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  Stillberatung
Geschrieben von Sandra76 am 26.04.2006

Cetirizin in der Stillzeit

Hallo Frau Welter,

meine Tochter ist 16 Monate und stillt noch sehr oft, Tagsüber ca. alle 3 Stunden und Nachts kann es auch mal alle 2 Stunden oder öfter sein. Das ist aber nicht mein Problem. Ich habe schlimmen Heuschnupfen und kann ohne Medikamente nicht sein. Jetzt plagt mich aber ein schlechtes gewissen weil ich dieses Cetirizin nehme und ich habe Angst das meine Tochter davon zu viel ab bekommt da sie ja noch so oft stillt.

Mein Arzt sagte mir das ich doch besser abstillen sollte (sie ist ja nicht mehr auf die Milch angewiesen mit 16 Monaten)damit meine Tochter das Mittel nicht über die Milch bekommt.

Ich möchte sie nicht abstillen weil sie es doch noch so sehr braucht, aber trotzdem frage ich mich jetzt ob ich ihr nun mehr schade als nutze mit meiner Milch???

Liebe Grüße,

Sandra
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*Antworten:

Re: Cetirizin in der Stillzeit

Antwort von junima am 27.04.2006
 
Leide auch an Heuschnupfen und war/bin in der gleichen Situation. Im vergangenen Jahr war mein Kind etwa genau so alt wie deins und wurde noch sehr oft gestillt, inzwischen ist das weniger geworden, aber doch noch täglich. Mein (stillfreundlich eingestellter) Arzt hat mir erklärt, dass die Pharmafirmen sich natürlich immer 100% absichern wollen und daher im Beipackzettel von der einnahem während des Stillens abraten. Es wäre aber so, dass Ceteritzin und die Chromoglyzin-haltigen Heuschnupfenmedikamente schon recht "alt" sprich sehr lange auf dem Markt sind und es wären in der ganzen Zeit keinerlei Fälle bekannt geworden, in denen Stillkinder Schaden genommen hätten. Ich habe Ceteritzin über ca. drei Wochen genommen, in diesem Jahr hilft es allerdings irgendwie gar nicht mehr...
Alles Gute für Dich und Dein Kind - Haaatschiiii!

junima

 

Re: Cetirizin in der Stillzeit

Antwort von Biggi Welter am 27.04.2006
 
?




Liebe Sandra,

bevor jemand behauptet, dass das Stillen wegen einer Medikamentengabe mehr schade als nutze, sollte er sich über die echten Risiken des Medikamentes und des Abstillens informieren.

Laut „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit“ Spielmann, Schaefer, 6. Auflage 2001, sind die Antiallergika der Wahl für die Stillzeit Dimetinden, Loratadin, Cetirizin, Meclozin und Tripolidin.

In Thomas Hale „Medications and Mothers’ Milk“ 2004 steht, dass von keinen Nebenwirkungen beim gestillten Kind berichtet wurde.

LLLiebe Grüße
Biggi Welter

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