1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von mrsrobinson am 19.07.2008, 23:33 Uhr

Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Hallo!

Meine Tochter Amelie hat am Freitag ihr erstes Zeugnis der ersten Klasse bekommen. Ich fand, es klang etwas standardisiert und sehr nüchtern, aber ich war zufrieden. Nun ist es so, daß ich in einem Schülerhort arbeite, und in meiner Hausaufgabengruppe habe ich sowohl meine Tochter als auch ein weiteres Mädchen aus ihrer Klasse. Ich kann also die Leistungen beider Kinder gut miteinander vergleichen. Nun hat mir das andere Mädchen am Freitag auch sein Zeugnis gezeigt. Und ich muß sagen, ich war total überrascht, denn nach meinen Erfahrungen ist sie nicht so gut in der Schule wie meine Tochter (rechnet zum Beispiel noch mit den Fingern und ist wesentlich langsamer, wohingegen meine Tochter sehr schnell im Kopf rechnet, Mathetests immer als erste abgibt und nie einen Fehler hat). Aber ihr Zeugnis strotzte nur so vor Lob und Anerkennung. Ein Beispiel: Bei meiner Tochter stand bei Mathe sowas wie "führte A. gelernte Grundoperationen im Zahlenraum bis 20 sicher aus". Bei dem anderen Mädchen war von "sehr guten Problemlösungsstrategien auch bei schwierigen Aufgaben" die Rede. Davon habe ich in einem Schuljahr Mathehausaufgaben nie etwas gemerkt, ganz im Gegenteil. Oder bei Englisch: bei meiner Tochter stand lediglich, daß sie sich die Reime und Lieder gut merken konnte. In dem anderen Zeugnis stand was von ausgeprägtem Sprachenverständnis.Und in Deutsch stand im Zeugnis meiner Tochter, daß sie den Leselehrgang erfolgreich abgeschlossen hat. Bei G. stand, daß sie Texte richtiggehend vorträgt (nicht vorliest!), mit richtiger Betonung und absolut sinnerfassend. Das ist ein Witz, ich habe mit beiden Kindern regelmäßig lesen geübt, kann daher beurteilen, daß das total übertrieben ist. Meine Tocher liest wesentlich besser.
Tja, was will ich eigentlich damit sagen.....auf jeden Fall geht es mir nicht darum, daß meine Tochter besser ist in der Schule. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, daß die Lehrerin sie nicht mag, das es also im Zeugnis nicht (nur) um Leistung geht, sondern um Sympathie. Bilde ich mir das ein? Oder würdet ihr das auch so sehen? Es wäre mir total egal, wenn andere Kinder bessere Zeugnisse haben, meine Tochter muß nicht die Beste sein. Aber da ich nun beide Kinder seit der Einschulung in der Hausaufgabengruppe betreue und mir ein genaues Bild von ihrer Leistung machen kann, finde ich das Ganze nur ungerecht. Und habe Bedenken, wie das weitergehen wird, wenn das stimmen sollte, daß meine Tochter von der Lehrerin nicht so gemocht wird. Anders kann ich mir diese völlig unterschiedlichen Zeugnisse, auch vom Stil her, nicht erklären.
Was meint ihr dazu, liege ich mit meinem Gefühl wohl total daneben? Lasse mich gerne eines Besseren belehren, wenn ihr das alle anders seht.

Gruß
mrsrobinson

PS: Vielleicht noch etwas: neulich stand unter einer Deutschhausaufgabe meiner Tochter "schöner schreiben!!" drunter. Ich fand die Schrift ok (hatte die Hausaufgaben ja auch kontrolliert), aber egal, die Lehrerin hat da das Sagen. Dann hatte meine Tochter versehentlich das Schreibheft ihrer Nachbarin eingesteckt, das ich mir angeguckt habe. Die Schrift war sehr unordentlich, viel radiert, nicht auf den Linien, kein Vergleich zu meiner Tochter. Aber niemals stand etwas Derartiges drunter, die Hausaufgaben waren lediglich von der Lehrerin abgehakt worden. Bei meiner Tocher steht es häufiger drunter....hmmm....

 
56 Antworten:

Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 8:17 Uhr

Kann es vielleicht sein,das du ein wenig Eifersüchtig auf das Zeugnis der anderen bist?Weißt du wie sie in der Schule mitarbeitet?Ich glaube eher nicht,du kennst sie nur aus dem Hort.Vielleicht ist sie in der Schule ja doch anders ,als im Hort?Meine Meinung ist das sorry.Aber für mich hört sih das jetzt ein wenig nach etwas Eifersucht an auf das andeere Mädchen,weil das das bessere Zeugnis hat.

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von Miolilo am 20.07.2008, 8:22 Uhr

Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, aber du bis "nur" die Hortbetreuung. Natürlich lernst du da die Kinder etwas kennen, aber du kannst sie niemals so beurteilen, wie es die Lehrerin kann. Du kennst nicht die Interaktionen in der Klasse, du kannst keine weiterreichenden Vergleiche anstellen, du kennst nicht die Entwicklung, die Arbeitsweise ... etc.

Nun schließt du aus diesem Zeugnis der Freundin - was du im Übrigen eigentlich nicht hättest lesen dürfen, professionell wäre gewesen, das "Angebot" abzulehnen! -, dass die Lehrerin deine Tochter nicht mag und aus diesem Grund schlechter beurteilt.
Wärest du zu diesem Schluss auch gekommen, wenn du das andere Zeugnis nicht gelesen hättest? Nein, denn zu schreibst, du warst zufrieden.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass deine Schlussfolgerung nun zu einer selbsterfüllende Prophezeiung wird.
Alles und jedes, was die Lehrerin in Zukunft macht, wird dahingehend überprüft und natürlich wirst du "Beweise" finden.

Nur das hilft keinem!!!

Mio

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 8:51 Uhr

Ich sag ja das sieht für mich so aus,als ob sie ziemlich Eifersüchtig ist,das ihre Tochter nicht so ein Zeugnis hat.Sie hätte sich geünscht,ihre Tochter sei die bessere.
Und das das andere Mädel immer noch mit Finger rechnet,find ich jetzt gar nicht schlimm.

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von mrsrobinson am 20.07.2008, 9:18 Uhr

Hallo!

Was ist daran unprofessionell, das Zeugnis des anderen Mädchens zu lesen?? Man arbeitet das ganze Jahr mit den Kindern, ist im Gespräch mit den Lehrern und Eltern, geht zu Elternabenden, übt mit ihnen, und dann ist es unprofessionell, das Zeugnis zu lesen??? Verstehe ich nicht! Bei uns zeigen die meisten Kinder ihre Zeugnisse und wir besprechen sie auch mit ihnen.
In der anderen Sache magst du vielleicht recht haben mit der Eifersucht....aber ich denke, ich kann die Leistungen der Mädchen schon ganz gut beurteilen. Na ja!

Gruß
mrsrobinson

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von +emfut+ am 20.07.2008, 9:35 Uhr

Du kannst die Leistungen im Hort vielleicht beurteilen - in der Schule können die Leitungen ganz anders sein.

Zumal ich persönlich NIENIENIE die Leistungen meiner eigenen Kinder beurteilen wollen würde. Da kann man sich anstrengen, wie man will: Wirklich objektiv ist man nie.
(Deswegen kommen eigene Kinder bei uns prinzipiell NIE in die Hortguppe ihrer Eltern - aber das läßt sich natürlich nur konsequetn durchführen, wenn man genügend Hortgruppen hat.)

Tatsache ist:
Es kann sein, daß das andere Kind vormittags in der Schule ganz anders ist, als nachmittags im Hort. Vielleicht ist sie schneller müde, und braucht deswegen nachmittags die Finger, während sie vormittags vor kreativen Lösungswegen sprüht (wobei das eine mit dem anderen sowieso nichts zu tun hat).

Dazu kommt: Selbst wenn es so ist, daß die Lehrerin das andere Mädchen "lieber mag" als Deine - was folgert dann daraus? Die Kinder sind in der 1. Klasse. Das Zeugnis schaut nie wieder jemand an. Dieses Zeugnis wird den Weg zum Topverdiener für Dein Kind nicht verbauen, und es wird dem anderen Mädchen auch nicht zur Karriere verhelfen. Irgendwann gibt es eine neue Lehrerin (bei uns in Bayern schon in einem Jahr), und dann werden die Karten neu gemischt.
So lange die Lehrerin das Kind nicht offen anfeindet oder mobbt, wäre mir das auf der Ebene wirklich latte.

Du warst mit dem Zeugnis zufrieden, bis Du das andere Zeugnis gesehen hast. Tu so, als ob Du das Zeugnis nicht gesehen hast, oder trenne es von dem Zeugnis Deines Kindes. Ich kann verstehen, daß man das Zeugnis eines Kindes, das einem anvertraut ist, anschauen möchte. Aber Du vermischst hier Professionelles mit Privatem. Das Zeugnis des anderen Kindes hast Du auf einer professionellen Eben gesehen - und Du ziehst das Wissen darum in Dein Privatleben hinein. DAS finde ich auch unprofessionell. Ich als Mutter des anderen Mädels würde nicht wollen, daß das Zeugnis meines Kindes als "Beweisstück" in einen Konflikt zwischen der Lehrerin und einer anderen Mutter gezogen wird, nur weil diese Mutter zufällig die Hausaufgaben meines Kindes betreut.

WENN die Lehrerin fies, parteiisch und voreingenommen ist, dann kläre das. Aber das Zeugnis des andern Mädels darf damit nichts zu tun haben - und da Du keinen Anlaß zur Aktion gesehen hast, BEVOR Du das andere Zeugnis gesehen hast, liegt der Verdacht nahe, daß Du nur wegen dem anderen Zeugnis überhaupt einen Fall hast - also laß es.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von Miolilo am 20.07.2008, 9:36 Uhr

"Was ist daran unprofessionell, das Zeugnis des anderen Mädchens zu
lesen??"

Datenschutz?
Zudem: Es geht dich schlicht nichts an!
Auch wenn du mit dem Kind die Hausaufgaben machst! Ich darf mich auch nicht quer durch die Zeugnisse der anderen Schüler meiner Schule lesen.
Fändest du es in einem umgedrehten Fall auch so ok?

Und ich glaube weiterhin, dass du die Leistung der Kinder nicht beurteilen kannst.
Obwohl - dann kann ich das Zeugnisseschreiben benächst vom Hort erledigen lassen. Das spart mir ´ne Menge Arbeit.....

Mio

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von mrsrobinson am 20.07.2008, 10:10 Uhr

Ich finde, in deinem Beitrag drückt sich der ganze Konflikt aus, den es zwischen Erziehern, Sozpäds und Lehrern meistens gibt und wohl immer geben wird. Genau deine Einstellung ist es, die bei den meisten Lehrern eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Hort und Schule verhindert. Vielleicht bin ich auch durch die Grundschule, von der die meisten unserer Kinder kommen (meine Tochter geht übrigens auf eine andere Schule), geschädigt, denn das ist meines Erachtens eine sehr schlechte Schule. Ich kann nicht beurteilen, wie die Kinder in der Schule mitarbeiten, wie sie sich verhalten, welche Lösungsstrategien sie in der Schule anwenden. ABER ich kann sehr wohl beurteilen, inwieweit sie Gelerntes verstanden haben, wie die Ordnung in ihren Heften ist, ich sehe die Zensuren der Klassenarbeiten. UND ich bzw. meine KollegInnen müssen häufig Unverstandenes aufarbeiten, weil Lehrer auf unseren Kommentar im Mitteilungsheft "KInd hat die Aufabe nicht verstanden" lapidar mit "Das macht nichts" antworten, weiterhin aber solche AUfgaben bearbeiten und wir den Kindern den Unterrichtsstoff erklären müssen. Kommt öfter vor. Wir haben in einer anderen Gruppe zum Beispiel eine Erstklässlerin, die bis zum Ende des Schuljahres keine einzige Hausaufgabe verstanden hat oder im Stande ist, ihre Hausaufgaben alleine zu bewältigen, sie kann kaum lesen, ihre Schrift ist absolut unleserlich, in Mathe hat sie noch keinerlei Mengen- oder Zahlenverständnis, selbst Rechnungen wie 3 + 4 bereiten Mühe. Im Gespräch mit der Lehrerin (ja, denn das suchen wir, das Gespräch, und versuchen unsere Erfahrungen mitzuteilen), meinte die ganz erstaunt, das wäre ihr ja gar nicht aufgefallen, sie hätte schließlich noch 25 andere Kinder, das könnte sie nicht beurteilen. In der zweiten Klasse kämen dann ja schließlich Zensuren, da würde sie das dann besser sehen!!! In dieser Schule ist es eben so, daß Kinder so gut wie nie wiederholen, alle werden bis zur vierten Klasse durchgezogen, damit sie sie los sind, meine Vermutung. Schwache Schüler werden einfach ignoriert. Was ich damit sagen will ist, daß wir Horterzieher uns sehr wohl mit den Kindern auseinandersetzen, sehr engagiert in kleinen Gruppen (in der Regel 6 oder 7 Kinder) die Hausaufgabenbetreuung durchführen, dabei auch Schwächen der Kinder entdecken und gemeinsam mit Eltern und Lehrern, die daran aber scheinbar kein Interesse haben, versuchen aufzuarbeiten. Die Eltern kommen übrigens lieber zu uns als zu den Lehrern, woran das auch immer liegen mag. Ich habe jedenfalls in den seltensten Fällen eine engagierte Mitarbeit von Lehrern erlebt (selbst einfachste Dinge wie Termine mitteilen gleich Null, trotz wiederholter Bitte und Intervention des Hortleiters), und ich bin schon über 15 Jahre in dem Beruf an verschiedensten Stellen. Habe auch selber Sprachförderung an Grundschulen durchgeführt und mich auch dort oft über Lehrer geärgert. Ich will dich damit nicht angreifen,vielleicht bist du eine engagierte Lehrerin, das weiß ich nicht. Ich habe andere Erfahrungen gemacht. In einem gebe ich emfut Recht, das ich Privates mit Dienstlichem verbunden habe und daß das nicht in Ordnung ist. Ich werde auch nichts unternehmen. Aber ich finde trotzdem, daß ich bzw wir das Recht haben, Zeugnisse der uns anvertrauten Kinder zu lesen, so sie es denn wollen, und daraus sozusagen gemeinsam mit den Kindern ein Resümee des vergangenen Schuljahres und einen Ausblick aufs nächste ziehen.

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 11:55 Uhr

Aber es geht doch nicht um die Hortleistung.sondern um die Schulischen Leistungen.Ist das so schwer zu begreifen?Da ist es eh anders ,als beim Hort.
Und da ist doch die Schule für Verantwortlich,welches Zeugnis dort gegeben wird und nur die können beurteilen,wie das Kind in der Schule wirklich ist.Mir kommt die hutschnur hoch,wenn ich das Lese.Mein Gott,wenn es so sein sollte,das mein Kind ein schlechteres Zeugnis hat als sein Freund.Ja und .Dann wird sich im nächsten Jahr halt mehr angestrengt.Ich war auch keine Musterschülerin. und nochmal

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von Miolilo am 20.07.2008, 12:09 Uhr

"Aber ich finde trotzdem, daß ich bzw wir das Recht haben, Zeugnisse der uns anvertrauten Kinder zu lesen, so sie es denn wollen, und daraus sozusagen gemeinsam mit den Kindern ein Resümee des vergangenen Schuljahres und einen Ausblick aufs nächste ziehen."


Gut, aber du empfindest falsch. Der Datenschutz existiert ja nicht zum Spaß und beginnt natürlich schon bei den Zeugnissen in der 1. Klasse.


"so sie es denn wollen, und daraus sozusagen gemeinsam mit den Kindern ein Resümee"

DAS ist aber nicht deine Aufgabe! Vielleicht fragt dich ja mal eine Mutter um Rat, dann kannst du natürlich deine Meinung kundtun, aber das haben in diesem Fall nicht die Kinder zu entscheiden. Und du auch nicht.

"Ich finde, in deinem Beitrag drückt sich der ganze Konflikt aus, den es zwischen Erziehern, Sozpäds und Lehrern meistens gibt und wohl immer geben wird."

Nö, finde ich nicht.
Jeder hat seinen Bereich, in dem er wirken und etwas bewirken kann. Überschneidungen und Austausch sollten möglich und natürlich willkommen sein, sind aber in Punkto Zeugnis(formulierung/erstellung) schlicht und einfach nicht angebracht.

Mio

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 12:15 Uhr

Du hast Post

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von mrsrobinson am 20.07.2008, 12:52 Uhr

MamaKosi,
du hast mein Ausgangsposting nicht richtig verstanden.
Aber wir werden nie auf einen Nenner kommen. Und das macht auch nichts. Meine Tochter braucht sich in der Schule nicht mehr anzustrengen, da sie in den Tests nie Fehler hatte. Darum gings auch überhaupt nicht. Aber wie gesagt, das hast du nicht verstanden. Was solls!

Gruß
mrsrobinson

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Re: wegen Datenschutz

Antwort von Potter am 20.07.2008, 12:53 Uhr

Ich will eigentlich gar nicht so viel dazu sagen. Alles, was mir so direkt zum Thema einfällt, ist nur, dass noch einige Schuljahre kommen und dieses Zeugnis jetzt nicht das wichtigste ist. Und man eben nie weiß, wie die beiden sich in der Schule geben. Vielleicht ist deine Tochter da ganz verklemmt, traut sich kaum zu lesen etc. Keine Ahnung!

Aber zum Zeugnis-angucken... Wieso sollte man das bitte nicht tun dürfen? Ich habe auch schon Zeugnisse von Freunden meiner Kinder gelesen, wenn sie nach der Zeugnisvergabe zu uns kamen, weil ihre Eltern außerhalb gearbeitet haben. Wenn dann die Kleinen uuuunbedingt möchten, dass man es liest, kann man das ruhig machen, da ist auch nirgends ein Verstoß gegen den Datenschutz. Denn - um Gottes Willen - es ist nur ein Zeugnis!
Und wenn das Kind möchte, darf es mir doch immerhin auch seinen Namen, seine Adresse, seine Email-Adresse, seine Telefonnummer, seine Kontonummer, seinen Handy-Pin und sonstiges verraten. Gerade wenn man eine vertraute Person für das Kind ist, verraten sie einem doch gerne allerlei, da kommt ein schönes Zeugnis natürlich auch mit rein.

Also... Nur um dich zu beruhigen: Mit dem Lesen des Zeugnisses hast du keinen Fehler gemacht. Ja... Nur jetzt mit dem Vergleich zu deiner Tocher. Lob doch einfach das andere Kind für das gute Zeugnis, dann ist es glücklich, und sei du zufrieden mit dem, was du hast.

LG,
Potter

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von mrsrobinson am 20.07.2008, 13:00 Uhr

Ich habe nie behauptet, daß ich die Zeugnisse formulieren möchte oder will oder daß das meine Aufgabe ist.Im vorliegenden Fall (siehe Ausgangsposting) ist defninitiv mit zweierlei Maß gemessen worden. Aber kein Problem, ich werde sicherlich nichts unternehmen, und auch meine Tochter muß sich in der Schule nicht mehr anstrengen, wie MamaKosi schrieb. Das ist Quatsch, denn darum geht es gar nicht.
Nach deiner Meinung ist die Aufgabe der Hausaufgabenbetreuung wohl nur, zu gucken, daß die Kinder die Hausaufgaben erledigen. Wie, ist egal. Ob verstanden oder nicht. Ok, das sehen aber viele Eltern ganz anders.Und sie fragen nicht "mal" um Rat, sondern ständig. Und die wenden sich nicht an die Lehrer, sondern an uns. Und ja, ich sehe es als meine Aufgabe, mit einem Kind meiner Hausaufgabengruppe zu überlegen, was im nächsten Schuljahr besser laufen kann, was mehr geübt werden muß, was gut war im letzten Schuljahr usw. Und ohne diese Unterstützung und Hilfe des Hortes würden zumindest in unserem Hort viele Kinder den Bach runtergehen. Aber lassen wirs gut sein, ich weiß, daß wir unterschiedlicher Meinung sind und bleiben. Macht ja auch nichts. So ist das Leben.

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Ich habe die Erfahrung gemacht

Antwort von like am 20.07.2008, 14:29 Uhr

, dass viele Lehrer ihre Schüler gar nicht wirklich einschätzen können, insbesondere, wenn die Klasse sehr groß ist und/oder mehr die mündliche Leistung als die messbaren schriftlichen Leistungen in die Bewertung einfließen. Ich hatte auch schon öfter den Eindruck, mein Kind wurde jetzt aber im Vergleich zu XY zu schlecht bewertet - aber diese Gefühle bringen einem ja nicht weiter. Meist rückt sich das Bild eh in nachfolgenden Schuljahren wieder zurecht - ewig haben sie ja nicht den gleichen Lehrer.
Ich würde an deiner Stelle also gar nichts machen, deiner Tochter den Rücken stärken, falls sie die ungleiche Bewerung mitgekriegt hat und im Übrigen auf Schulnoten nicht allzuviel Gewicht legen, solange die Kinder ohne größere Probleme die jeweils geforderten Leistungen erbringen - im Leben zählt später meistens ganz anderes....

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von Miolilo am 20.07.2008, 14:35 Uhr

"Ich habe nie behauptet, daß ich die Zeugnisse formulieren möchte oder will oder daß das meine Aufgabe ist."

Und trotzdem bemängelst und bezweifelst du die Zeugnisformulierungen der Lehrerin im Zeugnis des einen Mädchens.


"Aber lassen wirs gut sein, ich weiß, daß wir unterschiedlicher Meinung sind und bleiben. Macht ja auch nichts. So ist das Leben."

Du hast eingangs EXPLIZIT nach Meinungen gefragt.
Kommen welche die deiner nicht ensprechen, reagierst du leicht genervt.


Mio

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Re: Ich habe die Erfahrung gemacht

Antwort von euleDG am 20.07.2008, 15:19 Uhr

man muss das Ganze ja auch mal von der anderen Seite betrachten... Kinder sind unterschiedlich - Fakt

zb kommt meine Tochter dieses Jahr in die Schule. Sie wird im Oktober 7. Ihr bester Freund geht mit ihr in die Schule. Er wird nächste Woche 6. Zwischen den Beiden gibt es riesen Unterschiede, weil meine Tochter nunmal 10 Monate älter ist und sich das in dem Alter noch stark bemerkbar macht. Hier kann man die Leistungen nicht vergleichen.

Auch weiss man ja nicht, ob das andere Mädchen irgendwelche Beeinträchtigungen hat... Vielleicht ist es für sie schon eine grosse Leistung, mit den Fingern zu zählen... Und dann ist es verständlich, dass sie gelobt wird!

Sieh deine Tochter doch als das, was sie ist - ein einzigartiges Individuum. Und du warst mit ihrem Zeugnis zufrieden. Vergleich sie doch nicht mit jedem - sei es in der Schrift, im Rechnen, laufen oder womit auch sonst...

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von IngeA am 20.07.2008, 15:48 Uhr

Hallo,

klar ist das ärgerlich, aber auch von mir noch ein paar Gedanken:

1. schnell rechnen (ohne Finger) und gute Problemlösungsstrategien sind was ganz anderes. Meine Tochter rechnet dir die kniffeligsten Sachen aus, erkennt Gesetzmäßigkeiten in Reihen, erkennt sicher auf einen Blick die größere Menge etc. SCHNELL rechnen kann sie nicht und auch sie zählt noch oft an den Fingern ab.
Beim Lesen übrigens genauso. Sie hat ganz lang gaaaaaaaanz langsam gelesen, hat aber immer verstanden was sie gelesen hat. Erst jetzt wird das schneller. Bei den "vorgetragenen Texten" steht halt auch nicht dabei, ob das fremde Texte sind. Wenn man einen Text lang genug mit Betonung geübt hat, kann man ihn nachher natürlich auch vortragen.

2. Ich weiß nicht wieviele Kinder ihr in der Klasse habt, aber wenn das Zeugnis des anderen Mädchens eines der ersten war, das die Lehrerin geschrieben hat und das deiner Tochter eines der letzten, dann kann es schon sein, daß die Eleganz in den Formulierungen etwas nachläßt. Stell dir mal vor, du müßtest 25 Zeugnisse schreiben. Ich weiß nicht wie das bei euch ist, bei uns ging sogar das Zwischenzeugnis über 2 Seiten.

3. Schrift: Wenn ein Kind das schön schreiben kann mal unordentlich schreibt, wird das natürlich bemängelt. Meine Tochter hat eine füchterliche Sauklaue und bleibt auch beim Ausmalen nicht in der Linie. Würde die Lehrerin bei ihr bewerten wie bei einem Kind das sich da leicht tut, müßte sie JEDEN Hefteintrag komplett durchstreichen. Das wäre sicher sehr motivierend.
Wenn meine Tochter für ihre Verhältnisse schön schreibt wird sie gelobt, wenn sie für ihre Verhältnisse unordentlich schreibt wird sie getadelt und wenn etwas unleserlich ist, natürlich als falsch gewertet.

Freu dich lieber über das Zeugnis des anderen Mädchens, du hast durch die Hausaufgabenbetreuung doch auch deinen Beitrag dazu geleistet. Und deine Tochter hat wenigstens ein Hieb- und Stichfestes gutes Zeugnis bekommen, an dem man auch nicht rumdeuten kann und braucht.

LG Inge

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 16:08 Uhr

Also punkt 1.Beleidegen lassen muß ich mich nicht von dir.Punkt 2 :Ich hab es verstanden,genau so wie die anderen.Nur weil ich immer die gleiche Meinung hab.Ich habe es verstanden zum Teufel nochmal.

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von dana72 am 20.07.2008, 17:05 Uhr

ist ja echt schade, dass es bei euch um die Zusammenarbeit von Schule und Hort so schlecht bestellt ist. Das ist aber nach meiner Erfahrung (bin ebenfalls Grundschullehrerin) nicht die Regel!!! Aber man muss natürlich aufeinander zugehen können. Das scheint nicht deine Stärke zu sein. Wir profitieren sehr von den Beobachtungen und Einschätzungen des anderen. Schließlich arbeiten wir in unterschiedlichen Lebensbereichen der Kinder und sind darauf angewiesen. Wie du selbst schreibst, machst du die HA mit ca. 7 Kindern, vor mir sitzen aber 28! Aber im Zeugnis wird nun mal der vormittägliche Schulalltag bewertet und da kannst du davon ausgehen, dass sich jeder Lehrer die größte Mühe gibt, das Kind treffend einzuschätzen. Dass man mitunter sein eigenes Kind ganz anders einschätzen würde, ist die natürlichste Sache der Welt und mir auch schon passiert. Da musst du drüber stehen!!! Was die Zusammenarbeit betrifft, ist das bei uns schon so, dass die Probleme, die in der Schule auftreten, mit der Lehrerin besprochen werden, die Dinge im Hort (also auch HA) mit der Horterzieherin. Außerdem existiert ein so genanntes Pendelheft zwischen ihr und mir, so dass ich über Probleme bei den HA sofort im Bilde bin und entsprechend reagieren kann. Denn was nützen mir perfekte HA? Aus diesem Grunde werden sie auch nicht im Hort korrigiert und berichtigt.
Vielleicht solltest du deine Einstellung gegenüber Lehrern mal überprüfen. Grundsätzlich wollen sie nämlich wie die Horterzieher auch das Beste für das jeweilige Kind!

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von alphafrau1 am 20.07.2008, 17:12 Uhr

Hallo, ich hab jetzt nicht alle Postings gelesen, aber ich möchte doch mal eine Lanze für mrsrobinson brechen. Ich empfinde es eigentlich gar nicht so, daß sie "eifersüchtig" auf das Zeugnis der anderen ist. Wahr ist, daß sie das Zeugnis anderer Kinder nichts angeht und man sein eigenes Kind nur schlecht objektiv beurteilen kann. Aber sie hat das Zeugnis nun mal gesehen und gravierende Unterschiede festgestellt. und wenn jetzt auch alle drauf rumhacken, daß sie ja "NUR" Hortbetreuung ist (also unsere Hortnerinnnen können die Kinder oft besser einschätzen als die Lehrer!) so ist doch wohl nicht zu bestreiten, daß in "Wortlaut"-Zeugnissen die Symphatie des Lehrers zum Schüler eine entscheidende Rolle spielt. Ich denke nicht, daß sich irgendjemand davon freisprechen kann, sollte er das tun, ist er in meinen Augen völlig unglaubwürdig. Auch Lehrer sind Menschen, das sollten wir doch wohl alle nicht vergessen. Das andere Zeugnis sollte mrsrobinson ganz einfach aus ihrem Gedächtnis streichen und sich weiterhin am zeugnis ihrer eigenen Tochter freuen. VG pali

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Re: @mamakosi

Antwort von alphafrau1 am 20.07.2008, 17:15 Uhr

Warum so aggressiv? Es will dir doch keiner was.

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Re: 1000 dank an like!

Antwort von alphafrau1 am 20.07.2008, 17:17 Uhr

du sprichst mir aus der Seele!

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von celmin am 20.07.2008, 17:27 Uhr

Hallo,
entgegen der anderen Schreiber hier, kann ich Dich schon verstehen. Ich denke auch, dass man durch eine regelmäßige Hausaufgabenbetreuung ein Kind einigermaßen einschätzen kann. Wenn es dann im Zeugnis so unterschiedlich Formulierungen gibt, würde ich auch anfangen zu grübeln (und die Anderen hier bestimmt auch). Meine Tochter war in der betreuten Grundschule und hat dort ihren Betreuern auch ihre Zeugnisse gezeigt. Ich finde da auch nichts schlimmes bei.
Warum sich hier einige so aufblasen und das alles nur für Neid halten, kann ich nicht nachvollziehen. Ich würde mir auch Gedanken machen. Ich denke nun auch nicht, dass das für Dich jetzt so schlimm ist, dass Du schlaflose Nächte bekommst. Ich habe es vielmehr so aufgefasst, dass Dir das aufgefallen ist und Du das einfach mal erzählen wolltest. Darüber kann man sich doch austauschen. Mich würde es schon interessieren, wie die Lehrer so ein Zeugnis verfassen. Ist das jedem selbst überlassen, oder gibt es da Standartformulierungen? Mit solchen Fragen will man auch keinen Lehrer auf den Schlips treten, es interssiert in dem Moment eben einfach.
Deine Tochter kann sich über ihr Zeugnis trotzdem freuen. Sie weiß ja selbst, wie gut sie in der Schule ist. Und dass die Formulierungen eines anderen Kindes besser sind, wird sie nur erfahren, wenn ein Erwachsener es ihr erklärt. Solange Deine Tochter nicht das Gefühl hat, die Lehrerin hätte etwas gegen sie, kannst Du eigentlich beruhigt sein. Und noch etwas, ich könnte mir vorstellen, dass die Anforderungen an eine gute Schülerin höher sind als an eine, die sich da schwerer tut. Vielleicht stand deshalb "schöner schreiben" unter den HA Deiner Tochter. Eben weil sie es besser machen könnte.
Gruß
Iris

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Re: @mamakosi

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 17:33 Uhr

Mir gehts ums Prinzip.Einige teilen meine Meinung und werden nich dumm angemacht nur ich mal wieder.

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Nun ja, der "Neid-Verdacht"....

Antwort von +emfut+ am 20.07.2008, 20:13 Uhr

...... kommt ja nicht von ungefähr.

Es hinterläßt - bei mir zumindest - schon einen schalen Beigeschmack, daß das Zeugnis der Tochter so lange okay war, bis sie das Zeugnis des anderen Mädels gesehen hat.

Da frage ich schon: "Was kann diesen Sinneswandel bewirkt haben?"
Vielleicht bin ich unkreativ, aber mir fällt da erstmal Neid ein.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Nun ja, der "Neid-Verdacht"....

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 21:07 Uhr

Nun ja, der "Neid-Verdacht"....
...... kommt ja nicht von ungefähr.

Es hinterläßt - bei mir zumindest - schon einen schalen Beigeschmack, daß das Zeugnis der Tochter so lange okay war, bis sie das Zeugnis des anderen Mädels gesehen hat.


Das meint ich doch damit von Anfang an.Ein Kind ist halt weniger gut und das andere halt besser,danke,das mich wenigstens einer versteht

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Re: Nun ja, der "Neid-Verdacht"....

Antwort von celmin am 20.07.2008, 21:28 Uhr

"Ich fand, es klang etwas standardisiert und sehr nüchtern, aber ich war zufrieden" Das hat sie über das Zeugnis ihrer Tochter geschrieben. Das andere Zeugnis von dem Mädchen aus dem Hort war mehr ausformuliert und persönlicher. So habe ich es zumindest verstanden. Es geht hier doch gar nicht darum wer besser ist. Hier geht es darum, dass diese beiden Beurteilungen so unterschiedlich in ihrer Art geschrieben sind. Meine Güte, ist das so schwer zu verstehen?

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Re: Nun ja, der "Neid-Verdacht"....

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 21:31 Uhr

Ja aber bevor sie das Zeugnis der anderen gelesen hat.Nachdem sie dann das Zeugnis gelesen hat,war sie nciht mehr zufrieden damit.Wo ist denn das bitte schwer zu verstehen?Boh meine Güte.

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Messt ihr eure Kinder wirlkich nur an Schulnoten???

Antwort von like am 20.07.2008, 21:33 Uhr

"Weniger gut", "besser"......
Wie gesagt - ich habe jetzt 8 Jahre Schulerfahrung mit 3 Kindern und muss sagen - es hängt immer auch am Lehrer, welche Note schließlich im Zeugnis steht und steht mit den tätsächlichen Leistungen nicht unbedingt in Zusammenhang. Im einen Jahr ne 4, im nächsten fast 1, ohne dass sich die Leistungen des Kindes nun objektiv geändert hätten..... Sympathie, Antipathie, gleiche oder ganz unterschiedliche Wellenlänge von Schüler und Lehrer, spielen eine RIESEN-Rolle - gerade bei nichtschriflichen leistungen. Das muss in keister Weise böse Absicht der Lehrer sein, es ist einfach eine Tatsache beim Umgang von Menschen untereinander. Und selbst schriftliche Tests - es gibt immer Lehrer, mit deren Art, Wissen abzufragen ein Schüler besser oder schlechter zurechtkommt als bei einem anderen Lehrer - habt ihr selber in der Schulzeit nie diese Erfahrung gemacht?
Ich denke, mrsrobinsons Frage ist absolut neutral und legitim und wenn welche jetzt auf ihr rumhacken, dann wohl auch aus diesem Grund, dass Menschen mit anderen Menschen und deren Fragestellungen halt besser oder schlechter zurechtkommen und Dinge hineininterpretieren, die für andere einfach nicht da sind.

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Re: Messt ihr eure Kinder wirlkich nur an Schulnoten???

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 21:39 Uhr

es hackt aber doch niemand rum.SIe fand das Zeugnis ihrer Tochter doch zuerst ganz gut,aber nachdem sie das andere gelesen hat nicht mehr

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Re: Messt ihr eure Kinder wirlkich nur an Schulnoten???

Antwort von celmin am 20.07.2008, 21:47 Uhr

Dann sagen wir jetzt einfach mal, auch Lehrer schreiben unterschiedlich gute Beurteilungen. Was jetzt nicht unbedingt auf die Leistung des Kindes bezogen ist, sondern auf die Leistung des Lehrers...

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Re: Messt ihr eure Kinder wirlkich nur an Schulnoten???

Antwort von mrsrobinson am 20.07.2008, 21:48 Uhr

Also das Ganze hat definitiv nichts mit Neid zu tun. Und ich war mit dem Zeugnis meiner Tochter vorher zufrieden, aber ich war nicht euphorisch. Wie ich gesagt habe, fand ich es sehr nüchtern. Und unpersönlich. Das habe ich nicht geschrieben.
Mir Neid vorzuwerfen ist lächerlich.
Und ich glaube, daß viele hier in Situationen, in denen es ihr eigenes Kind betreffen würde ähnlich reagieren würden. Was wäre z.B. wenn das eigene Kind im Diktat bei gleicher Fehlerzahl eine Note schlechter hätte als ein anderes Kind (ohne Abzüge wegen schlechter Schrift oder so)? Würdet ihr dann auch zu eurem Kind sagen, mußt dich halt mehr anstrengen???
Ich wollte lediglich meine Verwunderung über die so unterschiedlichen Zeugnisse ausdrücken und bin nach wie vor der Meinung, daß ich die Leistungen der Kinder ganz gut einschätzen kann.

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Re: Messt ihr eure Kinder wirlkich nur an Schulnoten???

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 21:50 Uhr

Was wäre z.B. wenn das eigene Kind im Diktat bei gleicher Fehlerzahl eine Note schlechter hätte als ein anderes Kind (ohne Abzüge wegen schlechter Schrift oder so)? Würdet ihr dann auch zu eurem Kind sagen, mußt dich halt mehr anstrengen?

Klar und vor allem mit beiden Seiten reden,das ist wichtig.

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Mich nervt tierisch...

Antwort von +emfut+ am 20.07.2008, 21:54 Uhr

.... daß man offensichtlich immer auf anderen "herumhackt", wenn man mal die Meinung nicht teilt.

Der Umkehrschluß wäre ja, daß man immer nur noch zustimmend mit dem Kopf nicken darf. Ist das so?

Ich habe einfach eine andere Meinung und ich habe das begründet. Das darf man anders sehen, man kann es aber auch so sehen wie ich. "Herumgehackt" habe ich auf keinem, und diesen Vorwurf muß ich mir auch nicht gefallen lassen.

Und was das "ein Kind besteht doch nicht nur aus Noten" angeht - eben! Deswegen würde ich wegen dem Zeugnis eben kein Faß aufmachen, selbst WENN es so sein sollte, daß das Zeugnis Vorlieben ausdrücken WÜRDE.

(Was ich halt bezweifle, denn das Zeugnis lieferte keinen Grund zur Klage, bis das andere Zeugnis auftauchte - wenn sie nicht die Möglichkeit gehabt hätte, ein anderes Zeugnis von der gleichen Lehrerin zu sehen, hätte sie das nie gewußt und diese ganzen Überlegungen wären nie aufgetaucht. Was machen denn die Millionen von Müttern, die noch nie ein anderes Zeugnis aus der Klasse gesehen haben? Sind die nicht in der Lage zu beurteilen, ob die Lehrerin voreingenommen ist oder nicht? Ja, es gibt voreingenommen LehrerInnen, und ja, es gibt eine zwischenmenschliche Komponente auch zwischen Schülern und Lehrern. Aber wenn, dann tauchen die nicht nur und nicht mal in erster Linie auf dem Zeugnis auf. Das Zeugnis ist doch im Grunde nur eine Zusammenfassung der Leistungen des gesamten Jahres, es kommt also für eine halbwegs aufmerksame Mutter nicht überraschend. Ich halte mich für eine tendenziell eher unaufmerksame Mutter, alleine schon aus dem Grund, weil ich die gesamte Hausaufgabenbetreuung bewußt ausgesourct habe. Trotzdem kam für mich noch nie ein Zeugnis aus heiterem Himmel.)

Irgendwie habe ich heute eine "ich rede Chinesisch"-Phase erwischt *seufz*.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Mich nervt tierisch...

Antwort von MamaKosi am 20.07.2008, 22:04 Uhr

Dem stimme ich echt zu.Danke dir .

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Re: Mich nervt tierisch...

Antwort von celmin am 20.07.2008, 22:37 Uhr

Aber diese beiden Beurteilungen waren doch eben NICHT von der gleichen Lehrerin. Die eine war von ihrem Kind, das auf eine andere Schule geht und das andere Zeugnis von dem Mädchen, in der Schule, in dessen Hort sie HA-Betreuung macht.
Es geht hier doch einfach nur darum, dass die Lehrer eine sehr unterschiedliche Art haben, diese Beurteilungen zu formulieren. Geht doch einfach mal davon ab, dass das eine Kind besser ist als das andere. Darum geht es hier nicht. Es geht einfach nur um die unterschiedlichen Formulierungen der Beurteilungen. Es waren ja auch unterschiedliche Lehrer. Und darum kam wohl auch die Überlegung auf, warum diese Beurteilungen so unterschiedlich ausfallen. Wenn ein Kind eine 2 hat, dann hat es eben eine 2. Wenn der Lehrer das jetzt aber ausformulieren soll, kann das in der einen Beurteilung nüchtern und sachlich klingen, bei einem anderen Lehrer aber sehr schön, persönlich und eben viel positiver.
Es geht hier nicht einfach um die Leistungen, sondern um die Formulierung der Leistungen.
Ich habe mich damals auch gefragt, ob die Beurteilung meiner Großen von einer anderen Lehrerin anders gewesen wäre. Ganz ohne Wertung, das war damals einfach nur mein Gedanke.

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Quatsch

Antwort von +emfut+ am 20.07.2008, 22:53 Uhr

Die Mädchen gehen in eine Klasse.

Ich gehe davon aus, daß die Zeugnisse iner Klasse alle von der gleichen Lehrerin geschrieben werden.

Zitat:
"Nun ist es so, daß ich in einem Schülerhort arbeite, und in meiner Hausaufgabengruppe habe ich sowohl meine Tochter als auch ein weiteres Mädchen aus ihrer Klasse."

Nur die anderen Kinder im Hort gehen in eine andere Schule.

Gruß,
Elisabeth.

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kein Quatsch

Antwort von celmin am 20.07.2008, 23:13 Uhr

Stöhn, ich bin von diesem Zitat ausgegangen:

"Vielleicht bin ich auch durch die Grundschule, von der die meisten unserer Kinder kommen (meine Tochter geht übrigens auf eine andere Schule), geschädigt, denn das ist meines Erachtens eine sehr schlechte Schule."

Die Mädchen gehen also nicht in die gleiche Schule, haben also nicht die gleiche Lehrerin.
Aber egal, ich gehe jetzt ins Bett. Mrs.Robinson schläft bestimmt schon...

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doch Quatsch

Antwort von +emfut+ am 20.07.2008, 23:17 Uhr

".... die MEISTEN....."

Aber die Tochter und das Mädel, um das es geht, gehen in eine Klasse.
Siehe Ursprungsposting.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: doch Quatsch

Antwort von celmin am 20.07.2008, 23:22 Uhr

Stimmt, Du hast Recht.
Aber dann frage ich mich trotzdem, warum die Formulierungen der Beurteilungen so unterschiedlich ausfallen.
Verstehst Du, worum es mir geht? Nicht um die Leistung, nur um die Art der Formulierung. Dann kann ich nämlich ins Bett gehen...

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Ja, aber....

Antwort von +emfut+ am 20.07.2008, 23:46 Uhr

... diese Frage werden wir hier nicht klären können.

Wer weiß, was die Lehrerin dazu veranlaßt hat.

Vielleicht hatte sie mit der einen Mutter unterm Jahr viel Kontakt und dachte, daß sie sich da das Romane-Schreiben sparen kann.
Vielleicht hatte sie nach 20 Zeugnissen irgendwie den Elan verloren.
Vielleicht hat sie ein Zeugnis mittags um 14:00 Uhr nach einem leckeren Mittagessen und einem kurzen Schläfchen ausgeruht und gut gelaunt geschrieben, und das andere nachts um 2:00 Uhr nach einem Streit mit ihrem Mann.
Vielleicht ist ihr das Schreibprogramm mit den hübscheren Floskeln abgestürzt.
Vielleicht ist die eine Schülerin auch ohne Romane motiviert, wohingegen die andere viel extrinsische Motivation braucht.
VIELLEICHT kann sie tatsächlich die eine Schülerin lieber leiden als die andere.

Solange ich das Gefühl hätte, daß mein Kind sich mit der Lehrerin im Großen und Ganzen wohl fühlt, daß es ausreichend Fortschritte in der Schule macht, daß ich von der Lehrerin angemessene Rückkopplung zum Fortschritt meines Kindes bekomme und daß ich jederzeit informiert bin über Probleme - so lange wäre es mir gerade egal, welche Laus der Lehrerin über die Leber lief, als sie das Zeugnis schrieb - zumal in der 1. Klasse.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: doch Quatsch

Antwort von Miolilo am 21.07.2008, 7:15 Uhr

"Aber dann frage ich mich trotzdem, warum die Formulierungen der Beurteilungen so unterschiedlich ausfallen."

Vielleicht, weil die Leistungen der Kinder unterschiedlich sind?

Die Lehrerin, die beide Kinder ein Schuljahr lang den ganzen Vormittag beobachten konnte, Lernzielkontrollen hat, Arbeitsergebnisse und Arbeitsverhalten beurteilen kann, kennt beide Kinder! Also kann sie dazu Aussagen machen!

Was anderes dazu: eine Kollegin hat mal zu fast jedem Schüler die gleiche Bemerkung gemacht im Zeugnis (Religion und Sport) und hat von Elternseite einen auf den Deckel bekommen, weil es kann ja wohl nicht sein, dass alle Kinder eine ähnliche Bemerkung haben....

So ist es nämlich: wie man´s macht, ist es falsch... ;)

Aber der Rektor hat diese Klage der Eltern schnell abgewiesen, weil unsinnig.

Mio

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Re: doch Quatsch

Antwort von MamaKosi am 21.07.2008, 7:25 Uhr

Boah.Dich meint ich jetzt niicht,aber die anderen.Sie war doch mit ihrem Zeugnis ,das von ihrer Tochter zufrieden,bis zu jenem Freitag,als sie das andere Zeugnis gesehen hat.Wo ist denn das bitte so schwer zu verstehen? Na ja vielleicht ist das andere Mädel ja wirklich besser in der Schule und ihre TOchter halt weniger.Weiß man ja nie.Auch wenn sie fleißig lesen übt,aber die Schule ist doch etwas anderes als der Hort.

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Nein, es ging wohl auch...

Antwort von +emfut+ am 21.07.2008, 7:37 Uhr

.... um die "Sprache". Das eine Zeugnis ist sehr nüchtern, das andere sehr "blumig" geschrieben. Und weil Tochter-Zeugnis nüchterner geschrieben ist als Freundin-Zeugnis, meint sie, daß die Lehrerin die Tochter nicht mag.

Also nicht die Beurteilungen der Qualität (nicht NUR), sondern auch die Qualität der Beurteilung (falls jemand den Unterscheid nachvollziehen kann).

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Nein, es ging wohl auch...

Antwort von MamaKosi am 21.07.2008, 7:44 Uhr

Ich versteh was du meinst .Hm,aber trotzdem gehts mir nicht aus dem Sinn,das sie solange nur mit dem Zeignnis zufrieden sah,bis sie das andere Zeugnis an jenem Freitag gelesen hat,und ich bleibe immer noch bei meiner Meinung.

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Rumhacken ist für mich...

Antwort von like am 21.07.2008, 9:18 Uhr

...wenn man völlig unbekannten Personen Neid unterstellt, wenn sie einen um eine Meinung bitten.
Und eine schriftliche Beurteilung KANN man nur aus dem Vergleich wirklich beurteilen - da ist ja klar, dass komische Gefühle erst dann aufkommen, wenn man einen Vergleich hat.

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Re: Rumhacken ist für mich...

Antwort von MamaKosi am 21.07.2008, 9:55 Uhr

Aber jetzt mal ne doofe Frage !!!Woher will mrsrobinson denn wissen,wie die Tochter in der Schule mitarbeitet?Ebenfalls das andere Mädel?Ist sie denn dabei?Ich glaube nichtSie weiß nur wie sie im Hort sind.Aber nicht in der Schule.Wurde doch schon oftmals erwähnt.Boah

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Vielleicht weiß sie es, vielleicht auch nicht...

Antwort von like am 21.07.2008, 10:17 Uhr

kann ich aus dem Posting nicht erkennen. Vielleicht hat sie schon mal mit der Lehrerin geredet ( Elterngespräch gibt es ja häufiger in der 1. Klasse). Kann ich alles nicht beurteilen, deshalb maße ich mir auch kein Urteil an. Ich weiß nur, dass Zeugnisnoten nicht nur aus mündlicher Mitarbeit bestehen sollten sondern auch schriftliche Leistungen einbeziehen. Und da scheint mrsrobinson ja durchaus einen Vergleich zu haben.

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Re: Vielleicht weiß sie es, vielleicht auch nicht...

Antwort von 3wildehühner am 21.07.2008, 11:17 Uhr

hallo!
ich habe den eindruck, dass die schreiberin hier etwas vergleicht, was nicht zu vergleichen ist:

Ausbildungsordnung Grundschule NRW:

§9 Leistungsbewertung (AO-GS)

1. Der Schüler wird auf die Bewertung erbrachter Leistungen allmählich vorbereitet.

2. In Klassen 1 u. 2:
· Keine Notenstufen
· Nicht nur Ergebnisse, sondern Anstrengungen und Lernfortschritte werden bewertet
(individuelle Bewertungsnorm)
· Zur Feststellung des individuellen Lernfortschritts sind kurze schriftliche Übungen zulässig



da die schriftlichen beurteilungen nicht die kinder miteinander
vergleichen, sondern die individuellen fortschritte beurteilen, ist es durchaus legitim, dass die lehrerin so unterschiedlich formuliert. und, wie schon die vorschreiberinnen schrieben: wie kann man beurteilen, wie andere kinder im unterricht sind, wenn man sie lediglich aus der hortbetreuung kennt, wo sie müde nach einem schultag ankommen
lg
ute

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Re: Rumhacken ist für mich...

Antwort von celmin am 21.07.2008, 11:20 Uhr

Also auch nochmal für Dich: Es geht hier nicht um die L E I S T U N G der Kinder in der Schule. Angenommen, beide Kinder wären gleich gut. Es geht hier um die F O R M U L I E R U N G der beiden Beurteilungen. Aber mittlerweile ist mir klar, dass Du mit Formulierungen Probleme hast, Du scheinst ja nicht genau zu lesen....

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das ging jetzt an mamakosi

Antwort von celmin am 21.07.2008, 11:23 Uhr

ot

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Re: Problem der schriftlichen Zeugnisse...

Antwort von Namens-Fee am 21.07.2008, 12:27 Uhr

Was bin ich froh, dass es an unserer GS keine Textzeugnisse gibt. Das Problem ist nämlich in meinen Augen, dass viele Eltern diese Formulierungen gar nicht richtig verstehen!

Manche Eltern sind stolz wie Bolle, weil ihr Kind "mit Hilfsmitteln sicher im Zahlenraum bis 20" rechnen kann, was ja aber soviel bedeutet wie: es kann eben noch nicht rechnen und ist auf Hilfsmittel angewiesen!

Kann es nicht bei Euch ähnlich sein?
Für mich klingt z.B.
"führte gelernte Grundoperationen im Zahlenraum bis 20 sicher aus" besser als "sehr gute Problemlösungsstrategien auch bei schwierigen Aufgaben" - das klingt für mich wie - sie weiß sich halt zu helfen, wenn sie die Aufgaben nciht rechnen kann, und nimmt ggf. die Fimger, die Rechenkette...

Wer sagt, dass "Texte vortragen" etwas mit dem Lesen zu tun hat? Vielleicht steckt gerade in dieser Formulierung der Hinweis, dass das Kind eben nicht liest sondern auswendig aufsagt?

Nur mal so als Gedanke.....

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Re: das ging jetzt an mamakosi

Antwort von MamaKosi am 21.07.2008, 14:00 Uhr

Allso das reicht ja jetzt wohl.Im Ausgangspost steht deutlich,sie war zufrieden mit dem Zeugnis,bis sie das Zeugnis des anderen Mädel gelesen hat,danach war sie aufeinmal unzufrieden mit dem Zeugnis.Ich kann lesen
Wo ist das Problem es nicht zu verstehen.Oh gott ogott.Andere schreiben es genau so nur anders Formuliert,und dazu wird nix gesagt.

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Da kann ich folgen...

Antwort von like am 21.07.2008, 14:56 Uhr

... und deshalb denke ich ja auch, dass es sich in den kommenden Jahren eh zeigen wird, was wirklich hinter dem Zeugnis steckte und man es deshalb jetzt nicht übermäßig beachten oder bewerten sollte.

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Re: Erstes Zeugnis - Eure Meinung, bitte! sehr lang!

Antwort von hormoni am 21.07.2008, 15:07 Uhr

Hallo!

Ich gebe also jetzt auch meinen "Senf" zu deinem Threat:

Mein Sohn geht in die 1. Klasse einer Regel-Grundschule. Ihm fällt das Schreiben recht schwer. Dagegen tut er sich in Mathe etwas leichter - auch wenn er manchmal ein kleines "Brett vor dem Kopf" hat und der Groschen gar nicht fallen...

Am Anfang fand ich die Art und Weise, wie die Lehrerin meines Sohnes also ihr Zwischenzeugnis (bei uns war es eigentlich nur eine Art Zwischenbericht, weil unser Bub während des Schuljahres von einer Montessori-Schule auf die Regelschule gewechselt ist) recht merkwürdig. Es stand so gut wie nichts positives darin - nur die Dinge, die ihr halt so aufgefallen sind, wo er SChwierigkeiten hatte. Ob das nun vom Sozialen Aspekt her war, oder Leistungstechnisch...Irgendwie hat mich dieses Zeugnis geärgert, aber unser Bub war ja grade erst 6 Wochen auf der Schule...

Nun - es gab während des Jahres mehrere Gespräche und 1x hat es etwas heftiger Diskussionen gegeben, aber das war für beide Seiten nötig.

Mittlerweile habe ich bemerkt, dass sich unsere Lehrerin sehr viel Mühe gibt und versucht, auf Ihre Schützlinge gezielt einzugehen. So fallen beispielsweise die Kommentare in den Heften unterschiedlich aus.

Das EINE Kind schreibt von Haus aus ordentlicher und da fällt es z.B besonders auf, wenn mal geschmiert wird und bei dem ANDEREN Kind ist es so, daß es sich schwer tut, beim SChreiben die Zeilen zu erwischen, etc...da hilft dann Lob - auch wenns in unseren Augen trotzdem geschmiert ist, aber weniger als sonst radiert wurde.


Ich finde, dass es auch einen Unterschied macht, ob es sich um Hausaufgaben oder um Proben handelt. Mein Sohn braucht manchmal eeeeewig bei den Hausaufgaben und manches Mal sind massig Fehler drin. Und dann bringt er ein paar Tage später dann eine Matheprobe mit fast voller Punktzahl heim oder ein Diktat mit "nur" 2 Fehlern (währends beim Übungsdiktat lockere 10 sind)...

Hauptsache ist doch, dass die Schule den Kindern (zumindest die 1. Jahre) Spaß machen soll. Insofern sollte man nicht zuviel von Zeugnissen erwarten...Man kennt sein Kind doch besser und weiß im Grunde doch auch, wo die Stärken und wo die Schwächen liegen.

Ein Zeugnis ist nur ein Blatt Papier...

LG

hormoni

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Gut, eine Krähe hackt der...

Antwort von Malaidina am 22.07.2008, 19:38 Uhr

...anderen kein Auge aus

Aber was trittst du hier so arrogant auf?

Naja, wenn der Beruf Grundschullehrerin schon nicht sonderlich prestigeträchtig ist (jedenfalls nicht angesehener als der aller anderen Pädagogen!), und du im wahren Leben sicher oft im Kreuzfeuer der Kritik stehst, musst du halt hier ein bisschen Dampf ablassen, oder?

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