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Geschrieben von Sonnenblumen77 am 03.10.2019, 11:48 Uhr

Drama beim Üben

Hallo,

meine Maus ist in der ersten Klasse und tut sich teilweise sehr schwer die Buchstaben korrekt und in die passenden Zeilen zu schreiben.
Wir üben dann meist noch extra zu den Hausaufgaben ein bisschen, also jeden Buchstaben 5x groß und klein. Aber meistens endet es in einem Drama. Ich versuche sie viel zu loben, wenn was gut geworden ist, aber sie ist wahnsinnig schnell frustriert wenn es nicht klappt.
Ansonsten kommt sie gut mit und versteht auch alles...wenn nur nicht das Schreiben wäre.
Vielleicht hat ja jemand einen guten Tipp...
Grüße
Ela

 
9 Antworten:

Re: Drama beim Üben

Antwort von IngeA am 03.10.2019, 12:39 Uhr

Ich würde:

Feinmotorik üben mit Dingen die ihr Spaß machen: Kneten, gerne auch Plätzchen-/Hefeteig, in Sand/ Matsch spielen, Kastanien/ Eicheln/ Bucheckern sammeln und damit basteln (oder die Bucheckern auch einfach essen )

Die Buchstaben ohne Zeilen üben, auf einem weißen Blatt Papier. Mit unterschiedlichen Stiften, Wachsmal, Buntstifte, Wasserfarben mit Pinsel, wie den Kind will.... Wie groß oder wie klein sie die Buchstaben schreibt entscheidet sie selbst. Je mehr Übung, um so leichter fällt es die Buchstaben kleiner zu schreiben.

Beim Augenarzt prüfen lassen, ob sie viell. eine Fehlsichtigkeit hat, die es ihr schwerer macht die Buchstaben in die Zeilen zu schreiben.

Meine haben sich mit den Zeilen alle schwer getan, leichter wurde es ab Klasse 3, als nur noch die kleinen Buchstaben ins "Gefängnis" geschrieben werden mussten, noch leichter dann, als nur noch die Grundlinie da war.

Wenn die Buchstaben nicht in Reih und Glied stehen ist das kein Beinbruch und nichts, weswegen man das Kind frustrieren muss. Dann tanzen sie halt etwas rum, solange man alles lesen kann passt das doch. V. a. weil dein Kind doch gerade erst in die Schule gekommen ist.

LG Inge

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Re: Drama beim Üben

Antwort von Krümel_3und4 am 03.10.2019, 12:55 Uhr

Lass ihr ein bißchen Zeit... Ich finde zusätzlich zu den Aufgaben noch mehr zu üben ist u. U. ein bißchen viel. Mein Sohn ist auch in der 1. Klasse und es strengt ihn ebenfalls an zu üben. Schule, dann Hausaufgaben, das ist für die meisten wirklich sehr viel...

Versuch es ein bißchen spielerischer, sonst gibt es noch mehr Gezeter.
Malt sie denn gern? Vielleicht ein schönes Übungs- oder Ausmalbuch, wo sie ein bißchen Stiftsicherheit gewinnt? Gibt auch so Übungsteile, wo sich das Geschriebene wegwischen lässt.

Auf jeden Fall würde ich keinen Druck machen. Und keine Extraaufgaben geben, die als solche erkannt werden...
Es lassen sich ja auch andere Sachen beschreiben (Teller mit Porzellanfarbe, auch mal die Wand (kann man ja einen Bereich festlegen und ggf. streichen)), auch ein gedrucktes Buch lässt sich überschreiben usw. ...
Einfach mal ausprobieren. Aber eben ohne Druck.
Wird sich schon finden, nur Geduld.

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Elternängste...

Antwort von Jorinde17 am 03.10.2019, 12:59 Uhr

Hallo,

es ist normal, dass Deine Tochter die Buchstaben jetzt noch sehr "kreativ" schreibt und nicht akkurat arbeitet. Es ist nicht nötig, schon zusätzlich zu üben. Wenn sie ein durchschnittlich begabtes Kind ohne festgestellten Förderbedarf ist, dann reicht es, ab der 3. Klasse mit ihr nötigenfalls etwas Mathe oder Rechtschreibung zu üben.

Dein Problem ist ein bissl hausgemacht: Du hast offenbar große Angst, Deine Tochter könne in der knallharten Leistungsgesellschaft versagen. Das geht ja vielen Eltern so. Das führt dann oft dazu, dass das Kind zu früh zu stark unter Druck gesetzt wird.

Ich weiß, es ist schwer, da innerlich etwas loszulassen. Jede Mutter will, dass das Kind gut mitkommt. Du bist aber gerade auf dem besten Wege, schon Deiner Erstklässlerin die Schule so richtig zu verleiden. Das kann die ganzen weiteren Schuljahre belasten. Sie hat sich doch bestimmt auf die Einschulung gefreut, oder? Achte darauf, dass ihr ein bisschen Unbeschwertheit, Neugier und Lernfreude erhalten bleibt.

Es lohnt sich wirklich, wenn Du mal durchatmest, loslässt und darauf vertraust, dass Deine Tochter bis zum Ende des Schuljahres den Lehrplan in Sachen Schrifterwerb problemlos erfüllen wird, denn das wird sie. Es reicht dafür, wenn sie die normalen Hausaufgaben macht und wenn Du dabei bist und ggf. etwas anleitest und unterstützt.

LG

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Re: Elternängste...

Antwort von Sonnenblumen77 am 03.10.2019, 14:30 Uhr

Danke für die vielen Tipps und guten Worte.
Ja, das stimmt wohl...ich muss wohl etwas lockerer werden

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Evtl. sollte SIE üben, und nicht IHR

Antwort von Marianna81 am 03.10.2019, 16:28 Uhr

LG

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Re: Drama beim Üben

Antwort von Reh77 am 03.10.2019, 16:34 Uhr

Unsere Kinder hatten Freude daran den Einkaufszettel zu schreiben.
Oma eine Karte zu schreiben. (Beides ohne Linien.)
Was macht deine Tochter gern?
Malen, basteln, Punkte zu einem Bild verbinden, ...
Mit den Händen und einer Lichtquelle Schattenspiele an der Wand, dazu Kurze Geschichten erfinden.
Bügelperlen legen, Perlen zu Ketten auffädeln,...

Alles was die Feinmotorik spielerisch fördert, trainiert auch die Hand und damit auch das Schreiben.

Unser Sohn hatte im 1. Schuljahr auch Probleme mit dem Schreiben, die Buchstaben tanzten und der ein oder andere stand auch schon mal in Spiegelschrift.
Geübt haben wir nicht, bzw. nur spielerisch und auch nur das woran er Spaß hatte.

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Re: Drama beim Üben

Antwort von emilie.d. am 03.10.2019, 20:27 Uhr

Ich finde, dass die Erstklässler schon genug arbeiten müssen, zusätzliches Üben würde ich nie 'auf Verdacht' machen. Wenn Du das Gefühl hast, Kind ist zu schlecht, würde ich mal in die Sprechstunde ihres Lehrers gehen und das besprechen. Für mich klingt das nicht besorgniserregend, was Du beschreibst. In dem Alter wird auch nlch viel 'gedreht', sowohl bei Zahlen als auch bei Buchstaben. Das ist normal.

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Re: Drama beim Üben

Antwort von Lena915 am 04.10.2019, 13:24 Uhr

Ich finde, du erwartest viel zu viel.
Unser Sohn ist ebenfalls in der 1. klasse und macht bei weitem nicht alles richtig oder in Schönschrift. (eigentlich kann ich den meisten Kram nicht mal entziffern, wenn ich so drüber nachdenke)
Wenn du dir mal Fachliteratur aneignest (ich bin selbst Lehrerin und interessiere mich daher für das Thema sowieso ;) ) dann wird direkt klar, dass die Kinder in diesem Alter allein schon von Ihrer „Gehirnverknüpfung“ gar nicht zwischen einer richtigen Zahl und der Zahl spiegelverkehrt unterscheiden können. Deshalb kann und wird ein solcher Fehler niemals bewertet oder benotet werden.

Wichtig ist in der 1. klasse, dass dein Kind die Bestätigung bekommt, dass es die verlangten Dinge zu aller Zufriedenheit beherrscht, die feinmotorik übt es ganz nebenbei sowieso.
Loben loben loben und auf keinen Fall jeden pups kritisieren, das kann für die gesamte Schullaufbahn Schäden hinterlassen.

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Re: Drama beim Üben

Antwort von Carmar am 06.10.2019, 0:28 Uhr

Sieh dir mal die Hefte anderer Kinder an.

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