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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Biene am 31.03.2004, 19:00 Uhr

Ich komm aus dem Staunen nicht raus.......Montessori:

Seit nun auch mein Sohn auf der Monte ist, immerhin schon 1,5 Wochen*G* ist er wie ausgewechselt!!! Er spielt mit Kindern wieder ohne sich zu kloppen! Er ist kein Schlägertyp, aber er war immer gleich auf der Palme, wenn was nicht so lief, wie er das sich vorstellte.....Und nu?! Frieden!!!!!!!!!
Ich bin echt sprachlos, was die alte Schule meinen Kindern angetan hatte! Das merkt man erst jetzt, wenn man die Veränderug sieht!!!
Und auch mit seiner Zwillingsschwester vetsteht er sich auch wieder blendend!

Endlich wieder Familienfrieden! HURRAAA!!!!

Wollt ich nur mal loswerden!

LG BIene

 
12 Antworten:

Re: Ich komm aus dem Staunen nicht raus.......Montessori:

Antwort von Marion mit Flo & Nessi am 31.03.2004, 21:57 Uhr

Hallo

Ich freu mich für euch das sich alles so gut entwickelt hat :-))

LG
Marion mit Flo & Nessi

Re: Ich komm aus dem Staunen nicht raus.......Montessori:

Antwort von Cooky am 01.04.2004, 21:20 Uhr

Hallo du,

ich bin natürlich erstaunt über deine Berichte.

Was kann eine Montessori-Schule überhaupt bewirken, dass sich dein Sohn so schnell in Richtung des Positiven entwickelt hat?
Hast du dich mal mit Maria Montessoris Konzept auseinandergesetzt?
Wie genau wird das in der Schule deines Sohnes verwirklicht?
Ich habe meine Examensarbeit übr Montessori geschrieben, deshalb interessiert mich das.

Cooky

*Puh* jetzt kommt ein laaanger Text!

Antwort von Biene am 01.04.2004, 22:13 Uhr

Mit Montessori selber hab ich mich noch nicht sehr viel auseinander gesetzt.
War erstmal nur von dem überzeugt, was man allgemein von diesem Konzept hört.

Was bei meinen Kindern die Veränderung bewirkt hat, kann etwa so auflisten:

Kinder werden im Unterricht nicht ausgelacht.

Kinder werden von Lehrerin nicht gemobbt (ist bei meiner Tochter der Fall gewesen....sie wurde ja fertig gemacht!! Ihre Buchstaben waren immer krummer und falscher als die der anderen...ihr wurde jeder Mist gleich angekreidet, was bei andern nicht so gemacht wurde...)

Kinder werden nicht 'blöd' genannt - von der Lehrerin!!!

Kinder werden nicht vor der Klasse vorgeführt, wenn sie mal was falsch machen oder vergessen.

Von den Kindern wird nicht unmögliches verlangt (fliessendes Lesen im Februar, kann halt net jeder!!!).

Gewalt unter Kinder (beginnt ja schon beim Auslachen!) wird von der Lehrerin nicht geschührt sondern unterbunden!

Es herrschen klare Regeln, die für ALLE Kinder gelten (Stopp-Regel beim Streiten, Keine Ausdrücke, Wir reden normal miteinander usw...). Kinder werden nicht im Stich gelassen, wenn sie Ärger mit anderen (älteren) haben, sondern es wird gleich geklärt!

Kinder haben Aufgaben (Kehrdienst, Tafeldienst, Mülldienst, Staubdienst, Kloputzen etc...)

Das Mitwirken und Einmischen der Eltern wird verlangt und nicht unterbunden wie auf unserer Regelschule.

Auf unserer alten Schule (Regelschule) wird den Kindern PETZEN VERBOTEN!!! Finde ich sehr gefährlich!!!


Naja und noch vieles vieles anderes.

Wichtig war für uns auch, dass die Schule in der Lage ist, mit Kindern umzugehen auch wenn sie ein wenig abseits der Norm sind. Meine Tochter ist eine Träumerin und lässt sich leicht ablenken. All das ist jetzt nicht mehr so ein großes, unüberwindliches Problem!
Wenn sie Blätter verschlampt, dann muss sie beim 3. mal als Strafe Naschzeug für die Naschkiste mitbringen. Kommt dann allen Kindern (auch ihr) zu Gute. Seit dem ist das Blätter verschlampen in der Klasse drastisch gesunken...*G* das nenn ich 'positiv bestraft'! Meine Tochter hat schon den 2.Strich....*GG*
In der alten Schule gabs gleich Ärger und ich wurde auch gleich mit 'zusammenstaucht' von der Lehrerin...

So, das war das Wichtigste.

Achja, nochwas:
die Lehrerinnen und die andern 'Angestellten' der Schule sind NETT und FREUNDLICH und HILFSBEREIT!!!!! Soviel Unterstützung hab ich auf der Regelschule NICHT erlebt!

Ausserdem wird noch sooooooooo viel ausserhalb der 'Schule' geboten (Info-Abende: 'Was kommt nach der Montessori?' - Gespräch mit ehemaligen Schülern und Berufsschullehrerin und Arbeitgebern und so. Oder was auch immer!)

Bei uns ist der Familien-Frieden deutlich spürbar! Und die Eltern dieser Schule sind auch ganz anders! Sie kommen halt aus der weiteren Umgebung, statt nur aus dem gleichen Sandkasten wie hier am Kuhkaff! Sie müssen sich auch alle erstmal 'kennenlernen' wie die Kinder, statt dass sich schon Grüppchen kennen, die auch keinen 'Zugezogenen' oder 'Geächteten' (= z.B. Geschiedene oder Leute, die den Mut haben, ihre Kinder aus einer Regel-Schule in eine Privat-Schule zu stecken und deren Kinder aufeinmal glücklich sind!!!! Das darfs hier net geben! Ich sach nur Kuhkaff!!) in ihre Runde lassen.

So, das war ein langer TExt...

Wenn du noch Fragen hast, dann weisst du ja, wo du mich findest.

Kannst ja auch einfach mal schauen, was ich die letzten Monate so gesenft hab, da steht auch noch so einiges drin.

LG Biene

Re: *Puh* jetzt kommt ein laaanger Text!

Antwort von pukeko am 03.04.2004, 6:03 Uhr

Hallo Biene
Schon einige WOchen lese ich Deine Beitraege und freue mich ueber eure positive Veraenderung. Es schockt mich der Umgang mit Deinen Kinder in der Regelschule und hoffe echt dass das eine Ausnahme ist!
Wir leben in Neuseeland und wie Du die Montessori Schule erklaerst, sind eigentlich alle "Regel" Schulen hier und so SOLLTEN SIE AUCH SEIN!!! Wenn Eure "Regelschule" wirkliche keine Ausnahme ist, dann tun mir die Kinder in Deutschland zur Zeit sehr leid und bin sehr dankbar fuer das was wir hier haben, wenn es auch nicht alles perfekt ist.
Viele gruesse Birgit

Eine Ausnahme ist unsere Schule mit Sicherheit nicht...ich kenne

Antwort von Biene am 03.04.2004, 15:42 Uhr

auch noch andere Eltern, die ihre Kinder aus den selben (oder ähnlichen) Gründen in dieser Montessori eingeschult haben.
Aber es gibt auch andre Schulen, die einfach nur ganz normal sind oder auch supergummigut sind.

Gibt immer solche und solche.....



LG

Re: Eine Ausnahme ist unsere Schule mit Sicherheit nicht...ich kenne

Antwort von pukeko am 04.04.2004, 3:18 Uhr

Hallo
Stimmt, es gibt immer solche und solche. Und dann kommt es natuerlich auf die Lehrerin an.
Bei meiner Tochter ist das so, dass ihre Lehrerin ihre Klasse nicht sehr gut unter Kontrolle hat, aber die Lehrerin der Parallelklasse ihre Klasse total "diszipliniert", aber auf Angenehme Art. Das merkt man dann im Verhalten der ganzen Klasse zusammen. Ich merke das nur weil ich beide Klassen eine Stunde unterrichte, waerend die andere in den Musikunterricht geht. Die eine Klasse ist total still und hoeflich, in der anderen Halligalli. Aber es wird von beiden Lehrerinnen keiner "runtergemacht".
Bei uns gibt es uebrigens in manchen Schule, eine Montesori Klasse.
Viele Gruesse
BIrgit

Auch eine LANGE Antwort

Antwort von Cooky am 04.04.2004, 14:34 Uhr

Hallo, Biene,

deinen Ausführungen nach zu urteilen sehe ich die Gründe nicht im "Montessori"-Konzept, sondern nur bei den jeweiligen Lehrern und anderen Angestellten der Schulen.
Ich gehe deinen Ausführungen nach davon aus, dass es sich bei der Montessori-Schule um eine Privatschule handelt, für die ihr wahrscheinlich auch Geld bezahlen müsst. Ich gehe auch von kleineren Klassen (höchstens 20 Schüler pro Klasse?) aus als an der Regelschule (bis zu 30 Schülern pro Klasse).

Ich denke, du kannst nicht die Erfahrungen, die du mit einer Lehrerin gemacht hast, auf das gesamte Regelschulsystem übertragen. Viele Dinge, die du von der Montessori-Schule kennst, kenne ich aus den ersten Klassen meiner "normalen" Grundschule, an der ich auch unterrichte.

Ich denke auch, dass du mit deinem Leben in dem "Kuhkaff", wie du es nennst, nicht zufrieden bist, und das hat sich auch auf deine Kinder übertragen. Wenn man "neu" an eine Schule kommt, die nicht im eigenen Ort liegt, hat man die Möglichkeiten auch "neu" anzufangen, als Eltern sowie auch als Schüler. Das ist es, was euren familienfrieden nun bringt.

Mich würde immer noch interessieren, inwieweit das Montessori-Konzept an der Schule deines Kindes verwirklicht wird.
Da du darüber nicht viel weißt, gehe ich davon aus, dass es nicht das Montessori-Konzept ist, was dich beeindruckt hat, sondern wie schon gesagt kleinere Klassen und die Tatsache, dass an dieser Schule jeder neu ist. Bitte geh dann nicht mit dem Fakt "tolles Montessori-Konzept" hausieren, wenn du dich damit noch nicht auseinandergesetzt hast.
Ich empfehle als Literatur von Maria Montessori: "Kinder sind anders".

Cooky

Re: Auch noch eine LANGE Antwort

Antwort von Biene am 04.04.2004, 15:38 Uhr

also:
ja es ist eine private, kostet gut Geld, ist es uns aber wert, nach dem Scheiss hier in der alten Schule.

Die Klassen sind bis max 23 Kinder. (meine Tochter ist das 23.Kind in ihrer Lerngruppe)

In der alten Regelschule waren es insgesamt auch mal 24 Kinder, nun ohne meine beiden sind es jetzt 22.

DAS kann also nicht das Problem gewesen sein.....

Was den Unterschied ausmacht, ist einfach, dass neben lesen und schreiben auch das 'Miteinander' gelehrt wird.
Meine Tochter muss in Mathe noch ein wenig aufholen, bekommt aber die Zeit von der Lehrerin, die sich auch mal nur für sie Zeit nimmt, so wie ich das jetzt mitbekommen hab. Hätte die alte Lehrerin sie nicht gleich von anfang an nieder gemcaht (du bist blöd und gehörst in den Kiga...usw.) dann hätte meine Tochter nie diese Defizite bekommen. Die Probleme auf denen die alte Lehrerin also immer rumreitet waren hausgemacht!!!!

Diese Lehrerin bei uns im Ort ist schon 30 Jahre im Schuldienst aber so langsam aber sicher rücken immer mehr Leut (Eltern ehemaliger Schüler, sowie ehemalige Schüler von der Lehrerin) mit der Sprache raus.
Meine Tochter ist also nicht die erste, die so einen beschissenen Start hatte. Diese Lehrerin hat tatsächlich in fast jeder Klasse Kinder, die sie aus 'Spass an der Freud' oder aus welchen Gründen auch immer, einfach fertig macht. Manche Eltern kriegen das gar nicht mit oder ignorieren es einfach. Vielleicht war es auch so schlimm, weil meine Tochter immmer alles reinfrisst und nicht einfach so über Probleme redet (wie auch, sie kannte ja keine andere Schule, hatte keine Vergleichsmöglichkeiten). Erst als sie immer wieder in die Hose machte, wurden wir richtig hellhörig.

Diese Regelschule hat mir nur bewiesen, dass man als Eltern einfach verloren hat. Versucht man einer Sache auf den Grund zu gehen, dann wird man von Eltern und Lehrern einfach ausgebootet. HIlfe braucht man sich keine erwarten. Hab ja schon erzählt, dass sich die Lehrerin während eines Gespräches mit mir einfach umdrehte und ging.....dazu fällt mir nix mehr ein....

Auf der Monte haben sich die Eltern unserer Lerngrupe auch schon wegen einem Problem mit der Lehrerin zusammengesetzt. (War im ersten Halbjahr, wir waren da noch nicht da.) und siehe da, alle Parteien helfen zusammen, das Problem konnte gelöst werden!

Es kommt auch sehr auf die betreffenden Personen an. Menschlich ist die alte Lehrerin einfach unter aller Kanone. Und der Meinung sind viele im Ort, aber man redet ja nicht vor den Leuten! Immer schön hintenrum!!!!

Hat also nix damit zu tun, dass ich die Lehrerin nicht mochte, im Gegenteil, ich fand sie einsame spitze! Am Elternabend hat sie sich prima verkauft!!! Meine Freundin hat mich für verrückt erklärt, weil sie schon damals die als Lehrerin hatte. Aber fand sie klasse und sympathisch! Deshalb hab ich auch so lang gebraucht bis ich gemerkt hab, dass die Probleme von ihrer Seite kommen...im Januar/Februar bin ich so richtig aufgewacht!!!!!!!!!!

DAS hat diese Probleme also auch net ausgelöst!
Es war schlichtweg Wollkühr der Lehrerin!!!

Dass ich mich mit dem Monte Konzept noch nicht auseinander gesetzt habe, hat auch damit zu tun, dass das alles jetzt sooo schnell ging. Ich brauchte eine andere Lösung als diese Schule hier und da kam nur eine private in Frage. Öffentliche nehmen ja nur Kinder aus ihrem Sprengel.... Aber die Gefahr vom Regen in die Traufe zu kommen, wäre mir da einfach zu gross gewesen.

Fakt ist: auf der Monte erwartet man das Mithelfen/Einmischen/Unterstützen der Eltern. Da kann es gar nicht passieren, dass es soooo weit kommt!!! Man bekommt als Eltern ja mit, was abgeht. In der Regelschule werden Eltern rausgehalten, sie werden nur wegen Problemem angeschissen, die sie gefälligst selber lösen sollen, hauptsache das Kind funktioniert in der Schule.....

Ich werde mich, da nun endlich Friede eingekehrt ist, auch mit der Monte-Pädagogik auseinander setzen. Aber die ist mir ehrlich gesagt nicht soooo wichtig. Das Menschliche ist wichtiger! Und das läuft ja klasse in der Monte.

WIr sind unvoreingenommen in die Monte, schlimmer konnte es ja nicht ewrden! Und das was ich von der Monte bis dato wusste, hat erstmal gereicht um eine Entscheidung zu fällen.

*Puh* das war ja wieder so ein Roman


LG BIene

Was mir noch wichtig ist:

Antwort von Biene am 04.04.2004, 16:06 Uhr

auf einer Regelschule können Lehrer im Großen und ganzen tun und lassen, was sie wollen. Es steckt kein gemeinsamer Gedanke, kein gemeinsames Konzept dahinter. Auf unserer Schule wurde es schon deutlich, dass unsere Lehrerin so offensichtlich handeln konnte (Ich sage nur Zeugnisse meiner Kinder, soviel Negatives, als wären sie gehirnamputiert, sie waren einfach 'nur' genauso gut oder schlecht wie alle anderen, aber bei meinen Kinder wurde 'anders' bewertet...!).
Niemand hat hinterfragt, warum die Kinder sooooooooo schlecht sind in der Schule, niemand hat ihr Handeln in Frage gestellt. Immerhin ist sie Schulleiterin und hat auch auf den Zeugnissen als Lehrerin und Schulleiterin unterschrieben, hat sich quasi selbst abgesegnet und hat diese Zeugnisse auch noch vor der ganzen Klasse vorgelesen......sie hat meine Kinder systematisch fertig gemacht!!!

Das ist der Nachteil der Regelschule, es interessiert niemanden, was der andere tut! So zumindest meine Erfahrung!

Und auch wenn eine Lehrerin sich besonders engagiert und ihre Klasse 'sozial' erzieht, nützt es den Kinder nix, wenn sie in der Pause von Kindern anderer Klassen eine in die Fresse kriegen. Verändern kann man nur was, wenn ALLE an einem Strang ziehen!!!

Ich kann nur berichten was wir in den letzten Monaten mitgemacht haben - die ganze Familie hat sehr gelitten!!!
Dass jetzt alles in Butter ist und die Kinder endlich mal erleben, wie toll 'Schule' eigentlich ist, ist unser Triumph!! Und den lass ich uns auch net nehmen. Endlich gehen die Kinder nach der Schule raus, ohne 3 oder 4 Stunden noch zu lernen! Endlich zeigen sich Erfolge!

Wir alle atmen endlich auf!
Wir haben den Störenfried 'alte Lehrerin' endlcih aus unserem Leben verbannt!! Ich möchte hier nur zeigen, dass man an eine Schule durchaus auch kritisch rangehen kann und nicht alles 'glauben' sollten was einem die Lehrer da erzählen. Unsere Kinder mussten das bitter büssen.

Aber auch ich hätte am ElternAbend NIE gefragt: Gehört es zu ihren Unterrichtsmethoden, dass Kinder ausgelacht werden? Trauern Sie der Prügelstrafe nach? (

Mist, da fehlt ja was....

Antwort von Biene am 04.04.2004, 16:09 Uhr

in die Klammern gehört noch:
Die Lehrerin hat den Kindern das erzählt, dass sie es schade findet, dass man Kinder als Lehrer nicht mehr schlagen darf....DAS finde ich echt ein Armutszeugnis!!

Sind meine Gedankengänge wenigstens bissi deutlicher weworden?
*GG*

LG

Re: Mist, da fehlt ja was....

Antwort von like am 05.04.2004, 9:43 Uhr

Das, was du da beschreibst, ist wirklich eine Katastrophe, aber sicher nicht die Regel an den Regelschulen. Das Problem bei Euch war sicher, dass diese Lehrerin gleichzeittig Schulleiterin ist und dadurch wirklich ein Stück weit machen kann, was sie will. Hat denn noch niemand daran gedacht, all das mal zu sammeln und dem Schulamt vorzulegen??? Das wären die Eltern ihren Kindern doch wirklich schuldig und die sind die einzigen, die hier wohl Einfluss haben - und für Dich wäre das ja nun ohne die Angst, dass deine Kinder drunter leiden müssen, möglich - schildere doch mal die ganze Geschichte.
Der Vorteil an den Privatschulen ist eben, dass die Lehrer direkt ihr Geld von den Eltern bekommen und nicht über den Umweg der Steuern - da ist es den Lehrern einfach bewusster, dass ihr Job eine Dienstleistung an den Kindern und für die Eltern sein sollte. Dass es da nicht auch gute und schlechte Lehrer gibt, kann ich allerdings nicht glauben. Und manchmal denke ich, ein Stück weit müssen Kinder sich auch mit dem Negativen in unserem Schulsystem auseinandersetzten (z.B. große Klassen), - es kommt im Leben noch so viel Mist, da ist das schon mal ne gute Übung - natürlich darf es nie so weit kommen wie bei Euch, aber dass ein Kind auch mal ungerechtfertigt geschimpft wird, gehört irgendwie zur Schülererfahrung dazu - auch Lehrer sind eben nun mal Menschen mit Fehlern. Das muss man dann als Eltern den Kindern dann eben auch so erklären und ihnen den Rücken stärken - dadurch wird für die Kinder vielleicht leichter deutlich, dass nicht alles, was Lehrer sagen, 100prozentig richtig ist und lernen früh, alles zu hinterfragen und eigene Meinungen und Standpunkte zu bilden.
Allerdings hätte ich in so einer verfahreren Situation wie du wohl den gleichen Weg gewählt - hier handelte es sich ja wohl um einen "Dauerbeschuss".

Hallo like!

Antwort von Biene am 05.04.2004, 19:54 Uhr

ja, bei uns war es Ausweglos.

Habe @guddi und @marit, weiter oben, noch einiges gesenft.

Klar gibts solche und solche, aber gerade bei der Monte haben wir mehr Einblick als in unsere alte Schule, die die Eltern schön auf Abstand hielt. Und wenn ein Kind schon in der 1.Klasse sowas erlebt, dann kommt es doch auch in der 3. Klasse, beim Lehrerwechsel, kaum mehr auf die Beine. Schule muss ja nicht gleich von anfang an ein rotes Tuch sein. Immerhin sind es ja mind. 10 Jahre die ein Kind in die Schule geht. Und wenn es keine Basis mit der Lehrerin gibt, dann kann man dem Kind nur noch helfen, wenn man es aus der Schusslinie nimmt.

Es ist ja so, dass die Lehrerin sich immer ein paar wenige Opfer pro Jahrgang sucht. Alle anderen Kinder und Eltern sind zufrieden mit ihr. Weil sie ja alle anderen normal oder sogar sehr nett behandelt.

Gespräche mit den Eltern hat mir gezeigt, dass sie zwar auch net alles so toll finden aber nie im Traum daran dächten da was zu unternehmen!!!! Sie sind ja zufreiden oder einfach nicht interessiert, wie es in der Schule abgeht, weil sie ja keine schwerwiegenden Probleme haben...

Auf der einen Seite:

Kann ich mich jetzt auf die Hinterbeine stellen und den Weg der Gerchtigkeit gehen (also Dienstaufsicht und weiss nicht alles)

Auf der anderen Seite:

Würden wir uns für andere den Arsch aufreissen, die uns ja auch net geholfen haben...

Leider habe ich einen starken Gerechtigkeitssinn, werde also wenigstens der Beratungslehrerin im Nachbarort grünes Licht geben.

Aber nun geniessen wir erstmal die Ferien und unseren Urlaub.

Aber was könnte diese Beratungslehrerin tun? Sie sagte uns, dass sie sich mit in den Unterricht reinsetzen würde...aber glaubt ihr im ernst, dass die Lehrerin sich dann genauso verhalten würde, wie immer?!?! Nicht im ernst, oder?!
Abgesehen davon sind ja ihre beide Prellböcke weg. Ob sie nun auch mit andern Kinder so verfährt wie mit meiner Tochter, weiss ich nicht. ALso würde sich der Unterricht als normal rausstellen, oder?!

Hatte das der Beratungslehrerin auch gesagt, und sie hat nur mit den Schultern gezuckt. WAS also könnte sie sonst noch unternehmen?!?! Man müsste die Kinder schon verwanzen, damit was rauskommt.....

Ob das alles Sinn hat?

LG

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