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Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von +emfut+ am 24.10.2007, 13:34 Uhr zurück

Re: Lesen durch Schreiben- hoffe ich hab keinen Fehler

Temi legt die Anlauttabelle neben sich auf den Schreibtisch und würdigt sie dann keines Blickes. Da könnte genausogut ein Blatt mit einer Abhandlung über das Paarungsverhalten der Wüstenameisen liegen - kein Interesse, wozu ist das da?

Und diese Leseblätter mit dem Wortaufbau a lá
M
MA
MAM
MAMA
haßt er wie die Pest.
Die Lehrerin sagt, sie sollen das jeden Tag über. Jeden Tag das gleiche Blatt, ein Mal die Woche gibt es ein Neues.

Ich übe das nicht mit ihm. Wir holen uns lieber ein schönes Leseanfänger-Buch aus der Bibliothek und lesen das gemeinsam. Das ist wenistens lustig. Meine Mutter hat dem Paket an Fumi gestern auch ein Leseanfänger-Buch für Temi beigelegt. Ein wirklich empfehlenswertes System, wo Aufkleber drin sind, die das Kind einkleben darf, wenn es einen kurzen Text gelesen hat.
Er hat das Buch schon fast durch (gut, er sitzt auch krank und gelangweilt zu Hause).
Es gab einen Punkt, wo er das Zusammenschleifen intuitiv begriffen hat, da mußte ich auch nichts erklären oder so.
Und wenn diese Methode mit dem Zusammenschleifen falsch ist, dann wundert mich das, denn das hat ihm wirklich keiner erklärt. Er nimmt doch nicht automatisch eine falsche Methode, oder? Gelernte Wörter (Mama, Oma, Mimi) oder kurze Wörter, die oft vorkommen (an, in, und, ist - alle enthalten noch ungelernte Buchstaben und sind daher nicht geübt), schleift er nicht mehr zusammen sondern erkennt sie selber. Aber das passiert, wenn er sie zum drölfzigsten Mal sieht, dann läßt er es einfach.

Ich lache immer, weil Temi genauso ist wie ich als Kind. So habe ich auch lesen gelernt, von selber, als ich vier war. Erklärt hat mir das keiner. Und ich halte mich für außerordentlich lesekompetent. Ich habe die Buchstaben "erfragt", zunehmend erkannt, und irgendwann zusammen gelesen. Meine Mutter ist fast vom Sessel gekippt, als ich lautstark verkündete: "Mama, da steht `Taxi`!" - wir hatten einen Taxistand vor dem Wohnzimmerfenster.

Gruß,
Elisabeth.

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