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Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
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Geschrieben von Birgit 2 am 26.04.2005, 10:09 Uhr zurück

Re: Mir spucken so viele Gedanken durch den Kopf (lang!!)

Hallo,
bei meiner Tochter hapert es nicht an Freundinnen, aber von der Grundsituation ist es ähnlich, von daher kann ich ja mal berichten, wie es bei uns so läuft.

Meine Tochter kam letztes Jahr auch zur Schule und kurze Zeit später wurde ihre kleine Schwester geboren. Bis dato war sie Einzelkind. Ich habe sie genauso wie du viel während der Schwangerschaft mit einbezogen und auch, als ihre Schwester geboren wurde. Ich habe dann aber auch schnell versucht, bei meiner Kleinen einen Rhythmus zu bekommen, der sich mit der Großen vereinbaren läßt.

Das heißt, die Kleine geht ins Bett, wenn die Große aus der Schule kommt, damit wir gemeinsam Essen können und währenddessen über ihren Tag sprechen können. Anschließend machen wir gemeinsam Hausaufgaben. Abend ist es ähnlich, die Kleine geht erst ins Bett und danach lese ich mit meiner Großen zusammen ein Buch. Und bei uns muss auch mal die Kleine warten, wenn ich gerade mit meiner Großen was mache. Ich lasse sie selbstverständlich nicht stundenlang schreien, aber springe auch nicht sofort auf, damit bei meiner Großen nicht der Eindruck entsteht, sie sei nicht mehr wichtig...

Unsere Woche gestaltet sich in etwa so, das meine Tochter Mittwochs zum Voltigieren geht und Freitags zum Chor. Die anderen Tage spielt sie meistens mit einer Freundin und am Wochenende unternehmen wir oft was schönes, denn die Kleine kann man noch problemlos im Kinderwagen mitnehmen...

Ein schwieriges Alter finde ich es jetzt nicht. Meine große Tochter ist 7 Jahre alt und natürlich hat sie oft keine Lust am Aufräumen, Mithelfen, etc. Das ist ganz normal, aber ich sage ihr dann auch, das ich selbst natürlich auch keine Lust habe, alles allein zu machen und dann machen wir es zusammen.

Geht deine Tochter denn nachmittags zum Sport oder ähnliches? Vielleicht lernt sie da Kinder kennen, die auf ihrer Wellenlänge liegen? Ansonsten ist ein Freundefinden immer ein gegenseitiges Nehmen und Geben. Geht sie auf andere zu?

Zu dritt zu spielen halte ich auch für sehr schwierig, da haben die meisten Kinder Probleme, sich zu einigen. Meine Tochter eingeschlossen. Wir haben es mal öfter versucht, auch auf Wunsch der Kinder, aber es hat fast jedes Mal Streit gegeben.

Ich als Mutter würde erst mal schauen, wie wichtig es meiner Tochter überhaupt wäre, nachmittags Kinder zum Spielen zu haben. Wenn es ihr sehr wichtig ist, dann würde ich gemeinsam mit ihr überlegen, wen ihr gerne mal öfter einladen würdet und evt. auch, woran es liegen könnte, das deine Tochter sich nicht so "integrieren" kann oder möchte...

Hm, ist echt schwierig, ich hoffe, ihr findet eine Lösung...

LG
Birgit

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