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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von manrique am 03.05.2005, 17:56 Uhr

Brauche mal Rat : braucht ein Ersklässler ein eigenes Zimmer????

Hallo,
ich würde gern mal von erfahrenen Erstklässler-Muttis wissen, wie wichtig ein eigenes Zimmer für Euer Schulkind ist.

Wir haben 3 Mädels, die sich zwei Kinderzimmer teilen.
Die beiden Grossen (6 1/2 und 4 1/2) sind im grossen Kinderzimmer und haben ein Doppelstockbett.Die Kleine (2 1/4 ) ist im kleineren Zimmer untergebracht.
Nun sollte unsere Grosse vor ihrer Einschulung (06.08.)das kleinere Zimmer für sich allein bekommen und sie war auch ganz begeistert von der Idee.
Der Schreibtisch steht schon auf dem Dachboden, die neue Wandfarbe ist schon ausgesucht.
Nun fängt sie aber seit 2 Wochen aber an , an ihrer jüngeren Schwester extrem an zu klammern.
Sie will jede Nacht bei ihr im Bett schlafen, überlegt, wie sie bei getrennten Zimmern ihre allabentlichen "Bettgespräche" weiterführen können....

Ich muss dazu sagen, dass unsere 3 Mädels aneinander hängen wie Pech und Schwefel.
Wir werden den Umzug ins eigene Reich nun wohl bis zum Winter erstmal verschieben.

Ich war nur immer der Meinung, dass ein Schulkind sein eigenes Reich braucht, um in Ruhe lernen zu können.
( obwohl unsere Mittlere das in 2 Jahren ja auch nicht bekommen kann...)

Wie handhabt Ihr das mit Euren ABC-Schützen - werden die kleineren Geschwister beim Hausaufgaben-Machen aus dem Zimmer " verbannt"?

Ich bin ein wenig zwiegespalten, das sie sich das Zimmer ja gewünscht hat, jetzt aber tut, als müsse sie ins Internat....

GRÜBELLLL.....

Danke für Eure Tipps und liebe Grüsse,
Anke

 
6 Antworten:

Re: Brauche mal Rat : braucht ein Ersklässler ein eigenes Zimmer????

Antwort von Vio-1 am 03.05.2005, 18:55 Uhr

Hi
Bin zwar keine Erstklässler-Mama, habe aber jahrelange Heimerfahrung und da hatten auch die meisten Schulkinder zu zweit ein Zimmer und das ist überhaupt kein Problem.
Wir haben es so gemacht, daß es eine Hausaufgabenzeit gibt. (Ca. 14.00-15.00) und in dieser Zeit war halt Ruhe im Zimmer. Fertig. Da kann dann gearbeitet werden. Ist einer eher fertig oder hat gar nichts auf, kann er in diesem Zimmer nur stille Tätigkeiten ausüben, Lesen, Malen etc. oder muß halt in den Gruppenraum (Wohnzimmer).
Wenn man da konsequent ist, ist das gar kein Problem.
Andere Lösung: Hausaufgaben am Esstisch machen, war bei uns zuhause so und ich habe es geliebt, weil man nicht so alleine war, ich habe jemanden räuseln hören, konnte mal was fragen usw.

Ich hoffe, ich konnte helfen,
Vio

Re: Brauche mal Rat : braucht ein Ersklässler ein eigenes Zimmer????

Antwort von ajnam75 am 03.05.2005, 20:12 Uhr

hallo!
meine zwei haben auch jeder ein eigenes zimmer (7 und 2,5 jahre). hausaufgaben macht der große im hort, aber wir üben in seinem zimmer. das problem dabei ist, wenn ich allein bin mit den zweien, kann ich die kleine schlecht aus dem zimmer verbannen, sie spielt dann halt mit dem großen seinen sachen und da ist sie recht ruhig.

ich lese sehr oft mit ihm wenn die kleine schon im bett ist.

wenn eure zwei so sehr aneinander hängen würde ich sie zusammen lassen. ich denke die zweitjüngste ist in einem alter, wo man ihr erklären kann das sie sich in dem wohnzimmer mal ruhig beschäftigen soll, da du mit der großen hausaufgaben machen kannst.

sei froh solche kids zu haben.

lg manja

Re: Brauche mal Rat : braucht ein Ersklässler ein eigenes Zimmer????

Antwort von tinai am 03.05.2005, 22:42 Uhr

Ich habe mir mit meiner Schwester noch bis ins Gymnasium ein Zimmer geteilt. Im Nachhinein hätte ich diese Zeit nicht missen wollen.

Hausaufgaben werden eben in Ruhe gemacht, aber das nimmt am Tag vielleicht maximal 30 Minuten ein oder 60, die anderen 23 Stundne können die beiden aneinander klammern.

Wir haben Hausaufgaben lange Zeit am Esstisch gemacht und trotzdem alle das Abitur geschafft ;-)

Re: Brauche mal Rat : braucht ein Ersklässler ein eigenes Zimmer????

Antwort von Tathogo am 04.05.2005, 8:16 Uhr

Also ich würd sie so lassen,wenn alle zufrieden sind mit der Situation:o)
Gerade in der ersten Klasse sind das ja nicht masen von hausaufgaben und ich denke die "Mitbewohnerin" ist ja auch schon in einem Alter wo sie versteht,dass die grosse Schwester dann vielleicht mal ein wenig Ruhe braucht...
Meine Beiden(7 und 5,Junge +Mädchen) sind auch in einem Zimmer(haben nur EIN Kinderzimmer,geht also nicht anders),der Kleine kommt im Sommer in die Schule.
Das hat alles bisher noch nie Probleme gemacht.Hat der Kleine mal Besuch,dann verzieht sich meine Tochter schon mal ins Wohnzimmer,da kann sie auch lernen.
LG
Tanja

Re: Brauche mal Rat : braucht ein Ersklässler ein eigenes Zimmer????

Antwort von marit am 04.05.2005, 10:26 Uhr

Vorrangig braucht sie einen eigenen Platz zum Arbeiten, der fürs andere Kind tabu ist - aber da genügt ein eigener Schreibtisch sowie die Regel, daß es während der Hausaufgabenzeit ruhig zu sein hat. Ich bin ganz neidisch darauf, daß ihr noch einen Speicher habt. Känntet ihr den nicht ein wenig selbst ausbauen, um zusätzlichen Raum zu gewinnen? Spätestens in der Pubertät brauchen die Mädels ja etwas mehr Rückzugsraum.

Danke an alle für die lieben Antworten!!! m.T.

Antwort von manrique am 04.05.2005, 11:31 Uhr

Hallo, danke für Eure lieben Antworten!

Ich denke auch, dass wir es erstmal so lassen, wie es ist .
Bei einem späteren "Umzug" ist unsere Kleinste auch vernünftiger, sie weiss momentan die Gefahren des Etagenbetts ihrer Schwestern noch nicht so richtig einzuschätzen - und sie soll dann ja auf der unteren Etage schlafen.

Unseren Speicher können wir leider nicht ausbauen.
Wir wohnen mit 4 anderen Parteien in einem Altbauhaus und auf dem Dachboden hat jeder ein kleines Kämmerchen.
Wir haben im prinzip auch nur eine 3-Raum Wohnung, aber mit 98 qm.
Und da Altbauten ja so grosszügig geschnitten sind, hatten wir ein Erkerzimmer geteilt in 2 Kinderzimmer- daher die unterschiedliche Zimmergrösse.

Und wenn die Pubertät bei unseren 3 Grazien einsetzt ( was bei diesem Altersunterschied ja fast gleichzeitig sein dürfte-ÄCHTZZZ), werden wir unser Schlafzimmer wohl nochmal teilen, damit jeder ein eigenes Reich hat.

Aber solange es so geht, lassen wir es erstmal so.

Vielen lieben Dank nochmal und einen schönen Feiertag wünscht
Anke

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