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Wird mein Baby satt?

Wird mein Baby satt?

Verständlicherweise ist das für stillende Mütter eine ganz zentrale Frage. Beim Stillen nach Bedarf lautet die beruhig­ende Antwort in den aller­meisten Fällen: Seien Sie beruhigt, Ihr Baby bekommt genau so viel, wie es braucht!

Neugeborene wollen in 24 Stunden etwa zehn bis 14 Mal trinken. Das ist auch optimal, um die Milchproduktion anzuregen. Nur in seltenen Ausnahmefällen erhalten Mütter noch den Rat, Ihr Baby vor und nach jeder Stillmahlzeit zu wiegen.

Normalerweise lautet die Regel heute: Ihr Kind bekommt genug Milch, wenn es

  • gedeiht sowie gesund und munter ist.
  • innerhalb von 24 Stunden 6 bis 8 mal die Windeln nass macht. Übrigens: Beim Stuhlgang können sich Stillbabys ganz schön unterscheiden. Anfangs haben zwar alle gestillten Babys mehrmals täglich die Windeln voll. Später gibt es da recht große Unterschiede und manche Kinder haben nur alle paar Tage Stuhlgang.
  • pro Woche 100 bis 200 Gramm zunimmt.

Manchmal erschrecken Mütter, weil ihr Neugeborenes erst einmal abnimmt. Dass Babys in den ersten Lebenstagen bis zu zehn Prozent ihres Geburtsgewichts verlieren, ist jedoch völlig normal. Bei reif geborenen Babys hat die Natur vorgesorgt und dem Kind genügend Reserven mitgegeben. Tatsächlich ist das Verdauungssystem eines Neugeborenen noch sehr empfindlich. Die in Mamas Brust in den ersten Tagen in kleinen Mengen gebildete Vormilch ist in ihrer Zusammensetzung ideal darauf abgestimmt. Nach etwa drei Tagen beginnt die Brust dann, mehr Milch zu produzieren - man spricht vom Milcheinschuss.

Hat sich die Stillbeziehung zwischen Ihnen und Ihrem Baby eingespielt, werden Sie meistens genau erkennen, ob und wann Ihr Kind satt ist. Wobei immer wieder mal Situationen auftauchen, in denen selbst stillerfahrene Mütter sich wundern, was los ist: So wird Ihr Baby zum Beispiel an sehr heißen Tagen, wenn es Fieber oder einen Wachstumsschub hat, wahrscheinlich öfter trinken wollen. Wenn Sie Ihr Baby dann öfter anlegen, regt das die Brust dazu an, mehr Milch zu bilden. Wachstumsschübe treten häufig um die zweite bis dritte Lebenswoche, um die sechste Woche sowie mit drei Monaten auf.

Zuletzt überarbeitet: Juni 2015

   

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