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| Geschrieben von Elis Kayra am 22.02.2013 |
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Aufwecken zum stillen?
Mein kind war oder ist noch teilweise saugverwirt nun versuch ich sie wieder mehr anzulegen damit sie sich an die brust gewöhnt..
Ich versuche sie alle drei stunden zu stillen und gebe ihr danach zusatzlich ein flaschchen weil ich nicht sicher bin ob sie satt wird..meine frage ist nun soll ich mein kind wenn es schlaft aufwecken um es zur richtigen zeit zu stillen oder einfach abwarten wann sie sich meldet..ich versuche ausserdem immer eine brust leer trinken zu lassen und biete die zweite brust nicht an weil ich sehr wenig milch habe und diese erstbzur nachsten mahlzeit anbiete..stimmt es dass man mindestens drei stunden intervallen stillen soll hat mir gestern der arzt nochmals gesagt.mein kind verlangt jede 2stunden die brust hab angst etwas falsch zu machen und kann ich muttermilch mit aptamil pre kombinieren oder muss ich eine gewisse zeit warten bis sie die muttermilch verdaut hat und kann ich die sap tropfen routine mäßig alle 6 stunden meinem kind geben da es standig an bauchschmerzen leidet?
Ich danke jetzt schon im voraus fur eure hilfe
Mfg
Eliss kayraa |

Antworten:
Re: Aufwecken zum stillen?
Antwort von Kristina Heindel am 23.02.2013
Liebe Elis Kayra,
wenn deine Maus saugverwirrt ist wäre es vielleicht besser, die Flasche komplett wegzulassen, denn sonst ist es für sie ja sehr schwer, das korrekte Saugen an der Brust (wieder) zu erlernen.
Hast du denn mal probiert, ihr die zusätzliche Milch mit einem Becherchen oder Löffel zu geben?
Überhaupt: Wenn du vor allem "sicherheitshalber" zufütterst, wäre es gut, vorher einmal die Windelprobe zu machen um zu sehen, ob sie tatsächlich nicht genug Milch beim direkten Stillen bekommt!!!
Du kannst entweder die einzelnen Windeln wiegen, oder die von 24 Stunden sammeln, wiegen, und das Gewicht mit der gleichen Anzahl trockener Windeln vergleichen. So erhältst du Aufschluss darüber, wie viel dein Kind trinkt.
Die Urinmenge entspricht nicht der Trinkmenge, denn dann wäre ja ausgeschlossen, dass das Baby zunimmt. Ein Teil der Flüssigkeit, die das Baby mit der Muttermilch aufnimmt geht über die Atmung verloren, ein Teil wird als Schweiß ausgeschieden, das Baby wächst und nimmt zu und auch der Stuhl wird letztendlich aus den unverwertbaren Resten der Muttermilch gebildet. Die Urinmenge ist also generell geringer, als die Trinkmenge.
Für die Ausscheidungen bei einem ausschließlich gestillten Baby gelten die folgenden Anhaltswerte:
Urin:
1. + 2. Tag: 15 - 60 ml pro Tag
3. - 10. Tag: 50 - 300 ml pro Tag
2. Monat: 250 - 400 ml pro Tag
3. - 12. Monat: 400 - 500 ml pro Tag
Wenn da alles passt, dann passt auch alles und du solltest ihr nichts zusätzlich geben :-)
Ein Baby, das gut gedeiht, braucht nicht zum Füttern geweckt werden. Insofern kann ich deine Frage nicht klar beantworten, sondern würde dich bitten, die Windelprobe zu machen, damit wir dann sehen können, was angebracht wäre.
Lieben Gruß,
Kristina |
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Re: Aufwecken zum stillen?
Antwort von Elis Kayra am 23.02.2013
Danke für die schnelle antwort.,,
Sie möchte halt jede zweite stunde aus der brust trinken daraufhin folgt dann aufstoßen dann eine gamz volle windel bis ich sie zum einschlafen bringe dauerts wieder eine halbe stunde schlafen tut sie dann nur 1 bis hochstens 2stunden und dann fangt alles von vorne an ist das normal??? |
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Re: Aufwecken zum stillen?
Antwort von Kristina Heindel am 23.02.2013
| Ja, normal ist das schon, aber natürlich auch sehr anstrengend... |
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Re: Aufwecken zum stillen?
Antwort von Elis Kayra am 23.02.2013
Das war der punkt was mich irritiert hat weil die arzte immer meinten mindestens 3stunden rythmus einhalten zum stillen weil das kind sonst bauchweh bekommt weils nicht verdauen kann und frische milch soll nicht auf alte milch im magen treffen.ich dachte auch schon meine milch reicht nicht aus deswegen bekommt sie so schnell einen hunger aber sie hat alle 2-3stunden ganz volle windel das heißt ich brauche mir keine sorgen machen und das mit den windelwiegen werde ich morgen machen.konnen sie mir eventuell noch sagen was ich machen kann wegen meiner grippe weil ich angst hab sie damit anzustecken darf ich sie trotzdem stillen?
Ich danke ihnen sehr fur die schnelle antwort sie konnen sich nicht vorstellen wie sehr mir geholfen ist damit
Lg |
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Re: Aufwecken zum stillen?
Antwort von brittawirdmama am 23.02.2013
Hallo Elis Kayra,
das mit den 3 Stunden wurde vor zig Jahren von einem Arzt einfach so von künstlicher Milch auf Muttermilch übertragen, aber das stimmt so nicht. Muttermilch wird innerhalb von 60 bis 90 Minuten verdaut.
Und wenn sie Bauchweh haben, dann haben sie es einfach, das hat dann damit nichts zu tun. Uns hatte man Lefax und Co. verschrieben, aber erst später habe ich gelesen, dass es ja nur gegen geschäumte Milch (also wenn man ein Fläschchen schüttelt statt nur rührt) hilft, und Muttermilch schäumt ja nicht.
Gerade wenn Du krank bist, und Dein Kind noch nicht, solltest Du unbedingt weiterstillen, denn Du gibst die Antikörper weiter, und dann wird Dein Kind nciht krank! Wir hatten das mit gut 1,5 Jahren sogar noch, dass die Kleine unseren schweren Brechdurchfall nicht bekommen hat, weil ich den Virus zuerst hatte. Du kannst Dir sicher vorstellen, wie froh wir waren. Bei uns kam gleichzeitig alles oben und unten raus, und wir waren 2 Tage völlig platt und im Bett, und wenn sie das auch noch gehabt hätte, nein danke. Wir haben so grad immer geschafft, dass sie eine frische Windel und was zu essen hatte. MEhr hätten wir nicht geschafft.
LG Britta |
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Re: Aufwecken zum stillen?
Antwort von Kristina Heindel am 24.02.2013
Keine Sorge, du steckst sie nicht an, im Gegenteil: Sie wird die passenden Antikörper über deine Milch bekommen.
Ganz lieben Gruß!!
Kristina |
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