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Geschrieben von Vesna am 27.07.2010, 10:20 Uhr

Phimose/Vorhautverengung-OP ... wie das Kind vorbereiten?

Unser Sohn muß leider demnächst operiert werden. Wir haben eine ganze Zeit gewartet, aber nun ist die OP wohl unumgänglich.
Er ist ein recht wehleidiger kleiner Kerl. Wie kann ich ihn am besten darauf vorbereiten ? Ich meine, sein Penis wird ja nachher ganz anders aussehen....
Wie darauf vorbereiten, dass er nach der OP eine Zeitlang Schmerzen haben wird. Ich kann ja schlecht sagen, da tut gar nix weh und nachher stimmt es nicht. Will aber auch keine unnötigen Ängste schüren...

Hat jemand diese OP im Alter von knapp 7 Jahren noch machen lassen und wie war es bei euch ?

 
13 Antworten:

Re: Phimose/Vorhautverengung-OP ... wie das Kind vorbereiten?

Antwort von tbdrz am 27.07.2010, 10:44 Uhr

Hallo!
Wir haben die OP machen lassen, da war er 4. Ich habe mich total schlecht gefühlt, weil ich es zugelassen haben, das er solche schmerzen hat. Er hat fast 1 woche sich geweigert ne Hose anzuziehen.Und auch auf toilette hatte er am ersten und zweiten tag schmerzen.Er hatte sich dann schon garnicht mehr auf toilette getraut, aus angst vor schmerzen.Aber dann hat er gemerkt, das es beim Pippi machen nicht mehr weh tut, und es wurde dann langsam besser.Sorry, das ich nichts positiveres berichten kann.Ich drück dir die Daumen, das deiner es besser wegstecken kann.
LG Tanja

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Re: Phimose/Vorhautverengung-OP ... wie das Kind vorbereiten?

Antwort von Mandy2 am 27.07.2010, 11:16 Uhr

Hallo,

mein Sohn war bei der OP auch jünger, er hatte starke Verklebungen und dadurch war die Wunde auch recht groß und schmerzhaft, er ist in den Tagen nach der Op nur mit einem übergroßen T-Shirt vom Papa bekleidet gewesen (war zum Glück im Sommer). Es gab aber auch Jungs, die relativ schnell nach der Op in ihre Hose geschlüpft sind und so gut wie keine Probleme hatten. Vielleicht findest Du ja dazu kindgerechte Bilder im Netz, die ihr Euch ansehen könnt.

Lg. Mandy

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Re: Phimose/Vorhautverengung-OP ... mal positiv berichten ;-)

Antwort von meinereiner am 27.07.2010, 12:00 Uhr

Hallo,
wir haben letzten Mittwoch die OP gehabt. Da mein Sohn (7) eine sogenannte Rüsselphimose hatte mußte vorne ein Teil "abgeschnitten" werden und innen eine dicke Verklebung gelöst.
Wir waren 1 Tag im Krankenhaus, da mein Sohnemann Asthmatiker ist und man sicher gehen wollte. Jetzt bin ich froh dass es so war. Der Penis ist dick und angeschwollen, aber nicht so schlimm wie ich es vermutet habe. Duch die Salbe, die immer direkt vor und nach dem Pipimachen aufgetragen wird, gingen die Schmerzen. Es brennt aber schon sehr. Auch heute - nach 6 Tagen brennt es zwischendurch noch, aber es geht immer besser. Inzwischen lösen sich die Fäden und er kommt jedesmal stolz an, wenn einer "rauskommt".

Wir haben ihm ehrlich gesagt warum es gemacht werden muss - damit er später selber Kinder haben kann - und dass es auf jeden Fall erstmal beim Pipimachen weh tun wird, es dafür aber auch Medikamente und Salben gibt.

Mein Kleiner-Großer hat es super verkraftet und findet seinen Penis toll. Wir haben keine Komplettbeschneidung machen lassen sondern Vorhaut drangelassen.

Am Tag nach der OP hat er eine enge Bermudashorts angezogen. Wichtig ist komischerweise - entgegen dem was ich vorher so gehört habe - dass der Penis eng anliegt, mit einer sterilen Kompresse abgedeckt ist, damit er in "ruhe" heilen kann.

Für meinen Sohn war es wichtig, dass er genau so funktioniert wie die der anderen Kinder. Im Moment ist wieder "Vergleichen" angesagt in der Schule und so hat er sich mehr oder weniger selber entschieden es machen zu lassen. Außerdem der Hinweis, dass es keinen anderen Weg gibt - basta.

Wir hatten im Krankenhaus Bücher zum Vorlesen mit und er durfte so lange wie er wollte - was es sonst nicht gibt - Nintendo spielen. Ablenkung ist alles!

Lieben Gruß
Marianne

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Re: Phimose/Vorhautverengung-OP ... wie das Kind vorbereiten?

Antwort von ansaluli am 27.07.2010, 14:05 Uhr

Hallo,

mein Sohn war 5, ich habe ihn nicht weiter darauf vorbereitet, ihm nur gesagt, dass das gemacht werden muss und Ende. Letztlich wurde dann auch noch der Harnleiter verlegt und die OP dauerte viel länger als gedacht. Er hat das total gut weggesteckt und ist am nächsten Tag schon wieder durch die Gegend getobt, was ich gar nicht mit ansehen konnte, weil ich mir vorgestellt habe, dass das furchtbar unangenehm sein müsste - wehleidige Mutter...

Mit dem Aussehen hat er sich erst viel später beschäftigt, wobei auch das recht harmlos war, denn in seiner Umgebung mussten mehrere Jungs diese OP über sich ergehen lassen.

Ich denke, je weniger Aufhebens man davon macht, desto besser. Fragen müssen natürlich beantwortet werden, aber vielelicht so sensibel wie möglich, wenn er z.B. fragt, ob das weh tut, würde ich sagen, dass es in den ersten Tagen wohl etwas unangenehm sein wird. Immerhin kannst du dich auch darauf berufen, dass du das auch nicht wissen kannst, weil du die OP ja nie selber hast machen lassen müssen...

Ich wünsche euch viel Glück, das wird schon!!

LG,
Anja

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Ist es sicher, dass die OP nötig ist?!?

Antwort von MM am 27.07.2010, 18:43 Uhr

Vielleicht ist die Frage daneben (dann sorry), aber ich kenne auch eine ganze Reihe Fälle, wo es gar nicht nötig war und das Kind nur unnötog tramatisiert wurde! Laut urologischen Fachartikeln, die ich dazu gelesen habe, ist es sogar in den meisten Fällen unnötig und würde sich früher oder später von selber lösen, spätestens in der Pubertät. Nur wenn der Junge oft Entzündungen oder Probleme beim Wasserlassen hat, wird u.U. die OP empfohlen, aber sie wird wohl in letzter Zeit zu inflationar gemacht - so die Ansicht kritischer Fachärzte.

Ich weiss ja nicht wie die Diagnose bzw. Situation/Symptome bei Eurem Sohn ist/sind, und meine das eher als Denkanstoss... Würde auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen. Unser Sohn hat das auch (Verengung/Verklebung, Vorhaut geht nur ein bisschen zuückzuziehen), aber ansonsten keine Probleme und so ist OP bei uns kein Thema!

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Ist es sicher, dass die OP nötig ist?!?

Antwort von MM am 27.07.2010, 18:43 Uhr

Vielleicht ist die Frage daneben (dann sorry), aber ich kenne auch eine ganze Reihe Fälle, wo es gar nicht nötig war und das Kind nur unnötog tramatisiert wurde! Laut urologischen Fachartikeln, die ich dazu gelesen habe, ist es sogar in den meisten Fällen unnötig und würde sich früher oder später von selber lösen, spätestens in der Pubertät. Nur wenn der Junge oft Entzündungen oder Probleme beim Wasserlassen hat, wird u.U. die OP empfohlen, aber sie wird wohl in letzter Zeit zu inflationar gemacht - so die Ansicht kritischer Fachärzte.

Ich weiss ja nicht wie die Diagnose bzw. Situation/Symptome bei Eurem Sohn ist/sind, und meine das eher als Denkanstoss... Würde auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen. Unser Sohn hat das auch (Verengung/Verklebung, Vorhaut geht nur ein bisschen zuückzuziehen), aber ansonsten keine Probleme und so ist OP bei uns kein Thema!

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Re: Phimose/Vorhautverengung-OP ... wie das Kind vorbereiten?

Antwort von Gerit77 am 27.07.2010, 20:40 Uhr

Guten Abend, bei meinen beiden Jungs gab es auch starke Verklebungen. Es gab allerdings keine OP, sondern, wir bekamen von der Kinderchirurgie eine betäubende Salbe, die ich ab 2 Std.vor Behandlung beginnend im 1/4 stunden Rhythmus auftragen mußte (auf Vorhaut und umliegendes), dann hat die Kinderchirurgin mit einem stabähnlichen schmalen Ding, ähnlich einer Stricknadel mit aber sanft rundem Kopf die Verklebung innerhalb von 10 sekunden gelöst. Die beiden habe ich dann 2 Tage zu Hause gelassen und Sitzbäder mit ihnen veranstaltet, damit die Schwellung zurückgeht. Das Sitzbadmittel gab es im Kinderzentrum mit. Es ist bei beiden jetzt in Ordnung und nicht wieder neu verklebt. Alles Gute für euch! Gerit

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Re: Phimose/Vorhautverengung-OP ... wie das Kind vorbereiten?

Antwort von Doreen & Niklas am 27.07.2010, 22:39 Uhr

Also mein Sohn (heute 7), kämpfte auch mit einer Vorhautverengung.

Unsere Kinderärztin hat uns dann zum Kinderchirurgen überwiesen.
Nach eingehender Untersuchung hat er dann gemeint, daß er zwar
ziemlich schlecht dran ist (beim Pipi machen hat sich der Penis
immer aufgeblasen wie ein Ballon und der Urin ist dann erst abge-
flossen / er hat aber nie über Schmerzen geklagt und hatte auch
nie eine Entzündung) - jedoch meinte der Chirurg er würde uns
trotzdem erstmal eine Salbe aufschreiben. Diese sollten wir dann
regelmäßig auftragen und das Zurückschieben der Vorhaut üben.
Operieren könnte man immer noch, wenn es nicht hilft.

Was soll ich sagen, wir haben fleißig geübt und es hat super
geklappt. Die Vorhaut geht zwar immer noch nicht ganz leicht
zurück, aber es geht und er hat keine Schmerzen dabei. Wir
haben den Fortschritt kontrollieren lassen und der Chirurg war
sehr zufrieden.

Ich habe mich wirklich für meinen Kleinen gefreut, denn ich
hatte noch gut die OP meines Bruders in Erinnerung und wie
er dann immer geweint hat, daß er nicht auf die Toilette will,
weil es natürlich gebrannt hat. Wobei man sicher bedenken
muß, das diese OP mittlerweile ca. 25 Jahre zurück liegt und
es inzwischen sicher ganz andere Operationsweisen und
Schmerztherapien gibt.

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warum wollen alle dieses unnütze...

Antwort von golfer am 28.07.2010, 11:46 Uhr

...und unhygienische Teil behalten......

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Re: die Natur

Antwort von meinereiner am 28.07.2010, 18:08 Uhr

wird sich schon was dabei dacht haben !

Marianne

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und bei den Frauen

Antwort von golfer am 28.07.2010, 19:09 Uhr

....dann wohl auch........ ......viele Männer haben nciht die nötige Sauberkeit .....und ohne ist es viel einfacher....auch die Krebsraten der Frauen dieser Männer sind niedriger.......warum machen wir an diversen Körperstellen Haare weg....die aht die Natur auch da hingemacht......z. B unter den Armen.....grusel.....

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Re: und bei den Frauen

Antwort von Petra28 am 30.07.2010, 13:06 Uhr

Also ich für meinen Teil wähle mir lieber einen Mann, den Hygiene nicht überfordert, als einen, den Mutti schon mal vorsorglich beschneiden hat lassen...

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Re: Phimose/Vorhautverengung-OP ... wie das Kind vorbereiten?

Antwort von amilyzauberfee2005 am 30.07.2010, 19:43 Uhr

mein sohn war erst 4 jahre, aber es war grauenhaft. noch heute weiß ich alles ganz genau, wir hatten leider einen recht burschikosen arzt. er war nicht so feinfühlig. mein sohn mußte operiert werden, weil er ständig vereiterungen hatte. die waren auch schmerzhaft.

naja er weiß noch heute mit fst 6 jahren genau wie es war. also die vorbereitung zur narkose und die starken schmerzen hinterher und mein sohn ist nicht doll wehleidig.

er hatte lange blutungen und heute ist er seeeehrrr empfindlich in dem ganzen bereich.

würde glaube ich beim nächsten mal eher nur ein teil weg machen lassen-mein sohn hat alles weg.

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