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Zehn bis Dreizehn - Forum Zehn bis Dreizehn - Forum
Geschrieben von mozipan am 17.02.2013, 7:06 Uhr.

Sooo toll finde ich ihn nicht.

Es sind doch nur zwei Beispiele, wie es sie zwar hundertfach geben kann aber sie stellen doch eher Ausnahmen als die Regel dar.

Natürlich kann aus einem Hauptschulabsolvent richtig was werden und ein Akademiker kann auch unter der Brücke landen, aber mal ehrlich: Wie sieht der Rest neben solchen Ausnahmen aus?

Der Typ in dem Artikel hat nicht wegen des Hauptschulabschlusses eine super Karriere hingelegt, sondern trotz des Hauptschulabschlusses. Das kann mitunter vorkommen.

Die Wahrheit ist doch eher die, dass je höher der Bildungsabschluss, umso geringer die Wahrscheinlichkeit arbeitslos zu werden oder in einem Dumpinglohn-Job zu landen. Dazu gibt es genug Studien die das mit Zahlen untermauern. Da hilft es auch nichts, dass es so rühmliche Ausnahmen wie den Cousin der Artikelverfasserin gibt.

Meiner Meinung nach, sollte das System noch durchlässiger sein, damit es mehr Chancen für alle Schüler gibt. Dass jedes Kind Abitur macht, kann hier nicht die Lösung des Problems sein. Eher sollten Kinder Spaß an Bildung bekommen und mit Motivation IHREN Weg gehen.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass bisher jeder der Willen, Ansporn und Leistungsbereitschaft hat und Motivation und Engagement zeit es im beruflichen Leben zu etwas bring. Genauso wird aus den meisten Looser-Studenten, die nur studieren um des Studierens Willen und um nicht wirklich arbeiten zu müssen nie was anständiges werden.

Das sind aber in beiden Fällen Charakterfragen und haben auch nichts mit dem Bildungsabschluss zu tun. Ich kenne persönlich mindestens genauso viele die auf der Hauptschule waren (dort war ich selbst einmal) und dort niemals motiviert waren und immer nur abgehangen haben. Viele dieser ehemaligen Hauptschüler haben entweder gar keinen Abschluss oder nur einen miesen Hauptschulabschluss gemacht und aus denen ist auch nichts geworden. Einige meiner früheren Klassenkameraden von der Hauptschule haben sich aber auf den Hosenboden gesetzt und weiter Schule gemacht und später eine gute Ausbildung mit der sie wirklich erfolgreich wurden. Einige haben auch Abitur nachgemacht und studiert.

Man kann von meiner Klasse sagen (ist natürlich statistisch gesehen unerheblich), dass etwa 1/3 die mit mir in der Abschlussklasse waren, keinen oder einen nur sehr mieserablen Hauptschulabschluss gemacht haben und aus denen ist auch nicht wirklich viel geworden. Lehren abgebrochen, wenn überhaupt eine angefangen wurde, früh schwanger geworden oder Freundin früh schwanger geworden etc. Ein weiteres Drittel hat einen soliden Hauptschulabschluss hingelegt und eine gute Ausbildung gemacht. Die haben heute sichere Jobs und sind zufrieden. Gut sie verdienen nicht die Welt, aber haben ihr Auskommen. Das letzte Drittel hat nach der Ausbildung oder direkt nach dem HS-Abschluss Abitur und Studium drangehängt und zählen heute zu den besser Verdienenden.

So ähnlich könnte es auch bei einer früheren Abiturklasse sein. Denn auch dort gibt und gab es Faulenzer und Tagträumer, Minimalisten und Realisten und wirklich motivierte Hochleister.

In meinem BL gibt es keine Hauptschulen und keine Realschulen mehr. Nur noch Gymnasien und "Realschule plus", was Realschule und Hauptschule in einer Schulform darstellt. Als Exoten gibts noch ein paar wenige Gesamtschulen. Da bei uns der Elternwille entscheidend ist für den Besuch der weiterführenden Schule ist, sehen sich natürlich einige Eltern versucht, auch nicht geeignete Schüler am Gymnasium durchzuboxen. Das geht eigentlich immer nach hinten los und diese Kids verlassen irgendwann das Gymnasium sowieso. Da der Elternwille bei uns schon sehr lange entscheidend ist, sind diesbezüglich die meisten Eltern schon realistisch und wollen das Beste für ihr Kind und nicht Gymnasium um jeden Preis. Es sieht daher eher so aus, das Realschule plus und Gymnasien gleichermaßen gut besucht sind. Bei allen Schulen ist eher die Frage nach dem Ruf der Schule für die Auswahl ausschlaggebend, als die Schulform an sich. Eine Resteschule, wie es früher die Hauptschule war, gibt es nicht mehr.

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