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Spielen

Spiele für alle Sinne

Kinderfuesse Hören und sehen, riechen, schmecken und fühlen: Unsere Sinne sind das Tor zur Welt. Daher sind Kinder so fasziniert von Klängen, vom Spiel aus Licht und Schatten, von rieselndem Sand und glitzerndem, fließenden Wasser. Spiele, welche die Sinne ansprechen, sind für Ihr Kind zugleich ein großartiges Erlebnis und eine wunderbare Entwicklungsförderung. Hier ein paar Ideen:

Fühlen

Kinder wollen alles anfassen und dadurch kennenlernen. Typischerweise erhält sich dieser Drang viele Jahre lang, was Kindern oft ein "Fass das nicht an!" einbringt. Umso schöner sind Spiele, die zum Anfassen und Spüren auffordern. Schon für Kleinkinder geeignet ist die Fühlbox.

Dazu brauchen Sie einen größeren Karton. Auf einer Breitseite ein Loch hineinschneiden, durch das Ihre Hand gerade so hindurch passt. Dann bekleben Sie den Karton innen mit verschiedenen Materialien etwa Stoffresten (glatt, rauh, gerippt), Noppenfolie, Schmirgelpapier, vielleicht auch etwas Kunstfell. Bevor Sie den Karton von außen gut zukleben, innen oberhalb des Greiflochs noch ein kleines Stück Stoff als Vorhang festkleben. Im an sich schon spannenden Inneren der Box können Sie auch immer wieder neue Dinge für Ihr Kind verstecken. Die muss es dann finden und erraten, bevor es sie herausnimmt. Zum Beispiel Tannenzapfen, leere Schneckenhäuser oder Muscheln oder auch eines der vertrauten Kuscheltiere.

Eine Freiluft-Variante für die ebenfalls sehr tastfreudigen Kinderfüße, die sich auch für Kindergeburtstage eignet: ein Barfuß-Parcours aus hintereinander gelegten Materialien, den jedes Kind barfuß mit verbundenen Augen an Ihrer Hand abläuft. Dafür eignen sich etwa gleichgroße Stücke Teppichboden, Sandpapier, Styropor, Luftpolsterfolie, Kunstrasen und ähnliche Materialien. Dazwischen kommen flache Schalen mit Sand, Rindenmulch oder Moos. Es gib übrigens auch in vielen Parks solche Barfußpfade, hören Sie sich einfach mal um.

Hören

Die klaren Töne einer Spieluhr lieben schon Babys. Aber es gibt ja noch so viel mehr zu hören! Sehr schön ist bis weit ins Kindergartenalter hinein etwa das Geräusch-Memory: Kleine, fest verschließbare Döschen mit verschiedenen Dingen füllen, etwa Sand, Reis, Knöpfe, Schraubenmuttern, Steinchen, Glöckchen … Am besten die Deckel vor dem Zuschrauben mit Kleber bestreichen, damit sie sicher halten. Sie können entweder nur eine Dose mit einem Inhalt oder je zwei Dosen gleich füllen (in diesem Fall eine gleiche Markierung am Boden anbringen, damit es später beim Heraussuchen der "Zwillinge" keinen Streit gibt).

So ergeben sich viele Spielmöglichkeiten. Kleine Kinder können die unterschiedlichen Dosen einfach wie verschieden klingende Rasseln nutzen. Mit größeren Kindern können Sie Geräusch-Memory spielen. Sie schütteln jeweils eine Dose und Ihr Kind sucht aus dem Satz der Duplikate das richtige Gegenstück heraus. Ein schönes Spiel, wenn Sie in der Natur unterwegs sind: Ihr Kind schließt die Augen, horcht genau und erzählt, was es alles hört.

Sehen

Über den Sehsinn nehmen wir besonders viele Informationen auf. Da ist es kein Wunder, dass Klassiker wie "Ich sehe was, was du nicht siehst" so beliebt sind. Wissen Sie noch, wie's geht? Ein Spieler sucht sich einen Gegenstand im näheren Umfeld aus, sagt aber nicht, welchen. Mit "Ich sehe was, was du nicht siehst – und das ist …" folgt ein Tipp für den Suchenden. Benannt wird ein besonderes Kennzeichen des gesuchten Gegenstands (zum Beispiel "rot", "groß und rund", "klein und viereckig").

Das Gute an diesem Spiel ist, dass es sich überall spielen und wunderbar auf die Spieler abstimmen lässt. Für jüngere Kinder suchen Sie einfach leichter zu erkennende Dinge aus, als für ältere. Für Kleinkinder eignet sich das Spiel noch nicht, sie haben aber Freude an einfachen Suchspielen: "Wo ist denn der Ball?" oder "Wo hat sich nur der Teddy versteckt?" fordern spielerisch zum genauen Hinschauen auf.

Riechen

Geruchsstoffe sind flüchtig und verändern sich schnell. Das macht es schwierig, Spielmaterial vorzubereiten, das eine Weile hält. Viel einfacher und abwechslungs- reicher ist es, einfach jeden Tag mal bewusst etwas zu erschnuppern. Machen Sie Ihr Kind doch immer wieder auf bestimmte Düfte aufmerksam, zum Beispiel beim Kochen oder Spazierengehen. Schritt für Schritt können Sie dann zum Geruchsraten übergehen: "Mach mal die Augen zu, halte ich dir Schnittlauch oder Petersilie/Orange oder Ananas hin?" Wie beim oben vorgestellten Hörspiel kann Ihr Kind auch mal mit geschlossenen Augen an Ihrer Hand laufen und dabei erzählen, was es alles riecht.

Schmecken

Schmeckspiele finden meistens großen Anklang, weil es dabei was zu probieren gibt. Am schönsten sind sie, wenn mindestens zwei Kinder mitmachen. Dann kann immer eines beobachten, was das andere so erlebt. Auch hier sind ihrer Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Sie können zum Beispiel Teller mit verschiedenen Obst- oder Gemüsesorten (beides roh) vorbereiten, die alle in etwa gleichgroße Stücke geschnitten wurden: Was ist was? War das Stück süß oder sauer? Etwas schwerer wird es, wenn mit geschlossenen oder verbundenen Augen probiert wird. Ebenfalls spannend: Auf zwei Tellern getrennt die frische und die getrocknete Variante verschiedener Obstsorten vorbereiten. Dann gilt es, erst einmal die richtigen Stücke einander zuzuordnen und sie dann im Geschmack zu vergleichen.

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