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Stillen
 
* Ein wunderbarer Kreislauf
 
* So funktioniert
die Milchbildung
* Das Spiel von Angebot und Nachfrage
* So fließt die
Milch
* Mehr Milch für mein Baby
* Stillen nach längerer Pause
* Übersicht
 

So funktioniert die Milchbildung

Bereits in der Schwangerschaft hat sich Ihre Brust verändert, um das Stillen möglich zu machen: Neues Drüsengebewebe ersetzt einen Teil des bisherigen Fettgewebes. Denn unter dem Einfluss bestimmter Hormone sind Milchbläschen (Alveolen) und Milchgänge gewachsen.

In den Milchbläschen wird die Milch gebildet. Gruppen dieser Bläschen münden in die Milchgänge, durch die dann die Milch zur Brustwarze fließt. Vor der Brustwarze erweitern sich die Milchgänge dann.

Ein Hormon sorgt dafür, dass der Körper überhaupt Milch bildet: Prolaktin, auch Milchbildungshormon genannt. Kleine Mengen Prolaktin regen bereits in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft die Milchbildung an. Nach der Geburt sinkt der Pegel der Schwangerschafthormone rasch, dafür steigt die Prolaktinmenge stark an. Jetzt beeilt sich Ihr Körper, viel Milch bereit zu stellen.

Damit das Stillen wirklich in Schwung kommt, muss jedoch noch etwas passieren:
Ihr Baby muss an der Brust trinken. Sein Saugen sorgt dafür, dass die zuständigen mütterlichen Gehirnregionen die Prolaktin- produktion aufrecht erhalten. Daher ist es so wichtig, dass Mütter gerade anfangs nach Bedarf stillen. So spielen sich Angebot und Nachfrage am besten ein.

Damit die Milch auch fließt, schickt Ihr Körper ein weiteres Hormon ins Rennen: Oxytozin. Dieses Hormon steuert der Milchfluss- oder Milchspendereflex.

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