. allerdings hat dann, als sie diese gesehen hat, ihre stimmung umgeschlagen. die freundin wollte ihr wieder die hand geben und sie hat sie nur zurückgewiesen. an der ecke, wo sich die eltern und kinder trennen wollten (nach der hauptstrasse), hat sie zu weinen begonnen. papa hat ihr dann vorgeschlagen, daß er halt bis zur schule mitgeht (unser kleiner muß da halt mit, bleibt ihm nix über). aber sie wollte das dann doch nicht und ist dann alleine mit ihrer freundin marschiert.
nachdem bei uns alle kinder aus ihrer klasse ja auch im kindergarten zusammen waren, kennt sie alle. und wir haben auch jede woche immer wieder kinder hier bzw. geht sie zu ihnen hin. zwar nicht zu allen, aber doch einige. die meisten haben auch noch geschwister im alter unseres kleinen und dann paßt das immer perfekt.
von den großen hat sie eine freundin, mit der sie auch schon seit kindergarten immer wieder zusammensteckt. leider ist der vater dieses mädchens (sie hat noch einen kleinen bruder, der diese woche 4 wird, unser sohn ist wiederum sein kindergartenfreund) vor den ferien bei einem autounfall ums leben gekommen. momentan ist da die hin- und her-einladerei ein bißchen gehemmt.
bei den großen sind leider 3 burschen dabei, die ziemlich wild sind und ihr nicht geheuer. zu den anderen großen hat sie keinen so richtigen kontakt. auch nicht im kindergarten gehabt. sie will diese auch nicht einladen oder hingehen...
ob sie im unterricht weint, weiß ich noch nicht. wir haben erst am 22.9. ein klassenforum, wo ich hingehen möchte. da möchte ich mit ihrer lehrerin nochmal reden. wenn es aber so wäre, dann hätte ich es sicher von ihrer besten freundin schon gehört bzw. von deren mama. unsere mädels erzählen immer sehr viel...
gestern hat nina mit oma 20 minuten telefoniert und ihr alles erzählt, auch daß sie geweint hat. auch oma hat ihr erklärt, daß man halt in die schule gehen muß und daß es viele gibt, die nicht wollen...
das mit dem kindergarten funktioniert leider nicht. sie hatte eine sehr liebe erzieherin, an der sie auch sehr gehangen ist. aber diese war nur eine karenzvertretung auf drei jahre. diese jahr haben die kindergartenkinder eine neue bekommen, leider...
von eifersucht kann ich bei unseren beiden eigentlich nicht so reden. sie sind im großen und ganzen ein herz und eine seele. der kleine ist eher noch eifersüchtig. nina zeigt in der hinsicht nur selten anwandlungen.
es klingt unglaublich, aber sie streiten auch kaum.
gestern haben wir noch eine kleine diddl-maus in der schultasche verstaut. die "schulaufpassermaus", die jetzt immer für sie da ist.
ich bin neugierig, wie sie das aufnimmt und in anspruch nehmen wird.
ich hoffe, es wird nicht schlimmer, sondern besser.
nach der schule ist sie ja immer so positiv aufgedreht. ruft mich im büro an, was sie alles gemacht hat, etc. wenn ich nach hause komme, muß sie mir alles zeigen, etc.
anscheinend braucht sie wirklich nur zeit...

lg
fischerl

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