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Stillen - Tipps, Erfahrungen und Austausch für stillende Mütter Stillen - Tipps, Erfahrungen und Austausch für stillende Mütter
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Milchmenge verringern - abstillen

Hallo Ihr Lieben,

leider habe ich eine fette Nasennebenhölenentzündung bekommen und konnte mich kaum ums Kind anstänfig kümmern. Nach 3 Wochen hat mir der Arzt jetzt AB verordnet und noch weitere Medikamente bei denen nicht gestillt werden darf.

Kind steckts besser weg wie die Mama. Seit dem 8 Lebensmonat stillen wir nur noch einseitig. Sie ist jetzt 13 Monate alt. Die letzten Tage gab es nur noch am Abend und beim Wachwerden Milch.

Meine Brust tut so weh. Ich hatte nie Probleme mit zu wenig Milch, Milchstau oder Entzündungen. Es wäre schön, wenn das so bleiben würde.

Was hemmt die Milchproduktion?

Vielen, vielen Dank vorab.

Lg
Hubbeldubbel

von Hubbeldubbel am 26.09.2017, 17:17 Uhr

 
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*9 Antworten:

Re: Milchmenge verringern - abstillen

Antwort von Hubbeldubbel am 26.09.2017, 17:21 Uhr

Achso, sie braucht das Stillen weder zur Beruhigung noch zum Schlafen. Schläft durch und isst und trinkt ausgezeichnet. Im Kiga ist sie super angekommen und der Moment passt. Mir gefällt nur das wie nicht, so schlagartig. Tut halt weh :-(

 

Nachschauen auf Embryotox - Abtillen wahrscheinlich unnötig

Antwort von joyful am 26.09.2017, 17:45 Uhr

Hallo Hubbeldubbel

Schau doch unter

https://www.embryotox.de/wirkstoffe-auswahl.html

ob du bei deinem Antibiotika überhaupt abstillen musst. Es steht auf der Packungsbeilage von fast allen Medikamenten, dass es in Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden dürfe, obwohl dies gerade bezüglich Antibiotika meist gar nicht stimmt. Ärzte sind diesbezüglich oft auch schlecht informiert und machen sich nicht die Mühe, bei Embryotox nachzufragen / nachzuschauen.

Im Expertenforum "Stillberatung" geht es oft ums Stillen bei Antibiotikaeinnahme. Die Stillberaterinnen dort können mit Bezug auf Embryotox fast immer Entwarnung geben, so dass bedenkenlos weitergestillt werden kann.

Falls du dein Medikament nicht selber bei Embryotox nachschlagen möchtest, stelle doch deine Frage im Expertenforum "Stillberatung".
Ich selber musste in der Stillzeit bis jetzt zwei Mal Antibiotika einnehmen (Brustenzündung, Blasenentzündung). Es waren zwei verschiedene Antibiotika. Bei beiden durfte ich auf Nachfragen ohne Bedenken weiterstillen. Ich stille immer noch:-)

Alles Gute!

 

Re: Nachschauen auf Embryotox - Abtillen wahrscheinlich unnötig

Antwort von Hubbeldubbel am 26.09.2017, 18:27 Uhr

https://www.embryotox.de/azithromycin.html

Ob ja oder nein? Wirklich schlauer bin ich nun nicht :-) Langsam Abstillen wäre mir recht und lieber...

Wenn sie bissl abtrinken könnte, wäre das klasse :-D

 

Re: Milchmenge verringern - abstillen

Antwort von joyful am 26.09.2017, 18:56 Uhr

Auf Embryotox steht im Abschnitt Stillzeit:
"Empfehlung: Azithromycin kann in der Stillzeit indikationsgerecht eingesetzt werden."

Somit darf unter Azithromycin gestillt werden. "Indikationsgerecht" heisst sicherlich, dass für die Verschreibung dieses Antibiotikums eine Indikation vorliegen muss, in deinem Fall die Nasennebenhölenentzündung.

Ich würde also an deiner Stelle völlig ohne Bedenken Milch von deinem Kind abtrinken lassen, um deine Brust zu entlasten. Sonst läufst du akute Gefahr, wegen einer Brustentzündung eine weitere Indikation für eine Antibiotikaeinnahme zu erhalten...

Salbei - und Pfefferminztee trinken um die Milchmenge zu verringern (Salbeitee soll stärker wirksam sein als Pfefferminztee), Salzkonsum einschränken (aber nicht die Trinkmenge), Brust kühlen.

 

Re: Milchmenge verringern - abstillen

Antwort von Hubbeldubbel am 26.09.2017, 18:58 Uhr

Danke Dir sehr, werde mir gleich einen Tee kochen *pfui*

 

Re: Milchmenge verringern - abstillen

Antwort von emilie.d. am 26.09.2017, 19:12 Uhr

Wenn es schon weh tut, würde ich etwas Milch ausstreichen, abpumpen oder abtrinken lassen. Ich hätte Angst vor Milchstau und Wirkung von Kühlen, Salbei und co. ist ziemlich überschaubar.

Bei einem.13 Monatskind, das ein paar Schlücke trinkt, würde ich mir persönlich bei dem Ab Null Kopf machen. Aber sonst eben abpumpen oder ausstreichen, bis Du Dich wohl fühlst. Nicht mehr als nötig, das regt die MP an.

 

Re: Milchmenge verringern - abstillen

Antwort von Ottilie2 am 26.09.2017, 20:31 Uhr

Mein Beileid. Ich hatte ebenfalls eine Nasennebenhöhlenentzündung mit Stirnhöhlenvereiterung. Es tat sooo weh!
Antibiose war nötig, ich hatte Cefuroxim, weil das auch gut knochengängig ist. Cortisonspray hatte ich noch und haufen aufbauende Mittel...
Ganz wichtig: Abstillen ist überflüssig bei der Antibiose! Es kommt nur so wenig an beim Kind, es würde weitaus mehr unterm Abstillen leiden. Und der ganze Stress, den kannst du jetzt gar nicht gebrauchen. Am Ende kriegst du noch eine Brustentzündung von dem Ärger und brauchst ein weiteres AB.
Ich hatte bei meiner NNH-Entzündung täglich hohe Einlagen und Absaugungen beim HNO, auch am WE. Es ging nicht anders, mir wäre sonst der Schädel geplatzt...
Gut ist Ibuprofen, es lindert den Schmerz und wirkt vor allem entzündungshemmend, auch schon in geringen Dosen.
Ich habe viel inhaliert, aber obs was gebracht hat, weiß ich nicht.
Ich hatte ne gute Woche zu tun.
Sorry, dass der Text so lang ist. NNH-Entzündung, da bin ich ein gebranntes Kind, das ist sowas von ätzend!
Gute Besserung!

 

Re: Milchmenge verringern - abstillen

Antwort von Hubbeldubbel am 27.09.2017, 14:46 Uhr

Habt nochmal vielen Dank. Meiner Brust geht's ganz okay und Krümel macht keinerlei Anstalten ran zu wollen. Mein Gefühl sagt mir, sie holt sich Nähe und Geborgenheit jetzt zum Großteil über andere Wege und wird das Abstillen sehr gut verkraften.
Lg

 

Update :-)

Antwort von Hubbeldubbel am 28.09.2017, 10:51 Uhr

Meine rechte Brust gewöhnt sich daran keinen Abnehmer zu haben und unser Kind protestiert auch nicht :-). Ich hatte es mir wesentlich anstrengender vorgestellt...

Ich habe ihr jetzt immer (4-5 x seit Montag) wenn sie Milch wollte, die linke Seite angeboten. Keine 30 Sekunden hat sie es versucht. Schaut mich an, ich sag: Mhhhh, alle :-) und sie grinst und schüttelt den Kopf. Wie, wenn ihr Teller leer ist und sie auch nichts mehr möchte ;-)

Im Nachhinein, war alles gut so, wie es war. Wir hatten trotz Unwohlsein, eine tolle Intensive Zeit Zuhause. Es war richtig die Chance zum Abstillen zu ergreifen und das nicht in ner normalen Arbeitswoche zu machen, wo man das Kind 8 Uhr abgibt und erst am Nachmittag wieder abholt.

Ich bilde mir ein, der eklige Tee hat geholfen . Habt vielen Dank für die viele Hilfe, die ich hier schon erfahren durfte.

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