1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von annika2008 am 23.11.2014, 13:10 Uhr

Jetzt schon Nachhilfe?

Hallo,

meine Tochter wurde mit 5 eingeschult. Ist mittlerweile 6.
Ich hatte seinerseit um Rückstellung gebeten und auch das ok, vom Kinderarzt, SPZ und auch Amtsärztin bekommen. Leider haben wir uns vom KiGa bequatschen lassen und sie letztendlich doch eingeschult.
Sie geht gerne zur Schule, aber ich merke dass sie Probleme, beim Zahlen und Buchstabenschreiben hat. Oder beim Lesen.
Üben wir zur Hause, blockt sie total ab und sagt, ich kann das nicht und ähnliches. Vor der Lehrerin haben wir keinerlei Rückmeldung bekommen, dass es Probleme gibt.
Ein Elterngespräch findet Mittwoch statt.
Ist eine Nachhilfe ratsam oder fällt alles noch unter Eingewöhung an das Schulleben.
Ich möchte ein glückliches Kind und keine Tränen, wenn es um Hausaufgaben und ähnliches geht.

Danke

 
13 Antworten:

Re: Jetzt schon Nachhilfe?

Antwort von Turbinchen21 am 23.11.2014, 16:45 Uhr

Ne, würde ich nicht machen wenn sie gerne zur Schule geht ist das doch schon mal gut sollte sie wirklich Probleme haben gibt es bestimmt Förderunterricht von der Schule und das entscheidet die Lehrerin. Notfalls macht sie die erste noch mal wobei unsere Lehrerin gesagt hat das bei den Kindern die mit 5 Eingeschult worden sind meist der Groschen so um die Winterferien fällt.

LG

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Re: Jetzt schon Nachhilfe?

Antwort von anouschka78 am 23.11.2014, 17:46 Uhr

Noch kein Meister ist vom Himmel gefallen. Lesen? Hat noch Zeit. Schreiben? Lernen sie doch erst. Ich versuche mich aus den Hausaufgaben rauszuhalten, kucke nur dass alles gemacht wird. Für das "Wie" ist die Lehrerin zuständig. Warum gibt es denn Tränen. Ich denke deine Tochter will selbstständig sein.
Nachilfe? Nicht wirklich.

A.

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Re: Jetzt schon Nachhilfe?

Antwort von Snaffers am 23.11.2014, 18:08 Uhr

Schule, ja, HA, ja - zusätzliches Üben nein.
Das noch nicht alles leicht und locker flutscht, ist eigentlich logisch.

Dein Kind hat in der Schule vermutlich genug zu tun und ist mit den zusätzlichen Hausaufgaben einfach ausgelastet. Wenn du dann noch mit Üben kommst, ist es fast verständlich, dass es abblockt.
Dazu kommt womöglich noch, dass du die Sachen vermutlich anders erklärst als die Lehrerin (da reicht schon eine andre Formulierung) - und das Kind fühlt sich verunsichert

In der ersten Klasse sollte man den Kindern keinen unnötigen Stress machen, die brauchen noch die Zeit zum Abschalten und Spielen - und das in Massen.


Warte einfach mal ab, was die Lehrerin sagt. Schildere ihr evtl. die Probleme, die daheim auftreten und hör dir an, was sie vorschlägt.

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Re: Jetzt schon Nachhilfe?

Antwort von annika2008 am 23.11.2014, 19:01 Uhr

Meine Sorge ist einfach die, dass sie irgendwann nicht mehr mitkommt.
Sie ist schon langsam, dass sagt sie selber auch. Und deshalb machen wir dann zuhause dass, was sie in der Schule nicht schafft.
Ja, Förderunterricht wird angeboten.
Ich habe leider keinerlei Vergleichswerte, was Kinder in dem Alter/ bisherigem Schulzeitraum können/ können müssen.
Ich bin gespannt, was die Lehrerin dann sagt.

Lieben Dank

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Re: Jetzt schon Nachhilfe?

Antwort von Loni1975 am 23.11.2014, 23:00 Uhr

ich würde das Elterngespräch abwarten.....das von einer Bekannten hat ergeben, dass ihr Sohn (bekommt schon Ergotherapie) sich schnell mal ablenken lässt und manchmal nicht so ganz bei der Sache ist...auf Rückfrage der Mutter, ob sie zusätzlich mit ihm lernen sollte, sagten beide Lehrerinnen "auf gar keinen Fall"...die Kinder sollen die Hausaufgaben machen, und das auch nur 30 Minuten, was sie dann nicht geschafft haben, haben sie eben nicht geschafft....aber auf gar keinen Fall sollen die Erstklässler länger daran sitzen...das gibt den Lehrern natürlich auch die Möglichkeit, die Kinder besser einzuschätzen.

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@annika2008

Antwort von Caot am 24.11.2014, 9:26 Uhr

Was kam denn beim SPZ heraus, wenn dieses euch auch zur Rückstellung geraten hatte. Was waren denn eure, ja gar nicht so alten, Bedenken damals? Nur die Langsamkeit? Deswegen gehe ich nicht in ein SPZ.

Ja, Nachhilfe kann Wunder bewirken, denn sie kommt von einer anderen Person und nicht von Mama. Diese ständigen Kämpfe wegen Schule, das kann nervenaufreibend sein und zerstört dein Verhältnis zum Kind.

Wichtig ist erst einmal das Gespräch mit der Lehrerin. HA in Klasse 1 sollen 30 Minuten gehen, brich ab, wenn diese Zeit vorbei ist und Kind nicht nur trödelnd disese verbracht hat. Nachzuholende Dinge würde ich nach HA setzen und auch gegebenenfalls zurück geben - ohne Erledigung.

Wichtig ist zu erkennen warum Kind zu langsam ist. Schwierigkeiten können tiefergehend sein, ADS, LRS oder eine Matheschwäche. Hier heißt es dran bleiben und beobachten. Allerdings ist so ein Anfang recht schwer dafür hier etwas zu diagnostizieren. Ergo kann hilfreich sein, sprich hier mal mit deinem Kinderarzt.

Ich würde abwarten und beobachten. Habt Ihr eine Nachhilfe im Auge, dann probiert es doch mal aus. Ich würde da weniger den Stoff sehen als viel mehr die Schnelligkeit in den Fokus nehmen.

VG

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Re: @annika2008

Antwort von annika2008 am 24.11.2014, 9:47 Uhr

Meine Tochter ist eine Frühgeburt (28+1) und wurde aufgrund Stichtag (30.09. NDS) eingeschult. Geburtstag 29.09.
Das SPZ und KIA hatte Bedenken wegen des Alters, nicht wegen der Intelligenz. Clever ist sie schon und auch sehr wissbegierig.
Unser Verhältnis leidet bei den HA, da ich irgendwie weiss, dass sie es kann, aber sie keinen Bock auf HA oder die Sachen hat, die liegengeblieben sind.
Und dann schaltet sie ab und macht auf stur und "ich kann es nicht".
Und das frustet mich.

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Re: Jetzt schon Nachhilfe?

Antwort von Birgit67 am 24.11.2014, 10:22 Uhr

Nachhilfe auf keinen Fall - das nimmt die Lust aufs lernen teilweise komplett wenn in dem alter schon keine Zeit mehr ist für Freunde und spielen.

Warte das Gespräch ab - wenn sie wirklich so weit im Rückstand ist wäre die Überlegung einer Wiederholung der Klasse wesentlich Sinnvoller als jetzt mit Nachhilfen anzufangen.

bei meinem jüngeren war auch ein Mädel in der Klasse die wollte einfach nicht lesen lernen hat alles blockiert was ging - sie wiederholte die 1. Klasse und von dem Moment an blühte sie auf und war eine gute Schülerin.

Manche brauchen den Schubs eigentlich und wenn nichts dagegen spricht in dem folgenden Jahr Kinder sind mit denen Deine Tochter was anfangen kann dann ist auch ein Wiederholen kein Problem.

Gruß Birgit

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Re: Jetzt schon Nachhilfe?

Antwort von Badefrosch am 24.11.2014, 15:13 Uhr

Nein, definitiv keine Nachhilfe.
Wir hatten diesbezüglich schon Termin mit der Lehrerin. Diese sagt, wir haben genug Zeit um üben in der Schule und die Hausaufgaben reichen für die Kinder erst mal. Wir sollen auch nichts korrigieren, auch wenn wir der Meinung sind das sieht grauenvoll aus. Das macht dann die Lehrerin, sie will ja wissen, wie die Kinder zuhause schreiben. Das einzige was wir machen sollen ist täglich die Anlauttabelle üben, täglich das Zählen üben bis 20 und erste Leseübungen mit den gelernten Buchstaben, da reichen 5 Minuten.

Ich kann dich absolut beruhigen. Mein Sohn kam im September in die Schule - Förderschule wegen Sprachentwicklungsverzögerung - er wird im Januar 7, d.h. er ist 8 Monate älter als deine Tochter und kämpft genau mit den selben Problemen.

Das klassische Hausaufgabenproblem ist bei uns in den Hort ausgegliedert, das Problem habe ich nur Freitags - vielleicht auch eine Möglichkeit für euch?

Mittlerweile habe ich eine tolle Motivation gefunden. Ich übe die Sachen die er als Hausaufgabe machen muss und er darf mein Lehrer sein und sagen ob ich es gut gemacht habe. So schafft er die Hausaufgaben in 10 Minuten, wo er sonst ne Stunde rumgetrödelt hat oder keine Lust hatte oder gesagt hat ich kann das nicht.

Vielleicht gibt es etwas, was deine Tochter super gerne macht und das motiviert sie, die Hausaufgaben zu machen. Länger wie 45 Minuten würde ich nicht mit ihr kämpfen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Meiner hat trotz Ergotherapie noch immer Probleme mit der Stifthaltung, ich habe ihm jetzt einen Schreiblernstift besorgt, kannst du ja auch probieren ob es dann besser wird. Wir haben den Pelikan Bleistift Griffix und den STABILO Schreiblernbleistift EASYergo, er kommt mit beiden besser zurecht als mit einem normalen Bleistift.

Warte einfach das Gespräch mit der Lehrerin ab. Ich glaube nicht dass sie Handlungsbedarf sieht und wenn doch, wird sie schon sagen, was du spielerisch machen kannst.

Ich habe z.B. so Übungsbücher zu Hause aus der Vorschulzeit, die macht meiner ab und an ganz gerne, gerade wenn ihm langweilig ist. Ich schlage es vor und er entscheidet ob er will oder nicht.

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@Badefrosch

Antwort von annika2008 am 24.11.2014, 17:34 Uhr

Sie hat zwei Langtage (es werden nur drei angeboten) an der Schule inklkusive HA Betreuung. Hier wird allerdings nicht auf Richtigkeit kontrolliert.

Die Stifte werde ich mir demnächst mal ansehen

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NEIN! ZEIT geben!

Antwort von 3wildehühner am 25.11.2014, 10:32 Uhr

Hallo!
Ich bin der Meinung, du überforderst deine Tochter und hast überzogene Erwartungen -ich vermute, weil du selber nicht sicher bist, ob es richtig war, sie einzuschulen?
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!
Nimm den Druck da raus!
Es reicht völlig, wenn deine Tochter ihre Hausaufgaben erledigt!
Das, was sie in der Schule nicht schafft, würde ich nicht zu Hause nacharbeiten.
Ich finde auch nicht, dass es deine Aufgabe ist, die Hausaufgaben auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Du kannst bei Fehlern darauf hinweisen, dass sie sich das noch mal in Ruhe anschauen soll.
Aber wenn deine Tochter ihre Hausaufgaben immer korrekt hat und auch keine Lücken aus dem Unterricht im Heft, kann die Lehrerin gar nicht realistisch beurteilen, was deine Tochter schon kann und was nicht.
Nimm den Druck raus, setze dich auch nicht bei den Aufgaben daneben, sondern biete lediglich an, bei Fragen zur Seite zu stehen.
Laß ihr ihr Tempo, sonst verdirbt ihr das Ganze ihr die Lust am Lernen.
Und sollte sie die Eingangsstufe dann in 3 Jahren machen statt in zwei ist das auch kein Beinbruch!
LG

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Nur durch WACHSEN wird man dem Leben GEWACHSEN:

Antwort von f.j.neffe am 26.11.2014, 18:13 Uhr

Wenn die KRÄFTE & TALENTE des Kindes sich den gestellten Aufgaben nicht GEWACHSEN FÜHLEN, dürfen wir sie nicht durch Üben, Üben, üben matt (= Burnout) und platt (=Depression) machen.
Wir müssen sie vielmehr STÄRKEN, damit sie WACHSEN.
Nur durch WACHSEN wird man dem Leben GEWACHSEN.
In meinen Berichten zur neuen Ich-kann-Schule kannst du lesen, wie Kinder, wenn ich für Persönlichkeitswachstum sorgte, plötzlich Aufgaben, die sie angeblich nicht konnten, konnten ohne dass wir etwas geübt hatten, und sogar nach schwereren Aufgaben verlangten.
Schau dir einfach ein paar Beispiele dazu an!
Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe

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Re: Jetzt schon Nachhilfe?

Antwort von annika2008 am 26.11.2014, 20:55 Uhr

So das Elterngespräch hatten wir ja nun heute.
Es ist alles gut, sie kommt gut mit, ist nur etwas langsam. Sie sagte lediglich, dass wenn wir mit den HA durch sind und noch etwas Luft ist, etwas lesen oder schreiben sollen.
Allerdings ist sie nicht sonderlich belastbar, wird schnell müde und wird dann auch mal aufs Sofa zum Ausruhen geschickt.

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