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Geschrieben von Biggi Welter am 30.06.2004

Re: Beikost, Abstillen, Flaschenverweigerung

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Liebe Angela,

die Frage ist: WANN wollen Sie abstillen?

Es ist keineswegs so, dass die Flasche zwingend notwendig ist. Es gibt durchaus die Möglichkeit ein Kind ganz ohne Flasche groß zu bekommen. Wenn Sie nicht innerhalb der nächsten drei bis vier Monate abstillen wollen, können Sie Ihrer Tochter einfach immer wieder einen ganz normalen Becher anbieten und sie kann dann von der Brust ohne den Umweg über die Flasche zu Becher, Glas und Tasse wechseln.


Wenn Sie jedoch unter demnächst in den nächsten Wochen verstehen, dann werden Sie wohl doch nicht um die Flasche herumkommen, weil das Kind noch ein starkes Saugbedürfnis haben dürfte.

Die Technik an der Flasche ist eine ganz andere, als an der Brust. Dazu kommt, dass sich ein Flaschensauger ganz anders anfühlt als die Brust und so lehnen viele Stillkinder die Flasche ab. Wenn die Mutter die Flasche geben will kommt noch dazu, dass es sich denkt „Was soll denn damit? Ich kann doch die Milch meiner Mutter riechen und fühle ihre Brust und bekomme so etwas Seltsames in den Mund gesteckt". In einigen Fällen hilft es daher, wenn jemand Anderes die Flaschenfütterung übernimmt.

Es empfiehlt sich nicht, zu warten, bis das Baby sehr hungrig oder müde ist. Müde oder hungrige Babys sind nicht unbedingt daran interessiert etwas Neues auszuprobieren.
Manche Babys wollen auch einfach nicht aus einer Flasche trinken. Bei diesen Kindern kann man dann versuchen, ob sie aus einer Trinklerntasse (Schnabeltasse) trinken. Viele Mütter berichten, dass ihre Babys die Trinklerntasse von Avent mit dem weichen Schnabelaufsatz gerne (oder zumindest lieber) annehmen. Unter Umständen kann man auch löffeln.

Hier noch ein paar Tipps, wie das Baby die Flasche vielleicht besser annimmt:

• die Flasche anbieten, ehe das Baby zu hungrig ist
• das Baby beim Flaschegeben in ein Kleidungsstück der Mutter (Geruch) einwickeln
• den Flaschensauger nicht in den Mund des Babys stecken, sondern die Lippen des Babys damit berühren, so wie die Mutter dies mit der Brustwarze tut
• den Flaschensauger mit warmem Wasser auf Körpertemperatur bringen oder beim einem zahnenden Baby abkühlen, um die Zahnleisten zu beruhigen
• verschiedene Saugerformen und Lochgrössen ausprobieren
• verschiedene Haltungen beim Füttern einnehmen
• versuchen das Baby im Halbschlaf zu füttern
• geduldig bleiben und auch alternative Fütterungsmethoden in Betracht ziehen (z.B. Becher, Löffel)

Die Becherfütterung ist mit der richtigen Technik keineswegs aufwändiger als die Flaschenfütterung und deshalb durchaus eine Alternative zur Flasche. Lassen Sie sich doch einmal von einer Stillberaterin zeigen, wie das Füttern mit dem Becher funktioniert.

LLLiebe Grüße
Biggi Welter
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